Haltung statt Journalismus – mit Marcus B. Klöckner

15. Apr 20221 Kommentar

Wer sich auf allen Seiten informiert, merkt schnell: die Alt-Medien und die Öffentlich-Rechtlichen machen ihre Arbeit nicht. Sie bilden das gesellschaftliche Spektrum nicht ab, und halten viele Fakten zurück, die dem Narrativ der Regierung widersprechen. Journalisten der sogenannten Leitmedien beteiligen sich außerdem rege an der Diffamierung von Andersdenkenden und Minderheiten wie den Ungeimpften. Was läuft falsch in deutschen Redaktionsstuben? Der Medienkritiker Marcus Klöckner sieht die Probleme in einem Haltungs-Journalismus, dessen Aufgabe es ist, das eigene Weltbild zu verteidigen.

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Ich würde mich freuen, wenn ihr meine unabhängige journalistische Arbeit unterstützen würdet, damit ich auch in Zukunft weitermachen kann. Vielen Dank!

Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die mich bereits unterstützen.

Milena Preradovic

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1 Kommentar

  1. Arturo

    Wenn das Prinzip ‘Argument und Gegenargument’ nicht mehr funktioniert, wenn der Auftrag der ÖR – der ist ja nachlesbar und festgeschrieben – nicht erfüllt wird, dann liegt es natürlich nah (so sind wir ‘alle’ erzogen worden), Leserbriefe zu schreiben, Proteste zu äussern, Änderungen zu verlangen. Es ist uns so beigebracht worden, ‘konstruktiv’ zu sein, ist der erste Impuls.

    Nur: das setzt voraus, dass auf die Reaktionen konstruktiver LeserInnen demokratische Antworten folgen. Dass der Journalist antwortet, oder die Redaktion, oder die Kommentarseite, oder der Herausgeber … So war einmal der Ablauf der Dinge.

    Es gab Auseinandersetzung, Dissens und Zustimmung und irgendwann eine nächste – bessere, durchdachtere, demokratischere – Ebene. Bis zum nächsten Beitrag, der Kritik weckte.

    So ist es aber nicht mehr. Diese Form der Auseinandersetzung funktioniert nicht mehr. Der Leser soll (der geschriebenen Meinung) gehorchen. Wer nicht gehorcht, soll fühlen:

    Nun, das könnt ihr haben, ‘liebe Altmedien’! Die meisten Leser reiben sich nicht mehr zwischen (Un-)Wahrheit und Meinung auf und gehen direkt dorthin, wo es lebendigen Diskurs gibt.

    … die Foren werden geschlossen … oder erst garnicht angeboten, wie etwa auf ‘theplattform’. Das ist schade, treibt uns aber nicht zurück.

    Inzwischen werden die ‘Altmedien’ merken, dass sie nicht mehr gesehen und gelesen werden, dass ihre ‘Meinungen’ nicht mehr massgeblich sind. Und das tut weh.

    Das wird ihre Arroganz platzen lassen, wenn sie merken, dass die ‘neuen’ Referenzen jene Namen sind, die frei berichten und betrachten.

    Wir sind schon längst an neuen Ufern angekommen, und wir sind dabei beweglich geworden. Wer Sprachen spricht, vermisst die ‘alten’ schon lange nicht mehr.

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