Die Klima-Katastrophe ist abgesagt, der Weltklimarat (IPCC) hat sein Horror-Szenario auch auf Druck eigener Wissenschaftler geschreddert. Also genau das Extrem-Modell, auf dem die deutsche Klimapolitik basiert. Und trotzdem macht die Bundesregierung genauso weiter. „Das ist der Weg zum Entwicklungsland“, sagt Energie-Fachmann und Ex-Umweltsenator von Hamburg, Prof. Dr. Fritz Vahrenholt. „Und völlig unnötig, selbst nach IPPC-Maßstäben“. Denn das jetzt aktuelle Szenario gehe nur noch von einer moderaten Erwärmung aus.
Ein Gespräch auch über manipulierte Temperatur-Daten der Nasa, unsinnige Panikmache in Sachen Golfstrom, weniger Wolkendichte als Ursache für Erwärmung und die Finanzindustrie, die sich auf Bürgerkosten mit Energiewende die Taschen gefüllt hat.
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Interview mit Prof. Dr. Fritz Vahrenholt (deutsch)
Milena Preradovic: Es ist Sommer, und mit der Wärme laufen auch die Klimaalarmisten heiß. Ertrunkene werden zu Hitzetoten erklärt. Karl Lauterbach will sogar den WHO-Klimanotstand, was Aktivisten und Profiteure komplett unter den Tisch fallen lassen. Die Klimakatastrophe ist längst abgesagt. Der Weltklimarat hat sein Extremszenario kassiert, weil es unwahrscheinlich ist. Auf diesem Horrormodell basiert allerdings auch die deutsche Klimapolitik – mit all ihren Nebenwirkungen. Was jetzt? Nichts jetzt. Die Bundesregierung macht einfach weiter. Dass die Klimakatastrophe abgesagt wurde, zeige den Erfolg der Klimapolitik. Gleichzeitig hat eine Untersuchung entlarvt: Die NASA hat systematisch ihre historischen Temperaturdaten nach oben manipuliert. Ist der Klimaspuk bald zu Ende? Jetzt in Punkt Preradovic. Hallo, Professor Dr. Fritz Vahrenholt, schön, dass Sie da sind.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Ich grüße Sie, Frau Preradovic.
Milena Preradovic: Ich stelle Sie wie immer kurz vor. Sie sind promovierter Chemiker, Wissenschaftler, Politiker, Manager, Buchautor und vor allem ausgewiesener Energiefachmann. Sie waren in den 90er-Jahren sechs Jahre Umweltsenator in Hamburg. Danach gingen Sie als Vorstand in Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche. Heute sind Sie Aufsichtsratsvorsitzender des größten europäischen Kupferherstellers Aurubis AG. Seit 1999 sind Sie Honorarprofessor für Chemie an der Uni Hamburg, außerdem Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften Acatech. Als Buchautor haben Sie 1978 mit Ihrem Bestseller „Seveso ist überall“ die Umweltbewegung vorangebracht. Jetzt sind Sie ein prominenter Kritiker der deutschen Energiepolitik und Klimahysterie und schreiben eine Klimakolumne, einen Newsletter, den man abonnieren kann. Wo, das werden wir unten in der Beschreibung einblenden. Fangen wir mit der Absage der Klimakatastrophe durch den Weltklimarat an. Das geschredderte Modell RCP 8.5 hatte ja bis zu fünf Grad Erwärmung bis 2100 vorhergesagt, und darauf beruhte bislang die deutsche Klimapolitik. Was müsste denn jetzt als Konsequenz in Deutschland passieren?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: In der Tat hat uns dieses Katastrophenszenario die Klimapolitik beschert. Die Klimaentscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die uns gesagt hat, ihr müsst bis 2050 auf null kommen, zitiert ausdrücklich dieses Horrorszenario, nach dem es drei bis sechs Grad wärmer werden würde. Und natürlich, bei drei bis sechs Grad würde es auch ein bisschen ungemütlich werden.
Aber nun hat der Expertenrat, der beim Weltklimarat für die Klimamodellierung zuständig ist, gesagt: Das ist unplausibel, das wird nicht mehr eintreten. Es war von Anfang an natürlich ein hanebüchenes Szenario. Es ist nämlich so, dass der Weltklimarat immer vorausgesetzt hat, wir würden die CO2-Emissionen verdrei- bis vervierfachen, die Kohlenutzung verfünffachen. Wenn man das einmal durchrechnet, dann wäre uns 2080 der Kohlenstoff ausgegangen. So viel gibt es gar nicht auf der Welt, das man verbrennen könnte.
Das heißt, es war von Anfang an ein völlig unplausibles Szenario. Aber man hat es gebraucht, weil man damit natürlich Angst machen konnte. Denn bei drei bis fünf Grad ist es dann nicht mehr so lustig. Wir wissen aus der Vergangenheit der letzten 2000 Jahre, dass das Klima um ein bis zwei Grad geschwankt hat. Im Hochmittelalter hatten wir ähnliche Temperaturen wie heute, im Römischen Reich ebenfalls. In der Kleinen Eiszeit hatten wir eine Absenkung um etwa 0,5 Grad Celsius.
Was jetzt übrig bleibt, ist eine Erwärmung im wahrscheinlichsten Fall, so die Klimamodellierer, von 2,5 bis drei Grad, im Mittel 2,65 Grad. Nun muss man aber wissen, dass in diesen 2,6 Grad die bisherige Erwärmung von 1,45 Grad schon enthalten ist. Denn die Basis für unsere ganzen Szenarien ist ja das Jahr 1860.
Milena Preradovic: Also der Kleinen Eiszeit. Da war die Kleine…
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Eiszeit, die sozusagen die Temperatur abgesenkt hat. Das ist unsere Basis. Und schon da habe ich immer gesagt: Leute, wollt ihr wirklich dahin zurück? Ist das unsere Benchmark? Ist das, was wir wollen, dass wir in die Zeit zurückgehen, in der es Hungersnöte gegeben hat?
In Wirklichkeit muss man sagen: Das eine Grad mehr, das wir seitdem bekommen haben, ist den Menschen sehr gut bekommen. Die Pflanzen sind besser gewachsen. Das CO2 hat dazu geführt, dass die Welt grüner geworden ist. Mehr Erträge, mehr Nahrungsmittel. Kurzum: Dieses Angstszenario ist kassiert.
Und jetzt bleibt eigentlich nur noch der politische Schluss, den man ziehen müsste: Wir brauchen ja eigentlich gar nicht bis 2050 auf null zu gehen. Das verlangt übrigens auch das Pariser Abkommen gar nicht. Im Pariser Abkommen steht: in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts. Und die beginnt bekanntermaßen im Jahr 2051. Deswegen gilt: bis 2099.
Ich habe mich immer schon gefragt, warum das Bundesverfassungsgericht und die Bundesregierung eigentlich das Pariser Abkommen verfälschen. Denn das steht eindeutig drin. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts sollten wir – und da steht auch nicht drin auf null –, sondern wir sollen auf eine CO2-Emission gehen, die die Welt verkraftet. Denn Pflanzen nehmen CO2 auf, Ozeane auch.
Jetzt müsste die Politik doch eigentlich sagen: Das ist eine sensationell gute Nachricht für uns alle. Die Heißzeit ist abgesagt. Wir verbrennen nicht, sondern wir werden noch einmal ein Grad Erwärmung bekommen. Das ist nun alles andere als ein Untergang. Dagegen kann man sich schützen. Aber wenn es nach Herrn Lauterbach geht, ist ja schon bei 25 Grad eigentlich Katastrophe angesagt.
Milena Preradovic: Alles Tote.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Der letzte Hitzeschutztag musste ja leider letzte Woche abgesagt werden, weil es zu kalt war. 15 Grad, und die Menschen haben gefroren. Jetzt soll der Hitzeschutztag nächste Woche stattfinden. Da gibt es dann Gott sei Dank endlich mal 30 Grad – also eine Temperatur, bei der sich deutsche Urlauber eigentlich gerne nach Spanien oder Italien begeben.
Die Katastrophe ist abgesagt. Jetzt müsste die Politik doch eigentlich sagen: Moment mal, wir sind gerade dabei, den deutschen Wohlstand zu zerstören, weil wir im Alleingang die Welt retten wollen. Weder China noch die USA noch Brasilien noch Indien noch Russland noch irgendwer anders macht da mit – außer der Europäischen Union. Wir belasten uns mit Milliardenbeträgen, ziehen den Leuten das Geld aus der Tasche. Ob bei der Gasheizung, der Ölheizung oder an der Tankstelle – überall werden CO₂-Zertifikate und CO₂-Steuern abkassiert.
Jetzt könnte doch die Bundesregierung sagen: Also, das wird nicht so schlimm. Wir verschieben das mal oder nehmen uns ein neues Ziel, sagen wir 2060 – so wie die Chinesen. Die Amerikaner sagen gar nichts mehr. Die haben gesagt: Wir machen gar nichts mehr. Die haben also die richtige Schlussfolgerung daraus gezogen und gesagt: Warum sollen wir uns jetzt von der Klippe stürzen, wenn doch eigentlich nur noch eine leichte Erwärmung zu befürchten ist?
Ich habe das einmal umgerechnet. Das ist, glaube ich, sehr plastisch. Wenn wir in Deutschland auf null gehen – unser deutscher Beitrag beträgt 1,5 Prozent der globalen CO₂-Emissionen.
Milena Preradovic: Am globalen CO₂?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: An der globalen CO₂-Erhöhung. Das heißt: Wenn wir auf null gehen, würden wir von dem noch zu erwartenden einen Grad Erwärmung gerade einmal 0,014 Grad beeinflussen – wenn die CO₂-Theorie richtig ist.
Deutschland stürzt sich also von der Klippe, macht sich zum Entwicklungsland, und weltweit wirkt sich das mit einem Hundertstel Grad aus. Da müsste die Politik jetzt sagen: So, jetzt ist Schluss.
Wir sehen, wie die deutschen Gießereibetriebe am Ende sind. Wir sehen, wie die deutsche Chemie auswandert. Wir sehen, wie die deutsche Automobilindustrie kaputtgemacht wird und wir uns nur noch mit chinesischen Elektrofahrzeugen bedienen sollen, die auf Kohlebasis erzeugt werden. Das ist alles ziemlich dumme Politik.
Milena Preradovic: Aber warum macht…
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: …und deutschlandfeindliche Politik. Warum macht sie das? Weil sie gar nicht mehr anders kann. Sehen Sie, sie hat den Deutschen so viele Nachteile und Zumutungen zugemutet. Stellen Sie sich einmal vor, Merz würde sagen: April, April, wir haben uns vertan. Wir können jetzt diese ganze CO₂-Überregulierung zurücknehmen. Die Kohlekraftwerke laufen weiter, der Benzinmotor wird weiter akzeptiert.
Der hält sich doch keinen Tag. Die Leute werden sagen: Warum habt ihr uns eigentlich betrogen? Warum habt ihr uns hinter die Fichte geführt? Denn es war ja nicht so, dass es nicht schon vor zehn Jahren Kritiker gegeben hätte, die gesagt haben: Das sind alles Modelle, die künstlich aufgeblasen worden sind.
Der Weltklimarat sagt immer so: Na ja, wir haben einfach verschiedene Modelle durchgerechnet und ins Schaufenster gestellt. Die wussten aber ganz genau, dass sich Medien und Politik immer das schärfste Modell heraussuchen würden, um möglichst Angst zu machen. Mit Angst hat man Politik gemacht. Wenn Sie den Leuten Angst machen und sagen, die Erde verbrennt, dann können Sie ihnen auch das beste Produkt, das Deutschland jemals hervorgebracht hat, den Dieselmotor, kaputtmachen. Würde man das nicht tun, würden alle sagen: Ihr seid doch Idioten, was macht ihr da?
Also musste man diese Angst erzeugen. Davon kommt man jetzt so schnell nicht wieder herunter. Denn die Politik macht ja weiter wie die Ampel. Die rot-grüne Politik wird fortgesetzt. Es hat sich nichts geändert. Kein Wiedereinstieg in die Kernenergie. Der Kohleausstieg wird genauso betrieben wie vorher. Das Verbrennerverbot bleibt. Die Industrie wird aus Deutschland vertrieben. Es gibt keine neuen Investitionen in Industriearbeitsplätze in Deutschland. Niemand wird in Deutschland weiter investieren.
All das hat die Politik zu verantworten, und sie macht die Menschen ärmer. Die meisten wissen ja gar nicht, dass sie an der Tankstelle 17 oder 19 Cent pro Liter abdrücken müssen, damit die Solar- und Windenergiebetreiber ihre Subventionen daraus finanziert bekommen. Das wissen die meisten gar nicht.
Deswegen glaube ich: Wir kommen nicht daran vorbei, dass die verheerenden Folgen dieser Politik noch spürbarer werden müssen, bis sich die Politik endlich besinnt.
Milena Preradovic: Der Bundesregierung sitzt natürlich auch noch die EU im Nacken, ganz abgesehen von den NGOs, die sie ja noch finanziert. Das heißt, auf den Straßen wäre etwas los, wenn Merz die Klimapolitik absagen würde. Aber auch die EU tut ja so, als müsse jetzt die große Katastrophe verhindert werden. Die Steuern steigen immer weiter. Jetzt will die EU auf Importe aus dem klimaschädlichen Ausland, etwa aus China oder der Türkei, einen CO₂-Preis erheben – zum Beispiel auf Kühlschränke oder benötigte Materialien für Handwerk und Industrie.
Führende Industrievertreter Europas haben jetzt gerade einen Brandbrief an die EU und Ursula von der Leyen geschrieben und gefordert, den CO₂-Handel sofort auszusetzen, also diese ganzen Steuern abzuschaffen. Jetzt hat die EU als Rettung gegen die Deindustrialisierung Europas durch den Green Deal angekündigt, in diesem und den kommenden drei Jahren die Zahl der Gratiszertifikate im Rahmen des CO₂-Handels für energieintensive Industriebetriebe nicht so schnell zu reduzieren wie ursprünglich geplant. Das bringt doch nichts, oder?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Das ist so, als ob Sie sagen: Ich lasse dich langsamer sterben. Aber am Ende ist das Ergebnis das Gleiche. Das ist der Tod der Grundstoffindustrie in Europa.
Milena Preradovic: Was treibt die EU?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Das gleiche Narrativ. Das ist eine links-grüne Bürokratie, die mit diesem Narrativ sehr massiv bis in die Wohnungen und Betriebe hineinregieren kann.
Die EU hat jetzt gemerkt, dass das alles nicht funktioniert. Das haben wir in Spanien gesehen. Wir haben die Situation, dass uns mittags der Strom aus den Ohren herauskommt. Da muss er entsorgt werden, am besten irgendwohin. Er wird zu Negativpreisen verscherbelt. Abends hingegen wird der Strom knapp.
Jetzt sagt die EU: Deswegen möchten wir, dass die Bürger abends nicht so viel Strom verbrauchen. Denn wir brauchen den Strom für KI und Datenzentren. Es kann ja nicht sein, dass ein Arbeitnehmer, der den ganzen Tag geschuftet hat, nach Hause kommt und sagt: Jetzt muss ich erst einmal etwas Warmes essen. Dann macht er seinen Herd an…
Milena Preradovic: Ja.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: …seine Spülmaschine vielleicht auch und wäscht wahrscheinlich auch noch. Jetzt sagt die EU: Nein, das geht nicht. Das wird künftig teurer. Er soll bitte nachts waschen oder zu anderen Zeitpunkten, wenn der Strom günstiger ist. Deswegen bekommt jeder ein Smart Meter verpasst, das den Preis entsprechend ansteigen lässt, wenn der Strom knapp wird.
Man muss sich das vorstellen: Ein solcher Eingriff in die Lebenswirklichkeit von Millionen Menschen, denen vorgeschrieben wird, wann sie ihre Wäsche zu waschen haben.
Die deutsche Bundesregierung macht das übrigens ähnlich mit der Industrie. Sie hat gerade einen Verordnungsentwurf vorgelegt, wonach die Industrie dann, wenn zu wenig Sonne und Wind vorhanden sind, höhere Netzentgelte bezahlen soll. Wenn dagegen viel Sonne und viel Wind da sind, soll sie bitte produzieren – also Produktion nach Sonne und Wind.
Ich stelle mir das einmal vor: Unser Werksleiter hier in Hamburg schaut morgens um sieben auf die Wetterkarte und sagt: Oh, heute wird es richtig sonnig. Dann ruft er alle an und sagt: Heute wird von zehn bis sechzehn Uhr produziert, danach ist wieder Schicht, dann könnt ihr nach Hause gehen.
Das ist so weit entfernt von der Industriewirklichkeit und von der Lebenswirklichkeit der Menschen, dass man wirklich glauben muss: Da ist eine Politikerkaste am Werk, die mit der realen Welt der Menschen überhaupt nie in Kontakt gekommen ist. Sie weiß nicht, dass wir als Betriebe rund um die Uhr produzieren müssen – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Deswegen haben wir bei uns im Werk ein Fünf-Schicht-System.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Ja, weil nur so können wir die Maschinen effizient auslasten, um wettbewerbsfähig gegenüber China zu sein. Ich kann nicht anfangen und sagen: Ich produziere nur 20 Stunden oder 50 Stunden. Und wenn die Sonne nicht da ist, dann höre ich auf. Dann bin ich unwirtschaftlich. Dann nutze ich den Kapitalstock nicht richtig aus. Es ist auch ein Vergehen an den eingesetzten Materialien, also an dem, was wir investiert haben. Es ist alles völlig weltfremd.
Das Schöne ist ja, dass sich die Welt außerhalb Europas überhaupt nicht darum kümmert. Die machen etwas ganz anderes. Die Amerikaner machen das anders. Die Inder sagen: Macht ihr mal weiter. Die Chinesen hatten übrigens eine ganz lustige Strategie. Sie haben auf den Weltklimakonferenzen immer ganz klar das schärfste, schlimmste Szenario unterstützt. Alles wird ganz schrecklich. Chinesische Wissenschaftler der staatlichen Universitäten in Peking oder Shanghai – dahinter stand natürlich die Strategie der Kommunistischen Partei – haben gesagt: Macht ihr mal ruhig, damit die richtig Angst kriegen.
Und sie haben Erfolg gehabt damit. Wir machen uns kaputt. Die Chinesen wussten ja von Anfang an, dass sie gar nicht betroffen sind, weil sie ein Entwicklungsland sind. Die UNO hat ja gesagt: Entwicklungsländer müssen überhaupt kein CO₂ einsparen. Das machen nur die Amerikaner, die Kanadier, die Australier, die Südkoreaner und die EU. Wir sind fein raus. Das hat funktioniert.
Nur Trump hat das durchschaut und gesagt: Wisst ihr was, wir machen da nicht mehr mit. Aber die EU lässt sich da immer noch gerne vorführen.
Milena Preradovic: Jetzt habe ich mal eine Frage. Sie gehen davon aus, dass das alles ein bisschen Angst und Ideologie ist. Es gibt natürlich diesen wunderbaren Spruch: Follow the money. Wenn man schaut, wer auch beim Green Deal dabei ist, dann ist das BlackRock, die sehr eng mit der EU zusammenarbeiten und viel Geld kassieren. Geht es am Ende nicht einfach auch um viel Geld und Korruption?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Es ging um sehr viel Geld, weil die Finanzindustrie – Sie haben da gerade einen Player genannt – vor 15 Jahren gemerkt hat: Das ist ja eigentlich das Beste, was uns passieren kann. Eine staatlich garantierte Rendite.
Der Staat garantiert ja die Einspeisevergütung für Wind und Solar für 20 Jahre. Das ist wie ein hochverzinsliches Rentenpapier. Wie Festgeld – aber nicht für drei Prozent, sondern für zehn Prozent. Was Besseres gibt es doch gar nicht.
Deswegen sind die alle eingestiegen und haben gesagt: Wir investieren jetzt in Wind und Sonne, und der Staat garantiert dafür. Das heißt, wir ziehen den kleinen Leuten das Geld aus der Tasche, und Wind- und Solaranlagen werfen zweistellige Renditen ab. Das Schöne ist: Die schwanken nicht wie Börsenkurse, sondern sie sind garantiert. Etwas Besseres gab es gar nicht. Deswegen sind sie alle massiv hineingegangen.
Jetzt gibt es aber eine Änderung. Die amerikanische Finanzindustrie hat nämlich einen Gegenspieler bekommen. Die republikanischen Bundesstaaten haben gesagt: Alle, die diesen Mist gemacht und den kleinen Leuten das Geld aus der Tasche gezogen haben, bei denen ziehen wir unsere Pensionsfonds ab.
Die amerikanischen Bundesstaaten haben riesige Pensionsfonds für ihre Mitarbeiter, für Polizisten, Feuerwehrleute und viele andere. Dann hat Trump gesagt: Damit ist jetzt Schluss. Und da haben Sie gemerkt, dass sie sich innerhalb weniger Monate völlig gedreht haben.
Sie haben außerdem gemerkt, dass diese Renditen mittlerweile zusammenschrumpfen, weil die Staaten – jedenfalls außerhalb Deutschlands und Europas – erkannt haben, dass das eigentlich eine viel zu teure Veranstaltung ist. Wind und Sonne sind eben nicht per se wirtschaftlich. Man braucht Subventionen. Und irgendwann haben die Staaten gesagt: Das begrenzen wir jetzt.
International ist das Finanzkapital also schon auf einem anderen Weg und hat gemerkt: Das war eine Sackgasse. Aber 15 Jahre lang hat man daran wahnsinnig viel Geld verdient.
Milena Preradovic: Dazu kommt ja noch, dass schon in Davos Larry Fink von BlackRock und Bill Gates den Klimawandel im Grunde abgesagt haben und auch die erneuerbaren Energien, weil man mit dieser Art von Energie keine KI und keine Rechenzentren betreiben kann. Sie setzen jetzt wieder auf die guten alten fossilen Brennstoffe. Ich glaube, das hat auch einen großen Einfluss gehabt.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Das ist ein sehr wichtiger Hinweis. Sie haben völlig recht. Es ist nicht nur die politische Veränderung in Amerika, sondern auch die Frage der gesicherten Stromleistung. Die brauchen Sie, um ein Rechenzentrum zu betreiben.
Nicht zuletzt Bill Gates weiß: Microsoft kann seine ganze Zukunft in die Tonne treten, wenn sie beim Wettrennen um die KI nicht mitmachen. KI wird rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, zuverlässig enorme Strommengen benötigen.
Deswegen gilt mittlerweile sowohl in Amerika als auch in China: Es ist völlig egal, womit der Strom erzeugt wird. Hauptsache, er wird preiswert und zuverlässig produziert. Das ist bei Wind und Sonne bekanntermaßen nicht gegeben. Nachts scheint die Sonne auch in Amerika nicht. Das haben die längst gemerkt. In Berlin muss man das wahrscheinlich immer wieder vortragen, weil man es dort offenbar nicht glaubt.
Wind gibt es eben auch nur in etwa 2.000 bis 2.500 Stunden im Jahr, also ungefähr einem Viertel der Zeit. Wenn ich jetzt gerade hier in Hamburg aus dem Fenster schaue: Es ist sonnig, aber es weht kein Wind. Das passiert sehr häufig. Und heute Nacht, wenn die Sonne weg ist, wird wahrscheinlich immer noch kein Wind wehen. Dann fragt man sich: Woher kommt der Strom?
Deswegen frage ich Deutschland: Wie glaubt ihr eigentlich, eine hundertprozentige Stromversorgung mit Wind und Sonne hinzubekommen? Technisch kann man das machen. Man muss riesige Speichermöglichkeiten vorsehen, Wasserstoff und vieles andere. Aber es wird unbezahlbar.
Am Ende kommt dabei ein Land heraus, das keine Industrie mehr hat, das sich vom Wohlstand irgendwo zwischen der Türkei und Jordanien einreiht – also ein Entwicklungsland wird –, in dem die Stromversorgung teilweise abgeschaltet werden muss, weil sie nicht zuverlässig ist. Das kennt man sonst aus Entwicklungsländern.
Wir müssen alles tun, damit es nicht so weit kommt. Ich will ein solches Land nicht. Ein solches Land wird dazu führen, dass die Freiheitsrechte des Einzelnen massiv beschnitten werden. Einen Vorgeschmack sehen wir jetzt schon. Wenn Europa sagt: Ihr dürft nicht immer dann Strom verbrauchen, wenn es euch passt, sondern nur dann, wenn die Sonne scheint.
Milena Preradovic: Und wenn ihr nicht mitmacht, dann machen…
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: …wir das. Das hatten wir im Mittelalter. Da konnte man Korn nur mahlen, wenn der Wind wehte. Aber wir haben uns Gott sei Dank unabhängig von den Naturgewalten gemacht. Ich möchte meinen Lebensplan nicht danach ausrichten, wie Sonne und Wind mit mir umgehen. Ich möchte unabhängig davon sein. Und ich glaube, das wollen Millionen, ja Milliarden Menschen.
Milena Preradovic: Ich glaube, das wollen die meisten. Jetzt würde ich gerne noch einmal auf das Klima und die Temperaturen zurückkommen.
Der emeritierte Geologe Professor Ewert hat jetzt die NASA-Daten, die der Weltklimarat vom IPCC bekommt, aus den Jahren 2010 und 2012 miteinander verglichen und festgestellt, dass die NASA systematisch ihre eigenen historischen Daten nachträglich verändert – und zwar natürlich nach oben, um diese Erwärmung…
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Die alten nach unten und die neuen nach oben.
Milena Preradovic: Genau.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Damit der Anstieg deutlicher wird. Das kann man sehr schön sehen. Es gibt dazu schöne Grafiken. Wenn man sie übereinanderlegt, ist man sehr verwundert. Der Anstieg wird dadurch steiler.
Es kommt noch etwas hinzu. Man hat Messstationen auf dem Land und in den Städten. Die Stationen in den Städten sind natürlich deutlich wärmer geworden. Das wird aber nicht korrigiert. Wenn Sie nur die ländlichen Stationen nehmen, die vom Wärmeinseleffekt unbeeinflusst sind, dann haben Sie einen deutlich geringeren Anstieg.
Ich will damit nicht sagen, dass es keinen Klimaeffekt durch CO₂ gibt. Das wäre ja irrsinnig. Aber ob er wirklich zu hundert Prozent dafür verantwortlich ist, dass wir seit 1860 etwa 1,4 Grad Erwärmung bekommen haben, daran habe ich meine wohlbegründeten Zweifel. Denn solche Schwankungen hat es auch vorher gegeben, und da war noch kein zusätzliches CO₂. Deshalb muss ein Gutteil dieser Erwärmung einer natürlichen Entwicklung zugeschrieben werden.
Milena Preradovic: Die Technische Universität Athen hat jetzt die isotopische Struktur des CO₂ untersucht und festgestellt, dass sich in 40 Jahren nichts verändert hat, dass es keine Spuren fossiler Brennstoffe in der Luft gibt. Das spricht also nicht unbedingt für die große CO₂-Theorie, die das IPCC vertritt.
Auch interessant: Der emeritierte Professor für Physische Geografie der Universität Oslo, Ole Humlum, hat kürzlich seinen jährlichen Bericht zum Zustand des Klimas vorgelegt – basierend, und das ist wichtig, ausschließlich auf realen Beobachtungen und Messungen, nicht auf Computermodellen.
Sein Ergebnis: 2025 sanken die Temperaturen leicht. Das arktische Meereis ist deutlich größer als von den Modellen vorhergesagt. Der Meeresspiegelanstieg zeigt keinen beschleunigten Trend. Und die beobachtete Erwärmung der letzten 40 Jahre lasse sich zwanglos durch die Abnahme der globalen Wolkenbedeckung erklären. Gehen Sie da mit?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Da gehe ich voll mit. Ich schätze Ole Humlum sehr. Ich kenne ihn persönlich. Und ich kann jedem interessierten Zuhörer nur sagen: Googeln Sie einmal Ole Humlum. Er veröffentlicht jedes Jahr einen Bericht, der voller Fakten und interessanter Zusammenhänge steckt.
Ich habe ja selbst auch über den Rückgang der Wolken publiziert. Und es ist tatsächlich so: Wir haben seit 25 Jahren weltweit einen Rückgang der Wolken zu verzeichnen. Das heißt, die Sonneneinstrahlung ist deutlich stärker geworden, sodass ich berechnet habe, dass etwa 80 Prozent der Erwärmung der letzten 25 Jahre auf den Rückgang der Wolken zurückzuführen sind – und nicht auf CO₂.
Das ist ein ganz klarer Effekt. Wenn weniger Sonneneinstrahlung durch die Wolkendecke ins All reflektiert wird und stattdessen die Erdoberfläche erreicht, dann wird es natürlich wärmer. Das kann man übrigens auch sehr schön in der europäischen Umweltstatistik sehen, die jährlich veröffentlicht wird. Dort erkennt man, dass die Zahl der Sonnenstunden in den letzten 20 Jahren massiv zugenommen hat.
Jetzt müssen wir natürlich darüber nachdenken: Woher kommt eigentlich diese Wolkenverdünnung? Es könnte ja auch sein, dass CO₂ dafür eine Ursache ist. Aber dann müssten die Klimatheoretiker einräumen, dass nicht der Effekt der Infrarotstrahlung die Ursache wäre, sondern ein bisher unbekannter Effekt des CO₂.
Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass der Rückgang der Aerosole, also der kleinen Staubteilchen, die wir früher aus chinesischen Schloten, deutschen Auspuffen und Fabriken in die Luft geblasen haben, dazu geführt hat, dass sich weniger Wolken bilden. Denn diese Staubteilchen sorgen dafür, dass der Wasserdampf in der Luft leichter kondensiert. Wenn weniger Staub in der Luft ist – also als Folge sauberer Luft –, entstehen weniger Wolken. Dafür spricht eine ganze Menge.
Milena Preradovic: Also macht Umweltpolitik Erderwärmung?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Umweltpolitik, nicht Klimapolitik. Man kann das sehr gut sehen. Anfang der 2020er-Jahre hat die Internationale Seeschifffahrtsorganisation den Schwefel- und Feinstaubgehalt der Schiffstreibstoffe massiv reduziert. Innerhalb eines Jahres wurde weltweit auf saubereren Treibstoff umgestellt. Dadurch gingen die Emissionen deutlich zurück. Gleichzeitig sieht man, wie die Sonneneinstrahlung zunimmt.
Das sind Zusammenhänge, die nicht ins Konzept passen. Das passt nicht in die Angstmache. Deshalb hört man davon so wenig. Aber es ist ein Fakt.
Ich stehe damit übrigens nicht allein. Der Nobelpreisträger Klaus Hasselmann hat ebenfalls vor Kurzem deutlich gemacht, dass wir uns die Wolken anschauen müssen, wenn wir die Hauptursache der jüngsten Erwärmung verstehen wollen.
Jetzt muss man klären, ob das ein zyklischer Effekt ist oder tatsächlich hauptsächlich auf den Rückgang der Staubteilchen zurückzuführen ist. Das werden wir noch herausfinden müssen. Aber vieles spricht dafür, dass CO₂ als Hauptverursacher freigesprochen werden müsste. Damit würde allerdings auch die gesamte Energiepolitik, die auf der Bekämpfung von CO₂ beruht, zusammenbrechen.
Milena Preradovic: Ich habe noch ein immer wiederkehrendes Horrorszenario, das aktuell gerade wieder propagiert wird – auch von dem Allround-Lobbyisten Karl Lauterbach. Und zwar, dass das AMOC-System, also der Golfstrom, durch den Klimawandel versiegen könnte. Dann würde es bei uns nicht heiß, sondern kalt. Ich sehe an Ihrem Blick schon, was Sie von diesem Szenario halten.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Das ist eine alte Diskussion. Die habe ich schon vor 15 Jahren geführt. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut hat dieses Szenario auch immer wieder vorgetragen.
Wenn man sich das genauer anschaut, dann könnte man einen solchen Effekt – wenn man ihn überhaupt fortschreiben könnte – vielleicht in einigen hundert Jahren erkennen. Natürlich gibt es Schwankungen des Golfstroms, vereinfacht gesagt. Genauer geht es um die AMOC, also die große Umwälzströmung des Atlantiks. Warmes Wasser fließt nach Norden, sinkt vor Grönland in die Tiefe und strömt dann als Tiefenwasser wieder nach Süden zurück.
Dieses gewaltige Strömungssystem ist von einer solchen Stärke, dass Herr Lauterbach eine relevante Veränderung sicher nicht mehr erleben wird.
Außerdem muss er sich irgendwann entscheiden: Hitzeschutztage oder Kälteschutztage. Beides gleichzeitig geht schlecht.
Milena Preradovic: Er will sich eben nicht festlegen. Er setzt gleichzeitig auf Schwarz und Rot.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Wenn wir recht haben und CO₂ nicht diese dramatische Wirkung hat, dann wird es irgendwann vielleicht wieder etwas kühler. Dann wissen wir wenigstens schon die Erklärung: Dann hatte Lauterbach mit seiner Warnung vor der Abkühlung recht.
Milena Preradovic: Genau.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Im Übrigen hat der Weltklimarat dieses Szenario selbst verworfen. Der IPCC sagt ausdrücklich, dass es derzeit keine Abschwächung der AMOC gibt, die Anlass zu ernsthaften Sorgen geben müsste.
Milena Preradovic: Aha. Ein schönes Schlusswort. Vielen Dank, Professor Vahrenholt, für das wie immer informative und unterhaltsame Gespräch. Vielen Dank, dass Sie da waren.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Das liegt ja auch an Ihnen, weil Sie das immer herauslocken.
Milena Preradovic: Ja klar, ich locke durch Vorbereitung. Ich danke Ihnen.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Tschüss.
Milena Preradovic: Tschüss.
Tja, Leute, das Klimanarrativ bröckelt nicht nur – es liegt zerschlagen auf dem Boden. Und trotzdem wird weiter an der Deindustrialisierung geschraubt und an immer höheren Abgaben. Wer widerspricht, ist Klimaleugner. Übrigens: Immer wenn das Wort „Leugner“ auftaucht, handelt es sich um Propaganda. Danke – ein kleiner Service zum Schluss. Ich wünsche euch eine gute Zeit. Bis bald.
Interview with Prof. Dr. Fritz Vahrenholt (english)
Milena Preradovic: It’s summer, and as the temperature rises, so do the climate alarmists’ tempers. People who have drowned are being declared heat-related deaths. Karl Lauterbach even wants the WHO to declare a climate emergency—a move that activists and profiteers are completely ignoring. The climate catastrophe has long since been called off. The Intergovernmental Panel on Climate Change has scrapped its extreme scenario because it’s unlikely. However, German climate policy—with all its side effects—is also based on this horror scenario. What now? Nothing for now. The federal government is simply carrying on as usual. They claim that the fact the climate catastrophe has been called off demonstrates the success of climate policy. At the same time, an investigation has revealed that NASA has systematically manipulated its historical temperature data upward. Is the climate scare coming to an end soon? Now on “Punkt Preradovic.” Hello, Professor Dr. Fritz Vahrenholt, it’s great to have you here.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Greetings, Ms. Preradovic.
Milena Preradovic: As always, I’ll briefly introduce you. You hold a Ph.D. in chemistry; you’re a scientist, politician, manager, author, and, above all, a proven energy expert. In the 1990s, you served as Hamburg’s Senator for the Environment for six years. Afterward, you joined the executive board of companies in the renewable energy sector. Today, you are Chairman of the Supervisory Board of Aurubis AG, Europe’s largest copper producer. Since 1999, you have been an honorary professor of chemistry at the University of Hamburg and a member of the German Academy of Science and Engineering (Acatech). As an author, you helped advance the environmental movement in 1978 with your bestseller “Seveso Is Everywhere.” Now you’re a prominent critic of German energy policy and climate hysteria, and you write a climate column and a newsletter that people can subscribe to. We’ll include the details in the description below. Let’s start with the Intergovernmental Panel on Climate Change’s (IPCC) rejection of the climate catastrophe scenario. The discredited RCP 8.5 model had predicted up to five degrees of warming by 2100, and German climate policy has been based on that until now. What should happen in Germany as a result?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: In fact, this doomsday scenario is what led to our current climate policy. The Federal Constitutional Court’s climate ruling—which told us we must reach net-zero by 2050—explicitly cites this horror scenario, according to which temperatures would rise by three to six degrees. And of course, with a rise of three to six degrees, things would get a bit uncomfortable.
But now the expert panel responsible for climate modeling at the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) has said: That’s implausible; it won’t happen anymore. It was, of course, a preposterous scenario from the very beginning. The fact is, the IPCC has always assumed that we would triple or quadruple CO2 emissions and increase coal use fivefold. If you do the math, we would have run out of carbon by 2080. There simply isn’t that much in the world to burn.
In other words, it was a completely implausible scenario from the very beginning. But they needed it because, of course, it was a way to scare people. After all, a three- to five-degree rise isn’t exactly a laughing matter. We know from the past 2,000 years that the climate has fluctuated by one to two degrees. During the High Middle Ages, we had temperatures similar to today’s, and the same was true during the Roman Empire. During the Little Ice Age, we experienced a drop of about 0.5 degrees Celsius.
What remains now, according to climate modelers, is a warming—in the most likely scenario—of 2.5 to three degrees, averaging 2.65 degrees. But it’s important to note that this 2.6-degree figure already includes the 1.45-degree warming that has occurred so far. After all, the baseline for all our scenarios is the year 1860.
Milena Preradovic: So, the Little Ice Age. That was the Little…
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Ice Age, which, so to speak, lowered the temperature. That’s our baseline. And even back then, I always said: Guys, do you really want to go back to that? Is that our benchmark? Is that what we want—to go back to a time when there were famines?
In reality, we have to say: That one degree increase we’ve had since then has been very good for people. Plants have grown better. The CO2 has made the world greener. Higher yields, more food. In short: This fear-mongering scenario has been debunked.
And now, really, the only political conclusion left to draw is this: We don’t actually need to reach net-zero by 2050. Incidentally, the Paris Agreement doesn’t require that at all. The Paris Agreement states: “in the second half of the century.” And as we know, that begins in 2051. Therefore, the deadline is 2099.
I’ve always wondered why the Federal Constitutional Court and the federal government are actually misinterpreting the Paris Agreement. Because it’s clearly stated there. In the second half of the century, we should—and it doesn’t say “to zero” there—but rather, we should aim for a level of CO2 emissions that the world can handle. Because plants absorb CO2, and so do the oceans.
Politicians should really be saying right now: This is sensationally good news for all of us. The heatwave is off. We won’t be burning up; instead, we’ll see just one more degree of warming. That’s anything but the end of the world. We can protect ourselves against it. But if Mr. Lauterbach has his way, a temperature of 25 degrees is already supposed to spell disaster.
Milena Preradovic: Everything’s dead.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Unfortunately, the last “Heat Protection Day” had to be canceled last week because it was too cold—15 degrees, and people were freezing. Now the “Heat Protection Day” is scheduled for next week. Thankfully, it’ll finally be 30 degrees then—a temperature at which German vacationers usually like to head to Spain or Italy.
The disaster has been called off. Now politicians really ought to say: Hold on a minute, we’re in the process of destroying German prosperity because we want to save the world all on our own. Neither China nor the U.S. nor Brazil nor India nor Russia nor anyone else is going along with this—except the European Union. We’re burdening ourselves with billions, taking money right out of people’s pockets. Whether it’s gas heating, oil heating, or at the gas station—CO₂ credits and CO₂ taxes are being collected everywhere.
Now the federal government could say: Well, it won’t be that bad. Let’s postpone this or set a new target, say 2060—just like the Chinese. The Americans aren’t saying anything at all anymore. They’ve said: We’re not doing anything at all anymore. So they’ve drawn the right conclusion and said: Why should we throw ourselves off the cliff now, when all we really have to fear is a slight warming?
I did the math once. I think it’s very illustrative. If we go to zero in Germany—our German contribution amounts to 1.5 percent of global CO₂ emissions.
Milena Preradovic: Of global CO₂?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Of the global increase in CO₂. That means: If we go to zero, we would influence just 0.014 degrees of the one-degree warming still expected—if the CO₂ theory is correct.
So Germany is throwing itself off a cliff, turning itself into a developing country, and globally, that amounts to one-hundredth of a degree. Politicians should be saying right now: “Enough is enough.”
We see how German foundries are on their last legs. We see how the German chemical industry is moving abroad. We see how the German automotive industry is being destroyed, and how we’re supposed to rely solely on Chinese electric vehicles powered by coal. It’s all pretty foolish policy.
Milena Preradovic: But why is…
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: …and anti-German policies. Why is she doing this? Because she can’t do anything else anymore. You see, she’s imposed so many disadvantages and unreasonable demands on the German people. Just imagine if Merz were to say: “April Fools’ Day—we made a mistake. We can now roll back all this CO₂ overregulation.” The coal-fired power plants would keep running, and gasoline engines would still be accepted.
That wouldn’t last a single day. People would say: Why did you actually deceive us? Why did you lead us up the garden path? Because it wasn’t as if there weren’t already critics ten years ago who said: These are all models that have been artificially inflated.
The Intergovernmental Panel on Climate Change always says something like: “Well, we just ran the numbers on various models and put them on display.” But they knew full well that the media and politicians would always pick out the most extreme model to instill as much fear as possible. They used fear to drive policy. If you scare people and tell them the Earth is burning up, then you can also destroy the best product Germany has ever produced—the diesel engine. If you didn’t do that, everyone would say: “You’re idiots—what are you doing?”
So they had to create that fear. It’s not going to go away anytime soon. Because politics is continuing just as the “traffic light” coalition did. Red-Green policies are continuing. Nothing has changed. No return to nuclear energy. The coal phase-out is proceeding exactly as before. The ban on internal combustion engines remains in place. Industry is being driven out of Germany. There are no new investments in industrial jobs in Germany. No one will continue to invest in Germany.
Politicians are responsible for all of this, and they’re making people poorer. Most people don’t even realize that when they fill up at the gas station, they have to pay an extra 17 or 19 cents per liter so that solar and wind energy operators can finance their subsidies. Most people have no idea.
That’s why I believe we have no choice but to let the devastating consequences of these policies become even more palpable before politicians finally come to their senses.
Milena Preradovic: Of course, the federal government also has the EU breathing down its neck, not to mention the NGOs that it still funds. That means there would be an uproar in the streets if Merz were to scrap climate policy. But the EU, too, acts as if a major catastrophe must be prevented right now. Taxes just keep going up. Now the EU wants to impose a CO₂ tax on imports from countries with high carbon emissions—such as China or Turkey—for example, on refrigerators or materials needed by trades and industry.
Leading European industry representatives have just written an urgent letter to the EU and Ursula von der Leyen, demanding that CO₂ trading be suspended immediately—in other words, that all these taxes be abolished. Now, as a remedy against Europe’s deindustrialization caused by the Green Deal, the EU has announced that, this year and over the next three years, it will not reduce the number of free allowances under the CO₂ trading scheme for energy-intensive industrial companies as quickly as originally planned. That doesn’t really help, does it?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: That’s like saying, “I’ll let you die more slowly.” But in the end, the result is the same. It’s the death of the basic materials industry in Europe.
Milena Preradovic: What’s driving the EU?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: The same narrative. It’s a left-wing, green bureaucracy that can use this narrative to exert massive control, right down into people’s homes and businesses.
The EU has now realized that none of this is working. We’ve seen that in Spain. We’re in a situation where we’re drowning in electricity at noon. It has to be disposed of—preferably somewhere else. It’s sold off at negative prices. In the evening, however, electricity becomes scarce.
Now the EU is saying: That’s why we want citizens to use less electricity in the evening. Because we need the electricity for AI and data centers. It can’t be that a worker who’s toiled all day comes home and says, “First, I need to eat something warm.” Then he turns on his stove…
Milena Preradovic: Yes.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: …maybe turn on his dishwasher, too, and probably do some laundry as well. Now the EU is saying: No, that won’t do. It’s going to be more expensive in the future. He should please do his laundry at night or at other times when electricity is cheaper. That’s why everyone is getting a smart meter installed, which raises the price accordingly when electricity becomes scarce.
Just imagine that: such an intrusion into the daily lives of millions of people, who are being told when they have to do their laundry.
Incidentally, the German federal government is doing something similar with industry. It has just presented a draft regulation stipulating that industry must pay higher grid fees when there isn’t enough sun or wind. When, on the other hand, there’s plenty of sun and wind, it’s supposed to produce—in other words, production based on sun and wind.
Let me imagine this for a moment: Our plant manager here in Hamburg looks at the weather map at seven in the morning and says, “Oh, it’s going to be really sunny today.” Then he calls everyone and says, “We’ll be producing from 10 a.m. to 4 p.m. today; after that, the shift is over, and you can go home.”
This is so far removed from the reality of industry and from people’s everyday lives that one really has to believe: there’s a political caste at work here that has never come into contact with the real world of ordinary people. They don’t realize that, as businesses, we have to produce around the clock—24 hours a day, seven days a week. That’s why we have a five-shift system at our plant.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Yes, because that’s the only way we can utilize our machinery efficiently to remain competitive with China. I can’t just start saying, “I’ll only produce for 20 hours or 50 hours.” And if the sun isn’t out, then I’ll stop. Then I’d be uneconomical. Then I wouldn’t be making proper use of my capital stock. It’s also a waste of the materials used—that is, of what we’ve invested. It’s all completely out of touch with reality.
The nice thing is that the world outside Europe doesn’t care about any of this at all. They’re doing something completely different. The Americans do it differently. The Indians say, “You guys just keep going.” The Chinese, by the way, had a rather amusing strategy. At the global climate conferences, they always very clearly supported the most extreme, worst-case scenario. Everything is going to be absolutely terrible. Chinese scientists at state universities in Beijing or Shanghai—backed, of course, by the Communist Party’s strategy—said: “Go ahead and keep it up, so they really get scared.”
And they succeeded with that. We’re destroying ourselves. The Chinese knew from the very beginning that they wouldn’t be affected at all because they’re a developing country. The UN has said, after all: Developing countries don’t have to cut CO₂ emissions at all. Only the Americans, the Canadians, the Australians, the South Koreans, and the EU have to do that. We’re off the hook. That worked.
Only Trump saw through it and said: You know what, we’re not playing along with this anymore. But the EU is still happy to let itself be led around by the nose.
Milena Preradovic: Now I have a question. You’re assuming that this is all just a bit of fear and ideology. Of course, there’s that wonderful saying: Follow the money. If you look at who’s also involved in the Green Deal, it’s BlackRock, which works very closely with the EU and rakes in a lot of money. In the end, isn’t it just about a lot of money and corruption?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: A great deal of money was at stake because the financial industry—you just mentioned one player—realized 15 years ago: This is actually the best thing that could happen to us. A government-guaranteed return.
After all, the government guarantees the feed-in tariff for wind and solar for 20 years. It’s like a high-yield bond. Like a fixed-term deposit—but not at three percent, but at ten percent. There’s nothing better than that.
That’s why they all jumped on board and said: We’re now investing in wind and solar, and the government guarantees it. That means we’re taking money out of the pockets of ordinary people, and wind and solar plants are yielding double-digit returns. The beauty of it is: they don’t fluctuate like stock prices—they’re guaranteed. There was nothing better. That’s why they all jumped in on a massive scale.
But now there’s a change. The American financial industry has, in fact, gained a rival. The Republican-led states have said: We’re pulling our pension funds out of any company that’s been pulling this crap and taking money out of the pockets of ordinary people.
The U.S. states have massive pension funds for their employees—police officers, firefighters, and many others. Then Trump said: That’s over now. And that’s when you realized they’d done a complete about-face within just a few months.
You’ve also noticed that these returns are now shrinking because the states—at least outside of Germany and Europe—have realized that this is actually far too expensive an endeavor. Wind and solar aren’t economically viable on their own. You need subsidies. And at some point, the states said: “We’re putting a cap on this now.”
Internationally, financial capital is already on a different path and has realized: “That was a dead end.” But for 15 years, people made an insane amount of money from it.
Milena Preradovic: On top of that, Larry Fink of BlackRock and Bill Gates essentially wrote off climate change—and renewable energy as well—back in Davos, because you can’t run AI or data centers with this type of energy. They’re now betting on good old fossil fuels again. I think that’s had a major impact as well.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: That’s a very important point. You’re absolutely right. It’s not just the political shift in America, but also the issue of reliable power supply. You need that to run a data center.
Bill Gates, among others, knows this: Microsoft can throw its entire future down the drain if it doesn’t join the race for AI. AI will reliably require enormous amounts of electricity around the clock, seven days a week.
That’s why the prevailing view in both the U.S. and China is now: It doesn’t matter at all how the electricity is generated. The main thing is that it’s produced cheaply and reliably. As is well known, that’s not the case with wind and solar power. The sun doesn’t shine at night in America either. They realized that a long time ago. In Berlin, you probably have to keep pointing this out, because people there apparently don’t believe it.
Wind is only available for about 2,000 to 2,500 hours a year—roughly a quarter of the time. Right now, as I look out the window here in Hamburg: it’s sunny, but there’s no wind. This happens very often. And tonight, when the sun is gone, there probably still won’t be any wind. Then you ask yourself: Where does the electricity come from?
That’s why I ask Germany: How do you actually think you can achieve a 100% electricity supply from wind and solar power? Technically, it’s possible. You’d have to provide for massive storage capacity, hydrogen, and much more. But it would be prohibitively expensive.
In the end, you’ll end up with a country that no longer has any industry, whose standard of living ranks somewhere between Turkey and Jordan—in other words, a developing country—where the power supply has to be partially shut down because it’s unreliable. That’s something you usually see in developing countries.
We must do everything we can to prevent it from coming to that. I don’t want a country like that. A country like that will lead to massive curtailments of individual civil liberties. We’re already seeing a foretaste of this. When Europe says: You can’t use electricity whenever it suits you, but only when the sun is shining.
Milena Preradovic: And if you don’t go along with it, then…
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: …we’ll do that. We had that in the Middle Ages. Back then, you could only grind grain when the wind blew. But thank God, we’ve made ourselves independent of the forces of nature. I don’t want to plan my life around how the sun and wind treat me. I want to be independent of that. And I believe that’s what millions—yes, billions—of people want.
Milena Preradovic: I think that’s what most people want. Now I’d like to come back to the topic of climate and temperatures.
Professor Ewert, a geologist emeritus, has now compared the NASA data—which the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) receives—from the years 2010 and 2012 and found that NASA systematically retroactively alters its own historical data—upward, of course, to make this warming… .
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: The old ones down and the new ones up.
Milena Preradovic: Exactly.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: So that the increase appears more pronounced. You can see this very clearly. There are excellent graphs illustrating this. When you overlay them, it’s quite astonishing. The increase appears steeper as a result.
There’s something else to consider. There are monitoring stations in rural areas and in cities. The stations in cities have, of course, become significantly warmer. But that isn’t corrected for. If you look only at the rural stations, which aren’t affected by the urban heat island effect, you’ll see a significantly smaller increase.
I’m not saying that CO₂ has no effect on the climate. That would be absurd. But I have well-founded doubts as to whether it is truly 100 percent responsible for the approximately 1.4 degrees of warming we’ve experienced since 1860. After all, such fluctuations have occurred before, and there was no additional CO₂ back then. That’s why a significant portion of this warming must be attributed to natural processes.
Milena Preradovic: The National Technical University of Athens has now examined the isotopic composition of CO₂ and found that nothing has changed in 40 years—that there are no traces of fossil fuels in the air. So this doesn’t necessarily support the major CO₂ theory advocated by the IPCC.
Also interesting: Ole Humlum, professor emeritus of physical geography at the University of Oslo, recently presented his annual report on the state of the climate—based, and this is important, exclusively on actual observations and measurements, not on computer models.
His conclusion: Temperatures dropped slightly in 2025. Arctic sea ice is significantly larger than predicted by the models. Sea-level rise shows no accelerating trend. And the observed warming of the past 40 years can easily be explained by the decrease in global cloud cover. Do you agree?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: I completely agree. I hold Ole Humlum in very high regard. I know him personally. And I can only say to anyone interested: Just Google Ole Humlum. Every year he publishes a report full of facts and interesting correlations.
I’ve also published on the decline in cloud cover myself. And it’s actually true: We’ve been seeing a global decline in cloud cover for the past 25 years. This means that solar radiation has become significantly stronger, so I’ve calculated that about 80 percent of the warming over the last 25 years can be attributed to the decline in cloud cover—and not to CO₂.
This is a very clear effect. If less solar radiation is reflected back into space by the cloud cover and instead reaches the Earth’s surface, then of course it gets warmer. Incidentally, this can also be seen very clearly in the European environmental statistics, which are published annually. There, you can see that the number of hours of sunshine has increased massively over the past 20 years.
Now, of course, we have to think about this: Where does this cloud thinning actually come from? It could also be that CO₂ is a cause of it. But then climate theorists would have to admit that the cause isn’t the effect of infrared radiation, but rather a previously unknown effect of CO₂.
It’s much more likely, however, that the decline in aerosols—that is, the tiny dust particles we used to blow into the air from Chinese smokestacks, German car exhausts, and factories—has led to fewer clouds forming. This is because these dust particles make it easier for water vapor in the air to condense. When there is less dust in the air—that is, as a result of cleaner air—fewer clouds form. There is a great deal of evidence supporting this.
Milena Preradovic: So is environmental policy causing global warming?
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Environmental policy, not climate policy. You can see this very clearly. In the early 2020s, the International Maritime Organization drastically reduced the sulfur and particulate matter content of marine fuels. Within a year, the global fleet had switched to cleaner fuel. As a result, emissions dropped significantly. At the same time, we’re seeing an increase in solar radiation.
These are correlations that don’t fit the narrative. They don’t fit into the fear-mongering. That’s why we hear so little about them. But it’s a fact.
Incidentally, I’m not alone in this view. Nobel laureate Klaus Hasselmann also recently made it clear that we need to look at the clouds if we want to understand the main cause of the recent warming.
Now we need to determine whether this is a cyclical effect or is in fact primarily attributable to the decline in dust particles. We’ll have to figure that out. But there’s a lot of evidence suggesting that CO₂ should be exonerated as the main culprit. That, however, would also cause the entire energy policy—which is based on combating CO₂—to collapse.
Milena Preradovic: I have another recurring doomsday scenario that’s currently being promoted again—including by the all-around lobbyist Karl Lauterbach. Namely, that the AMOC system—that is, the Gulf Stream—could dry up due to climate change. Then it wouldn’t get hot here, but cold. I can already tell from the look on your face what you think of this scenario.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: That’s an old debate. I had that discussion 15 years ago. Stefan Rahmstorf from the Potsdam Institute has also repeatedly put forward this scenario.
If you look at it more closely, such an effect—if it could even be projected at all—might perhaps become apparent in a few hundred years. Of course, there are fluctuations in the Gulf Stream, to put it simply. More specifically, we’re talking about the AMOC, that is, the Atlantic Meridional Overturning Circulation. Warm water flows northward, sinks off the coast of Greenland, and then flows back south as deep-water current.
This massive circulation system is so powerful that Mr. Lauterbach will certainly not live to see any significant change in it.
Besides, he’ll have to decide at some point: heat protection days or cold protection days. It’s hard to do both at the same time.
Milena Preradovic: He just doesn’t want to commit to anything. He’s betting on both black and red at the same time.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: If we’re right and CO₂ doesn’t have this dramatic effect, then it might get a little cooler again at some point. Then at least we’ll already know the explanation: Lauterbach was right with his warning about cooling.
Milena Preradovic: Exactly.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Incidentally, the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) has itself rejected this scenario. The IPCC explicitly states that there is currently no weakening of the AMOC that would give cause for serious concern.
Milena Preradovic: I see. A nice closing remark. Thank you very much, Professor Vahrenholt, for the conversation, which was, as always, informative and entertaining. Thank you very much for joining us.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: That’s partly thanks to you, too, because you always manage to draw that out of me.
Milena Preradovic: Yeah, sure—I draw it out through preparation. Thank you.
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: Bye.
Milena Preradovic: Bye.
Well, folks, the climate narrative isn’t just crumbling—it’s lying shattered on the ground. And yet they keep pushing for deindustrialization and ever-higher taxes. Anyone who disagrees is a climate denier. By the way: Whenever the word “denier” comes up, it’s propaganda. Thanks—a little tip to wrap things up. I hope you all have a great time. See you soon.
Bei uns hier in Empuriabrava / Katalonien wurden etwa 2025 ohne große Ankündigung, sozusagen durch stille technische Auswechslung, die alten Strommesser durch Smartmeter ersetzt. Seitdem gibt es abrechnungstechnisch 3 Tarifzonen, mal einfach H=hoch M=mittel N=niedrig bepreiste Zeitabschnitte
0-8 Uhr N 8-10 M 10-14-H 14-18 M 18-22-H 22-0 Uhr M Sa + So + Feiertage werden mit Tarif N abgerechnet.
Wir halten uns hier mit Waschmaschine und Geschirrspüler ziemlich strikt an die niedrig tarifierten Zeiten.
Ob dieses System in ganz Spanien gilt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Neulich habe ich im Internet Hinweise darauf gefunden, dass ca. 70 % aller BRD-Bundestagsabgeordneten an Wind- bzw. Solarprojekten finanziell beteiligt seien. Es klingt mir realistisch.
EWE wirbt genau dafür im Internetradio – für Deutschland!
Es ist mit ´ner App, also muss es ja etwas Tolles sein 🙁
Sie fragen: Was treibt die EU, an einer verpufften Klimaerzählung festzuhalten?
Nahezu alle regulatorischen Durchgriffsmaßnahmen der EU sind auf CO2 aufgebaut.
Die Programmierung der künftigen CBDC-Social-Credit-Wallets basiert auf der Zuordnung jeder menschlichen Handlung zu einem CO2-Wert. Ohne den Parameter CO2 werden sich die Menschen in der EU nicht automatisiert technokratisch steuern lassen.
Man kann den Menschen doch nicht sagen, „Hört auf Leckeres zu essen, weil wir es euch nicht gönnen“. Man kann ihnen aber sagen: „Das Klima erfordert, dass Ihr nichts Leckeres mehr esst.“ Diese Mär vom Klima haben sie inzwischen sogar schon über das Verfassungsgericht zur höchsten Norm erklären lassen. Logisch, dass die EU-Kommission mit Kratzen, Beißen und Haareziehen daran festhält.
Die CO2-Erzählung ist fest eingebaut in alle Maßnahmen, die uns in den zentralistischen, technokratischen Autoritarismus zwingen sollen. Wenn sie zerbröckelt, bricht in Brüssel alles zusammen – vom Verbrenner-Aus bis zur Steuerung der Nahrungsproduktion.
@Beweis
Die Wirtschaft wird also systematisch zerstört, weil Ursula von der Leyen uns kein leckeres Essen gönnt?
Sorry, aber das ist Stuss!
Bitte lesen Sie meinen Beitrag weiter unten, wo ich so kompakt wie möglich die wahren Hintergründe darstelle:
Es ist eine alte Strategie der Geldverleiher, immer wieder alles zu zerstören um neues Wachstum zu ermöglichen!
Warum denken Sie noch immer an Geld? Darum geht es schon lange nicht mehr. Die, die es drucken können, machen sich beliebig davon – weil sie es können.
Es geht um Macht und Steuerung der Menschen. Dazu braucht man aber maschinell verarbeitbare Parameter. Und das ist eben CO2 – der Nährstoff der grünen Natur.
Die EU hat sich mit ihrem riesigen bürokratischen Apparat und der Hilfe vieler Nationen darauf vorbereitet, mit CO2 als Währung die Steuerung der Bevölkerungen zu übernehmen (u.a. Fleisch, Verbrenner, Hitze, Unwetter, Heizung etc. – bis hin zu Klima-Lockdowns).
Da steht jetzt alles auf dem Spiel, wenn Klima doch nicht so schlimm ist.
Es geht nicht oldfashioned um Gold-Dukaten von Dagobert oder beliebig druckbare Geldscheine, sondern um Herrschaft. Und die reicht dann bis in Ihre Hosentasche, wo Ihr Smartphone wohnt.
@Beweis
Das mit dem CO2 haben Sie ganz richtig erklärt – es erlaubt den Regierungen Eingriffe in alle Bereiche menschlichen Lebens – aber Sie erkennen die Parallelen zu früheren Ereignissen nicht:
Der Brand von Rom, der Brand von London, die Napoleonischen Kriege, die Verbreitung der Pest im Mittelalter und zahlreiche andere Schweinereien haben den selben Ursprung und das selbe Ziel gehabt:
Zerstören um neues Wachstum zu generieren!
Frage: Wenn es beim Kampf USA vs China nicht um Geld geht, worum geht es dann?
Das mit dem Geld drucken haben Sie scheibar nicht verstanden: Je mehr Geld man druckt, desto weniger ist es Wert. Man kann also nicht reicher werden, indem man mehr Geld druckt!
Was treibt die Rgierung und die Eu nicht von Ihrer Verbotspolitik abläßt ! >>> GELD !
Bitte den letzten „Kommentar“ von mir löschen! Ich hatte nicht bemerkt, dass der Text schon abgeschickt wurde!
Was Windkraft betrifft, hat Vahrenholt recht. Aber er ist ein unhöflicher selbstverliebter Mensch, der nicht aufhören kann zu reden, sein Gegenüber nicht ansieht und daher nicht bemerkt, wenn diese eine Zwischenfrage stellen möchte und überhaupt das Gespräch lenken will. Es gab einige Stellen, an denen ich abschalten wollte, weil ich so ein Verhalten nicht erträglich finde.
Der Algorythmus behauptet, ich hätte das schon mal geschrieben. Ich kann mich nicht erinnern. War er schon mal hier und hat sich so benommen? Ich bitte um Rückmeldung.
Was Windkraft betrifft, hat Vahrenholt recht. Aber er ist ein unhöflicher selbstverliebter Mensch, der nicht aufhören kann zu reden, sein Gegenüber nicht ansieht und daher nicht bemerkt, wenn diese eine Zwischenfrage stellen möchte und überhaupt das Gespräch lenken will. Es gab einige Stellen, an denen ich abschalten wollte, weil ich so ein Verhalten nicht erträglich finde.
Ich werde mir das Buch von Regenauer (Vorwort von ihm genau genommen nur) „Organisiert Euch“ bestellen, da geht es genau um die Frage der Demokratie.
Frau Preradovic hat den Referenten gefragt warum sich die Bundesregierung so widersprüchlich verhält, also ist es nicht ihr vorzuwerfen, wenn der Referent nur herumredet und gar nichts erklärt. Warum war es den Christen früher und ist es den Muslimen auch heute noch verboten, Geld gegen Zins und Zinseszins zu verleihen?
Weil es kriminell ist, zutiefst unmoralisch, diabolisch und sündig!
Wer Geld gegen Zins verleiht kann seinen Profit nämlich gewaltig steigern, wenn er (durch politische Einflussnahme) für eine Krise sorgt, sodass seine Schuldner ihre Ratenzahlungen nicht mehr bedienen können. In dem Fall wachsen die Schulden nämlich dem Schuldner bald über den Kopf und der Geldverleiher kann die Sicherheit, die für den Kredit hinterlegt wurde, pfänden.
Wenn der Besitz dann umverteilt ist und alles zerstört, kann der Geldverleiher neue Kredite ausgeben und das gleiche Spiel fängt wieder von Vorne an: Erst werden die Kredite angefüttert und sobald das Wirtschaftswachstum wieder ins Stocken kommt, wird die nächste Krise erzeugt, abkassiert und dann werden wieder neue Kredite ausgegeben.
Beim letzten mal benutzten die Geldverleiher noch Bomben, um Deutschland zu zerstören und gaben danach neue Kredite aus (Marschallplan). Inzwischen ist ihre Macht so angewachsen, dass sie keine Bomben mehr brauchen um Deutschland zu zerstören – sie können jetzt durch gezieltes Lügen erreichen, dass Deutschland sich selber zerstört. Das Ziel ist aber das Gleiche: Die alle hundert Jahre absichtlich herbeigeführte Krise,die der Umverteilung des Besitzes dient, was die Geldverleiher in der Vergangenheit alle hundert Jahre immer reicher und mächtiger gemacht hat.
Da diese Zusammenhänge in politischen Foren nicht erklärt werden musste ich erst selber darauf kommen als mir auffiel, dass wirtschaftliche Wachstumskurven genauso aussehen wie biologische Wachstumskurven: Sie verlaufen in Wellen. Das Wachstum beginnt erst ganz langsam und steigt dann immer schneller an, bis ein Sättigungspunkt erreicht wird und die Kurve wieder fällt.
Stellen Sie sich, liebe LeserInnen, ein Brot vor, das von einem Schimmelpilz befallen wird: Die ersten Tage sieht man noch nichts, dann geht es immer schneller und wenn man nichts tut, ist das Brot irgendwann vom Schimmel aufgefressen und das Wachstum geht wieder zurück. Der Schimmel sendet dann seine Sporen aus und sucht sich ein neues Brot.
Als Deutschland mit Bomben zerstört wurde wanderten die Sporen (das Geld) in die USA – damals das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ (zur Geldvermehrung). Heute ist China der große Wachstumsmarkt und die Sporen wandern dorthin, denn jetzt ist China das neue, fette Brot.
Ungelogen!
Lieber Herr „Ungelogen“, Sie hätten es mit wenigen Worten auch ausdrücken können:
Diese Welt ist ein Monopoli … am Ende gehört Einem alles. Den ersten Billionär gibt’s
ja schon; dem gehört jetzt die „Schloßallee“ !
Schon richtig, aber die Komponente die bei MONOPOLY fehlt, ist der Part der Politik!
Der Höhepunkt des Wirtschaftswachstums war in Deutschland so um das Jahr 1978 erreicht und es ist wichtig zu erkennen, dass die „geistig moralische Wende“ der 80er zwar von Helmut Kohl verkündet, aber keineswegs von diesem initiiert wurde. Es war die Wachstumskurve, die damals eine Wende machte und Kohl folgte ihr!
Der Part der Politik, der bei Monopoly fehlt, ist es den Bürger über Zusammenhänge zu belügen, die im Brettspiel offensichtlich und von jedem zu erkennen sind. Der Part der Politik ist es, uns über die wahren Zusammenhänge zu täuschen, damit wir eine Politik unterstützen, die gegen unsere Interessen gerichtet ist.
So funktioniert eben „Demokratie“…
„So funktioniert eben „Demokratie“…“
1974 lernte ich bei einem Vortrag über Weltunsegelung den deutschen
Segler Bobby Schenk kennen. Danach hab‘ alle seine Bücher gelesen.
Eines Tages: „Ein Sachverständiger des Gerichtsprozesses bestätigt dem
Fahrtensegler Schenk: Demokratische Schiffsführung führe stets zum Chaos.“
http://www.bobbyschenk.de/buch22.html
Nur am Rande: Bobby Schenk war Richter, bevor er sich aus unserem
Lebens löste und in die Welt „hinausging“ …
Aus meiner eigenen Sicht:
Demokratie kann nicht funktionieren, da dann die Mehrzahl der Wähler
(dumme Menschen) einen „dummen Präsidenten“ wählt (siehe USA).
Bei uns (Deutschen) kommt erschwerend hinzu, daß wir von Juristen
beherrscht werden, die in ihrem Studium nichts anderes lernen, als zu
„lügen, lügen, lügen“ … kleiner Tipp: Michael Connelly‘ Romane !