„Nie wieder Krieg“ war gestern. Heute müssen wir kriegstüchtig sein. Mit der „Zeitenwende“ haben Deutschland und EU auch ihre Diplomatie verloren. Wer Frieden fordert, ist ein „Lumpenpazifist“ und wird von der Zeit – „Die Tauben flattern nach rechts“ – in die extreme Ecke gestellt. Kriegs-Vokabular hat Entspannung und Verhandlung ersetzt. Der Konflikt-Forscher Dr. Leo Ensel zeigt in seinem „Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit“, wie Politiker und Medien verbal in Richtung eines angeblich „unvermeidbaren Krieges“ eskalieren.
Ein Gespräch auch über Entmenschlichung des Gegners, Apathie des Bürgers und den neuen coolen Militarismus, der Woke, Queer und Öko daherkommt.
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Dubios welche grobe Kritik an Herrn Ensel hier geäußert wird.
Dabei sind nicht die grob offensichtlichen Mittel von hartem Polizeistaat (Coronoia-Regime, Rechtsmißbrauch gegen Kritiker) oder plumper Propaganda (Kultimultibuntismus, GONGO-Unwesen) sondern vielmehr die subtile Manipulation der Sprache am gefährlichsten, denn so subtil-unscheinbar-alltäglich wie das uns allen tagtäglich auf allen Kanälen (mitsamt dem persönlichen Umfeld) untergejubelt wird schleicht sich somit das gewünschte Denken am unbemerktesten in aller Hirne.
Bezüglich Krieg sollte man bedenken daß jeglicher Militarismus vor allem einem Krieg dient, und das ist der gegen die eigene zivile Gesellschaft im Inneren. Kontrolle, Gehorsam und totalitäres Durchgreifen gegen jeglichen Widerstand lassen sich nie leichter durchprügeln als wenn die Masse durch den vermeintlich gemeinsamen Angreifer von außen abgelenkt und geistig wie moralisch gelähmt wird.
@.TS.
Halten Sie Ihren Vortrag doch in Gaza, Libanon, Jemen oder Iran!
Viel Spaß!
verstehen ist nicht jedermanns sache.
„Deutsch“ auch nicht …
Mel Gibson hat in einem einzigen Satz mehr Sinnvolles über sie Entstehung der Kriege gesagt, als Dr. Ensel in diesem ganzen Interview! Dr. Ensel brennt nur Nebelkerzen ab und steut Sand in unsere Augen.
Bereits vor Corona hat Wirtschaftsminister Peter Altmeier im Fernsehen verkündet, dass die Bundeswehr zukünftig nicht nur zur Landesverteidigung da sei, sondern auch zur Wahrung von wirtschaftlichen Interessen. Da wir keine Staatswirtschaft haben wie in der DDR, sondern eine Privatwirtschaft, heißt das im Klartext: Zur Wahrung von privaten Interessen!
Der Proteststurm in den Medien, den ich erwartet hatte, blieb damals aus und es folgte auch keine öffentliche Diskussion darüber.
Auch Dr. Ensel hat dies scheinbar verpennt – oder tut er nur so überrascht?
Ich finde ihn sehr auf den Punkt.
Aber es wird nichts am Lauf der Dinge ändern, das ist mein Problem.
Hallo Anton,
könnten Sie vielleicht noch einmal mit Ihren Worten sagen, was denn der Punkt ist?
Und was soll das sein: „Der Lauf der Dinge“?
Profitiert der „Lauf der Dinge“ nicht von viel zu vielen Mitläufern die glauben, man könne ja sowieso nichts machen?