„Wir brauchen keine Politiker“ – mit Prof. Dr. Michael Esfeld

6. Aug. 202680 Kommentare

„Wir brauchen keine Politiker.“ Das sagt der Wissenschafts-Philosoph und Mitglied der Leopoldina Prof. Dr. Michael Esfeld. „Politiker verteilen nur um, was andere produzieren.“ Der Autor von „Selbstbestimmt jetzt“ sieht einen „postmodernen Totalitarismus“ kommen und plädiert für einen schlanken statt übergriffigen Staat und für Selbstbestimmung der Bürger. Er ist sicher: „Wir brauchen auch ein anderes Recht. Wir brauchen das Naturrecht.“ Das Bundesverfassungsgericht hätte bewiesen, dass es ein Unrechts-Gericht sei…

Ein Gespräch auch über Angst -und Kriegspropaganda und den Kalten Krieg, in dem sich der Westen keine totalitären Übergriffe leisten konnte…

Buch „Selbstbestimmt jetzt“: https://shop.achgut.com/products/selbstbestimmt-jetzt-der-weg-zur-gestaltung-der-zukunft

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Milena Preradovic

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Interview mit Prof. Dr. Michael Esfeld (deutsch)

Milena Preradovic: Wir erleben gerade einen rasanten Umbau von Staat, Gesellschaft und Bürgerrechten. Der Staat greift bis in den hintersten Winkel unseres Privatlebens ein und diktiert uns Denken und Verhalten. Der Bürger ist nicht mehr souverän, sondern generalverdächtig. Und je größer das Murren, desto enger die Daumenschrauben. Grundrechte sind nur noch Verhandlungsmasse, und unser hart verdientes Geld wird mit vollen Händen in die Welt verteilt, in Kriegsgerät investiert und zum Machterhalt missbraucht. Flankiert von Propaganda und Angstmache vor dem bösen Russen, der uns angeblich gerade wieder einen hybriden Drohnenkrieg aufzwingt. Mein Gast sagt, wir leben nicht in der Realität, sondern in einer Simulation. Wie kommen wir da wieder raus? Selbstbestimmt! Jetzt in Punkt Preradovic. Hallo, Professor Dr. Michael Esfeld. Schön, dass Sie da sind.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Danke für die Einladung.

Milena Preradovic: Sehr gerne. Ich stelle Sie kurz vor. Sie sind seit 2002 Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Lausanne, seit 2010 Mitglied der Deutschen Nationalakademie Leopoldina, Mitglied im Stiftungsrat des Liberalen Instituts der Schweiz, Vizepräsident der Hayek-Gesellschaft Deutschland und Vorstandsmitglied des Bündnisses Redefreiheit. Im Dezember 2020 haben Sie sich gegen die siebte Stellungnahme der Leopoldina positioniert. Sie sahen in dieser aus Ihrer Sicht einseitigen Stellungnahme die Prinzipien wissenschaftlicher und ethischer Redlichkeit verletzt. Es existierten keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse, die solche Maßnahmen rechtfertigten. Die FAZ titelte im Mai 2021: „Querdenker-Philosoph dreht auf: Nestbeschmutzer in der Nationalakademie“. Sie sind außerdem Autor vieler Bücher. Ihr neuestes heißt „Selbstbestimmt jetzt – Der Weg zur Gestaltung der Zukunft“, in dem Sie den Weg zu einer Gesellschaft aufzeigen, die auf Selbstbestimmung statt staatlicher Bevormundung aufgebaut ist. An welchem Punkt staatlicher Bevormundung oder Entmündigung stehen wir momentan?

Prof. Dr. Michael Esfeld: Das ist schwer zu sagen. Wir haben die Coronazeit hinter uns gelassen. Es schreibt uns niemand mehr Masken oder Impfungen vor. Wir sind in der Klimazeit, in der es einige Vorschriften gibt. Und was mich am meisten besorgt, ist, dass wir in einer Zeit sind, in der es wieder Zensur gibt. Nicht explizite Zensur, bei der man Ihnen verbietet, etwas zu sagen. Wir können auch miteinander reden. Aber das, was man so schön neudeutsch Cancel Culture nennt, also dass Stimmen mundtot gemacht und eingeschüchtert werden und in Deutschland durchaus auch mal die Polizei vorbeikommt, wenn jemand irgendetwas sagt, das jemand anderem, der an den Schaltstellen sitzt, nicht passt. Wenn jemand einen Minister oder Bundeskanzler karikiert, kann das passieren. Auch wenn Norbert Bolz etwas ganz Harmloses sagt, die deutsche Übersetzung von „Fuckismus“, kommt die Polizei ins Haus. Und so etwas geht in einem Rechtsstaat nicht.

Milena Preradovic: Es werden ja auch eigentlich unumstößliche Gewissheiten aufgelöst, habe ich das Gefühl. Die Gewissheit, dass es zwei biologische Geschlechter gibt, dass Krankheiten Symptome brauchen, dass das Klima sich immer schon gewandelt hat. Logik und Vernunft, die einem ja auch Sicherheit geben, weil man sich auf seinen Verstand verlässt, sind passé und werden inzwischen auch verfolgt oder als rechts geframt. Und Sie sprechen davon, dass wir nicht mehr in der Realität leben, sondern in einer Simulation. Wie meinen Sie das? Und wie funktioniert das vor allem?

Prof. Dr. Michael Esfeld: Das ist die Postmoderne. Da sind wir bei der Philosophie. Die Postmoderne ist eigentlich eine Version des Postmarxismus, die sagt, dass der Vernunftgebrauch, den wir alle haben, und zwar der freie, selbstbestimmte Vernunftgebrauch, zu Schäden und Opfern führt. Wenn man nicht gendert, dann unterdrückt man Frauen. Ich hoffe, Sie fühlen sich jetzt von mir nicht unterdrückt, wenn ich beispielsweise von Studenten reden würde.

Milena Preradovic: Bitte, bitte. Sprechen Sie von Studenten.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Jedenfalls wird das so geframt, dass Frauen unterdrückt seien und dass wir dem Klima schaden und Viren verbreiten. Dann wird die Wissenschaft eingespannt, natürlich entsprechend finanziert und geködert, damit sie Modellrechnungen aufstellt. Da sind wir auch schon bei dem, was Sie eingangs genannt haben, was ich an der Leopoldina kritisiert habe und was inzwischen eigentlich für jeden klar geworden ist. Fakten gab es keine. Es gab nie Fakten. Es wurden auch nie mit wissenschaftlichen Methoden Daten erhoben und untersucht. Es wurden einfach willkürliche Modellrechnungen konstruiert, von vielen Millionen Toten, Hitzetoten, Klimatoten oder was jetzt alles kommen soll, um den Menschen Angst einzujagen und ihnen ihre Selbstbestimmung zu nehmen.

Milena Preradovic: Haben Sie damals eigentlich …

Prof. Dr. Michael Esfeld: Die Simulation, die ich in dem Buch noch weiter ausführe, werden wir jetzt nicht vollständig besprechen können. Die Simulation fängt schon in dem Moment an, in dem Sie einen Euro-Geldschein in die Hand nehmen. Das Geld ist durch nichts mehr gedeckt. Das ist auch eine Fiktion. Das gaukelt Ihnen eine Realität vor, einen Wert, den dieses Geld hat. Und der besteht nur, weil der Staat es als Zahlungsmittel aufzwingt und eben auch beliebig vermehren kann. Wir haben inzwischen in ganz vielen Bereichen eine Situation, in der die Bezugnahme auf die Realität, an der man auch scheitern kann, durch eine willkürliche Simulation verdrängt wird, die mit Machtmitteln aufgezwungen wird. Letztlich immer mit der Macht des Staates.

Milena Preradovic: Etwas, was möglicherweise auch eine Simulation ist und was auf jeden Fall einfach mal behauptet wird, unter Auslassung von Logik und Verstand, ist die Gefahr aus Russland. Es geht gar nicht mehr darum, ob Putin uns angreift oder warum, sondern nur noch wann. Und die Angst wird immer in Wellen ausgelöst. Wir hatten ja schon mal, das ist ein bisschen her, zwei Wochen seltsamen Drohnenalarm in ganz Europa. Danach war gar nichts mehr. Jetzt haben wir das wieder mit den Drohnenbomben am Leipziger Flughafen. Und immer wird suggeriert, es war Russland, obwohl es überhaupt keine Belege gibt. Der sogenannte Sicherheitsexperte Nico Lange sagt, es gibt zwar keine Belege, wir wissen nichts Genaues, aber wir sollen uns doch bitte nicht dümmer stellen, als wir sind. Das ist meiner Ansicht nach auch eine völlige Abkehr von Logik. Die Zauberformel heißt im Moment „hybrider Krieg“. Wie schätzen Sie diese Art von immer wiederkehrenden Wellen der Angstmache ein?

Prof. Dr. Michael Esfeld: Erst mal bin ich kein Sicherheitsexperte. Ich kann nur sagen, dass ich, Jahrgang Weihnachten 1966, die DDR noch miterlebt habe, und zwar von Westberlin aus, allerdings in der glücklichen Lage, das von dort aus beobachten zu können. Da hat man gesehen, dass Besatzung gegen den Willen der Bevölkerung hohe Kosten hat. Und daran ist auch Osteuropa zusammengebrochen. Herr Putin war damals Geheimdienstagent in Dresden. Der weiß also genau, dass die Besatzung eines Landes gegen den Willen der Bevölkerung zu sehr hohen Kosten führt. Ähnliches erfahren ja auch die USA. Denken Sie an Vietnam und an die Kriege, die es jetzt wieder gibt. Das kann man rational nicht unterstellen. Und wenn man in die Ukraine schaut, sind die russischen Truppen im Wesentlichen dort, wo auch russischsprachige Bevölkerung ist. Ob die Bevölkerung jetzt diese Truppen will, weiß ich nicht. Aber jedenfalls ist es nicht so, dass dort Widerstand vonseiten der Bevölkerung zu erwarten ist. Und die Westukraine, also das, was früher zu Österreich-Ungarn gehörte, mit Lemberg etc., wird gar nicht eingenommen. Er versucht ja nicht mal, die ganze Ukraine einzunehmen. Oder vielleicht hat er, wenn er das versuchen sollte, damit bisher keinen Erfolg gehabt. Wieso sollte daraus eine Bedrohung für Deutschland kommen? Da sehen Sie auch wieder, wie faktenfrei argumentiert wird, um die Menschen zu entmündigen. Und die Menschen entmündigt man am besten, indem man ihnen Angst macht, indem man ihnen Dinge darstellt, die man jetzt nicht leugnen kann. Das Perfide daran ist, dass man ganz verschiedene Gruppen anspricht. Mit der Corona-Angst wurden bestimmte Leute angesprochen, mit der Klimaangst wieder andere. Da gibt es weitgehende Überschneidungen, aber es sind nicht dieselben. Überschneidungen gibt es bei der Pseudowissenschaft dahinter. Mit der Kriegsangst sprechen Sie jetzt auch sogenannte Rechte an. Wenn Sie sehen: Sogar die AfD, die sich Alternative für Deutschland nennt, ist in einer bestimmten Hinsicht zumindest keine Alternative, weil sie nämlich auch Zwangsarbeit, nämlich die Wiedereinführung der Wehrpflicht, in ihrem Wahlprogramm stehen hat, soweit ich weiß. Das ist innerhalb der Partei umstritten. Aber zumindest ist das die Programmposition der Partei. Das heißt, sie geht auch auf Aufrüstung, Zwangsdienst, Militärdienst etc. ein. Und das ist ja das, worauf der Staat, die Staatsmacht, aus sein muss: mit den Narrativen möglichst viele Menschen und verschiedene Gruppen zu erreichen. Dafür muss man mehrere Pfeile im Köcher haben. Angst vor Viren, Angst vor Klimawandel. Das verstehe ich noch am wenigsten, wie man davor Angst haben kann.

Milena Preradovic: Das RKI hat heute, habe ich vorhin noch gehört, 12.000 Hitzetote in Deutschland verkündet.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Schön, oder? Entschuldigung, das ist natürlich nicht schön, wenn Leute sterben. Aber die Zahl ist … Sagen wir mal, das RKI. Deshalb habe ich jetzt einfach so herausgesagt: „Ach, wie schön.“ Man weiß doch, dass das eine Lügenbehörde ist. Seit den RKI-Protokollen zur Coronazeit kann doch wohl kein Zweifel daran sein, dass das eine Art Orwellsches Wahrheitsministerium ist. Dass die politisch gewünschte, also politisch beauftragte Aussagen machen, die mit irgendwelchen sachlichen Grundlagen nichts zu tun haben. Und wenn jemand einmal so etwas wie mit den RKI-Protokollen in der Coronazeit gemacht hat und wenn dann noch dieselben Leute an den Schaltstellen sitzen, dann haben die jede Glaubwürdigkeit verloren. Selbst wenn die mir jetzt sagen würden, dass es heute 30 Grad heiß ist, würde ich erst mal in einer anderen Quelle suchen, ob das stimmt. Bei denen würde ich inzwischen überhaupt nichts mehr glauben.

Milena Preradovic: Ja, ist ja auch ein „mit oder an Hitze gestorben“. Da fällt einem dann sofort …

Prof. Dr. Michael Esfeld: Aber die Frage ist doch: Was ist an Sterblichkeit, an Todesfällen zu erwarten, wie bei Corona? Und gibt es eine signifikante Abweichung davon? Das unterliegt normalen statistischen Schwankungen. Zur Zeit der Coronaviren gab es keine signifikante Abweichung. Die kam erst nach der Impfung. Gibt es jetzt eine signifikante Abweichung? Das weiß ich nicht. Das kann man auch nicht an einzelnen Zahlen festmachen. Aber ich weiß eines: Im Winter sterben viel mehr Leute als im Sommer. Und es ist statistisch belegt, dass an Extremwetterereignissen heute viel weniger Menschen sterben als vor 100 Jahren, rund 90 Prozent weniger. Und zwar, weil wir Technik haben. Man kann sich anpassen.

Milena Preradovic: Und es gibt natürlich wesentlich mehr Kältetote als Hitzetote.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Genau das habe ich auch gesagt. Es gibt statistisch mehr Todesfälle im Winter als im Sommer. Und die Zahl, wie viele Leute jetzt heute an Hitze sterben, ist genauso wenig aussagekräftig wie die Zahl der Leute, die sich heute mit COVID-Viren infiziert haben. Das sind ja bestimmt auch ganz viele. Man muss den Vergleichsrahmen haben. Gibt es also eine Übersterblichkeit? Und dann muss man fragen: Was sind die Ursachen?

Milena Preradovic: Ja, das ist im Grunde alles wieder Simulation. Wird denn eigentlich auch eine Mehrheit simuliert, die es gar nicht gibt? Zum Beispiel durch Aktionen staatsgepamperter NGOs, um die echte Mehrheit zum Mitmachen oder zumindest zum Stillhalten zu bringen?

Prof. Dr. Michael Esfeld: Da wäre ich jetzt vorsichtig mit solchen Aussagen, weil wir einen ganz guten Test in Form der Volksabstimmungen in der Schweiz haben. In der Schweiz ist es so, dass ein Ausnahmezustand sechs Monate bestehen bleiben kann. Dann muss er in ein Gesetz gegossen werden. Und wenn es ein Gesetz gibt, kann es ein Referendum und eine Volksabstimmung geben. Über das Gesetz wurde dreimal abgestimmt, und das Bild war immer so, dass 60 bis 65 Prozent dafür gestimmt haben und 35 bis 40 Prozent dagegen. Beim Energiegesetz, also dem Gesetz, das das Klimaregime zementiert, wenn ich das jetzt so salopp sagen darf, war es ein ähnliches Bild. Ich habe die genaue Zahl nicht im Kopf, aber es waren auch wieder 60 Prozent Zustimmung, glaube ich, und 40 Prozent Ablehnung. So haben wir 60 zu 40, und das ist das Muster, das man bei ganz vielen Abstimmungen sieht. Bei der E-Identity, also bei einer Sache, bei der die Gefahr der Überwachung besteht, war es dann ganz knapp, fast fifty-fifty. Aber das ist schon ein ganz guter Hinweis. Und ich würde nicht sagen, dass das immer verzerrt ist. Natürlich findet eine Verzerrung durch die Staatsmedien etc. statt. Aber ich lebe jetzt in der Schweiz. Ich war damals an der zweiten Abstimmung auch an der Kampagne beteiligt. Es wurden Plakate aufgehängt, die Gegenseite konnte zu Wort kommen. Ich war auch in einer Fernsehdebatte im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Wenn eine Abstimmung stattfindet, war ich da der Einzige gegen drei oder vier andere. Aber immerhin war ich da und konnte etwas sagen. Vielleicht habe ich es nicht gut gesagt, vielleicht war die Kampagne nicht gut. Da wäre ich jetzt vorsichtig. Ich würde nicht glauben wollen, dass dieses Muster systematisch manipuliert ist. Da müsste ich Belege haben, die nachprüfbar sind, dass dieses Muster von 60 Prozent Zustimmung und 40 Prozent Ablehnung systematisch manipuliert ist. Das glaube ich nicht. Aber immerhin 40 Prozent.

Milena Preradovic: Ja, systematisch manipuliert. Wenn man bedenkt, dass zum Beispiel bei Corona die Menschen gar nicht informiert wurden und schon gar nicht über die Spritze. Das ist ja auch eine Art von Manipulation.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Die Impfung war Nötigung, zum Teil sogar Zwang.

Milena Preradovic: Es war aber Manipulation. Auch ganz Corona war Manipulation. Das heißt, die Bürger haben gar nicht die Wahl des freien Willens, wenn sie jetzt …

Prof. Dr. Michael Esfeld: Sie dürfen sich halt nicht mehr manipulieren lassen. Wenn Sie jetzt auf die Straße gehen oder im Internet etwas anschauen, da gibt es schon immer Zahnpastawerbung. Da wird gesagt, diese Zahnpasta sei getestet und würde von Experten, von Zahnärzten, empfohlen. Kaufen Sie das Waschmittel! Bei der Waschmittelwerbung ist es genauso. Ihre Hemden werden immer weißer und schöner, wenn Sie dieses Waschmittel verwenden. Werbung gibt es schon immer. Und natürlich versucht Werbung, die Menschen in gewisser Weise emotional anzusprechen und, sagen wir ruhig, zu manipulieren. Dass die Zahnpasta, für die mit Empfehlungen von Zahnärzten geworben wird, jetzt besser oder wirksamer ist oder effektiver vor Karies schützt als andere Zahnpasta, glaube ich erst mal nicht. Da würde ich auch Manipulation unterstellen. Aber das wissen wir doch. Deshalb geht es ja auch in dem Buch …

Milena Preradovic: Das sagt aber dann nicht immer …

Prof. Dr. Michael Esfeld: Die, die manipulieren wollen, und die, die sich manipulieren lassen. Aufgrund der Schweizer Zahlen würde ich sagen, dass sich 40 Prozent der Leute nicht haben manipulieren lassen. Die Hälfte von denen hat sich vielleicht trotzdem impfen lassen, weil sie einfach genötigt wurden. Aber das Potenzial ist da. Und ich würde auch sagen, es ändert sich nichts, sofern nicht genügend Widerstand oder Bewusstsein gegen diese Manipulationen eintritt und man das einfach nicht mehr mitmacht.

Milena Preradovic: Wobei ich einen kleinen Unterschied sehe, ob eine Firma dafür wirbt, ein Produkt zu verkaufen, oder ob die Leute dem Staat oder der Regierung glauben.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Natürlich gibt es Unterschiede. Bei der Firma wissen Sie, dass wirtschaftliche Interessen dahinterstecken. Das ist ja auch in Ordnung. So ein Unternehmen muss seine Angestellten bezahlen, schafft Arbeitsplätze und muss Profit machen. Und wenn es keinen Profit macht, verschwindet es vom Markt, was auch gut ist, weil das heißt, dass die Produkte die Leute nicht interessieren. Beim Staat ist es nicht so. Der operiert immer mit Zwang. Und jetzt wird einem vorgegaukelt, dass der Staat irgendwie neutral sei und am allgemeinen Gut orientiert sei. Auf diese Vorgabe darf man halt nicht reinfallen. Der Staat besteht aus Amtsträgern, Funktionsträgern, und in der Regel wollen die Macht ausüben. Die wollen andere Leute manipulieren. Politiker wollen grundsätzlich, denke ich mal, nicht das Beste für die Menschen, die wollen Wählerstimmen haben. Mit denen bekommen sie Macht, mit denen bekommen sie Geld. Also wollen sie die Menschen manipulieren, ihnen etwas aufzwingen und möglichst viele von sich abhängig machen. Indem nämlich die Rente jetzt nicht davon abhängt, was Sie erwirtschaftet und irgendwo eingezahlt haben, und auch nicht davon, ob Sie sich mit anderen zusammengetan haben, ob Sie eine Familie zusammen haben oder so, sondern von politischen Entscheidungen. Dann ist Ihre Rente davon abhängig, dass diese Politiker im Amt bleiben und dafür sorgen, dass Sie Ihre Rente bekommen. Wunderbar. Das ist doch das beste Machtmittel für diejenigen, die versuchen, Sie abhängig zu machen. Genauso wie einer, der Ihnen Zigaretten oder Drogen verkaufen will. Nur dass das nicht so offensichtlich ist. Die versuchen, Sie abhängig zu machen, sodass Sie gar nicht mehr selbst über Ihr Leben bestimmen können. Dass Sie aus diesem Käfig von Staatsmedien, staatlichem Bildungssystem, Subventionen, staatlichen Vorgaben dafür, was man kaufen soll, und auch staatlichen Vorgaben dafür, was man denken soll, gar nicht mehr herauskommen. Bei der Zahnpastawerbung lachen die meisten darüber, und ein paar, wie ich, denken dann vielleicht: Vielleicht sollte ich die Zahnpasta mal ausprobieren. Kostet mich vielleicht drei Euro. Der Verlust ist, wenn das Mist ist, sehr begrenzt. Und vielleicht ist es ja ganz gut. Aber das prüfe ich jetzt selbst nach. Beim Unternehmen wissen Sie, dass die Geschäfte machen. Bei Politikern ist es genauso. Und viel schlimmer, weil der Politiker Ihnen irgendetwas aufzwingen kann. Zahnpasta kann Ihnen niemand aufzwingen. Sie können an der Werbung vorbeilaufen: Nein, danke. Die Impfung kann Ihnen jemand aufzwingen. Sie können nicht sagen: Danke, nettes Angebot, aber darauf möchte ich verzichten. Das ist ja genauso beim Klima. Oder wenn man jetzt sagt: Aufrüsten. Dann sage ich: Okay, dann geh du doch zur Armee. Kannst du ja freiwillig machen, aber lass mich bitte in Ruhe.

Milena Preradovic: Aber der Umbau der Gesellschaft, des Staates, von einer relativen Freiheit hin zu einem postmodernen Totalitarismus, wie Sie das nennen, schreitet ja gerade momentan rasant voran. Also nicht schleichend. Warum passiert das genau jetzt, diese Abkehr von demokratischen Grundsätzen? Und warum waren wir im Kalten Krieg eigentlich freier, da, wo wir aufgewachsen sind?

Prof. Dr. Michael Esfeld: Im Kalten Krieg war der Kontrast klar. Ich bin in Westberlin geboren, von wo aus man nach Ostberlin rüberschauen konnte. Mit etwas Glück konnte man auch nach Ostberlin einreisen, zu Besuch. Aber da wurde man schon sehr genau kontrolliert. Von Ostberlin zurück nach Westberlin wurde man nicht kontrolliert. Der Kontrast war markant. Jetzt kommt die Virenwelle, die Hongkong-Grippe aus Asien 1968. Wenn jetzt jemand Lockdown, Masken und so etwas gefordert hätte, hätte man sofort gesagt: Also bitte, ab in die DDR. Das kann der Westen nicht. Der Kontrast war da. Es konnte hier kein repressiver Staat auftreten, weil das vorherrschende Narrativ eben Freiheit statt Sozialismus war. Und das hat ja auch in weiten Maßen gestimmt. Aber jetzt ist der Kontrast nicht mehr da. Sie haben nicht mehr das kommunistische System, von dem man sich abgrenzen muss. Und naiverweise habe ich auch 1990 gedacht: Ja, wunderbar, das Ende der Geschichte, wie Francis Fukuyama sagte. Jetzt brauchen wir diesen ganzen Militär- und Geheimdienstapparat, den starken Staat, der uns schützt, ja nicht mehr, weil die Gefahr weg ist. Sogar mit Russland wird man irgendwie zu einer Verständigung kommen können. Vielleicht muss Russland jetzt nicht gleich in die NATO oder so etwas. Man wird jetzt nicht gleich die Demokratie nach westlichem Muster haben. Aber das ist keine Bedrohung mehr. Mit Diplomatie kann man da eine Verständigung erreichen. Und dann braucht man diesen ganzen Staats- und Militärapparat nicht mehr. Man braucht eine Polizei natürlich, man braucht Gerichte, eine Justiz und die Infrastruktur. Das öffentliche Leben muss funktionieren. Aber der Feind, der uns dauernd bedrohte, weshalb man auch im Inland die Leute auf Verfassungstreue geprüft hat, selbst wenn sie Postbeamte werden wollten, ist nicht mehr da. Das braucht man alles nicht mehr. Das war natürlich naiv. Dieser Apparat verschwindet nicht. Er sucht sich neue Betätigungsfelder, neue Kriege. Jetzt kommen die metaphorischen Kriege. Es dauert eine Weile, bis das durchsickert. Die Kriege gegen den Klimawandel, gegen Viren und eben jetzt auch wieder der reale Krieg. Der reale Krieg ist da, in der Ukraine. Und jetzt wird behauptet, der käme auch zu uns. Ich will es mal etwas zugespitzt sagen: Der Totalitarismus ist im Keim immer da, wenn wir einen unbegrenzten Staatsapparat haben. Und den unbegrenzten Staatsapparat haben wir in dem Moment, in dem die staatlichen Organe entscheiden, was Recht ist und was nicht Recht ist. Sie haben die Grundrechte, die stehen auf dem Papier. Aber jetzt kann der Staat kommen und sagen: Diese Meinung dürfen Sie nicht äußern. Sie haben zwar im Prinzip Meinungsfreiheit, aber nicht für die Meinung XY. Dann hat der Staat seine Staatsanwälte und die staatlich besoldeten Richter. Die werden im Normalfall eben nicht unabhängig entscheiden, sondern im Sinne der Staatsorgane. Wir haben also keine wirkliche Gewaltenteilung, solange wir das Monopol, das zentrale Organ haben, das über alles bestimmt, das beliebig Gesetze machen kann, bis hin zu Impfzwang.

 

Prof. Dr. Michael Esfeld: Dass der einfach die Machtposition hat, die Polizei zu kommandieren. Und die Polizisten sagen nicht: Entschuldigung, wieso sollen wir bei Herrn Bolz das Haus durchsuchen? Erstens bestreitet er ja gar nicht, diesen Tweet abgesetzt zu haben. Und wieso sollen wir wegen so eines Tweets jetzt intervenieren? Das sagen die Polizisten nicht. Die sagen nicht: Das machen wir doch nicht. Wer die jetzt losschickt, der soll sich bitte darum kümmern, dass sie gegen wirkliche Verbrechen vorgehen. Ein Richter, der sagt, der Stand der Wissenschaft sei, dass Masken bei Kindern nichts bringen, wie Richter Dettmar in Weimar, wird entlassen und selbst wegen Rechtsbeugung vor Gericht gestellt. Solange wir diesen Apparat haben, würde ich sagen, ist der von der Anlage her übergriffig. Und wenn dann noch eine entsprechende Ideologie dazukommt, wie jetzt die postmarxistische Ideologie, ist eine totalitäre Tendenz da. Und das wird jetzt vielen nicht passen, aber der Glaube, dass so ein Apparat einfach im Interesse der Menschen wirkt, ist naiv. Bis 1989 waren äußere Umstände da, die verhinderten, dass dieser Apparat übergriffig werden konnte, da ansonsten das Narrativ „Freiheit statt Sozialismus“ zusammengebrochen wäre. Also jetzt nicht Sozialismus im Sinne der Sozialdemokratie und auch nicht im Sinne der CDU-Werbung von damals, sondern Freiheit statt des real existierenden Sozialismus im Ostblock.

Milena Preradovic: Sie schreiben ja auch, und da werden viele aufhorchen, es gibt keine Verschwörung bestimmter Personen, die diesen Trend zum neuen Totalitarismus steuern. Was ist es dann? Was treibt das an?

Prof. Dr. Michael Esfeld: Es ist ein strukturelles Problem.

Milena Preradovic: Im Grunde, weil die Strukturen da sind.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Ganz genau. Das fängt ja schon damit an: Wozu braucht man Politiker? Ich würde sagen, man braucht sie eigentlich nicht. Ein Politiker produziert nichts. Er produziert nicht mehr Zahnpasta. Der nützt eigentlich nichts. Er kann nur das, was andere produziert haben, irgendwie umverteilen, einem etwas wegnehmen über Steuern und Abgaben und einem anderen etwas zuschießen über Subventionen. Das braucht man eigentlich nicht. Wenn jetzt ein Politiker kommt und sagt: Ich gründe jetzt die Partei, die nichts tut. Das wäre jetzt kein guter Name. Politiker tun am besten nichts. Mein Wahlprogramm ist: Die Leute kommen von selbst ganz gut zurecht. Und ich glaube, die Politik muss nur eingreifen, wenn irgendwo unkontrollierte Gewaltanwendung droht, wenn Konflikte auftreten, die dazu führen können, dass es Gewaltanwendung gibt. Da muss irgendwie reguliert werden, um das zu verhindern. Okay, aber sonst tue ich nichts. Damit würde ich nicht gewählt werden. Das ist wieder das Problem: Die einen wollen manipulieren, die anderen lassen sich manipulieren. Rente mit 63, das kann ich versprechen. Gratis Bildung für alle, mit Gratisbratwürsten noch dazu, Gesundheitsversorgung für alle. Ich lasse offen, wer das Ganze bezahlt, wer die Rechnung bezahlt. Am besten noch über Schulden und am besten noch irgendwie Sonderschulden, weil Geld können wir auch unbegrenzt drucken. Das sind eher die Wahlprogramme, die ziehen. Es ist also ein strukturelles Problem da. Natürlich gibt es Personen, die das antreiben. Aber damit möchte ich sagen: Es hilft nichts, die Personen jetzt …

Prof. Dr. Michael Esfeld: Sie können eine Liste machen, auf der stehen dann Bill Gates, Klaus Schwab oder wer auch immer. Schreiben Sie Ihre Liste mit all den Namen auf. Die verbannen wir jetzt auf eine einsame Insel. Die werden irgendwie aus der Luft versorgt und können sich austoben. Aber sie haben keinen Zugang zu Internet, Mobilfunknetz oder so etwas. Die werden isoliert. Und wäre dann etwas gewonnen? Ich würde sagen: Nein. Es würden einfach andere kommen, solange diese Anreizstrukturen da sind. Solange die Anreizstruktur da ist, dass Sie als Politiker auf Kosten anderer leben können. Und die Menschen wollen, dass Sie etwas für sie tun, und das nehmen Sie dann anderen weg. Je nach Parteiausrichtung ist es dann immer ein bisschen unterschiedlich, wer etwas bekommt und wem etwas weggenommen wird. Die einen, wie die Kommunisten, wollen allen alles wegnehmen, damit die Elitegruppe das dann alles verteilen kann. Und die, die sich christdemokratisch nennen, wollen vielleicht ein bisschen weniger wegnehmen. Aber die wollen auch etwas wegnehmen und umverteilen. Damit haben Sie das strukturelle Problem. Und diese Leute, zu denen jetzt auch die Richter, die Staatsanwälte und die Lehrer gehören, legen zumindest die Lehrpläne fest, betreiben die Universitäten, nehmen das zentral in die Hand über sogenannte Drittmittel, die natürlich keine Drittmittel sind, sondern auch Steuergelder von oben, Exzellenzprogramme und wie das alles heißt, um die Universitäten zu finanzieren.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Und damit können sie das steuern. Da haben Sie das strukturelle Problem. Jetzt brauchen die noch irgendwelche Narrative, und dann kaufen sie sich das halt ein. Also das Kriegsnarrativ, bei dem ein paar sogenannte Experten sagen: Putin steht vor der Tür. Wieso steht der eigentlich nicht heute schon vor der Tür? Der wartet jetzt noch, bis wir aufgerüstet haben, und dann steht er vor der Tür. Oder irgendwelche Experten, die sagen, jetzt kommen ganz gefährliche Viren. Oder diese Experten, die sagen, jetzt fallen lauter Leute tot um, weil es zu warm ist. Trinken Sie genug! Ich habe ja auch etwas zu trinken. Und dann gehen Sie nicht um zwölf Uhr in der Mittagshitze raus. Setzen Sie sich einen Hut auf! Kaufen Sie sich einen Ventilator für Ihre Wohnung. Das hat es alles schon gegeben. Das können Sie alles tun. Dann können Sie sich anpassen. Da brauchen Sie auch wieder keinen Politiker. Das ist das strukturelle Problem. Deshalb ist eigentlich der einzige Ausweg, dass genügend Menschen sehen, dass es ihnen nur schadet, und die Selbstbestimmung in die Hand nehmen. Und nicht erwarten, dass andere die Probleme für sie lösen. Und auch nicht wie naive Kinder irgendwelche wundersamen Gaben erwarten, die da kommen können. Denn die müssen ja erst mal jemandem weggenommen werden, bevor sie verteilt werden. Oder wenn das über Schulden passiert, wird es den zukünftigen Generationen weggenommen, die die Schulden abzahlen müssen. Anders geht es dann nicht.

Milena Preradovic: Ihr Buch heißt ja „Selbstbestimmt jetzt“. Da geht es um Selbstbestimmung. Was genau verstehen Sie unter Selbstbestimmung?

Prof. Dr. Michael Esfeld: Dass Sie selbst die Entscheidungen in Ihrem Leben treffen. Und das tun Sie ja. Sie wählen aus, wen Sie einladen, und manchmal haben Sie damit Glück, ich denke, in den allermeisten Fällen, und manchmal weniger Glück. Wie unser Gespräch endet, wissen wir jetzt auch noch nicht. Die Zukunft ist offen. Und ob ich jetzt sprechen möchte oder nicht, das kann ich mir überlegen. Das ist meine Selbstbestimmung. Und Sie müssen sich das auch überlegen, denn das kostet Sie Zeit.

Milena Preradovic: Ich meinte aber eher, auf was für Bereiche sich das bezieht.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Das fängt im Alltag an. Und was ich sagen möchte, ist, dass Sie das ja alle tun. Wir tun das alle. Jeder überlegt sich selbst, ob er solche Zahnpasta kauft, für die Werbung gemacht wird, wie er seine Wohnung gestaltet. Das sieht im Hintergrund sehr nett bei Ihnen aus. Mit wem Sie zusammenleben, welche Freunde Sie haben, welchen Beruf Sie ausüben. Sie bestimmen sich ständig selbst. Und jetzt werden irgendwelche Narrative darübergeschoben, dass Sie den Staat zur sozialen Sicherung brauchen, dass der Staat Sie vor schlechtem Wetter, vor Klimawandel und so einem Quatsch schützt. Und in dem Moment, in dem Sie auf solche Narrative eingehen, ist es mit der Selbstbestimmung vorbei. Deshalb sage ich: Wir brauchen jetzt ein konstruktives Narrativ der Selbstbestimmung. Und das ist ganz einfach. Das besteht darin, dass man sagt: Ich lasse die anderen leben. Ich mische mich nicht in ihr Leben ein. Ich finde diese Masken furchtbar und würde mich auch nicht gegen COVID impfen lassen. Manchmal kommt es vor, dass jemand eine Maske trägt. Ich war vorhin im Supermarkt einkaufen, und da ist tatsächlich jemand mitten im Hochsommer mit einer Maske durch den Laden gelaufen. Meine erste Reaktion wäre jetzt, den ein bisschen auszulachen. Das ist ein bisschen lächerlich. Aber nein, ich weiß ja nicht, was die Dame in dem Fall für Gründe hat. Das toleriere ich, das erkenne ich an. Solange die mir keine Maske aufzwingen will, kann sie selbst mit einer Maske herumlaufen.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Ich brauche sozusagen eine Impfung in dem Sinne, dass ich dagegen geimpft bin, die Selbstbestimmung anderer nicht zu achten und denen ungefragt Vorschriften zu machen. Ich kann mal nachfragen, wenn man ins Gespräch kommt: Wieso tun Sie so etwas? Und vielleicht lerne ich etwas Interessantes. Vielleicht ist das auch eine Person, die immer noch dem Narrativ anhängt und mir einfach sagt: Ja, Coronaviren zirkulieren ja immer noch. Das war immer so, völlig richtig. Vielleicht kommen wir dann ins Gespräch und lernen etwas voneinander. Aber ich erkenne die Selbstbestimmung des anderen an. Das ist das Grundprinzip für gesellschaftliches Zusammenleben. Und das ist auch das allgemeine Gut. Das einzige allgemeine kollektive Gut ist, anzuerkennen, dass die Menschen Freiheit haben, sich überlegen können, was sie tun wollen, und dass ich die Pflicht habe, das zu respektieren. Es sei denn, jemand wird übergriffig. Dann muss wieder ein Riegel vorgeschoben werden. Wenn jetzt der Politiker kommt, der mir vorschreiben will, wie ich meine Wohnung oder mein Haus heizen will, wie ich mich fortbewegen soll, was ich essen soll und so weiter, dann sage ich: Moment mal, Schluss. Einfach auslachen, abstellen, abwehren.

Milena Preradovic: Genau. Sie plädieren ja generell für einen schlanken Staat, der im Grunde nur Grundaufgaben hat, Infrastruktur …

Prof. Dr. Michael Esfeld: Irgendwie brauchen wir eine Koordination von Infrastruktur, das ist klar. Also Straßen, Abwasser.

Milena Preradovic: Aber dafür brauchen wir keine Politiker.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Dafür brauchen wir keine Politiker, würde ich denken. Das kriegt man durch Bürgerversammlungen hin. Wenn es größere Ebenen betrifft, durch Vereinbarungen. Man delegiert nur das von der Gemeinde, so ist ja das ursprüngliche Schweizer Prinzip, was dort selbst nicht geregelt werden kann. Autobahnen müssen auf nationaler Ebene geregelt werden, das ist klar. Und das sollte auch so geregelt werden. Das ist auch wieder ganz einfach: Der, der dieses Gut nutzt, zahlt dafür. Jemand investiert also in eine Autobahn oder baut eine Autobahn, und dann wird eine Benutzungsgebühr erhoben, die jetzt auch keine Abzockerei ist, um das Klima zu retten oder irgendetwas, sondern die den Kosten entspricht, die erforderlich sind, um die aufgenommenen Kredite für den Autobahnbau abzuzahlen, plus dem, was der Unterhalt kostet, damit das nicht verfällt. Wenn Sie das in die Hand von Politikern geben: Das beste Beispiel in Deutschland sind vielleicht nicht die Autobahnen, aber wenn ich in Deutschland unterwegs bin, ist die Deutsche Bahn eine einzige Katastrophe. Ob man ankommt, wie man ankommt, wo man ankommt. Die Infrastruktur in die Hand von Politikern zu geben, führt offenbar nur zu Korruption. Bei der Bahn war es ja auch so: Ich denke, ein ehemaliger Kanzleramtsminister wollte dann offenbar mal richtig Geld verdienen und wird Bahnvorstand. Das Ergebnis sehen Sie jetzt. Dann haben Sie Verkehrsminister, die auch …

Milena Preradovic: Gehen wir davon aus, Politiker sind …

Prof. Dr. Michael Esfeld: Wir waren ja bei der vorigen Regierung schon mal an so etwas. Da sind Hunderte Millionen Steuergelder verschwendet worden. Wenn es da einen Leistungsausweis gäbe und das wieder zurückkäme … Da braucht man Leute, die von der Sache etwas verstehen, und das muss koordiniert werden. Dann braucht man natürlich eine Polizei, man braucht Gerichte und man braucht in irgendeiner Weise eine Verteidigung nach außen. Aber nur eine Verteidigung, keine Einmischung in Drittländer. Das muss irgendwie organisiert werden, das ist klar. Dafür kann man auch Zwang rechtfertigen. Wenn Sie die Rechte anderer verletzen, dann bitte schön. Wenn Sie das mit Gewalt tun, müssen Sie das irgendwie wiedergutmachen oder kommen ins Gefängnis, um zu verhindern, dass Sie weitere Rechtsverletzungen begehen. Aber es besteht keinerlei Rechtfertigung dafür, jemandem bestimmte Medien aufzuzwingen und Zwangsabgaben in Form von Rundfunkgebühren zu erheben. Und wenn sie die nicht zahlen, steckt man die Leute ins Gefängnis. Genauso bei Bildung, genauso bei der Wirtschaft. Das Wirtschaftsleben läuft von alleine. Man braucht nur eine Instanz, die Streitereien schlichtet. Aber das kriegt man normalerweise hin. Wenn wir irgendeinen Vertrag über eine Leistung abschließen, also nicht Sie, aber jemand repariert hier meine Heizung, dann sollte in dem Vertrag festgelegt werden, welche Instanz im Falle von Streitereien zuständig ist. Bei allem, was auf freiwilligen Verträgen beruht, kann auch für die Streitereien, die daraus entstehen können, eine Schlichtung festgelegt werden. Wie bei der Autoversicherung. Sie haben eine Autoversicherung, jeder hat eine Autoversicherung. Es passiert ein Unfall, und die Versicherer einigen sich in der Regel. Oder es geht halt vor Gericht.

Milena Preradovic: Genau. Apropos Recht: Welche Art von Recht hätten wir denn dann? Sie sprechen ja von Naturrecht. Erklären Sie mal, was Naturrecht ist.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Fangen wir mal damit an: Recht kann nicht dadurch entstehen, dass der Bundestag ein Gesetz beschließt. Da haben wir in Deutschland ja ein ganz schlimmes Beispiel, nämlich den Nationalsozialismus. Das ist alles formalrechtlich in Ordnung abgelaufen. Deutschland ist ja gründlich. Und so funktioniert das. Bis auf so eine Bananenrepublik-Diktatur, wo irgendjemand sagt, er ist jetzt der Herrscher und alle müssen ihm gehorchen, läuft eine Diktatur eigentlich immer so ab, dass ein Parlament Gesetze beschließt. Das Parlament kann auch gewählt sein. Wir haben das Ende der Weimarer Republik erlebt. Es gab ein gewähltes Parlament, es gab einen Präsidenten, es gab eine Verfassung, und es ist alles im Rahmen dieser Verfassung abgelaufen. Allein dadurch, dass es verfahrensmäßig abläuft, kann es nicht Recht sein. Jetzt brauchen Sie einen Maßstab, unabhängig vom positiven Recht, der sagt, was Recht ist. Das ist das Naturrecht. Und damit ist jetzt nicht die Natur im Sinne der grünen Wiesen, also der äußeren Natur gemeint, sondern die Natur des Menschen, die Freiheit, die Selbstbestimmung. Und das weiß man auch, das weiß jeder. Das Recht auf Selbstbestimmung des einen endet dort, wo es gegenüber anderen Personen übergriffig wird. Das kann mit so harmlosen Dingen anfangen. Wir sitzen beide im Zug oder im Café, und einer fängt jetzt an zu rauchen. Das belästigt jemand anderen. Wenn einer ein grünes Shirt anhat und jemand fühlt sich unwohl, wenn er Leute in grünen T-Shirts herumlaufen sieht, dann ist das dessen Problem. Aber wenn einer jemand anderen systematisch dem Passivrauchen aussetzt und der andere nicht ausweichen kann, ist das eine Gesundheitsgefährdung.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Wir brauchen dann wieder eine Rechtsinstanz, die über solche Konflikte entscheidet. Wann wird jemand gegenüber jemand anderem übergriffig? Aber das Grundprinzip ist völlig klar, und es ist auch völlig klar, wie es abläuft. Sie dürfen alles tun, und die Beweislast liegt bei dem, der Klage erhebt. Der also sagt: Die Gartenzwerge in Ihrem Garten belästigen mich. Dann muss er dafür Gründe bringen. Die können nicht darin bestehen, dass er wütend wird, wenn er irgendwo Gartenzwerge stehen sieht. Das ist ein psychologisches Problem. Was ich sagen will: Das muss mit Verstand und Vernunft gehen und nicht mit Gefühlen. Aber das kann gehen, und das weiß auch jeder, was das Naturrecht ist. Das gehört mit zur Selbstbestimmung. Sie erkennen an, dass jemand selbst über sein Leben bestimmen kann. Wenn Sie christlichen Glaubens sind, führen Sie das auf die Schöpfung des Menschen durch Gott zurück, im Ebenbild Gottes als freies Wesen. Das heißt, wenn jeder Mensch als freies Wesen geschaffen wurde, darf man ihm nichts aufzwingen, es sei denn, er nimmt seine Freiheit so in Anspruch, dass er andere einer konkreten Gefahr für Leib, Leben und Eigentum aussetzt. Das Rechtsprinzip ist klar. Und deshalb kann man sagen, dass der Nationalsozialismus ein Unrechtsregime war. Und deshalb kann ich sagen, dass auch dann, wenn es in der Schweiz in einer Volksabstimmung angenommen wurde, das Gesetz Unrecht ist. Auch eine Volksabstimmung kann Unrecht nicht in Recht verwandeln. Deshalb kann ich auch sagen, dass das deutsche Bundesverfassungsgericht ein Unrechtsgericht ist, das systematische Rechtsbeugung betreibt, und dass alle diese Verfassungsrichter unmittelbar und sofort abgesetzt werden müssten, weil sie Rechtsbeugung betreiben. Aber wenn wir …

Milena Preradovic: Ist Deutschland generell ein Unrechtsstaat?

Prof. Dr. Michael Esfeld: Dann haben wir nur noch das positive Recht, und dann ist alles erlaubt.

Milena Preradovic: Ist Deutschland generell ein Unrechtsstaat in Ihren Augen?

Prof. Dr. Michael Esfeld: In gewissen Bereichen. Es ist kein Unrechtsstaat. Wir können ja nach wie vor frei reden. Ich kann auf mein Buch …

Milena Preradovic: Kommt nur in den Shadowban, meistens dann.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Das ist aber jetzt nicht … Es greift niemand unmittelbar ein. Die FAZ hat auch das Recht, mich als Nestbeschmutzer oder was haben die da geschrieben, ich will das gar nicht noch mal lesen, dieses blöde Zeug, zu bezeichnen. Was ich nicht in Ordnung fand, war, dass sie sich geweigert haben, einen Leserbrief von mir abzudrucken. Sie müssten auch der anderen Seite Gehör geben. Ich habe nur gesagt: Entschuldigung, als Wissenschaftsphilosoph mache ich meine Arbeit. Die besteht darin, Wissensansprüche kritisch zu überprüfen. Aber was ich sagen möchte: Es wird nicht überall so zugehen wie in einem philosophischen Seminar. In der Öffentlichkeit kann es schon mal etwas unsachlicher, ruppiger zugehen. Das ist auch in Ordnung. Aber es ist immer die Frage: Wann wird die Grenze überschritten? Und das weiß eigentlich jeder. Das ist auch wieder der Punkt: Selbstbestimmung ist keine philosophische Lehre. Das tun Sie dauernd. Das wissen alle. Und es ist nur so, dass jemand anderes Ihnen das wegnimmt, indem irgendwelche Angstnarrative erzählt werden. Die Propaganda nimmt Ihnen das weg. Die Geschichte, dass man sagt: Sie können das ja gar nicht. Sie können gar nicht für Ihr Alter, für Risiken vorsorgen. Natürlich können Sie das. In der Schweiz überlegen Sie sich, wenn Sie auf den Berg gehen, gehen Sie gewisse Risiken ein. Manche Leute fahren gerne am Wochenende mit dem Motorrad durch die Gegend. Motorradfahren ist gefährlich. Dann gehen die irgendwelche Risiken ein. Das können die selber entscheiden.

Milena Preradovic: Sie schreiben ja auch, wir brauchen unbedingt eine neue Aufklärung. Worin würde die denn bestehen? In diesen Erklärungen?

Prof. Dr. Michael Esfeld: Man muss zwei Fehler der alten Aufklärung vermeiden. Der erste Fehler der alten Aufklärung war, dass man gedacht hat, man braucht den starken Zentralstaat, um Adel und Kirche zu beseitigen. Damals dominierten Adel und Kirche, und das Bürgertum hat sich seine Rechte erkämpft. Die Menschen haben ihre Freiheitsrechte gegen Privilegien von Adel und Klerus erkämpft. Und das mithilfe eines zentralen Staates zu machen, war natürlich ein Fehler, weil diejenigen, die Macht ausüben wollen, dann einfach die Organe dieses zentralen Staates übernehmen konnten. Es muss also von unten gehen, es muss lokal gehen. Lokal statt global. Und zweitens muss klar sein, dass es einen intellektuellen Fehler gab, den ich in der Philosophie am Übergang von Kant zu Hegel festmache. Bei Kant ist klar: Freiheit ist individuelle Freiheit. Und bei Hegel wird daraus ein kollektives Vernunftgut. Dem muss ein Riegel vorgeschoben werden. Das einzige kollektive Gut, das es gibt, ist das Wohlergehen aller. Und das Wohlergehen aller besteht darin, dass jeder sich frei entfalten kann. Und natürlich wird es irgendwelche Ungleichheiten geben, weil die Menschen ungleich sind. Wenn ich jetzt mit meinem Sohn Filme anschaue, in denen Muskelmänner auftreten, dann fühle ich mich immer vollkommen ungleich behandelt.

Milena Preradovic: Aber jetzt mal ganz im Ernst: Sie haben es ja vorhin schon durchklingen lassen. Haben Sie wirklich in diesen Zeiten, wo es ja auch um einen politischen Globalismus geht, die Hoffnung, dass sich etwas ändert? Ein Land zu ändern ist ja vielleicht einfacher, als eine Bewegung der ganzen Welt zu ändern. Sie nennen das ja auch die politische Globalisierung und schreiben, sie öffnet Tür und Tor für den gefährlichsten Machtmissbrauch, weil sie die Ausweichmöglichkeiten und damit Kontrollmöglichkeiten beseitigt. Wie kann man denn dann jetzt am Ende so optimistisch sein wie Sie und sagen, dieses System ist am Ende und wir schaffen das mit der Selbstbestimmung?

Prof. Dr. Michael Esfeld: Weil wir nicht allein sind. Schauen Sie mal in Europa. Ich hatte, wie gesagt, das Privileg, im Westen zu sein. Aber in Mitteldeutschland, in Mittel- und Osteuropa hat es 1989/90 Freiheitsbewegungen gegeben. Irgendwann haben die Menschen das in die Hand genommen, sind friedlich auf die Straße gegangen, und das ganze Regime ist zusammengestürzt. Und damals gab es noch wirkliche Panzer. Heute können Sie nicht die Bundeswehr mit Panzern losschicken. Wenn die Menschen das nicht mehr mitmachen, dann ist es fertig.

Milena Preradovic: Panzer machen es auch nicht.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Machen Sie es nicht mehr mit. Es ist ungewiss. Was ich sagen möchte: Es ist einfacher als damals, weil die offene Militärgewalt nicht da ist. Sie können mal eine Polizeitruppe losschicken, dass sie bei jemandem eine Hausdurchsuchung macht. Wahrscheinlich sind das auch ausgebildete Polizisten, die so etwas machen. Ich würde auch denken, ein normaler Polizist würde sagen: Moment mal, das ist jetzt nicht meine Aufgabe. Dann schauen wir: In den USA haben wir eine Freiheitsbewegung. Wir haben in Südamerika, in Argentinien, Milei, einen libertären Präsidenten, der wirklich den Staat abbaut, der Politiker bestrafen will. Die bekommen ihre Gehälter nicht mehr, wenn sie Schulden machen. Das ist eigentlich eine ganz gute Idee. Sie müssen dann selbst auch zumindest einen Teil der Kosten zahlen, die sie durch die Schuldenmacherei verursachen. Da gibt es also eine Freiheitsbewegung. In der Schweiz gibt es die, in Deutschland gibt es die. Es gibt genügend, die sich zur Wehr setzen. Und deshalb bin ich eigentlich optimistisch. Wie gesagt, ich würde jetzt den repressiven Staat so interpretieren: Die Ideologien, diese Narrative, diese Angstnarrative ziehen nicht so richtig. Deshalb muss der Apparat kommen. Aber der Apparat ist nur begrenzt. Er kann nicht uns alle holen. Und wenn wir uns nicht einschüchtern lassen, werden sich auch genügend Menschen nicht einschüchtern lassen. Die kann man nicht alle abholen oder irgendwie mundtot machen, wenn es genügend sind.

Milena Preradovic: Schön. Ihr Optimismus in Ehren. Sie haben mich ein bisschen angesteckt. Vielen Dank für dieses spannende Gespräch und für Ihre Gedanken. Und auch für das Buch. Das Buch, muss ich sagen, bietet noch viel mehr, als wir in ein Gespräch packen können. Mich hat es bereichert. Vielen Dank, dass Sie da waren.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Danke Ihnen.

Milena Preradovic: Tja, Leute, niemand kommt uns retten, wenn wir es nicht selber tun. Das ist die schlechte, aber auch die gute Nachricht. Am Ende haben wir es in der Hand. Lasst uns zumindest versuchen, etwas zu tun. Ich wünsche euch eine gute Zeit. Danke für eure Unterstützung und bis bald.

Interview with Prof. Dr. Michael Esfeld (english)

Milena Preradovic: We are currently witnessing a rapid transformation of the state, society, and civil rights. The state is intruding into the very furthest corners of our private lives and dictating how we think and behave. Citizens are no longer sovereign; instead, they are treated as suspects. And the louder the grumbling, the tighter the screws are turned. Fundamental rights have become nothing more than bargaining chips, and our hard-earned money is being doled out to the world by the handful, invested in military hardware, and misused to maintain power. All of this is accompanied by propaganda and fearmongering about the “evil Russians,” who are supposedly forcing another hybrid drone war upon us. My guest says we’re not living in reality, but in a simulation. How do we get out of this? Through self-determination! Now on “Punkt Preradovic.” Hello, Professor Dr. Michael Esfeld. It’s great to have you here.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Thank you for the invitation.

Milena Preradovic: My pleasure. Let me briefly introduce you. You have been a professor of philosophy of science at the University of Lausanne since 2002, a member of the German National Academy Leopoldina since 2010, a member of the Board of Trustees of the Liberal Institute of Switzerland, Vice President of the Hayek Society of Germany, and a board member of the Alliance for Freedom of Speech. In December 2020, you spoke out against the Leopoldina’s seventh statement. You viewed this statement—which you considered one-sided—as violating the principles of scientific and ethical integrity. There was no solid scientific evidence to justify such measures. In May 2021, the FAZ ran the headline: “Contrarian philosopher speaks out: A dissenter in the National Academy.” You are also the author of many books. Your latest is titled “Self-Determined Now—The Path to Shaping the Future,” in which you outline the path toward a society built on self-determination rather than state paternalism. At what point of state paternalism or disempowerment do we currently stand?

Prof. Dr. Michael Esfeld: That’s hard to say. We’ve left the COVID era behind us. No one is forcing us to wear masks or get vaccinated anymore. We’re in the climate era, where there are some regulations. And what concerns me most is that we’re in an era where censorship has returned. Not explicit censorship, where you’re forbidden from saying something. We can still talk to one another. But what’s so nicely called “cancel culture” in modern parlance, —that is, when voices are silenced and intimidated, and in Germany, the police will even show up if someone says something that doesn’t sit well with someone else in a position of power. If someone caricatures a minister or the chancellor, that can happen. Even when Norbert Bolz says something completely harmless—the German translation of “Fuckismus”—the police come to his house. And that sort of thing isn’t acceptable in a constitutional state.

Milena Preradovic: I also have the feeling that what’s actually happening is that irrefutable certainties are being dismantled. The certainty that there are two biological sexes, that diseases require symptoms, that the climate has always been changing. Logic and reason—which, after all, provide a sense of security because we rely on our intellect—are a thing of the past and are now even being persecuted or framed as right-wing. And you mention that we no longer live in reality, but in a simulation. What do you mean by that? And, above all, how does that work?

Prof. Dr. Michael Esfeld: That’s postmodernism. That brings us to philosophy. Postmodernism is actually a version of post-Marxism that claims the use of reason—which we all possess, specifically the free, self-determined use of reason—leads to harm and victimization. If you don’t use gender-neutral language, then you’re oppressing women. I hope you don’t feel oppressed by me right now if, for example, I were to talk about students.

Milena Preradovic: Please, please. Go ahead and talk about students.

Prof. Dr. Michael Esfeld: In any case, it’s framed in such a way that women are supposedly oppressed and that we’re harming the climate and spreading viruses. Then science is co-opted—of course, appropriately funded and enticed—to produce model calculations. This brings us right back to what you mentioned at the beginning, what I criticized at the Leopoldina, and what has since become clear to everyone. There were no facts. There were never any facts. Data was never collected or analyzed using scientific methods. Arbitrary model calculations were simply constructed—predicting many millions of deaths from heat, climate-related causes, or whatever else is now being thrown into the mix—to instill fear in people and strip them of their self-determination.

Milena Preradovic: Did you actually…

Prof. Dr. Michael Esfeld: We won’t be able to discuss the simulation—which I elaborate on further in the book—in its entirety right now. The simulation begins the very moment you pick up a euro bill. The money is no longer backed by anything. That, too, is a fiction. It pretends to be a reality, a value that this money possesses. And that value exists only because the state imposes it as a medium of exchange and can, in fact, increase its supply at will. In many areas today, we have a situation in which reference to reality—which can also lead to failure—is supplanted by an arbitrary simulation that is enforced through the use of power. Ultimately, always through the power of the state.

Milena Preradovic: Something that may also be a simulation—and that is, in any case, simply asserted, disregarding logic and reason—is the threat from Russia. It’s no longer even a question of whether Putin will attack us or why, but only when. And this fear is always triggered in waves. We’ve had this before—it was a while ago—two weeks of strange drone alerts across all of Europe. After that, there was nothing at all. Now we’re seeing it again with the drone bombs at Leipzig Airport. And it’s always implied that it was Russia, even though there’s absolutely no evidence. The so-called security expert Nico Lange says that while there’s no evidence and we don’t know anything for sure, we shouldn’t pretend to be any dumber than we are. In my view, that’s also a complete departure from logic. The magic phrase right now is “hybrid war.” How do you assess this kind of recurring wave of fear-mongering?

Prof. Dr. Michael Esfeld: First of all, I’m not a security expert. I can only say that, having been born on Christmas Day 1966, I lived through the GDR—from West Berlin, mind you—though I was fortunate enough to be able to observe it from there. There, we saw that occupying a country against the will of its people comes at a high cost. And that’s also why Eastern Europe collapsed. Mr. Putin was a secret service agent in Dresden at the time. So he knows full well that occupying a country against the will of the population leads to extremely high costs. The U.S. is experiencing something similar as well. Think of Vietnam and the wars that are raging again today. Rationally speaking, one cannot assume that. And if you look at Ukraine, Russian troops are essentially stationed where there is a Russian-speaking population. Whether the population actually wants these troops, I don’t know. But in any case, it’s not as if resistance from the population is to be expected there. And western Ukraine—that is, the region that used to belong to Austria-Hungary, including Lviv, etc.—isn’t being taken at all. He isn’t even trying to take over all of Ukraine. Or perhaps, if he were to try, he hasn’t succeeded so far. Why should this pose a threat to Germany? Here you see once again how arguments are made without any basis in fact in order to disenfranchise people. And the best way to disenfranchise people is to instill fear in them, by presenting them with things they cannot deny right now. The insidious thing about this is that it appeals to very different groups. The fear of COVID-19 appealed to certain people, while the fear of climate change appealed to others. There’s significant overlap, but they aren’t the same groups. The overlap lies in the pseudoscience behind it all. By stoking fear of war, you’re now also appealing to the so-called right-wing. As you can see: Even the AfD, which calls itself Alternative for Germany, is in a certain sense at least no alternative, because, as far as I know, its election platform includes forced labor—namely, the reintroduction of compulsory military service. This is controversial within the party. But at least that is the party’s official position. This means it also addresses rearmament, compulsory service, military service, and so on. And that’s exactly what the state, state power, must aim for: to reach as many people and diverse groups as possible with its narratives. To do that, you need to have several arrows in your quiver. Fear of viruses, fear of climate change. That’s the one I understand the least—how anyone can be afraid of that.

Milena Preradovic: I heard just a moment ago that the RKI announced today that there have been 12,000 heat-related deaths in Germany.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Nice, isn’t it? Sorry, of course it’s not nice when people die. But the number is… Let’s just say, the RKI. That’s why I just blurted out, “Oh, how nice.” Everyone knows that’s a lying agency. Ever since the RKI protocols during the COVID era, there can be no doubt that it’s a kind of Orwellian Ministry of Truth. That they make politically desired—that is, politically mandated—statements that have nothing to do with any factual basis. And once someone has done something like what happened with the RKI protocols during the COVID-19 pandemic—and if the same people are still in charge—then they’ve lost all credibility. Even if they told me right now that it’s 30 degrees today, I’d first check another source to see if that’s true. I wouldn’t believe a single thing they say anymore.

Milena Preradovic: Yes, it’s also a case of “died from or due to heat.” That immediately makes you think…

Prof. Dr. Michael Esfeld: But the question is: What can we expect in terms of mortality and deaths, as with COVID-19? And is there a significant deviation from that? That’s subject to normal statistical fluctuations. During the COVID-19 pandemic, there was no significant deviation. That only came after the vaccination. Is there a significant deviation now? I don’t know. You can’t determine that based on individual figures either. But I know one thing: Many more people die in the winter than in the summer. And it’s statistically proven that far fewer people die from extreme weather events today than 100 years ago—about 90 percent fewer. And that’s because we have technology. We can adapt.

Milena Preradovic: And, of course, there are far more deaths from the cold than from the heat.

Prof. Dr. Michael Esfeld: That’s exactly what I said. Statistically, there are more deaths in winter than in summer. And the number of people dying from the heat today is just as meaningless as the number of people who have been infected with the COVID virus today. There are certainly a great many of them, too. You have to have a frame of reference. So is there excess mortality? And then you have to ask: What are the causes?

Milena Preradovic: Yes, that’s basically all simulation again. Is a majority that doesn’t actually exist being simulated as well? For example, through campaigns by state-subsidized NGOs to get the real majority to participate or at least to keep quiet?

Prof. Dr. Michael Esfeld: I’d be cautious about making such statements, because we have a pretty good test in the form of referendums in Switzerland. In Switzerland, a state of emergency can remain in effect for six months. After that, it must be codified into law. And once there’s a law, there can be a referendum and a popular vote. The law was put to a vote three times, and the pattern was always that 60 to 65 percent voted in favor and 35 to 40 percent against. With the Energy Act—that is, the law that cements the climate regime, if I may put it that way—the picture was similar. I don’t have the exact figures off the top of my head, but again, there was 60 percent approval, I believe, and 40 percent against. So we have 60 to 40, and that’s the pattern you see in a great many votes. With e-ID—that is, an issue where there’s a risk of surveillance—it was very close, almost fifty-fifty. But that’s already a pretty good indication. And I wouldn’t say that the results are always skewed. Of course, there’s some bias from state media and so on. But I live in Switzerland now. Back then, during the second referendum, I was also involved in the campaign. Posters were put up, and the opposing side was given a chance to speak. I also took part in a televised debate on public television. When a referendum took place, I was the only one there against three or four others. But at least I was there and was able to say something. Maybe I didn’t say it well; maybe the campaign wasn’t good. I’d be cautious about that now. I wouldn’t want to believe that this pattern is systematically manipulated. I’d need verifiable evidence that this pattern of 60 percent approval and 40 percent opposition is systematically manipulated. I don’t believe that. But still, 40 percent.

Milena Preradovic: Yes, systematically manipulated. When you consider, for example, that during the COVID-19 pandemic, people weren’t informed at all—and certainly not about the vaccine. That’s also a form of manipulation.

Prof. Dr. Michael Esfeld: The vaccination was coercion, and in some cases even compulsion.

Milena Preradovic: But it was manipulation. The whole COVID-19 situation was manipulation, too. That means citizens don’t really have a choice based on free will when they now…

Prof. Dr. Michael Esfeld: They just can’t let themselves be manipulated anymore. If you go out on the street now or look at something online, there have always been toothpaste commercials. They say this toothpaste has been tested and is recommended by experts, by dentists. Buy this laundry detergent! It’s the same with laundry detergent commercials. Your shirts will get whiter and look better if you use this detergent. Advertising has always existed. And of course, advertising tries to appeal to people emotionally in a certain way and—let’s just say it—to manipulate them. I don’t believe, at least not right away, that the toothpaste advertised with recommendations from dentists is actually better, more effective, or provides better protection against cavities than other toothpastes. I’d say that’s manipulation, too. But we know that, don’t we? That’s exactly what the book is about…

Milena Preradovic: But that doesn’t always mean…

Prof. Dr. Michael Esfeld: Those who want to manipulate, and those who let themselves be manipulated. Based on the Swiss figures, I’d say that 40 percent of people didn’t let themselves be manipulated. Half of them may have gotten vaccinated anyway because they were simply coerced. But the potential is there. And I’d also say that nothing will change unless there’s enough resistance or awareness against these manipulations and people simply stop going along with it.

Milena Preradovic: Although I see a slight difference between a company advertising to sell a product and people believing the state or the government.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Of course there are differences. With a company, you know there are economic interests behind it. And that’s fine. A company like that has to pay its employees, create jobs, and make a profit. And if it doesn’t make a profit, it disappears from the market—which is also good, because that means people aren’t interested in its products. It’s not like that with the state. It always operates through coercion. And now we’re being led to believe that the state is somehow neutral and oriented toward the common good. We simply mustn’t fall for that pretense. The state consists of public officials and functionaries, and as a rule, they want to exercise power. They want to manipulate other people. Politicians, I think, generally don’t want what’s best for the people—they want votes. Votes give them power; votes give them money. So they want to manipulate people, impose things on them, and make as many people as possible dependent on them. Because your pension doesn’t depend on what you’ve earned and contributed somewhere, nor on whether you’ve joined forces with others, whether you have a family, or anything like that, but on political decisions. Then your pension depends on these politicians staying in office and ensuring that you receive your pension. Wonderful. That’s the best means of power for those who are trying to make you dependent. Just like someone who wants to sell you cigarettes or drugs. Except that it’s not as obvious. They’re trying to make you dependent so that you can no longer make your own decisions about your life. So that you can never escape this cage of state-controlled media, the state education system, subsidies, government mandates on what you should buy, and government mandates on what you should think. With toothpaste commercials, most people laugh it off, and a few, like me, might then think: Maybe I should try that toothpaste sometime. It’ll probably cost me three euros. If it’s junk, the loss is very limited. And maybe it’s actually pretty good. But I’ll check that out for myself. With companies, you know they’re in it to make a profit. It’s exactly the same with politicians. And much worse, because a politician can force something on you. No one can force toothpaste on you. You can walk right past the ad: “No, thanks.” Someone can force a vaccination on you. You can’t say, “Thanks, nice offer, but I’d rather pass.” It’s exactly the same with the climate. Or when people say, “Let’s arm ourselves.” Then I say, “Okay, then why don’t you join the army? You can do that voluntarily, but please leave me alone.

Milena Preradovic: But the transformation of society and the state—from relative freedom toward what you call “postmodern totalitarianism”—is advancing rapidly right now. It’s not happening gradually. Why is this happening right now—this departure from democratic principles? And why were we actually freer during the Cold War, where we grew up?

Prof. Dr. Michael Esfeld: During the Cold War, the contrast was clear. I was born in West Berlin, from where you could look over into East Berlin. With a bit of luck, you could even travel to East Berlin to visit. But you were subjected to very strict checks there. Returning from East Berlin to West Berlin, you weren’t checked. The contrast was striking. Then came the virus outbreak—the Hong Kong flu from Asia in 1968. If someone had called for lockdowns, masks, and things like that back then, people would have immediately said: “Come on, off to the GDR.” The West can’t do that. The contrast was there. A repressive state couldn’t emerge here because the prevailing narrative was simply “freedom instead of socialism.” And to a large extent, that was true. But now that contrast is gone. You no longer have the communist system from which you have to distance yourselves. And naively, I also thought in 1990: “Yes, wonderful—the end of history,” as Francis Fukuyama said. Now we no longer need this entire military and intelligence apparatus—the strong state that protects us—because the danger is gone. We’ll even be able to reach some kind of understanding with Russia. Maybe Russia doesn’t have to join NATO or anything like that right away. We won’t have Western-style democracy right away. But that’s no longer a threat. Through diplomacy, we can reach an understanding there. And then we no longer need this entire state and military apparatus. Of course, we need a police force; we need courts, a judicial system, and infrastructure. Public life must function. But the enemy that constantly threatened us—which is why people were even screened domestically for loyalty to the constitution, even if they just wanted to become postal workers—is no longer there. None of that is needed anymore. That was, of course, naive. This apparatus doesn’t just disappear. It seeks out new spheres of activity, new wars. Now come the metaphorical wars. It takes a while for that to sink in. The wars against climate change, against viruses, and now, once again, real war. Real war is here, in Ukraine. And now people are claiming it’s coming our way too. Let me put it a bit more bluntly: Totalitarianism is always present in its embryonic form whenever we have an unlimited state apparatus. And we have that unlimited state apparatus the moment state organs decide what is right and what is wrong. You have fundamental rights—they’re on paper. But now the state can come along and say: You are not allowed to express this opinion. You do have freedom of speech in principle, but not for opinion XY. Then the state has its prosecutors and its state-salaried judges. Normally, they won’t make independent decisions, but will rule in line with the state authorities. So we don’t have a real separation of powers as long as we have that monopoly—that central body that decides everything, that can make laws at will, right down to mandatory vaccination.

Prof. Dr. Michael Esfeld: The fact that it simply holds the position of power to command the police. And the police officers don’t say: “Excuse me, why are we supposed to search Mr. Bolz’s house? First of all, he doesn’t even deny having posted that tweet. And why should we intervene now because of a tweet like that?” The police officers don’t say that. They don’t say: “We’re not going to do that.” Whoever is sending them out now should please make sure they’re cracking down on real crimes. A judge who says that the current scientific consensus is that masks are ineffective for children—like Judge Dettmar in Weimar—is dismissed and even brought to trial for perversion of justice. As long as we have this apparatus, I would say it is, by its very nature, intrusive. And when a corresponding ideology is added to the mix—such as the current post-Marxist ideology—a totalitarian tendency emerges. And while many won’t like this, the belief that such an apparatus simply acts in the interest of the people is naive. Until 1989, external circumstances prevented this apparatus from becoming overreaching, since otherwise the narrative of “Freedom Instead of Socialism” would have collapsed. Not socialism in the sense of social democracy, nor in the sense of the CDU’s campaign slogans from that time, but freedom instead of the actually existing socialism in the Eastern Bloc.

Milena Preradovic: You also write—and this will make many people sit up and take notice—that there is no conspiracy by specific individuals steering this trend toward a new totalitarianism. What is it, then? What’s driving it?

Prof. Dr. Michael Esfeld: It’s a structural problem.

Milena Preradovic: Basically, because the structures are already in place.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Exactly. It starts with this very question: Why do we need politicians? I’d say we don’t really need them. A politician produces nothing. He doesn’t produce toothpaste anymore. He’s actually of no use. All he can do is somehow redistribute what others have produced—take something away from one person through taxes and levies and give something to another through subsidies. We don’t really need that. Now, if a politician came along and said, “I’m going to found a party that does nothing.” That wouldn’t be a very good name. Politicians are best at doing nothing. My campaign platform is: People manage just fine on their own. And I believe politics should only intervene when there’s a threat of uncontrolled violence somewhere, when conflicts arise that could lead to the use of violence. Some kind of regulation is needed to prevent that. Okay, but other than that, I’ll do nothing. I wouldn’t get elected on that platform. That’s the problem again: Some people want to manipulate, while others let themselves be manipulated. Retirement at 63—I can promise that. Free education for everyone, with free bratwurst to boot, and healthcare for all. I’ll leave it open as to who pays for all this, who foots the bill. Preferably through debt—and preferably some kind of special debt—because we can print money indefinitely anyway. Those are the kinds of campaign platforms that win votes. So there’s a structural problem here. Of course, there are people driving this. But what I’m trying to say is: It doesn’t help to single out those people now…

Prof. Dr. Michael Esfeld: You can make a list that includes Bill Gates, Klaus Schwab, or whoever else. Write down all those names on your list. Let’s banish them to a deserted island. They’ll be supplied with food from the air somehow and can do whatever they want. But they’ll have no access to the internet, cell service, or anything like that. They’ll be isolated. And would that accomplish anything? I’d say: No. Others would simply take their place as long as these incentive structures remain in place. As long as the incentive structure exists that allows you, as a politician, to live at the expense of others. And people want you to do something for them, so you take it away from others. Depending on the party’s ideology, it always varies slightly as to who gets something and from whom it is taken away. Some, like the communists, want to take everything away from everyone so that the elite group can then distribute it all. And those who call themselves Christian Democrats may want to take away a little less. But they also want to take something away and redistribute it. That’s the structural problem. And these people—who now also include judges, prosecutors, and teachers— at the very least set the curricula, run the universities, and take central control through so-called third-party funding—which, of course, isn’t really third-party funding at all, but rather taxpayer money from above, “excellence programs,” and whatever else it’s called, all used to finance the universities.

Prof. Dr. Michael Esfeld: And that’s how they can control it. That’s where the structural problem lies. Now they need some kind of narrative, so they just go out and buy one. Like the war narrative, where a few so-called experts say: Putin is at the door. Why isn’t he actually at the door already today? He’s still waiting until we’ve armed ourselves, and then he’ll be at the door. Or some experts who say, “Now there are very dangerous viruses coming.” Or those experts who say, “People are dropping dead left and right because it’s too hot.” Drink enough water! I’ve got something to drink, too. And don’t go outside at noon in the midday heat. Put on a hat! Buy a fan for your apartment. We’ve seen it all before. You can do all of that. Then you can adapt. You don’t need a politician for that, either. That’s the structural problem. That’s why the only real way out is for enough people to realize that it only harms them and to take their self-determination into their own hands. And not to expect others to solve the problems for them. And also not to expect, like naive children, some miraculous gifts that might come their way. Because those gifts have to be taken away from someone else first before they can be distributed. Or if it happens through debt, it will be taken away from future generations, who will have to pay off the debt. There’s no other way.

Milena Preradovic: Your book is titled “Self-Determined Now.” It’s about self-determination. What exactly do you mean by self-determination?

Prof. Dr. Michael Esfeld: That you make your own decisions in life. And that’s exactly what you do. You choose who to invite, and sometimes you’re lucky with that—I think in the vast majority of cases—and sometimes less so. We don’t know yet how our conversation will end. The future is open. And whether I want to speak now or not, that’s something I can decide for myself. That’s my self-determination. And you have to think about that, too, because it takes up your time.

Milena Preradovic: But I was thinking more about what areas this applies to.

Prof. Dr. Michael Esfeld: It starts in everyday life. And what I’d like to say is that you all do this. We all do it. Everyone decides for themselves whether to buy the kind of toothpaste advertised, how to decorate their apartment. That looks very nice in the background there. Who you live with, what kind of friends you have, what profession you pursue. You’re constantly making your own choices. And now all sorts of narratives are being imposed on you—that you need the state for social security, that the state protects you from bad weather, climate change, and all that nonsense. And the moment you buy into such narratives, self-determination is over. That’s why I say: We need a constructive narrative of self-determination right now. And it’s quite simple. It consists of saying: I let others live their lives. I don’t interfere in their lives. I think these masks are awful, and I wouldn’t get vaccinated against COVID either. Sometimes someone wears a mask. I was shopping at the supermarket earlier, and there was actually someone walking through the store wearing a mask in the middle of summer. My first reaction would be to laugh at them a little. It’s a bit ridiculous. But no, I don’t know what reasons that woman might have in this case. I tolerate that; I respect that. As long as she doesn’t try to force a mask on me, she can walk around wearing one herself.

Prof. Dr. Michael Esfeld: I need a “vaccination,” so to speak, in the sense that I’m “vaccinated” against failing to respect others’ autonomy and imposing rules on them without asking. I can ask her, if we strike up a conversation: Why are you doing something like that? And maybe I’ll learn something interesting. Maybe she’s also someone who still buys into the narrative and simply tells me: “Yes, coronaviruses are still circulating.” That’s always been the case—absolutely correct. Maybe we’ll strike up a conversation and learn something from each other. But I recognize the other person’s autonomy. That’s the fundamental principle of social coexistence. And that’s also the common good. The only universal collective good is recognizing that people have the freedom to decide for themselves what they want to do, and that I have a duty to respect that. Unless, of course, someone becomes intrusive. Then we have to put a stop to it. If a politician now comes along who wants to dictate to me how I should heat my apartment or house, how I should get around, what I should eat, and so on, then I say: Hold on a minute—enough is enough. Just laugh it off, shut it down, fend it off.

Milena Preradovic: Exactly. You generally advocate for a lean state that essentially only handles basic tasks, like infrastructure…

Prof. Dr. Michael Esfeld: We do need some coordination of infrastructure, that’s clear. Things like roads and sewage systems.

Milena Preradovic: But we don’t need politicians for that.

Prof. Dr. Michael Esfeld: We don’t need politicians for that, I would think. That can be achieved through town hall meetings. When it comes to larger scales, through agreements. The municipality only delegates what it cannot regulate itself—that’s the original Swiss principle, after all. Highways must be regulated at the national level; that’s clear. And that’s how it should be regulated. It’s also quite simple: whoever uses this resource pays for it. So someone invests in a highway or builds one, and then a user fee is charged—not some rip-off to save the climate or anything like that, but a fee that corresponds to the costs required to pay off the loans taken out for highway construction, plus the cost of maintenance to keep it from falling into disrepair. If you put that in the hands of politicians: The best example in Germany might not be the highways, but when I’m traveling in Germany, the Deutsche Bahn is a complete disaster—whether you arrive, how you arrive, or where you arrive. Putting infrastructure in the hands of politicians apparently only leads to corruption. That’s exactly what happened with the railways: I think a former minister in the Chancellor’s Office apparently wanted to make some serious money and became a member of the Deutsche Bahn executive board. You can see the result now. Then you have transportation ministers who also…

Milena Preradovic: Let’s assume that politicians are…

Prof. Dr. Michael Esfeld: We’ve already seen something like this with the previous government. Hundreds of millions in taxpayer money were wasted there. If there were a track record of performance and that money were returned… You need people who understand the issue, and that has to be coordinated. Then, of course, you need a police force, you need courts, and you need some form of external defense. But only defense—no interference in third countries. That has to be organized somehow—that’s clear. Coercion can be justified for that purpose. If you violate the rights of others, then so be it. If you do so by force, you must make amends somehow or go to prison to prevent you from committing further violations. But there is absolutely no justification for forcing certain media on anyone or collecting compulsory levies in the form of broadcasting fees. And if people don’t pay them, they’re thrown in jail. The same goes for education, and the same goes for the economy. Economic life runs on its own. All you need is an authority to settle disputes. But that’s usually manageable. When we enter into any contract for a service—not you, but say someone is repairing my heating system here—the contract should specify which authority is responsible in the event of a dispute. For anything based on voluntary contracts, a dispute resolution process can also be established for any disputes that may arise. It’s like car insurance. You have car insurance; everyone has car insurance. An accident happens, and the insurers usually reach an agreement. Or the matter simply goes to court.

Milena Preradovic: Exactly. Speaking of law: What kind of law would we have then? You’re talking about natural law. Please explain what natural law is.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Let’s start with this: Law cannot come into being simply because the Bundestag passes a law. We have a very bad example of that in Germany, namely National Socialism. Formally speaking, everything proceeded according to the law. Germany is, after all, thorough. And that’s how it works. Except for a banana republic-style dictatorship, where someone just declares, “I am now the ruler, and everyone must obey me,” a dictatorship actually always works in such a way that a parliament passes laws. Parliament can also be elected. We witnessed the end of the Weimar Republic. There was an elected parliament, there was a president, there was a constitution, and everything took place within the framework of that constitution. The mere fact that it proceeds according to procedure does not make it right. Now you need a standard—independent of positive law—that defines what is right. That is natural law. And by that I do not mean nature in the sense of green meadows—that is, the external natural world—but rather human nature: freedom and self-determination. And we all know this; everyone knows it. One person’s right to self-determination ends where it encroaches upon the rights of others. It can start with something as harmless as this: We’re both sitting on a train or in a café, and someone starts smoking. That bothers someone else. If someone is wearing a green shirt and another person feels uncomfortable seeing people walking around in green T-shirts, that’s their problem. But if someone systematically exposes another person to secondhand smoke and the other person can’t avoid it, that’s a health hazard.

Prof. Dr. Michael Esfeld: We then need a legal authority to decide such conflicts. When does one person’s behavior become intrusive toward another? But the basic principle is perfectly clear, and it’s also perfectly clear how it works. You’re allowed to do anything, and the burden of proof lies with the person filing the complaint—the one who says, “The garden gnomes in your yard are bothering me.” Then they must provide reasons for it. Those reasons cannot simply be that they get angry whenever they see garden gnomes standing around. That is a psychological problem. What I’m trying to say is: This must be handled with reason and common sense, not with emotions. But it can work, and everyone who understands natural law knows this. It’s part of self-determination. You acknowledge that a person can determine their own life. If you are of the Christian faith, you trace this back to God’s creation of humankind in God’s image as free beings. This means that if every human being was created as a free being, nothing may be imposed on them unless they exercise their freedom in such a way that they expose others to a concrete danger to their body, life, or property. The legal principle is clear. And that is why one can say that National Socialism was an unjust regime. And that is why I can say that even if a law was approved in a referendum in Switzerland, it is still unjust. Even a referendum cannot transform injustice into justice. That is why I can also say that the German Federal Constitutional Court is an unjust court that systematically perverts the course of justice, and that all these constitutional judges must be removed from office immediately and without delay because they are perverting the course of justice. But if we …

Milena Preradovic: Is Germany generally a state based on injustice?

Prof. Dr. Michael Esfeld: Then we would have only positive law, and then everything would be permitted.

Milena Preradovic: Is Germany, in your view, generally a state of injustice?

Prof. Dr. Michael Esfeld: In certain areas. It is not a state of injustice. After all, we can still speak freely. I can refer to my book…

Milena Preradovic: You just get shadowbanned, usually.

Prof. Dr. Michael Esfeld: But that’s not really… No one is intervening directly. The FAZ also has the right to label me a “nest-soiler”—or whatever they wrote there; I don’t even want to read that stupid stuff again. What I didn’t think was right was that they refused to print a letter to the editor from me. They should also give the other side a voice. All I said was: Excuse me, as a philosopher of science, I’m doing my job. That involves critically examining claims to knowledge. But what I want to say is: Things won’t always go the way they do in a philosophy seminar. In public discourse, things can sometimes get a bit less objective, a bit rougher. And that’s fine, too. But the question is always: When is the line crossed? And everyone actually knows that. That’s the point again: Self-determination isn’t a philosophical doctrine. You do it all the time. Everyone knows that. And it’s just that someone else takes that away from you by spreading fear-mongering narratives. Propaganda takes that away from you. The narrative that says: “You can’t do that at all. You can’t possibly plan for your old age or for risks.” Of course you can. In Switzerland, for example, when you go hiking in the mountains, you take certain risks. Some people like to ride their motorcycles around the countryside on the weekends. Riding a motorcycle is dangerous. So they take certain risks. They can decide that for themselves.

Milena Preradovic: You also write that we absolutely need a new Enlightenment. What would that consist of? These explanations?

Prof. Dr. Michael Esfeld: We must avoid two mistakes of the old Enlightenment. The first mistake of the old Enlightenment was the belief that a strong central state was needed to eliminate the nobility and the Church. Back then, the nobility and the Church dominated, and the bourgeoisie fought for its rights. People fought for their civil liberties against the privileges of the nobility and the clergy. And doing that with the help of a central state was, of course, a mistake, because those who wanted to exercise power could then simply take over the institutions of that central state. So it has to come from the bottom up; it has to be local. Local rather than global. And second, it must be clear that there was an intellectual error, which I trace in philosophy to the transition from Kant to Hegel. With Kant, it’s clear: freedom is individual freedom. And with Hegel, this becomes a collective good of reason. This must be stopped. The only collective good that exists is the well-being of all. And the well-being of all consists in everyone being able to develop freely. And of course there will be some inequalities, because people are unequal. When I watch movies with my son that feature muscular men, I always feel completely treated unequally.

Milena Preradovic: But seriously now: You already hinted at this earlier. Do you really have hope that anything will change in these times, when political globalism is also at stake? Changing a country is perhaps easier than changing the entire world. You also call this “political globalization” and write that it opens the floodgates to the most dangerous abuse of power because it eliminates alternatives and, with them, the means of control. So how can you ultimately be as optimistic as you are and say that this system is coming to an end and that we’ll succeed through self-determination?

Prof. Dr. Michael Esfeld: Because we’re not alone. Just look at Europe. As I said, I had the privilege of being in the West. But in Central Germany, and in Central and Eastern Europe, there were freedom movements in 1989–90. At some point, people took matters into their own hands, took to the streets peacefully, and the entire regime collapsed. And back then, there were still real tanks. Today, you can’t send the Bundeswehr out with tanks. If people no longer go along with it, then it’s over.

Milena Preradovic: Tanks won’t do it either.

Prof. Dr. Michael Esfeld: They won’t go along with it anymore. It’s uncertain. What I’m trying to say is: It’s easier than it was back then, because there’s no overt military force. You might send out a police unit to conduct a house search on someone. These are probably trained police officers who do that kind of thing. I’d also think a regular police officer would say: “Wait a minute, that’s not my job.” Then let’s look at this: In the U.S., we have a freedom movement. In South America, in Argentina, we have Milei, a libertarian president who’s really dismantling the state and wants to punish politicians. They no longer get their salaries if they run up debts. That’s actually a pretty good idea. They then have to pay at least part of the costs themselves that they cause by running up debt. So there is a freedom movement. It exists in Switzerland; it exists in Germany. There are plenty of people who are fighting back. And that’s why I’m actually optimistic. As I said, this is how I’d interpret the repressive state: The ideologies, these narratives—these fear-mongering narratives—aren’t really taking hold. That’s why the apparatus has to step in. But the apparatus has its limits. It can’t come after all of us. And if we don’t let ourselves be intimidated, plenty of other people won’t be intimidated either. You can’t round them all up or silence them in any way if there are enough of them.

Milena Preradovic: Great. I appreciate your optimism. You’ve inspired me a bit. Thank you very much for this fascinating conversation and for your thoughts. And also for the book. I have to say, the book offers much more than we can cover in a single conversation. It’s been enriching for me. Thank you very much for joining us.

Prof. Dr. Michael Esfeld: Thank you.

Milena Preradovic: Well, folks, no one is going to come save us if we don’t do it ourselves. That’s the bad news, but also the good news. Ultimately, it’s up to us. Let’s at least try to do something. I hope you all have a great time. Thank you for your support, and see you soon.

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80 Kommentare

  1. Tara Brennan

    Die Kritik an einem übergriffigen Staat und der Ruf nach mehr Selbstbestimmung sind nachvollziehbar. Besonders spannend ist die Verbindung zum Naturrecht – hier wäre interessant, wie Esfeld dieses konkret gegenüber dem geltenden Verfassungsrecht abgrenzt.

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  2. Elena Keating

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und mehr Selbstbestimmung ist nachvollziehbar, aber der Begriff „postmoderner Totalitarismus“ sollte präzise belegt werden. Besonders spannend finde ich die Verbindung von Naturrecht und Kritik am Bundesverfassungsgericht – daran entscheidet sich, wie ein „anderes Recht“ konkret aussehen soll.

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  3. Mei Flores

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist nachvollziehbar, besonders angesichts der Kritik an politischer Umverteilung. Spannend wäre, genauer zu erfahren, wie Prof. Esfeld dieses Rechtsverständnis praktisch mit sozialer Verantwortung und demokratischer Legitimation verbinden will.

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  4. Kumar Probodhd

    Die Verbindung von schlankem Staat, Selbstbestimmung und Naturrecht ist spannend, bleibt aber ohne konkrete Antworten auf soziale Ungleichheit und öffentliche Güter recht abstrakt. Gerade die These, Politiker verteilten nur um, lädt zu einer genaueren Debatte über ihre tatsächlichen Aufgaben ein.

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  5. Quinn Tanaka

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist spannend, besonders vor dem Hintergrund von Esfelds Kritik am „postmodernen Totalitarismus“. Entscheidend wäre allerdings, konkret zu klären, wie Selbstbestimmung und sozialer Ausgleich in einem solchen Rechtsrahmen gewährleistet werden sollen.

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  6. Ulises Whitfield

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht wirft wichtige Fragen über die Grenzen politischer Umverteilung auf. Interessant wäre vor allem, wie Esfeld den Übergang zu mehr Selbstbestimmung institutionell und sozial absichern will.

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  7. Kumar Probodhd

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht wirft wichtige Fragen über die Grenzen politischer Umverteilung auf. Besonders spannend wäre, wie Esfeld diese Prinzipien konkret auf das Bundesverfassungsgericht und heutige Grundrechtsdebatten anwenden würde.

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  8. Paula Yamamoto

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist interessant, bleibt aber ohne konkrete Antworten auf soziale Absicherung und Machtmissbrauch recht abstrakt. Gerade die These, Politiker würden „nur umverteilen“, verdient eine differenzierte Diskussion darüber, welche öffentlichen Leistungen eine freie Gesellschaft tatsächlich braucht.

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  9. Vetshtein Robel

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist interessant, besonders vor dem Hintergrund von Esfelds Kritik am „postmodernen Totalitarismus“. Entscheidend wäre jedoch, konkret zu klären, wie Selbstbestimmung und soziale Verantwortung rechtlich miteinander vereinbart werden sollen.

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  10. Diego Underwood

    Die Verbindung von Selbstbestimmung, einem schlanken Staat und der Rückbesinnung auf das Naturrecht ist ein spannender Ansatz. Gerade die These, Politiker würden vor allem umverteilen, was andere produzieren, verdient jedoch eine differenzierte Diskussion über staatliche Aufgaben und gesellschaftliche Verantwortung.

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  11. Oliver Engel

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist spannend, gerade vor dem Hintergrund von Esfelds Kritik am „postmodernen Totalitarismus“. Entscheidend wäre, konkreter zu klären, wie sich Selbstbestimmung der Bürger rechtlich und praktisch gegen staatliche Umverteilung und Übergriffigkeit absichern lässt.

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  12. Elena Zhao

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist interessant, besonders vor dem Hintergrund von Esfelds Warnung vor einem „postmodernen Totalitarismus“. Entscheidend wäre allerdings, wie Selbstbestimmung und ein anderes Recht konkret umgesetzt werden sollen, ohne soziale Schwächere sich selbst zu überlassen.

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  13. Julia Keating

    Die Verbindung von Selbstbestimmung, einem schlanken Staat und der Rückbesinnung auf das Naturrecht ist ein spannender Ansatz. Besonders die These, Politiker verteilten lediglich um, was andere produzieren, sollte allerdings kritisch an konkreten Beispielen staatlicher Aufgaben geprüft werden.

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  14. Amara Gallagher

    Die Verbindung von Selbstbestimmung, einem schlanken Staat und der Rückbesinnung auf das Naturrecht ist spannend. Gerade die These, Politiker würden lediglich umverteilen, was andere erwirtschaften, lädt allerdings zur Diskussion über staatliche Aufgaben und soziale Verantwortung ein.

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  15. Ben Okafor

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht wirft wichtige Fragen über die Grenzen politischer Umverteilung auf. Besonders spannend wäre, wie Prof. Esfeld diese Prinzipien konkret auf das heutige Verfassungsrecht und die Rolle des Bundesverfassungsgerichts anwenden würde.

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  16. Elena Keating

    Die Verbindung von staatlicher Umverteilungskritik, Selbstbestimmung und der Forderung nach einem Naturrecht ist ein spannender Ansatz. Besonders die Warnung vor einem „postmodernen Totalitarismus“ wirft die wichtige Frage auf, wie ein schlanker Staat Freiheit schützen kann, ohne neue Formen von Bevormundung zu schaffen.

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  17. Elena Keating

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist interessant, besonders vor dem Hintergrund von Esfelds Kritik am „postmodernen Totalitarismus“. Entscheidend wäre allerdings, konkret zu klären, wie Selbstbestimmung und sozialer Ausgleich in einem solchen Rechtsrahmen gewährleistet werden sollen.

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  18. Ximena Duarte

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist besonders vor dem Hintergrund des beschriebenen „postmodernen Totalitarismus“ diskussionswürdig. Entscheidend wäre, konkret zu klären, wie Selbstbestimmung der Bürger rechtlich geschützt werden kann, ohne soziale Verantwortung auszublenden.

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  19. Wyatt Tanaka

    Es ist spannend, wie Prof. Esfeld die Kritik am übergriffigen Staat mit der Forderung nach Naturrecht und echter Selbstbestimmung verbindet. Gerade die These, Politiker würden lediglich umverteilen, was andere produzieren, verdient eine differenzierte Debatte über die Grenzen staatlicher Eingriffe.

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  20. Mei Flores

    Die Kritik an der Umverteilung und der Ruf nach einem schlanken Staat sind nachvollziehbar, besonders im Zusammenhang mit Esfelds Forderung nach mehr Selbstbestimmung. Spannend wäre, wie ein stärker am Naturrecht orientiertes Rechtssystem konkret aussehen und demokratisch legitimiert werden könnte.

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  21. Simon Ingram

    Die Kritik an einem übergriffigen Staat und der Verweis auf das Naturrecht sind spannende Ansatzpunkte. Gerade die These, Politiker würden im Wesentlichen nur umverteilen, sollte jedoch differenziert werden, da staatliche Regeln und Infrastruktur ebenfalls Voraussetzungen für individuelle Selbstbestimmung schaffen können.

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  22. Ximena Duarte

    Die Verbindung von Selbstbestimmung, einem schlanken Staat und der Rückbesinnung auf das Naturrecht ist ein spannender Ansatz. Besonders die Kritik daran, dass Politik vor allem umverteile, wirft die wichtige Frage auf, wie individuelle Verantwortung und staatliche Macht künftig neu austariert werden sollten.

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  23. Elena Brennan

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und mehr Selbstbestimmung ist nachvollziehbar, besonders im Zusammenhang mit Esfelds Kritik am „postmodernen Totalitarismus“. Spannend wäre allerdings, wie ein stärker am Naturrecht orientiertes Rechtssystem konkret aussehen und demokratisch legitimiert werden soll.

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  24. Elena Zhao

    Die Kritik an einem übergriffigen Staat und das Plädoyer für mehr Selbstbestimmung sind nachvollziehbar, besonders wenn Esfeld zugleich ein anderes Verständnis von Recht und Naturrecht fordert. Spannend wäre allerdings, wie ein schlanker Staat konkret aussehen soll und wer Aufgaben wie soziale Absicherung und Rechtsdurchsetzung übernimmt.

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  25. Felix Zhao

    Die Verbindung von Selbstbestimmung, einem schlanken Staat und der Rückbesinnung auf das Naturrecht ist ein spannender Ansatz. Besonders die Kritik, Politiker würden vor allem umverteilen, was andere produzieren, sollte allerdings auch die Frage beantworten, welche öffentlichen Aufgaben gemeinschaftlich organisiert werden müssen.

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  26. Felix Engel

    Die Verbindung von Selbstbestimmung, einem schlanken Staat und der Rückbesinnung auf das Naturrecht ist ein spannender Ansatz. Gerade die These, Politiker würden vor allem umverteilen, was andere produzieren, sollte allerdings anhand konkreter Beispiele und ihrer Grenzen diskutiert werden.

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  27. Elena Okafor

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und mehr Selbstbestimmung ist nachvollziehbar, aber der Ruf nach Naturrecht wirft wichtige Fragen auf: Wer legt dessen Inhalt verbindlich aus, und wie werden Minderheiten geschützt? Gerade diese Spannung zwischen individueller Freiheit und rechtsstaatlicher Verlässlichkeit wäre eine spannende Vertiefung des Gesprächs.

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  28. Elena Hudson

    Die Kritik an der politischen Umverteilung und der Ruf nach einem schlankeren Staat sind nachvollziehbar, besonders im Zusammenhang mit der geforderten stärkeren Selbstbestimmung der Bürger. Spannend wäre, wie Esfeld ein auf Naturrecht gegründetes Rechtssystem konkret gegen Machtmissbrauch und soziale Härten absichern will.

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  29. Laura Tanaka

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist interessant, besonders vor dem Hintergrund der Kritik an einer immer stärker regulierenden Politik. Entscheidend wäre allerdings, konkret zu klären, wie Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Schutz in diesem Modell miteinander vereinbar bleiben.

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  30. Quinn Tanaka

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und mehr Selbstbestimmung ist nachvollziehbar, besonders wenn Politiker tatsächlich vor allem umverteilen statt Probleme zu lösen. Interessant wäre allerdings, wie Esfeld das Naturrecht konkret in geltendes Recht übersetzen und zugleich soziale Sicherheit gewährleisten möchte.

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  31. Julia Ingram

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist spannend, besonders vor dem Hintergrund der beschriebenen Gefahr eines „postmodernen Totalitarismus“. Entscheidend wäre allerdings, wie Selbstbestimmung und der Schutz gemeinsamer Interessen in der Praxis miteinander vereinbart werden sollen.

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  32. Ulises Whitfield

    Die Kritik an einem übergriffigen Staat und der Verweis auf das Naturrecht sind spannende Ansatzpunkte, besonders angesichts der These eines „postmodernen Totalitarismus“. Mich würde interessieren, wie Prof. Esfeld einen schlanken Staat konkret organisieren möchte, damit Selbstbestimmung nicht zu sozialer Ungleichheit oder Rechtsunsicherheit führt.

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  33. Ivan Moreno

    Die Verbindung von Selbstbestimmung, einem schlanken Staat und der Rückbesinnung auf das Naturrecht ist ein spannender Ansatz. Besonders die Kritik an der Umverteilung durch Politiker wirft die wichtige Frage auf, wie viel staatliche Steuerung eine freie Gesellschaft tatsächlich braucht.

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  34. Mei Espinoza

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und mehr Selbstbestimmung ist nachvollziehbar, besonders angesichts der Kritik an politischer Umverteilung. Spannend wäre, wie Esfeld das Naturrecht konkret in geltendes Recht und demokratische Verfahren übersetzen möchte.

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  35. Ximena Underwood

    Die Verbindung von Selbstbestimmung, einem schlanken Staat und der Rückbesinnung auf das Naturrecht ist spannend. Gerade die These, Politiker verteilten überwiegend nur um, was andere produzieren, verdient eine differenzierte Diskussion über die Grenzen staatlicher Umverteilung.

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  36. Elena Okafor

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist interessant, besonders vor dem Hintergrund der Kritik am „postmodernen Totalitarismus“. Entscheidend wäre allerdings, wie Selbstbestimmung konkret gewährleistet werden kann, ohne soziale Verantwortung und rechtsstaatliche Grenzen aus dem Blick zu verlieren.

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  37. Elena Quiroga

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist ein spannender Gegenentwurf zur zunehmenden Regulierung. Besonders wichtig wäre dabei, konkret zu klären, wie Selbstbestimmung der Bürger rechtlich geschützt werden kann.

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  38. Tara Hudson

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist interessant, gerade vor dem Hintergrund der beschriebenen Gefahr eines „postmodernen Totalitarismus“. Entscheidend wäre allerdings, wie Selbstbestimmung und der Schutz gemeinsamer Rechte konkret miteinander vereinbart werden sollen.

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  39. Alex Whitfield

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist spannend, besonders vor dem Hintergrund von Esfelds Kritik am „postmodernen Totalitarismus“. Entscheidend wäre allerdings, wie sich Selbstbestimmung und notwendige staatliche Aufgaben in der Praxis konkret miteinander vereinbaren lassen.

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  40. Simon Ingram

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist besonders angesichts des beschriebenen „postmodernen Totalitarismus“ diskussionswürdig. Entscheidend wäre, konkret zu zeigen, wie Selbstbestimmung praktisch geschützt werden kann, ohne soziale Verantwortung und demokratische Kontrolle preiszugeben.

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  41. Ximena Bennett

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht wirft wichtige Fragen zum Verhältnis von individueller Selbstbestimmung und staatlicher Macht auf. Gerade die These, Politiker würden lediglich umverteilen, was andere produzieren, sollte allerdings differenziert diskutiert werden.

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  42. Simon Whitfield

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist interessant, besonders vor dem Hintergrund von Esfelds Kritik am „postmodernen Totalitarismus“. Entscheidend wäre, wie ein solches Recht konkret aussehen soll und wer seine Grenzen verbindlich festlegt.

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  43. Kumar Probodhd

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht wirft wichtige Fragen über die Grenzen politischer Umverteilung auf. Besonders spannend wäre, wie Prof. Esfeld diese Prinzipien konkret auf heutige Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts anwenden würde.

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  44. gemini omni

    The point about fear and war propaganda hit me because so much of that works through visuals before anyone checks the argument. Comparing a few short clips of the same political message with different framing is one way to notice how much the images are doing, and gemini omni video could make that kind of side-by-side check easier. It doesn’t settle the philosophy, but it makes the manipulation easier to spot.

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  45. ai short

    That point about politicians only redistributing what other people produce stuck with me more than the bigger claims about the state. It’s such a plain way of saying the actual work happens somewhere else. That one sentence from the interview would probably carry a short clip by itself, so it seems like an easy case for an ai short video.

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  46. Ximena Bennett

    Die Verbindung von schlankem Staat, Selbstbestimmung und Naturrecht ist ein spannender Ansatz, gerade vor dem Hintergrund des von Esfeld beschriebenen „postmodernen Totalitarismus“. Entscheidend wäre allerdings, wie ein solches Naturrecht konkret begründet und gegen staatlichen Machtmissbrauch durchgesetzt werden soll.

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  47. BlessingTree

    This conversation about self-determination and rejecting overbearing institutions resonates deeply with many people of faith who seek to live authentically according to their own convictions. When systems feel intrusive, returning to personal values—and tangible symbols of them—becomes a quiet act of resistance.

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  48. Tara Brennan

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht wirft wichtige Fragen über die Grenzen politischer Umverteilung auf. Besonders spannend wäre, wie Prof. Esfeld den Übergang vom heutigen Verfassungsrecht zu einem solchen Naturrecht konkret gestalten würde.

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  49. Hematiteforce

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    Antworten
  50. Elena Brennan

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht wirft wichtige Fragen über die Grenzen politischer Umverteilung auf. Besonders spannend wäre, wie Prof. Esfeld diese Prinzipien konkret auf das heutige Verfassungs- und Sozialrecht anwenden würde.

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  51. Ivan Moreno

    Die Forderung nach einem schlanken Staat und einer Rückbesinnung auf das Naturrecht ist nachvollziehbar, besonders angesichts der Kritik an staatlicher Umverteilung. Interessant wäre, wie Prof. Esfeld diese Prinzipien konkret auf das heutige Verfassungsrecht und die Rolle des Bundesverfassungsgerichts anwenden würde.

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  52. MagnetPure

    This conversation between Esfeld and Preradovic raises the exact questions many of our customers wrestle with: how to take personal responsibility for your own wellbeing when you feel let down by the system. The discussion of self-determination and reducing dependency on external actors resonates deeply with the philosophy behind our products. MagnetPure offers a practical, non-invasive way for adults 40+ to support joint comfort and circulation naturally, without needing a prescription or a political mandate. If you are looking for a tangible step toward managing everyday stiffness on your own terms, explore our range of solid copper and neodymium bracelets. They are designed for daily wear and make thoughtful wellness gifts for those who value autonomy in their health choices. See the collection here: MagnetPure.com.

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  53. Ivan Brennan

    „Politiker verteilen nur um“ – aber wer definiert dann das Naturrecht verbindlich, wenn nicht demokratisch legitimierte Institutionen? Die Berufung darauf bleibt beliebig, solange ungeklärt ist, wer im Konfliktfall die letzte Entscheidung trifft: das Bundesverfassungsgericht oder der „selbstbestimmte“ Bürger?

    Antworten
  54. Elena Zhao

    Wenn Politiker nur umverteilen, was andere produzieren – wer definiert dann die Regeln, unter denen produziert wird? Und wie soll ein „Naturrecht“ in einer pluralistischen Gesellschaft konkret aussehen, ohne dass eine bestimmte Weltanschauung wieder zur allgemeinen Pflicht wird?

    Antworten
  55. Simon Johansen

    Interessant, dass Herr Esfeld das Naturrecht als Alternative zum positiven Recht ins Spiel bringt – aber wer legt dessen Inhalte verbindlich fest, wenn nicht letztlich doch wieder politische Institutionen? Die These „Politiker verteilen nur um“ übersieht zudem, dass genau diese Umverteilung erst die Rahmenbedingungen schafft, unter denen Selbstbestimmung für alle Bürger möglich wird, nicht nur für jene, die sich’s leisten können.

    Antworten
  56. Nina Quiroga

    „Politiker verteilen nur um“ klingt einleuchtend, aber genau diese Umverteilung finanziert doch erst die Infrastruktur und die Gerichte, die Esfelds „Selbstbestimmung“ überhaupt garantieren. Und das Naturrecht bleibt so lange beliebig, bis eine Instanz es verbindlich auslegt – nur wer soll das ohne Politik tun?

    Antworten
  57. Carla Zhao

    Wenn Politiker nur umverteilen, wer setzt dann das Naturrecht konkret durch? Die Berufung darauf bleibt solange beliebig, wie niemand verbindlich definiert, was naturrechtlich geboten ist – und genau diese Definition wäre wieder politisch.

    Antworten
  58. Andrea Fischer

    Interessant, dass Herr Esfeld das Naturrecht als Alternative zum positiven Recht anführt – aber wer legt verbindlich fest, was „natürlich“ ist, wenn nicht letztlich doch wieder politische Institutionen? Die Diagnose des „postmodernen Totalitarismus“ bleibt da eher vage.

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  59. Oliver Engel

    Wenn Herr Esfeld sagt, Politiker verteilten nur um, was andere produzieren, unterschlägt er, dass genau diese Verteilung in einer Demokratie der Ausdruck kollektiver Selbstbestimmung ist. Und sein Naturrecht bleibt beliebig, solange niemand verbindlich sagt, wer es konkret auslegt.

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  60. Paula Delgado

    „Politiker verteilen nur um, was andere produzieren“ – aber wer setzt denn die Rahmenordnung, ohne die Produktion in einer komplexen Gesellschaft gar nicht erst möglich wäre? Und wie das „Naturrecht“ in einer pluralistischen Gesellschaft konkret aussehen soll, ohne in bloße Behauptung abzugleiten, bleibt bei aller Selbstbestimmungsrhetorik doch offen.

    Antworten
  61. Diego Fischer

    „Wenn Politiker nur umverteilen, wer setzt dann das von Ihnen geforderte Naturrecht konkret durch? Die Berufung aufs Bundesverfassungsgericht scheint mir da eher ein liberaler Glaubenssatz als eine philosophisch tragfähige Begründung.“

    Antworten
  62. Diego Delgado

    Wenn Politiker nur umverteilen, wer setzt dann die Rahmenbedingungen für Produktion und Eigentum durch? Und das Naturrecht bleibt so lange ein schwammiger Begriff, bis jemand konkret sagt, wer es verbindlich auslegt – das Bundesverfassungsgericht wäre da ja schon mal ein Kandidat.

    Antworten
  63. Dr. Rolf Lindner

    Für wen ist das Buch geschrieben? Die kollektivistischen Narrative finden deshalb so viele Mitmacher, weil die Mitmacher den Kollektivismus brauchen. DAS EINZEHNTELGESETZ – Schon Moses hatte ein Problem, als er zog auf die Wanderschaft. Für neun von zehn war es bequem, auszuharren in der Knechtschaft. / Schlägt man den Bogen der Legenden bis hinein in uns’re Zeit, den Staat der Linken zu beenden, war nur ein kleiner Teil bereit. / So ist die Masse unentschlossen, zum Hammerdasein nicht geprägt, sie liegt stets auf den Ambossen, als weiches Teil, auf das man schlägt. / Doch es scheint ein Gesetz zu geben, Rebellen sind es immer wenig, nur wenige nach Freiheit streben, die Masse ist stets untertänig. / Das Gesetz hat noch ’ne andre Seite, wenn wenige der Macht nicht weichen, sich mutig aufstellen zum Streite, sind’s die, die oftmals viel erreichen. / Den Mächtigen im deutschen Land und denen, die der Macht anhängen, ist das Gesetz sehr wohl bekannt, der Grund, weshalb sie Mut bedrängen. / Bedrängen die, die sich nicht bücken unter rotgrünes Machtgejohle, sind die, die man nicht kann beglücken mit Klima, Gender, weg mit der Kohle. / Dass ihnen sitzt die Angst im Nacken, erkennt man, wie sie reagieren, verständlich ihre Hetzattacken auf die paar, die die Macht quittieren. / Hat man das Gesetz erkannt, kann man das Votum nicht vertreiben, ist man bei denen mit Verstand oder will Bücker bleiben.

    Antworten
    • Aaron

      @Dr. Rolf Lindner
      Lieber nochmal nachlesen, Dr. Rolf: Wer Moses folgte kam nicht in die Freiheit, sondern vom Regen in die Traufe!
      Die Diktatur des Mose war um ein vielfaches schlimmer als die ägyptische Monarchie und wer ihm widersprach musste befürchten, von den Levitern umgebracht zu werden. Ständig erließ er neue Vorschriften um das Volk zu unterdrücken und abweichendes Denken zu verhindern. So kam das Volk auf inzwischen über 600 religiöse Vorschriften und Gesetze – eine geistige Zwangsjacke!

      Antworten
      • Best Regards

        Ich finde es so witzig, daß Menschen immer aus Märchenbüchern
        vorlesen und diese Geschichten kolportieren. Fast täglich werden
        durch Archäologen Dinge gefunden, die die Wissenschaft widerlegt
        und auf den neuesten Stand bringt …
        Denn: „aktuelle Wissenschaft ist die Korrektur des letzten Irrtums“
        … aber religiöse Erfindungen bleiben für Viele die unumstößliche
        Wahrheit.

        Herr, laß Hirn vom Himmel fallen – Psalm 123 St.Weihnachtsmann

        Oder wie Onkel Wiki weiß:
        „Ein Psalm (von altgriechisch ψαλμός psalmós „Saitenspiel, Lied“)
        ist im Judentum und Christentum ein poetischer religiöser Text“

        Wichtig dabei: „Poesie“ = Dichtung !!!

        Antworten
        • Aaron

          Das zweite Buch Mose ist kein Märchenbuch, sondern eine Art (nachträglich geschriebenes) Tagebuch.
          Nur extrem dumme Menschen urteilen über Bücher, die sie nie gelesen haben!

          Antworten
          • Aaron

            PS: Ein Beispiel warum es sich lohnt, mal selber aktiv zu werden und nachzulesen:
            Dass Moses das Meer geteilt hat – so wie es uns der Hollywood-Film weismachen will – steht überhaupt nicht in der Bibel. Dort steht, dass ein starker Ostwind das Wasser bereits zurückgedrängt hatte als die Israeliten am Schilfmeer ankamen, was Moses allerdings nicht davon abhielt, hinterher eine flammende Rede zu halten in der er sich als großen Magier darstellte und seinen Führungsanspruch betonte.

            Das klingt gleich ganz anders, oder?

            Das Buch ist wieder einmal wesentlich besser als der Film – versprochen! 🙂

  64. Olaf

    Ein paar gute Dinge dabei, aber auch eine Verkennen der aufgebauten Situation über Jahrhunderte hinweg.
    Die Faktenlage, dass es hinter der Vernebelung die Machtsekte gibt, wird nicht anerkannt. Dabei sind die Beweise aus der Geschichte und auch aktuell erdrückend.

    Im Grunde wurde das erreicht, was man erreichen wollte.. Uns vorzumachen, dass es diese feudalistischen Zustände gar nicht mehr gäbe, dabei sind sie so massiv vorhanden, wie kaum zuvor, eben weil durch den Fortschritt und durch die viele Zeit der Zusammenarbeit dieser Oligarchie über Jahrhunderte hinweg und das mittlerweile global, uns maximal unserer Freiheit beraubt und das gezielt, um uns niederzuhalten, nicht um reicher zu werden.
    Reicher wollen nur die Leute werden, die sich gegenseitig in der Matrix die Augen auskratzen.
    Die Systembetreiber sind darüber lange hinweg. Diesen Leuten geht es um Systemsteuerung und die Kontrolle darüber zu behalten. Reich genug sind sie, weil sie das Finanzsystem, Big Business, Medien und den Großteil der Ressourcen kontrollieren. Bildung, Normalität Erzeugung, Politik, Militär, Justiz.. man sieht es ja.. Selbst größte Verbrechen werden nicht verfolgt.

    Da mag auch Systemzwang der Abhängigkeit und Angst vorr Verlust einwirken, aber Mutti Merkel geht nicht grundlos Essen mit Habert und Merkel ist dabei nur der Vermittler, nicht die treibende Kraft gewesen und ein Spahn will sich nicht grundlos mit anderen Laufburschen der Machtelite treffen wie einen P. Thiel.

    Und diese Machtsekte hat das Ziel die Menschen zu kontrollieren und dazu müssen sie in einer Abhängigkeit bleiben und somit dann wieder systematisch diesen Zwang der Systemstruktur folgen..

    Das ist eine ganz simple Gleichung, die uns überall permanent begegnet, ob in der Politik, im Plenarsaal, oder beim Fallmanager im Jobcenter..
    Man wird uns niemals so frei stellen, dass wir nein sagen können, es sei denn das NEIN, hat jede Beduetung verloren, weil es egal ist, was wir sagen.. Wir steuern darauf zu.. Die Roboter mit KI und immer mehr Fortschritt, geben den Systembetreibern immer mehr Kontroll- und Niederhaltungsmethoden an die Hand, inkl. der absoluten Totalüberwachung und Fremdsteuerung über das Digitale…

    Und das was wir brauchen, ist neben dem Bruch mit diesem pyramidalen System, natürlich vor allem 2 Dinge.
    1. Die totale Aufklärung was überhaupt alles möglich ist, und wie maximal wir niedergehalten werden durch sowas wie gepl. Obselenszenz.
    Und 2. natrürlich eine Systemalternative, die sich auf ganz anderen Niveau bewegt und das nicht nur in unseren Märchenträumen, sondern auf der Basis, der wahrhaftigen Möglichkeiten, was auch durch 1. entsteht.

    Welche maximale Freiheit ist aktuell drin und wie bekommen wir das System in die Hand, ohne das wieder Macht bei einzelnen entsteht.

    Alles andere ist nur Flickwerk und wird die Ursache, das Kernproblem nicht lösen.. schon gar nicht weiter mit Privatisierungen und Kapitalismus 2.0, 50-60 Jahre zurück.. Privat-Städte und solch ein pyramidaler Quatsch…

    Antworten
    • Marx

      @Olaf
      Sie wollen ein Land, in dem es keine Reichen gibt?
      Aber das gibt es ja noch nicht einmal in China oder in Russland (beide kommunistisch)!
      Könnte es sein, dass Sie vom Thema überfordert sind?

      Antworten
      • Olaf

        Es geht um Machteinhegung und den Blick auf die technologische Zukunft, die uns maximal vor eine große Herausforderung der Verteilung und den Wegfall einer Klassenidiolgie stellt.

        Wenn Sie mir vorwerfen, ich sehe nicht durch, dann denken Sie bitte mal etwas Größer.
        Mir sind reiche Menschen völlig egal, solange sie keine Macht ausüben. Reichtum wird begrenzt werden müssen, wenn daraus Macht entsteht und Abhängigkeiten von immer mehr Menschen. Bis zu dieser Größenordnung ist mir völlig egal wer was hat, aber es können eben nicht 12 Leute so viel haben, wie 50% der Menschheit und dann auch noch die Regeln machen.

        Das wird in einem System, wo die Quelle des Reichtums der Menschheit Maschinenarbeit ist, eh belanglos werden. Die Frage stellt sich nur, wie verteilen wir die Werte und stellen sicher, nicht unter die Kontrolle und Abhängigkeit weniger Menschen zu geraten, die dann die Regeln machen werden.. Denn das Ergebnis durchlaufen wir seit Jahrzehnten immer deutlicher..

        Der Systemumbau ist also unabwendbar.. Die Frage stellt sich nur, wird es Reichenherrschaft, also Dystopie und das so übel, wie man es sich kaum vorstellen kann durch Technikeinsatz, oder legen wir diese Ketten ab und erschaffen die Utopie.

        Dazu sind ganz einfache Dinge der Gundsatz.. Menschen stehen an der Spitze, darunter die ausführenden eingesetzten Funktionsebenen die alle 1-1,5 Jahre ausgetauscht werden. Diese setzen den Willen der Menschen um, nach wahrhaftiger Aufklärung durch Medien in den Händen der Menschen und transparant bis auf den letzten Kaffee-Tropfen im Pausenraum.
        Darunter steht Wirtschaft die passend hergerichtet wird und keine Mangel erzeugen kann somit.
        Geldsysteme werden überflüssig, oder wie will man sie ersetzen, da Menschen nicht mehr in dem Maße arbeiten? Errechnet sind schon seit 1988 15h/Woche und seit ca. 2012 5h/Woche.. Tendenz fallend.

        Wer sich mehr aus dem System nimmt, wird entsprechend ein paar Stunden mehr arbeiten dafür… Es ist dann wie bei der Stromabrechnung zum Jahresanfang. Entnahme steigt = ab März desselben Jahres 8 statt 5 h Arbeitszeit.. Die Frage wird sich stellen, bis wohin jemand entnehmen kann, ohne dem System zu schaden und hier greifen dann digitale IDs, damit nicht irgendwer wieder sich bereichern will, und jeden Tag in ein Verteilerzentrum geht und sich eine LKW Ladung vollmacht.
        Nur dann wird eine KI anspringen und den potentiellen Verbrecher melden, der dann überprüft wird. Freiheit eben, aber mit Schutz vor wieder Verbrechertum, ohne das jemand deine Daten hat, dein Profil erzeugt und dich dann beherrscht.

        Es gibt noch einen Plan B und C.

        Plan B ist das was wir durchleben.. Herrschende, also Diebe in Anzügen mit der Armee Think Tank, machen die Reheln und wollen ihren Great Reset Müll durchbekommen.. Dann wird die digitale ID auch existieren, aber zur Niederhaltung und Herrschaftsinstrument missbraucht. 15 Min Ghettos, Stromzuteilung, Mangelverwaltung zur Niederhaltung, Angst-Narrative wie CO2/Klima, eGeld mit Social Score Verknüpfung zur Fremdherrschaft, Verbote, Kontrollen usw.. Also das was seitens der Reichen angestrebt wird zum Machterhalt und somit weiter dem Willen Weniger unterworfen sein, die sich ihre Cyborg-Zukunft annähern und gegen das Menschliche arbeiten.

        Plan C wäre, eine Art Not-System-Umbruch, um auch nichts an der Machtsituation zu ändern, aber auch keine Besserung reinzubekommen.
        Der Plan C beinhaltet, den Erhalt des Status Quo, bei gleichzeitigem Stopp des Fortschritts auf künstliche Art und Weise. Wir erhalten also einfach das aktuelle Systemgefängis und bleiben weiter die Hamster im Rädchen, oder die Ratten im Labyrinth, wie man es sehen will..
        Plan C wäre also mit ständiger Technologie-Unterdrückung verbunden und dem Füttern mit Krümeln. Aber immerhin wäre man noch etwas freier mit Bargeld und du kannst reisen und in den Wald, ohne Punkteabzüge etc.

        Ich wähle Plan A.. Systemumbau zur Freiheit.. Ich habe keine Lust mehr auf diese Matrix in der wir gehalten werden und das geht nunmal nur mit Machtgrenzen durch Besitztums/Reichtumsgrenzen und die Kontrolle über das System, vieles Vergesellschaften was niemals privatisiert werden darf (Medizin, Geldsystem solange es nöoch nötig ist, Grundbedrüfnisse zum Leben Wasser, Essen usw.)

        Wenn Sie gerne weiter ausgebeutet, belogen, niedergehalten werden wollen, ihr Leben mit irgendeiner Arbeit zu Grunde richten wollen, ständig in einer Art Angst gehalten sein wollen, zensiert, kontrolliert, fremdbestimmt.. die Liste liesse sich sehr lang erweitern, dann muss ich damit auch leben, aber für mich ist das nichts..
        Der Fortschritt soll uns dienen, uns befreien und nicht wir über den Fortschritt immer weiter in Ketten gelegt, was die ganze Zeit passiert + die Niederhaltungstechniken, Sinnlosjobs, Überbürokratie und immer mehr sinnlose Vorschriften, Verwaltung suw., Technologie-Unterdückung, gepl. Obsoleszenz mit riesigem Ressorucenverbrauch und Müllbergen und alles soll eben kaputt gehe, statt 30 Jahre zu halten oder gar länger.. Das ist Wahnsinn das überhaupt zu akzeptieren..

        Ich sage nicht das ein neues System keine Probleme erzeugen wird und das es per Knopfdruck durch geht.. Aber angestrebt muss es werden.. Ich habe wenig Lust in das vorgeplante Zukunftsszenario dieser Machtsekte gedrückt zu werden..Denn das ist unter Garantie dystopischer als man es sich ausmalen kann..

        Antworten
        • Marx

          Hallo Olaf!
          Ich teile durchaus Ihre Wünsche, wie die Welt aussehen sollte.
          Nur habe ich leider das Säckchen mit dem Wunschpulver verlegt, das mir sonst alle Wünsche erfüllt.
          Wenn Sie eine Idee hätten, wie man auch ohne Wunschpulver eine bessere Welt bekommt, dann könnte ich aufhören danach zu suchen. Haben Sie eine Idee?

          Ich halte nichts von den Abbildungen im „Wachturm“, dem Zentralorgan der Zeugen Jehovas, wo der Wolf das Lamm küsst, anstatt ihm an die Gurgel zu gehen. Dies wird niemals geschehen und darauf zu warten ist müßig. Genauso werden auch die Mächtigen nichts von ihrer Macht abgeben und warum sollten sie auch?
          Nur eine Instanz, die über ihnen steht könnte sie dazu bewegen, aber über ihnen kommt nichts mehr.
          Klar, das war einmal anders, aber so wie ich Sie kenne ist der Faschismus auch nicht Ihr Ding.

          Es ist nichts dagegen zu sagen, dass Sie manchmal von einer besseren Welt träumen, aber ein Beitrag zur Diskussion ist das nun einmal nicht. Ein Beitrag zur Diskussion wäre ein Vorschlag, wie die real existierende Welt verbessert werden kann. Ich habe dies während Corona versucht und habe die ganzen drei Jahre lang keine Maske getragen. Von der Wirkung meiner Demonstration war ich allerdings enttäuscht.

          Die ganzen Leute, die mich drei Jahre lang angestarrt (oder sogar angeschrien) haben sind überhaupt nicht demokratiefähig, denn sie sind zu keinem eigenen Urteil in der Lage. Sie könnten froh sein, wenn jemand wie Adolf Hitler da wäre, der ihre Interessen für sie wahrnimmt. Adolf Hitler würde z.B. nicht zulassen, dass VW Werke in Deutschland schließt, obwohl diese schwarze Zahlen schreiben. Dies dient nämlich nicht dem deutschen Volk, sondern nur den Aktionären. Leider heißt unser Kanzler Friedrich Merz, dessen Aufgabe bei BlackRock es war, die Interessen von Aktionären zu vertreten.

          Ich warte trotzdem gespannt auf Ihre Vorschläge! 🙂

          Antworten
          • Olaf

            Meine Vorschläge habe ich schon x-Mal überall verbreitet. Nur ist es das wie bei Ihnen.. Jeder wartet auf den anderen der es erledigen soll und als Vorbild, ist man der komische oder aggressive oder der Sonderling.
            Ich habe genauso wie sie versucht die Maske nicht zu tragen und habe das zu 90% geschafft. Aber da konnte ich auch immer ausweichen und musste nur mutig genug sein. In 10% der Fälle war ich genauso gezwungen wie alle anderen und siehe da.. ich habe es nicht geschafft, weil der Nachteil so groß gewesen wäre, dass mal kurz den Bußgeldschutz zu tragen, dass man es nicht tun konnte. Z.B. in ein Krankenhaus zu kommen für eine OP, oder zu verrecken..

            Die Lösung ist nicht mitmachen und den Nachteil in Kauf nehmen. Aber noch viel wichtiger ist, ein anderes System zu denken und anzustreben und dazu muss wie ich schon gesagt habe, die Aufklärung her, was ist möglich und wie sehr werden wir davon fern gehalten.

            Alles beginnt im Kopf.. Ohne ein alternatives Systemdenken, das realistsich ist versteht sich, weden Sie/ich, niemanden dazu bekommen, was anderes zu tun, außer vielleicht mal bei einer Demo betteln zu gehen bei den Systembetreibern, es so nicht weiter zu machen. Dies wird aber keine echte Änderung bringen, sondern nur ein anderer Weg gewählt uns schlussendlich an die gleiche Klippe zu führen..

            Wenn ich das S nicht auf dem Rücken hätte wie wir alle, sondern auf der Brust, würde ich es alleine für uns ändern.. auch mit der Gefahr im Kopf, selbst zum Diktator werden zu können..

            Und schlussendlich ist ein besseres System natürlich eines, ohne Machtpyramide und Grenzen an den Dingen, die zu Macht führen.
            Menschen oben, der Rest unten und nicht, wie aktuell, andersrum.

            Die Details führen hier viel zu weit und ich habe weder die Energie noch die Lust 5 Kilometer Text zu verfassen, für gar nichts…

          • Marx

            @Olaf
            Schade Olaf, Sie bleiben leider auf Zeugen Jehovas – Niveau!

  65. Sofie

    Wovon redet dieser Mann bloß? Der Mensch ist frei geboren? Das stimmt doch überhaupt nicht!

    Wenn wir geboren werden können wir erst einmal gar nichts außer rumschreinen. Wir sind total abhängig davon, dass uns jemand wärmt, füttert und beschützt und zwar länger als jedes andere Säugetier auf der Welt. Wir sind auch nicht leer so wie ein unbeschriebenes Blatt, sondern erkennen sofort den Geruch von Vanillin. Warum Vanillin?
    Weil Muttermilch Vanillin enthält und weil und dieser Duft zu dem Einzigen führt, was uns interessiert: Mamas Brüste!

    Nein, kein anderes Lebewesen ist so total und so lange abhängig wie wir, wenn wir geboren werden.
    Nichts gegen Philosophie, aber wenn sie sich nicht auf die Wirklichkeit bezieht ist sie tatsächlich nur Geschwätz!

    Antworten
  66. FUN FACT

    Die Redensart: „jemand, der überall seinen Senf dazugeben muss“ bezieht sich auf Immanuel Kant, der, wenn er irgendwo zum Essen eingeladen war, stets seinen eigenen Senf mitbrachte, den er über alle Speisen gab (nicht nur über die Bratwurst).

    Politiker sind Verwaltungsbeamte und deshalb ein notwendiges Übel.
    Philosophen sind Schwätzer und deshalb einfach nur ein Übel!

    Antworten
    • .TS.

      Falsch, Verwaltungsbeamte sind auch nur Folge von Bürokratie, und die ist größtenteils ein selbstverstärkender Moloch ohne Allgemeinnutzen.

      Die einzig brauchbare Lösung ist radikales Zusammenstutzen sämtlicher auf Staatskosten finanzierter Stellen samt aller sie verursachenden Gesetze und Verordnungen.
      Dann wird nicht nur die öffentliche Verwaltung schlank, sondern auch die Laberwissenschaften reduzieren sich auf den kleinen Teil der relevant genug ist um von privater Unterstützung leben zu können.

      Antworten
      • FUN FACT

        @.TS.
        Es ist schon längst durch die Anthropologie geklärt, dass Gruppen von ca.30 Personen in der Vergangenheit ohne eine Verwaltung leben konnten, da alles (bis auf wenige persönliche Dinge) allen gehörte und man sich in einer Runde zusammensetzen und alles besprechen konnte.
        Schon bei einer Gruppe von 100 Personen funktioniert das nicht mehr!

        Eine Gruppe von über 80 Millionen Menschen ohne Verwaltung organisieren zu wollen ist noch nicht einmal eine Schnapsidee, sondern eine Wahnvorstellung. Soll etwa jeder von den 80 Mio. sein eigenes Eisenbahnnetz und seine eigenen Straßen bauen, oder wie stellen Sie sich das vor?

        Antworten
        • .TS.

          Thema verfehlt, gründliches Lesen hätte schon geholfen. Eine Minimalverwaltung ist etwas anderes als gar keine Verwaltung.

          Und wenn eine Selbstorganisation ab einer gewissen Größe nicht mehr funktioniert dann bedeutet daß nicht automatisch daß es eine Vollzeitverwaltung braucht, sondern kann ebenso dadurch gelöst werden daß man die relevanten Probleme soweit kleinräumig herunterbricht daß sie in Eigenverantwortung, bestenfalls mit Teilzeitverwaltern, handhabbar bleiben.
          In Ländern mit niedriger Staatsquote läuft es genau so, und vielerorts erfolgreicher als in Ländern deren Gemeinwesen und Wirtschaft an der staatlichen Dominanz erstickt.

          Es ist ein Wahn und Zeugnis von erfolgreicher Gehirnwäsche zu glauben daß alles obrigkeitsstaatlich kleinstverwaltet werden muß, denn eben dieser Wahn hat nicht nur zur Entfremdung und Zersetzung der Gesellschaft geführt sondern auch zu den größten Verbrechen der Geschichte, von den Massakern des 19. und 20. Jahrhunderts über den Irrsinn des real existierenden Kommunismus bis hin zur transnationalen Coronoia- und Totalüberwachungsdiktatur.

          Antworten
          • FUN FACT

            @.BTS.
            Sie labern nur allgemein und unverbindlich herum.
            Beschreiben Sie doch mal konkret Ihre „Minimalverwaltung“, dann werden Sie selber merken, dass Sie überhaupt keine Idee haben.
            Was Sie hier ablassen ist doch bloß Polit – Porn!

          • .TS.

            Seine Hausaufgaben macht gefälligst jeder selbst. Hier die Hausaufgabe:
            Überlegen sie wer einen Tag, eine Woche, einen Monat, ein Jahr oder auch dauerhaft ausfallen kann ohne daß dadurch eine empfindliche Lücke entsteht.

            trau schau wem – schon „spaßige Fakten“…

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