Absturz deutscher Wissenschaft – mit Prof. Dr. Henrieke Stahl

13. Aug. 202624 Kommentare

Was sind Forschung und Wissenschaft ohne Freiheit wert? Ex Primus Deutschland stürzt in Sachen Wissenschaftsfreiheit gerade gnadenlos ab. Nach Platz 1 im internationalen Ranking noch vor einigen Jahren liegt Deutschland aktuell nur noch auf Platz 27. Prof. Dr. Henrieke Stahl, Slavistin an der Uni Trier, sieht nach der Politisierung bei Corona eine Fortsetzung bei Themen wie Klima und Krieg. Und auch die Cancel-Culture an deutschen Unis geht weiter. Russische Forscher werden ausgegrenzt, „das gab es noch nicht mal im Kalten Krieg“, so Stahl. Bei den jungen Studenten sieht sie einen Wandel. „Die merken, dass in der Gesellschaft etwas nicht stimmt, und wenden sich vom Mainstream ab“

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24 Kommentare

  1. Quinn Johansen

    Der Absturz von Platz 1 auf Platz 27 bei der Wissenschaftsfreiheit ist alarmierend. Besonders bedenklich ist, wenn politische Debatten über Corona, Klima oder Krieg bestimmen, welche Fragen an Universitäten noch offen diskutiert werden dürfen – auch der Ausschluss russischer Forscher gehört in diesem Zusammenhang kritisch hinterfragt.

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  2. Echeverri Sexto

    Der Absturz von Platz 1 auf Platz 27 ist kein statistischer Ausreißer, sondern die logische Konsequenz einer Wissenschaft, die sich lieber dem Zeitgeist als der Methodik beugt. Besonders bezeichnend ist der Umgang mit russischen Forschern – wer hier pauschal ausgegrenzt wird, hat das Prinzip der Universalität der Wissenschaft längst aufgegeben.

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  3. Ivan Keating

    Der Absturz von Platz 1 auf Platz 27 ist ein Weckruf, den man nicht schönreden kann – gerade wenn man sieht, dass die Politisierung aus der Corona-Zeit nahtlos auf Klima- und Kriegsthemen übergreift. Besonders die Behandlung russischer Forscher zeigt, wie schnell Wissenschaftsfreiheit unter politischem Druck zu einer leeren Hülle wird. Wann ziehen die Universitäten endlich eine klare Grenze zwischen wissenschaftlicher Kritik und ideologischer Ausgrenzung?

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  4. Alex Whitfield

    Der Absturz von Platz 1 auf Platz 27 ist kein statistischer Ausreißer, sondern die direkte Folge einer Wissenschaft, die sich lieber dem Zeitgeist als der Methodik beugt. Stahls Vergleich zwischen Corona und den aktuellen Tabus bei Klima und Krieg trifft den Kern – wer russische Forscher pauschal ausgrenzt, hat das Prinzip der universitas längst aufgegeben.

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  5. Paula Yamamoto

    Der Absturz von Platz 1 auf Platz 27 ist ein alarmierendes Signal – besonders wenn man sieht, wie russische Forscher pauschal ausgegrenzt werden, statt zwischen Regime und Wissenschaft zu unterscheiden. Die Politisierung, die Prof. Stahl bei Corona beobachtet hat, setzt sich offenbar nahtlos fort.

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  6. Tara Brennan

    Der Absturz von Platz 1 auf Platz 27 ist ein alarmierendes Signal – aber wer die Politisierung bei Corona, Klima und Krieg weiterhin tabuisiert, darf sich über diesen Ranking-Verlust nicht wundern. Besonders der Umgang mit russischen Forschern zeigt, wie schnell Wissenschaftsfreiheit in Deutschland zur Dispositionsmasse geopolitischer Stimmungen wird.

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  7. Oliver Engel

    Der Absturz von Platz 1 auf Platz 27 ist ein Weckruf, den man nicht länger mit Ausreden wie „Rankings sind nicht alles“ wegwischen sollte. Besonders der Punkt von Prof. Stahl zur Fortsetzung der Corona-Politisierung bei Klima und Krieg trifft den Kern: Wenn Wissenschaftsfreiheit nur solange gilt, wie sie ins politische Narrativ passt, ist sie keine Freiheit mehr. Die Behandlung russischer Forscher zeigt, dass wir längst bei einer Cancel-Culture angekommen sind, die sich mit moralischen Floskeln schmückt.

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  8. Khaire Ardy

    Der Absturz von Platz 1 auf Platz 27 ist ein Weckruf, den man nicht länger mit Ausreden wie „Rankings sind nicht alles“ wegdiskutieren darf. Besonders bezeichnend ist, dass die Politisierung aus der Corona-Zeit nahtlos auf Klima- und Kriegsthemen übertragen wird – und dass russische Forscher pauschal ausgegrenzt werden, statt nach individueller Verantwortung zu fragen. Genau diese Cancel-Culture an den Unis ist der direkte Weg in die wissenschaftliche Bedeutungslosigkeit.

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  9. Elena Hudson

    Der Absturz von Platz 1 auf Platz 27 ist alarmierend, aber kaum überraschend, wenn man sieht, wie schnell politische Vorgaben die wissenschaftliche Debatte ersetzen. Besonders die Behandlung russischer Forscher zeigt, dass die Cancel Culture längst nicht nur ein Randphänomen ist.

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  10. Diego Yamamoto

    Der Absturz von Platz 1 auf Platz 27 ist ein alarmierendes Signal – gerade im Vergleich zu früheren Jahren. Besonders die Ausgrenzung russischer Forscher zeigt, dass die Politisierung nicht nur bei Corona, sondern auch in der aktuellen Geopolitik weitergeht. Wann wacht die deutsche Wissenschaft endlich auf und besinnt sich wieder auf ihre eigentliche Aufgabe?

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  11. Laura Ingram

    Der Absturz von Platz 1 auf Platz 27 ist ein alarmierendes Signal – besonders, wenn man bedenkt, dass es nicht an fehlender Exzellenz liegt, sondern an politischer Einflussnahme. Die Ausgrenzung russischer Forscher und die Fortsetzung der Cancel Culture zeigen, dass Stahls Kritik an der Politisierung nach Corona leider kein Einzelfall bleibt.

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  12. Shaun Weeder

    Bereits vor 30 Jahren berichtete uns am Institut für Pädagogik in Hannover der amerikanische Gastprofessor Carl Theile, dass in den USA sämtliche Schulwettbewerbe wie der legendäre Buchstabierwettbewerb „spelling bee“ von asiatischen Schülern gewonnen werden und dass auch die guten Jobs zunehmend an Asiaten gingen.
    Seiner Einschätzung nach liegt das daran, dass amerikanische Jugendliche antiautoritär im Sinne des Liberalismus erzogen werden und sich nur sich selber verpflichtet fühlen, während die Asiaten autoritär erzogen werden und nicht ihrer eigenen Selbstverwirklichung über die Gemeinschaft stellen. Die asiatischen Schüler empfinden Dankbarkeit gegenüber ihrer Familie, die ihnen eine höhere Bildung ermöglicht und haben das Bedürfnis, dafür etwas zurückzugeben. Deshalb bereitet ihnen das Lernen keine Mühe, sondern Freude.

    Frau Stahl hat leider die Welt verpennt und empfielt uns gegen den Zerfall unserer Kultur mehr von dem Gift, das uns krank gemacht hat.
    Die Entnazifizierungs-Propaganda, die auch heute noch jeden Tag im Fernsehen läuft, hat ihr das ihr Leben lang eingehämmert und sie hat dies niemals hinterfragt. Die Erkenntnis, dass Freiheit und Verantwortung ein Gegensatzpaar bilden und dass bei 100% Freiheit für die Verantwortung nur noch 0% übrig bleiben, ist zu kompliziert für sie.

    Frau Stahl hat sich selber so gravierende Beschränkungen im Denken auferlegt, dass freies Denken für sie gar nicht möglich ist und da braucht es überhaupt niemanden mehr, der sie einschränkt. Natürlich hat sie auch Corona nicht begriffen, denn durch die Propaganda hatte sie ja schon gelernt, wer auf jeden Fall NICHT dahinter steckt. Kann ja gar nicht sein. Weil es nicht sein darf.

    Sie beklagt sich darüber, dass die Studenten gegenüber dem Nahost-Krieg so anteilnahmslos sind und bemerkt gar nicht, wie anteilnahmslos sie selber gegenüber dem Leid ist, dass die USA über Deutschland gebracht haben, als sie völkerrechtswidrig Frauen und KInder, Alte und Kranke bombardiert haben, während alle gesunden erwachsenen Männer an der Front waren. Dass damals sechzehnjährige von der Schulbank geholt und an die Flak gestellt werden mussten, hält sie garantiert für einen Beweis für die Schlechtigkeit der Nazis, obwohl es eigentlich ein Beweis füe die Niedertracht der „Alliierten“ ist. Dass Dresden platt gemacht wurde, nur damit der Russe es nicht bekommt, verdrängt sie einfach.

    Diese Frau ist ein geistiger Totalausfall und eine Schande für die Wissenschaft!

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  13. Maren

    Studenten und Schüler:
    Selberdenken ist Out. Die haben längst verinnerlicht, dass man damit später im Job auch nur Nachteile hat. Das ist das einzige, was die Jungen interessiert: Wie bekomme ich einen sicheren, gut bezahlten Job, am besten staatsnah.
    Wahrheit, Gerechtigkeit, Eigenes Denken auch wenn man damit dann alleine dasteht, das kenne die gar nicht.

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    • Maren

      Die Hoffnung zum Schluss teile ich so gar nicht, ich weiß nicht, welche Stichprobe die da bei sich an der Uni hat, aber das ist die absolute Ausnahme.

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  14. Maxi

    Ich kann nur befürworten, Max Planck zu schließen, ich war dort selbst mal angestellt. Eine Frechheit, wie man dort lebt, besonders natürlich die mit festen Positionen. Elitärer Haufen mit Finanzierung von Doktoranden aus der ganzen Welt auf Kosten derer, die wirklich arbeiten, und natürlich tief, tief verstrickt, was ich damals aber nicht zu sehen in der Lage war.
    Und Bologna hat jeden Anspruch an Studiengänge beerdigt und den Markt geschwemmt mit hochnäsigen Powerpoint-Schwätzern.

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    • Maxi

      Bei uns am MPI sagte man sogar: „Der heutige PhD war früher das Diplom, was heute ein Master ist, war früher ein Vordiplom. Was heute ein Bachelor ist, war früher eine eher kleine Hausarbeit.“

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    • Maxi

      Haben die im Osten denn noch die nötigen Professoren für ein hochqualitatives Studium? Bei uns waren die jungen Profs auch nicht mehr wirklich intelligent oder gebildet.
      Natürlich würden die Studis das dann aber nicht aussuchen, das bedeutet längeres und schwierigeres Studium und keine Anerkennung dessen auf dem kranken Arbeitsmarkt.
      Man muss ja auch zugeben, dass viele Diplomstudiengänge sehr schlecht waren, man da total verloren und unbetreut war und die Lehre GROTTIG. Aber das Niveau war wenigstens hoch.
      Und welche Schüler sollen ein Studium wie früher schaffen?
      Ich zitiere 1,1er Abiturienten in Medizin: „5 mal 0,2 wie soll ich das in der Klausur bitte ohne Taschenrechner ausrechnen?!“

      Die AfD will digitales Gefängnis, auf die zu setzen, wäre ein großer Fehler.

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  15. Zornbürger

    Nach der ersten vielversprechenden Einleitung enttäuschen mich die ersten Minuten bereits.

    Stimmt nämlich, warum soll ich mit meinen hart erarbeiteten Steuern solche Schmarotzer und ihre Geisteswissenschaften finanzieren, inklusive Sabbatical, Kinderzuschlag, fetter Pension,..

    Der Student meinte aber wahrscheinlich: Die Wissenschaft soll den BÜRGERN dienen, denn DIE bezahlen sie, nicht die Politiker.
    Das sehe ich auch so.
    Allerdings würde ich inzwischen gerne ganz darauf verzichten, ich brauche das nicht, ich finde selbst raus, was ich rausfinden muss, und das, was die „erforschen“ hat mir noch kein einziges Mal etwas gebracht.
    Wenn ich diese Frau schon sehe mit ihrem osteuropäisch-tiefen Ausschnitt… Puh.

    Die können alle gerne forschen, Soziologen und alle, aber nicht auf meine Rechnung.

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  16. Thomas Briem

    Die AfD könnte…., würde , wäre vorstellbar… mein Gott was für ein Bashing, liebe Frau Professor. Die einen tun schon längst und die anderen werden mal vorsichtshalber verdächtigt das Gleiche zu tun. Das ist ja sowas von voreingenommen und ganz sicher damit nicht wissenschaftlich offen. Ärmlich!!!

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  17. Shaun Weeder

    Es war eine gute Frage, die der Student an Frau Stahl gestellt hat:
    „Ist es nicht die Pflicht der Wissenschaft, etwas für die Gesellschaft zu tun?“.
    Schade, dass Frau Stahl diese Frage nicht beantwortet und ich das schon wieder tun muss.

    Die Verpflichtung, etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun – das war gestern!
    Diese (lobenswerte) Einstellung gehört in ein autoritäres System, aber wir haben seit dem Regimechange 1945 ein liberales System. In einem liberalen System gilt: „Wie kann ich für MICH etwas Gutes tun?“. Die höchste Instanz in einer liberalen Gesellschaft ist nun einmal das Individuum und nicht das Kollektiv.

    Frau Stahl hat das nicht begriffen und plappert ungehemmt die Propaganda der Kriegsgewinner nach, dass heute alles besser sei als in einem autoritären System, mit dem sie sich noch nie selber beschäftigt hat. Sie hat trotz ihres akademischen Grades noch nicht einmal verstanden, worum es bei der Eugenik ging. Frau Stahl ist überhaupt kein kritischer Geist und bestätigt leider ihre Kritiker, die von Geisteswissenschaften generell nichts halten.

    Sie denkt nach dem Grundsatz, dass nicht sein kann, was nicht sein darf und läuft folgerichtig in eine Sackgasse.
    Deshalb muss ich leider zustimmen: Jeder Cent, den der Staat für diese Frau ausgibt, ist rausgeschmissenes Geld.
    Sklavistin!

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    • Zornbürger

      Also sind Sie für ein autoritäres System? – Wo bin ich hier gelandet…

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      • Shaun Weeder

        Aber nein, das haben Sie falsch verstanden – ich möchte mit Ihnen darüber diskutieren. Mit Argumenten. Echt jetzt!

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        • Zornbürger
          • Shaun Weeder

            Oh – keine Argumente sind auch eine Antwort!

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