Wer starb 2021 woran? – mit Prof. Dr. Andreas Sönnichsen

12. Aug 20223 Kommentare

Seit Anfang 2021 gibt es für Politik, angeschlossene Wissenschaft und Alt-Medien vor allem eine große Aufgabe. Die Impfung muss verteidigt werden. „Es läuft eine große Vertuschung“, sagt der Evidenzmediziner Prof. Andreas Sönnichsen. Er hat jetzt eine Evidenz-Zusammenfassung für die Covid-Impfung veröffentlicht. Und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen. Vor allem Kinder zu impfen sei ein Riesen-Verbrechen. Außerdem mache es misstrauisch, daß die Aufschlüsselung der Todesursachen für 2021 noch immer nicht zugänglich sei.

Evidenz-Zusammenfassung: https://gesundheit-österreich.at/evidenz/covid-impfung/

 

 

___________

Ich würde mich freuen, wenn ihr meine unabhängige journalistische Arbeit unterstützen würdet, damit ich auch in Zukunft weitermachen kann. Vielen Dank!

Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die mich bereits unterstützen.

Milena Preradovic

Name: Milena Preradovic
IBAN: AT40 2070 2000 2509 6694
BIC: SPFNAT21XXX

oder paypal.me/punktpreradovic

___________​

Interview mit Prof. Dr. Andreas Sönnichsen (deutsch)

Milena Preradovic: Kritiker der Corona Politik haben es schwer in Deutschland und Österreich. Wer da aus der braven Reihe tanzt, wird schnell durch den Dreck gezogen und verliert im Zweifel auch seinen Job. Und deshalb wagen sich nur die Mutigsten aus der Deckung. Professor Andreas Sönnichsen ist einer der ganz Mutigen der ersten Stunde. Spätestens seit unserem Gespräch hier auf Punkt Preradovic am 1. April 2020 weiß er, was Ärger bedeutet. Dabei hatte er nur Evidenz gefordert. Es folgten Diffamierung, Ausgrenzung, Einschüchterungsversuche. Aber der Mann, der sich der Evidenz Medizin verschrieben hat, hat nicht aufgegeben. Seinen Job bei der MedUni Wien ist er längst los. Seine Arbeit macht er weiter im Sinne der Aufklärung. Und da gibt es was Neues. Spannend wie jetzt im Punkt Preradovic. Hallo, Professor Andreas Sönnichsen. Schön, Sie wiederzusehen.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Hallo, Frau Preradovic. Schön, Sie wiederzusehen.

Milena Preradovic: Ich stelle Sie kurz vor. Sie sind Wissenschaftler und Allgemeinmediziner. Sie waren bis Dezember 2021 Leiter der Abteilung für Allgemeinmedizin und Familien-Medizin am Zentrum Public Health an der Med Universität Wien. Anfang 22 wurde Ihnen dann gekündigt im Zusammenhang mit Ihrer Kritik an der Corona Politik. Sie sind ein Verfechter der evidenzbasierten Medizin und waren bis Anfang 2021 auch Vorsitzender des deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin. In Österreich haben Sie mit anderen Medizinern der Initiative für evidenzbasierte Corona-Informationen ein Ende der Maßnahmen gefordert. Für die Partei, die Basis waren sie Kandidat bei der Bundestagswahl in Deutschland und haben in Österreich mit anderen Medizinern einen neuen Berufsverband für Gesundheitsberufe gegründet: “Gesundheit für Österreich” und jetzt haben Sie eine Evidenz-Zusammenfassung zur Covid-Impfung erstellt. So über die sprechen wir gleich. Wir zwei hatten ja unser erstes Gespräch am 1. April 2020 auf diesem Kanal und da äußerten sie vorsichtige Kritik an den Corona Maßnahmen und haben vor allem Evidenz gefordert, also den Nachweis des Nutzens. Und stattdessen hat die Uni versucht, ihnen den Mund zu verbieten. Heute sind Sie Ihren Job los. Werden wie andere kritische Ärzte diffamiert. Da muss ich ganz kurz mein Highlight vorlesen aus dem STANDARD eine angeblich seriöse Zeitung in Österreich: “Die Verbrüderung mit Andreas Sönnichsen ist nur ein weiteres Indiz dafür, dass die FPÖ den Pfad jeglicher Seriosität in dieser Pandemie längst verlassen hat.” Es ist unglaublich.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Das ehrt mich sehr, oder?

Milena Preradovic: Und Sie werden von der Ärztekammer in Österreich mit Disziplinarverfahren überzogen. Hätten Sie sich eine solche Entwicklung damals überhaupt irgendwie vorstellen können? Was passiert da gerade?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Nie und nimmer, nie und nimmer. Ich habe ja Anfang 20 als Vorsitzender des deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin gemeinsam mit meinen Mit-Vorstands -Kolleginnen und -Kollegen eine erste Stellungnahme zu den Corona Maßnahmen herausgegeben, in der wir eigentlich sehr, sehr vorsichtig die Kritik geäußert haben und lediglich darauf hingewiesen haben, dass für die Maßnahmen, die damals verordnet wurden, also Lockdown, Schulschließungen und so weiter die Evidenzlage doch sehr sehr dünn ist und dass man zumindest wenn man solche Maßnahmen beschließt, die zeitlich befristen muss und mit entsprechend qualitativ hochwertigen Studien begleiten und dann, um dann eben die fehlende Evidenz zu schaffen.

Milena Preradovic: Und das hat gereicht,ne?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Mehr war es eigentlich nicht. Also ich war völlig perplex über den Sturm, den ich dadurch ausgelöst habe und was mir da entgegengeschlagen ist, dass ich von lieben Kollegen der MedUni Wien als Covidiot beschimpft wurde per Email. Also unfassbar, da denkt man “Das gibt’s doch nicht. Was ist hier passiert?” Und es war ja dann so, dass ich eigentlich ja lange Zeit der Hoffnung war, dass das ist jetzt so eine erste Panikreaktion. Wir haben alle diese Bilder aus Italien gesehen, von wo wir inzwischen wissen, warum das so passiert ist in Italien und was da wirklich passiert ist.

Milena Preradovic: Also es war falsche Behandlung auch.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Es war eine eine unglückliche Kombination aus natürlich der Ausbreitung dieser Erkrankung über die chinesischen Wanderarbeiter bis hin zum Fußballstadion und falscher Behandlung. Falscher Umgang mit Infektions-Schutzmaßnahmen oder fehlenden Schutzmaßnahmen, dann Verlegung von alten Menschen mit einer Erkrankung in die zurück in die Pflegeheime ohne entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Also da sind wirklich so so viele Fehler auf einmal gemacht worden, die dann tatsächlich zu einer lokal sehr begrenzten, wie wir heute wissen, Ausbreitung der Covid-Erkrankung und auch natürlich in dem entsprechenden betroffenen Kollektiv zu ja zu zahlreichen Todesfällen geführt haben. Ganz, ganz klar, das hat ja auch niemand geleugnet. Nur die Frage ist eben, wie reagiert man darauf und kann man aus solchen lokalen Gegebenheiten, das war ja sehr schnell erkennbar, was da passiert ist, kann man daraus Maßnahmen ableiten, die jetzt auf die gesamte Bevölkerung ausgerollt werden, die die Wirtschaft ruinieren, damit natürlich zusätzliche Krankheitsfaktoren geschaffen werden. Also Wirtschaft und Gesundheit hängt ja nun mal auch leider sehr eng zusammen. Und alleine der Aufruf: “Leute, schaut hier bitte noch mal genau hin, lasst uns das noch mal diskutieren, was hier wirklich eine adäquate sinnvolle Reaktion ist”, alleine dieser Aufruf hat schon dazu geführt, das man als rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker diffamiert wurde. Das ist natürlich unglaublich.

Milena Preradovic: Und es ist es hat sich ja bis heute nicht geändert. Wir sind zweieinhalb Jahre später. Wie ist denn der Stand im Fight mit der österreichischen Ärztekammer gerade? Die überschüttet sie ja gerade mit Verfahren, oder?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Ich habe ja der österreichischen Ärztekammer wiederholt den wissenschaftlichen Diskurs angeboten und habe jetzt zuletzt gerade wieder einen Brief an den neu gewählten Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer geschickt und habe um ein persönliches Gespräch gebeten, um einfach sich mal auszutauschen, mal die gegenseitigen Argumente anzuhören und hier auf Augenhöhe miteinander zu diskutieren. Und ich bekam bis jetzt keine Antwort. Es ist jetzt allerdings vier Wochen her. Ja.

Milena Preradovic: Also wer weiß, vielleicht kommt noch was.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und ich meine, das ist natürlich das,was mich ja dann auch in dem 20er Jahr letztendlich so weit gebracht hat, dass ich den Entschluss gefasst habe Ja, ich muss jetzt selber aktiv werden, ja. Und was dann dazu geführt hat, dass ich mich eben in die Politik begeben habe, auf das politische Schlachtfeld, und bin dann in die Basis gegangen und habe für die Basis, ja auch für den Bundestag kandidiert und bin nach wie vor in der Basis aktiv. Also ich bin ja Vorsitzender des Kreisverbands München der Basis und wir fangen jetzt an die Landtagswahl vorzubereiten. Also wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass noch zunehmend Menschen aus diesem Wahn erwachen und erkennen, was hier in den letzten zweieinhalb Jahren passiert ist. Das ist weit weg von Wahrheit, weit weg von Evidenz, weit weg von rationalem Herangehen an Probleme.

Milena Preradovic: Als Sie Ihre Stelle bei der MedUni verloren haben oder auch schon vorher, sagen wir mal, Ärger hatten, haben Sie da eigentlich Unterstützung bekommen von Kollegen und Studenten?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Minimal, minimal. Also da gibt es natürlich Menschen, die noch rational denken können, die nicht in jeder Hinsicht einer Meinung sein müssen. Das habe ich ja auch nie verlangt und erwartet. Aber die bereit sind, einen Diskurs zu führen. Das Erstaunliche ist, dass diese Menschen an der MedUni mich mit ihrer privaten E-Mail Adresse kontaktiert haben, mit mir nur privat Kontakt haben wollten und auf keinen Fall wollten, dass sie in irgendeiner Weise in Erscheinung treten.

Milena Preradovic: Ja, ja, das kenne ich auch von alten Kollegen von mir, die schreiben ja auch nur unter ihrer Privatadresse, um sich dann ein bisschen auszukotzen, sagen wir es mal. Sie haben ja viel mit Studenten gearbeitet. Wie haben Sie denn diese junge Generation in dieser Corona-Krise erlebt? Früher ging hier von Jungen häufiger mal Revolten aus.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Ja, das ist eigentlich ein doch eher erschreckendes Bild, muss man sagen. Da gibt es natürlich auch eine Fraktion von Studierenden, die mitdenken, die offen sind für Diskurs. Also ich habe mit Studenten sehr intensive und gute Gespräche geführt, aber die Mehrheit der Studenten, muss man sagen, sind absolut auf Linie und folgen dem Mainstream und folgen dem Narrativ, das von der Regierung und ihren vermeintlichen Wissenschaftlern vorgegeben wird.

Milena Preradovic: Das ist verrückt und dabei handelt es sich auch um Medizinstudenten. Das heißt, die sollten ein Interesse daran haben, da mal ranzugehen und das mal und mal, sich auf allen Seiten zu informieren, oder?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Ja, ja, sollte man meinen. Sollte man meinen. Ich meine, das war ja meine Herangehensweise auch. Ich habe ja die Einführungs-Vorlesung im ersten Semester gehalten und ich habe eigentlich meinen Fokus in dieser Vorlesung war: “Leute, hinterfragt was euch erzählt wird in der Universität”. Ja, also da gibt es ja nun zahlreiche Beispiele aus der Medizingeschichte, von Paracelsus bis Semmelweis, ja, von innovativen Ärzten, die versucht haben, über Studien über Beobachtungen wie neue Evidenz zu erkennen, Fortschritt voranzubringen in der Medizin, die diffamiert und ausgegrenzt worden. Paracelsus ist in Basel verjagt worden, Semmelweis ist in Wien verjagt worden. Also selber denken. Glaubt nicht alles, was euch erzählt wird. Vor allen Dingen natürlich, weil leider ja auch eine Forderung des EBM Netzwerkes Interessenkonflikte in den Universitäten nicht deklariert werden, nicht mal deklariert werden. Also ein Professor für ein medizinisches Spezialgebiet, der nun eine Vorlesung hält und der aber zutiefst verstrickt ist mit der pharmazeutischen Industrie oder mit der Medizinprodukte-Herstellung, der müsste zumindest im Rahmen seiner Vorlesung seine Interessenkonflikte angeben. Nicht mal das geschieht ja eigentlich müsste man fordern: universitäre Lehre darf eigentlich überhaupt nicht mit Interessenkonflikten belastet sein. Das heißt aber natürlich, dass wir ein völliges neudenken im Hinblick auf die universitäre Handlungs-, Forschungstätigkeit, Ausbildung etc. entwickeln müssen, auch was die Finanzierung anbetrifft. Also die Universitäten, die heute zunehmend mehr eigentlich in die Situation gedrängt werden, sozusagen gewinnen kann eigentlich nur noch jemand, der möglichst viele industrielle Drittmittel an Land zieht.

Milena Preradovic: In der Medizin ist das natürlich dann meist die Pharmaindustrie.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Ja, das ist die Pharmaindustrie. Das sind natürlich bei den Kardiologen zum Beispiel sind es natürlich die Medizinprodukte-Hersteller, die da die TAVIs, diese künstlichen Herzklappen, die da eingebaut werden können und so weiter entwickeln, oder Herzkatheter mit Techniken, Stents. Und so weiter und so fort. Aber es ist sehr vielfältig.

Milena Preradovic: Ja, da müsste einiges auf den Kopf gestellt werden. Kommen wir jetzt mal zu Ihrer Evidenz-Zusammenfassung zur Covid-Impfung, die Sie jetzt veröffentlicht haben. Ganz kurz nur zum Verständnis, wie sind Sie da vorgegangen?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Wir sind, sagen wir mal, auf dem Niveau einer sogenannten S1-Leitlinie, das heißt, es ist ein Konsensus von Experten mit einer gewissen Expertise in evidenzbasierte Medizin, in der Literaturrecherche, in der Interpretation von Studien. Und diese Leute haben sich zusammengesetzt und wir haben einfach mal nachgeschaut, was für Evidenz haben wir und wie ist die zu bewerten. Das ist ja nun der nächste wichtige Punkt, dass man eigentlich ein Quality aprese macht und sozusagen nach Grade wäre jetzt der Standard heute, dass man einstuft: Ja, ist das wirklich zuverlässige Evidenz? Oder um das in Grade-Terminologie auszudrücken, ist das Evidenz, wo wir ein sehr hohes Risiko haben, dass, wenn wir weiterforschen, unsere Schlüsse eigentlich noch mal umkehren müssen. Ja, leider, dass kann man jetzt sehr pauschal schon sagen, der Großteil der Literatur, der bis jetzt zu diesen Impfungen vorliegt, ist qualitätsmäßig so schlecht, dass wir von der Evidenz-Stufe her eigentlich sicher sein können, dass weitere Forschung völlig andere Ergebnisse erbringen wird.

Milena Preradovic: Ja, eben. Als ich das durchgelesen habe. Sie haben sich ja mit vielen Studien, also mit den Zulassungs-Studien und auch mit den nachfolgenden Studien beschäftigt und da sah es so aus, als ob die alles falsch gemacht haben. Was sind denn da die größten Kritikpunkte so leicht verständlich für uns?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Ja, also die größten Kritikpunkte sind, dass nicht die richtigen Endpunkte ausgewählt wurden. Also Endpunkt in einer klinischen Studie ist sozusagen das Ziel-Kriterium. Also um was geht es denn? Also was ist wichtig für den Menschen, für den Menschen, der hier in dieser Studie untersucht wird? Und für diesen Menschen ist es natürlich überhaupt nicht wichtig, ob er PCR Test positiv ist. Es ist ja völlig irrelevant, also ob ich jetzt einen positiven PCR Test oder oder negativen habe. Das ändert an meiner Lebensqualität null.

Milena Preradovic: Entweder sie sind krank oder nicht.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Relevant ist ich bin krank. Ja so, aber es geht noch eine Stufe weiter. Es wurden ja dann auch in den Zulassungsstudien durchaus symptomatische PCR-Tests positive Covid-Erkrankungen als Zielkriterium festgelegt. Das ist aber eigentlich auch nicht relevant, weil die symptomatische PCR-Test positive Covid-Erkrankung ist, um es mal banal zu sagen ein Schnupfen. Und ob jetzt jemand einen Schnupfen kriegt oder nicht, ist irrelevant. Darüber haben wir uns in der Medizin noch nie Gedanken gemacht, dass man deswegen zum Beispiel die Impfung entwickeln müsste. Also warum machen wir uns Gedanken über “sollen wir da eine Impfung entwickeln? Ja oder nein?”. Das sind natürlich die schweren Fälle, also mindestens mal Hospitalisierung. Aber noch mehr natürlich der Todesfall. Und das wurde nicht nur in Studien sind ja die schweren Fälle gar nicht in entsprechender Häufigkeit aufgetreten, weil sie so selten sind, dass man darüber in den Zulassungsstudien überhaupt keine Aussage machen konnte.

Milena Preradovic: Verrückt. Aber ich verlinke die Studie auch unter dem Video. Da kann sich das jeder mal durchlesen. Man versteht es auch. Ich habe es verstanden. Dann versteht ihr draußen das auch. Wie erklären Sie sich denn diese schlecht gemachten Studien? Sollen da Ergebnisse geschönt werden?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Naja, also wenn man sich jetzt mal nur die BNT-Studie von Biontech Pfizer anschaut, die Zulassungs-Studie, und dann, wenn Sie wirklich den ganzen Text mal durchlesen, dann werden Sie einen ganzen Absatz finden, in dem genau explizit dargestellt wird: Pfizer hat das Studien-Protokoll entwickelt, hat die Rekrutierung übernommen, hat die Betreuung der Patienten übernommen und hat die Auswertung übernommen.

Milena Preradovic: Unabhängige Studie.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Unabhängige Studie. Ich sage immer meinen Studierenden in so einem Fall, das ist so, wie wenn ich jetzt euch eine Vorlesung halte und die Prüfung, die macht ihr nachher selber. Ihr schreibt sie dann auch selber und ihr wertet sie auch selber aus. Das wird uns heute als hochwertige Wissenschaft verkauft. Im New England Journal of Medicine, dem höchst geranktem medizinischen Journal der Welt oder dem Lancet, das ist das Gleiche.

Milena Preradovic: Ja, ja, es ist einiges auch im Kopf gestellt. Sie zitieren in Ihrer Zusammenfassung eine Studie, in der steht: es müssen 26.000 Menschen geimpft werden, um einen Covid-Todesfall zu verhindern. Kann man denn abschätzen, wie viele bei 26.000 Geimpften möglicherweise an der Spritze sterben?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Na ja, das ist der nächste Punkt. Also erstens mal muss ich gerade korrigieren: Das steht so natürlich nicht in der Studie, sondern das kann man aufgrund der Daten, die in der Studie stehen, selber ausrechnen.

Milena Preradovic: Okay, also da haben Sie dann für mich erledigt.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Das haben wir für sie erledigt. So, und jetzt ist es der nächste Punkt ist natürlich jetzt genau das. Jetzt sind wir wieder bei den Endpunkten. Es gibt ja dann nach den Zulassungsstudien gab es ja entsprechende Beobachtungsstudien aus Israel, aus dem UK, usw.. Was hat man da gemacht? Da hat man als Endpunkt oder als Ziel-Kriterium hat man Hospitalisierung und Todesfälle genommen. Wäre ja eigentlich mal richtig. Habe ich ja gerade vorher gefordert. Nur man hat es auf Covid-bedingte Hospitalisierungen und Covid-bedingte Todesfälle reduziert, das Ziel-Kriterium. Das heißt, Probanden dieser Studie, die wegen einer anderen Ursache ins Krankenhaus gekommen sind oder wegen einer anderen Ursache verstorben sind, sind in dieser Studie nicht erschienen. Also wurden die wurden nicht als Todesfälle oder Hospitalisierung Fälle gezählt. Es zählten nur die Covid-assoziierten Todesfälle und die Covid-assoziierten Hospitalisierungen. Und jetzt genau das, was Sie gerade gesagt haben, Todesfälle und Hospitalisierung aufgrund von Nebenwirkungen durch die Impfung sind unter den Tisch gefallen. Das richtige aus Sicht der evidenzbasierten Medizin, richtige Ziel-Kriterium oder die Ziel-Kriterien wären gewesen, Gesamt-Mortalität, also Gesamt-Todesrate und Gesamt-Hospitalisierungsrate.

Milena Preradovic: Aber wie sieht es denn aus?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Ja und die werden uns verschwiegen.

Milena Preradovic: Aber ich habe schon was über die Gesamt-Mortalität bei ihnen gelesen, bei ungeimpften, einmal geimpften, zwei mal und geboosterten.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Es gibt einzelne Studien, die die tatsächlich die Gesamt-Mortalität auch untersucht haben. Und bei diesen Studien ist es so, dass man bewusst, die rausgepickt hat, bei denen es sozusagen richtig rum war. Also man hat jetzt zum Beispiel je nachdem was besser war, hat man nur für die dreifach Geimpften die Gesamten-Mortalität berichtet oder man hat nur für die doppelt Geimpften, also je nach das ist so, dass in diesen Studien, das sind natürlich auch einfach Zufälle, je nachdem, welche Fallzahlen man auch untersucht, sind diese Zufälle stärker oder weniger stark ausgeprägt und man hat in den Studien, in denen man sozusagen die Gesamt-Mortalität jetzt herausstellen wollte, hat man genau das gemacht, was wir natürlich aus evidenzbasierter Sicht nicht machen dürfen, nämlich das sogenannte cherry-picking, das heißt, man sucht sich oder das Rosinenpicken, man sucht sich nur die Ergebnisse raus, die sozusagen ins eigene Narrativ passen. Und das ist gemacht worden. So, und dann ist noch ein schwerwiegender Fehler in praktisch allen Studien: Es wurden nur die Todesfälle gezählt, die 14 Tage nach der zweiten oder dritten Impfung aufgetreten sind. Das heißt also die Zeit zwischen der ersten Impfung und der zweiten oder dritten, je nachdem, welche Studie es war, wurde nicht gezählt. Ja, also wenn jemand sozusagen unmittelbar an den Folgen der Impfung verstorben ist, dann ist der nicht als Todesfall in die Studie eingegangen.

Milena Preradovic: Erst 14 Tage nach den jeweiligen Impfungen wurde überhaupt gezählt.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Genau.

Milena Preradovic: Das ist natürlich…

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Das ist Humbug, weil kein Mensch, der sich impfen lässt, kann diese 14 Tage überspringen.

Milena Preradovic: Ja richtig und es gibt ja auch dazu Zahlen. Aber es gibt ja auch das lese ich bei Ihnen im Gegensatz zu 2020 im Jahr 21 in Deutschland eine durchaus relevante Übersterblichkeit von 2,8 % schreiben Sie. Kann man die mit der Impfung in Zusammenhang bringen?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Ja, also da gehen die Spekulationen natürlich durchaus kontrovers auseinander, muss man ganz ehrlich sagen. Ich halte das für sehr wahrscheinlich, und zwar aus dem Grund, weil man aus den Mortalitätsdaten bereits ablesen kann, dass diese Übersterblichkeit in zeitlichen Zusammenhang mit den Impfkampagnen steht. Das ist ein Indiz. Das ist kein Beweis. Wir können aus Korrelation keine Kausalität beweisen.

Milena Preradovic: Aber es betrifft auch junge Leute.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Genau das ist das zweite Indiz. Das sind also die Über-Sterblichkeit betrifft am stärksten die 40- bis 49-jährigen. Und das sind nicht die Menschen, die jetzt an Corona versterben. Und außerdem ist es so, dass die Über-Sterblichkeit eben sehr bedeutsam ist, im März, April, Mai. Wir kommen aus der Corona-Welle. Im Winter 21/22 hatten wir ja sozusagen die zweite und dritte Welle. 20/21 hatten wir die zweite und dritte Welle mit einer gewissen Über-Sterblichkeit durch Corona, mag sein. Ja, die war relativ minimal, aber sie war wahrscheinlich da. Und dann geht es erst mal in eine Untersterblichkeit. Das heißt, wir haben durch die Corona-Wellen im Winter 20/21 haben wir sozusagen vorgezogene Todesfälle von Menschen, die sowieso bald verstorben wären. Das sind die Menschen, die eben sehr hohes Lebensalter, Begleiterkrankungen, Vorerkrankungen und so weiter. So und aus dieser Unter-Sterblichkeit kommt dann mit dem ansteigenden Impfzahlen wieder eine Über-Sterblichkeit und die kann jetzt gar nicht durch Corona bedingt sein, weil Corona Fälle gab es nämlich da praktisch keine, das war sozusagen das Sommerloch 21. Und diese Fälle, diese Über-Sterblichkeit betrifft in erster Linie Leute, die sowieso von Corona nicht betroffen sind, also jüngere Leute. Wir haben ja auch erstaunlicherweise bei Kindern haben wir im Corona Jahr, also im Coronajahr 2020 bis in das Jahr 2021 hinein, in dem in dem ganzen Winter Halbjahr, haben wir eine Unter-Sterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren. Warum? Weil Kinder durch Corona nicht betroffen sind und weil, das mag tatsächlich eine Folge der Maßnahmen gewesen sein, die Influenza ausgefallen ist. Ja und die Kinder durch Influenza eben sehr wohl betroffen sind. Also an diesen Sterblichkeitsdaten kann man natürlich einiges ablesen. Es ist sehr schwer den Beweis zu führen, weil wie gesagt, Korrelations-Studien sind nicht geeignet um Kausalität nachzuweisen.

Milena Preradovic: Aber sagen wir mal so, es sind so viele Indizien. Da müsste im Grunde die Wissenschaft der Politik ein großes Interesse daran haben, dass dem sofort nachzugehen. Und erstaunlicherweise wird ja genau das nicht getan.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Das ist das Nächste. Also wir müssten ja jetzt sozusagen nachschauen, was waren denn die Todesursachen genau? Also welche Todesursachen sind denn für diese Über-Sterblichkeit verantwortlich? Damit wird es besser zuordnen können. Ja, weil wir wissen ja, welche Todesfälle durch Impfung auftreten. Myokarditis, plötzlicher Herztod, Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenembolie. Und so weiter.

Milena Preradovic: Teilweise ja, wirklich durch diese rote Handbriefe der Pharmaindustrie steht es ja drin, die die selber rausgeben.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Ja, ist bisher alles bekannt. Ist ja gar nicht zu leugnen. Wird ja auch gar nicht geleugnet. Es wird ja nicht geleugnet, sondern es wird unter den Tisch gekehrt. Das ist das Problem. Und tatsächlich ist es so, dass wir die Aufschlüsselung der Todesursachen, Ja, die haben wir ja immer noch nicht. Da warten wir ja sozusagen sehnsüchtig drauf. Die erscheinen eigentlich immer so im Juni des Folgejahres. Und wir haben sie immer noch nicht. Warum wohl?

Milena Preradovic: Tja, warum?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Könnte ja sein, dass da was rauskommt. Oder dass da eben weitere Indizien auftauchen. Natürlich ist es so, dass das man auch mitberücksichtigen muss jetzt bei dieser Überstareblichkeits-Beurteilung, die Maßnahmen, die sind ja auch nicht ganz spurlos an uns vorübergegangen. Also wie viele Todesursachen sind möglicherweise auf die Maßnahmen zurückzuführen?

Milena Preradovic: Wir wissen es nicht, weil es nicht untersucht wird.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Wissen es nicht, weil es nicht untersucht wurde und nach wie vor nicht untersucht wird. Und das ist ja das, was wir vom EBM Netzwerk im Frühjahr 2020 schon kritisiert haben: die fehlende Evidenz und die jetzt eklatant offensichtliche Nichtbereitschaft diese fehlende Evidenz überhaupt zu untersuchen.

Milena Preradovic: Sie haben gerade schon Mykarditis, die Herzmuskelentzündung angesprochen, die ja vorwiegend jüngere Menschen betrifft. Die wird ja so auch offiziell, so nach dem Motto: “Ach Gott, das ist nicht so schlimm, ist schon wieder gesund”. Das wird nicht so richtig ernst genommen, hat man den Eindruck. Aber ist es nicht so, dass diese Menschen möglicherweise eine niedrigere Lebenserwartung haben? Das kann man natürlich heute noch nicht sagen. Das ist in 30 Jahren. Könnte das sein?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Es ist sogar sicher so, es gibt prognostische Studien, die einen Patienten mit Myokarditis durchgeführt wurden, und wir wissen, dass Patienten, die einmal eine Myokarditis durchgemacht haben, eine reduzierte Lebenserwartung haben im Durchschnitt. Das ist natürlich nie auf den individuellen Einzelfall nicht prognostizierbar, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es durch eine Myokarditis zu einer Lebensverkürzung kommt, ist eben gegeben.

Milena Preradovic: Also im Grunde dürfte man Kinder schon mal auf gar keinen Fall impfen.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Kinder gegen Corona zu impfen mit diesen Impfstoffen ist, ich sag’s immer wieder und ich nehme da kein Blatt vor den Mund, das ist ein Verbrechen. Das kann man nicht mehr anders bezeichnen. Kinder sind, wie wir gerade schon gesagt haben, durch Corona so gut wie nicht betroffen. Also die Kinder die an Corona verstorben sind kann man an einer Hand zählen und also die Kinder, die in Deutschland oder Österreich an oder mit Corona verstorben sind, das sind alles Kinder gewesen, die wenigen die es gab, waren Kinder mit schweren Vor- und Begleiterkrankungen. Also im Gegensatz zur Influenza, also zur saisonalen Grippe, sind die Kinder durch Corona nicht betroffen. Das heißt es besteht überhaupt keine Indikation Kinder zu impfen. Es wurde uns ja am Anfang in der Impf-Propaganda vorgegaukelt, wir müssen die Kinder impfen um die Alten zu schützen. Ist ja Quatsch, das wissen wir inzwischen alle. Alle wissen das. Auch die großen Wissenschaftler in den nationalen Impf-Gremien und STIKO und wie sie alle heißen, wissen das, dass alle bei uns zugelassenen Impfstoffe nicht die Weitergabe der Erkrankung verhindern. Also es gibt keine sterile Immunität. Das heißt, das Argument, ich muss Kinder impfen, um die Großeltern zu schützen, ist damit hinfällig. So, es gibt aber auch keine Indikation, Kinder zum Selbstschutz zu impfen. Und dann frage ich mich: Wozu sollen Kinder noch geimpft werden?

Milena Preradovic: Na ja, Biotech hat im ersten Halbjahr 22 einen Gewinn von 5,4 Milliarden € gemacht.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Das ist richtig…

Milena Preradovic: Hab es mal dazwischen geworfen, was auch schon ein mögliches Indiz auf irgendwelche Gründe sein kann. Aber es ist natürlich absolut verbrecherisch. Für welche anderen Menschen, machen wir mal ein bisschen Service, für welche anderen Menschen ist diese Impfung denn möglicherweise auch noch gefährlich?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Also diese Impfung ist für alle jungen Menschen, die gesund sind, gefährlich. Das kann man mal ganz pauschal sagen.

Milena Preradovic: Sie ist ja auch für alle gefährlich. Wir wissen es nicht. Wir können…

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Quasi ist es ja für alle gefährlich.

Milena Preradovic: Menschen mit welchen Krankheiten haben eventuell ein größeres Risiko Schäden davonzutragen?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Das Problem ist hier, dass wahrscheinlich genau die Menschen, die eben auch ein hohes Risiko für einen schweren Covid-Verlauf haben, dass die möglicherweise auch ein erhöhtes Risiko für Impfschäden haben. Also Menschen mit vortbestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Thrombosen, Lungenembolie, Herzinfarkt, Schlaganfall. Das wären so die Standard-Erkrankungen, die sowohl natürlich für schwere Verläufe prädisponieren, also das Risiko erhöhen, als auch möglicherweise für Impfschäden. Deswegen muss man sagen, bei den älteren Menschen mit Begleiterkrankungen, denen kann man die Impfung anbieten nach entsprechender Aufklärung. Und dann muss jeder für sich selber entscheiden, lasse ich mich impfen oder lasse ich mich nicht impfen. Ich bin ja erstens mal kein prinzipieller Impfgegner und ich bin auch nicht mal ein prinzipieller Gegner von Covid-Impfungen.

Milena Preradovic: Wir müssen nur sagen, dass diese Impfung auch gar keine Impfung im herkömmlichen Sinne ist. Es ist eine völlig neue Technik mit keinen ordentlichen Studien und keiner ordentlichen Zulassung. Also da darf man bestimmt niemanden zwingen sich das Ding reinzujagen.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Ja, das geht gar nicht. Also Impfzwang, auch indirekter Impfzwang geht gar nicht. Also die, dass das in Deutschland nach wie vor diese einrichtungsbezogene Impfpflicht besteht, das kann man auch nur noch als verbrecherisch bezeichnen, weil das betrifft ja auch in erster Linie, also in der Krankenpflege arbeiten sehr viele junge Leute, junge Frauen, wo wir überhaupt keine Daten haben, was die Langzeit-Sicherheit anbetrifft, gar keine Daten haben können, weil wir entsprechende Langzeitverläufe ja noch gar nicht beobachten konnten. Die werden mit diesem experimentellen Impfstoff geimpft und es wird ihnen vorgegaukelt durch die Propaganda, dieser Impfstoff ist ausreichend untersucht und sicher und das stimmt einfach nicht. Das ist einfach glatt gelogen. Dieser Impfstoff kann gar nicht ausreichend untersucht worden sein, weil es diesen Impfstoff noch gar nicht lang genug gibt und wir gar keine randomisiert kontrollierten Studien mit entsprechend langer Beobachtungszeit und hoher Fallzahl haben, die das beweisen könnten.

Milena Preradovic: Glauben Sie, dass die endgültige Zulassung überhaupt jemals kommt? Oder ist diese Notfall- oder bedingte Zulassung quasi das das neue Normal?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Also ich bin mir sicher, dass diese Impfstoffe vom Markt verschwinden werden. Also die Wahrheit kommt immer ans Licht. Und wenn ich mir die Neuzulassungen von Medikamenten der letzten 20, 30 Jahre anschaue, da gab es zahlreiche Medikamente, wo es zu einzelnen Todesfällen gekommen ist, einzelnen Todesfällen. Die waren sofort wieder vom Markt. Ob das jetzt Lipobay oder Reduktil oder was auch immer. Also da gibt es auch Vioxx.

Milena Preradovic: Die Schweinegrippe, nicht vergessen.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Wobei die Pandamrix-Impfung wahrscheinlich keine Todesfälle verursacht hat, sondern eben diese besondere Form der Epilepsie. Narkolepsie. Also alle diese Medikamente sind vom Markt verschwunden. Ja, und zwar relativ schnell und das wird bei diesen Corona-Impfstoffen auch nicht anders sein. Das ist zumindest meine Hoffnung, dass es so kommen wird.

Milena Preradovic: Aber bisher wurde auch noch keines dieser vorher genannten Medikamente so mit einer geballten wissenschaftlichen und politischen und medialen Macht verteidigt.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Das ist wahr. Ja, das ist wahr. Und also die Möglichkeit eröffnet hat ja nur die Angst, muss man sagen. Denn die Menschen, die Angst haben. Also Angst, ist der Gegner der Vernunft. Also wenn man Angst hat, ist man eigentlich nicht mehr in der Lage, rational zu überlegen. Und die Medien haben uns vor dieser Erkrankung massiv Angst gemacht. Also mit den Bildern aus Italien, mit letztendlich all dem Testwahn, mit dem man sozusagen diese Krankheit ja auch aufgebläht hat, damit, dass alle Todesfälle der Erkrankung zugeschrieben wurden, obwohl in den meisten Fällen oder in sehr vielen Fällen ja diese Erkrankung überhaupt gar nicht ursächlich war für den Tod. Da gibt es ja eine eine vorbildliche Stadt in Deutschland, das ist die Stadt Halle an der Saale, die in ihrer städtischen Corona-Statistik auf der Webseite, auf der offiziellen Webseite zwischen an und mit Covid differenzieren. Das gibt’s tatsächlich. Also, es geht ja, wenn man will.

Milena Preradovic: Was ist denn das Ergebnis auf dieser Website?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Ungefähr 40/60. Ja, also 40 tatsächlich an und die anderen 60 mit. Also das ist grob die Hälfte, können Sie sagen. Wie genau diese Statistik jetzt tatsächlich geführt wird oder so, das entzieht sich meiner Kenntnis, weil ich nicht weiß, wie die Daten erhoben wurden. Aber immerhin ist es sozusagen der gute Wille, der hier zählt, ja überhaupt dieses Thema mal in Angriff zu nehmen. Denn also in Österreich wird es ja völlig verleugnet, dass man auch mit Corona sterben kann, sondern alle die PCR-positiv sind zum Zeitpunkt ihres Todes, die sind natürlich an Corona verstorben, was natürlich Unsinn ist. Ja, es stimmt einfach nicht. Dazu ist dieser PCR-Test natürlich auch gar nicht geeignet, um tatsächlich eine Erkrankung festzustellen. Es ist ja ein diagnostischer Test mit einer eingeschränkten Sensitivität und Spezifität, der einem Hinweise geben kann, welche Erkrankung vorliegt, wenn gleichzeitig entsprechende Symptome vorliegen.

Milena Preradovic: Genau das hat auch schon der der Entwickler Kary Mullis hat es selber gesagt und er hat selber geahnt, dass dieser Test möglicherweise missbraucht wird. Und das ist er ja, glaube ich, im ganz großen Stil. Professor Sönnichsen, also ich würde sagen, Ihre Evidenz Zusammenfassung hat gebracht: Diese Impfung bringt nichts und schadet mehr als sie nutzt.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Den meisten Menschen auf jeden Fall.

Milena Preradovic: Okay, dann danke ich Ihnen recht herzlich für das Gespräch und auch für Ihre unablässige und unaufgeregte Aufklärungsarbeit der letzten zweieinhalb Jahre.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Vielen lieben Dank! Ich danke auch für das Gespräch.

Milena Preradovic: Tja, Leute, allein die Tatsache, dass ich dieses Interview, dass auf Evidenz beruht, nicht auf einer Plattform wie YouTube veröffentlichen kann, zeigt, dass es stinkt. Aber ich beobachte, dass doch inzwischen mehr Leute den Gestank riechen, nicht die ganz Eifrigen, aber dann doch die normalen Leute. Es geht ja auch nicht nur um Corona. Wir werden jetzt mit Krieg und Angst vor Verarmung mit kalten Wohnungen in Angst und Schrecken gehalten und alles scheint im Moment zusammenzubrechen. Und ich frage mich, warum eigentlich? Ist möglicherweise die Frage aller Fragen. Ich wünsche euch eine gute Zeit. Bis bald.

Interview with Prof. Dr. Andreas Sönnichsen (english)

Milena Preradovic: Critics of Corona politics have a hard time in Germany and Austria. Those who step out of line are quickly dragged through the mud and, in case of doubt, lose their jobs. And that’s why only the bravest dare to come out of the woodwork. Professor Andreas Sönnichsen is one of the bravest of the first hour. At the latest since our conversation here on Punkt Preradovic on April 1, 2020, he knows what trouble means. He had only demanded evidence. Defamation, exclusion, intimidation attempts followed. But the man who has dedicated himself to evidence medicine has not given up. He has long since lost his job at MedUni Vienna. He continues his work in the spirit of enlightenment. And there is something new. Exciting as now in the point Preradovic. Hello, Professor Andreas Sönnichsen. Nice to see you again.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Hello, Ms. Preradovic. Nice to see you again.

Milena Preradovic: Let me introduce you briefly. You are a scientist and a general practitioner. You were head of the Department of General Medicine and Family Medicine at the Center for Public Health at Med University Vienna until December 2021. You were then terminated at the beginning of 22 in connection with your criticism of the Corona policy. You are an advocate of evidence-based medicine and were also chair of the German Evidence-Based Medicine Network until early 2021. In Austria, you joined other physicians from the Initiative for Evidence-Based Corona Information in calling for an end to the policies. For the party, the grassroots, you were a candidate in the federal election in Germany, and in Austria you founded a new professional association for health professionals with other physicians, “Gesundheit für Österreich” (Health for Austria), and now you have produced an evidence summary on Covid vaccination. So we’ll talk about that in a moment. The two of us had, yes, our first conversation on April 1, 2020, on this channel, and there they expressed cautious criticism of the Corona measures and have demanded evidence above all, that is, proof of benefit. And instead, the university tried to shut them up. Today you are out of a job. You are defamed like other critical physicians. I have to read out my highlight from the STANDARD, a supposedly serious newspaper in Austria: “The fraternization with Andreas Sönnichsen is just another indication that the FPÖ has long since left the path of any seriousness in this pandemic.” It is unbelievable.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: I’m very honored by that, aren’t I?

Milena Preradovic: And you are being subjected to disciplinary proceedings by the Medical Association in Austria. Could you have even kind of imagined such a development at that time? What is happening right now?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Never ever, never ever. In my capacity as chairman of the German Network for Evidence-Based Medicine, I issued an initial statement on the Corona measures at the beginning of the twentieth century together with my colleagues on the board, in which we were actually very, very cautious in our criticism and simply pointed out that the measures that were prescribed at that time, i.e., the locks, were not just a question of the quality of the evidence, but also a question of the effectiveness of the measures, that the evidence base for the measures that were prescribed at that time, i.e. lockdowns, school closures and so on, is very thin and that at least when such measures are adopted, they must be limited in time and accompanied by high-quality studies and then, in order to create the missing evidence.

Milena Preradovic: And that was enough, ne?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: That’s all it really was. I was completely perplexed by the storm that I caused and what I was confronted with, that I was called a covidiot by dear colleagues of MedUni Vienna by email. So unbelievable, you think “I don’t believe it. What happened here?” And it was then in such a way that I was actually for a long time of the hope that this is now such a first panic reaction. We have all seen these pictures from Italy, from where we now know why this happened in Italy and what really happened there.

Milena Preradovic: So it was wrong treatment as well.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: It was an unfortunate combination of of course the spread of this disease through the Chinese migrant workers to the soccer stadium and wrong treatment. Incorrect handling of infection protection measures or lack of protection measures, then transfer of elderly people with a disease to the back to the nursing homes without taking appropriate precautions. So there were really so many mistakes made at once, which then actually led to a locally very limited, as we know today, spread of the covid disease and also of course in the corresponding affected collective to yes to numerous deaths. Quite clearly, no one has denied this. But the question is how to react to it and can we derive measures from such local conditions, which were very quickly recognizable, which are now being rolled out to the entire population, which ruin the economy, so that of course additional disease factors are created. So, unfortunately, the economy and health are also very closely related. And alone the call: “People, look here please again exactly, let’s discuss this again, what is here really an adequate meaningful reaction”, alone this call has already led to the fact that one was defamed as right-wing radical conspiracy theorist. That is of course unbelievable.

Milena Preradovic: And it has not changed until today. We are two and a half years later. What is the current state of the fight with the Austrian Medical Association? They are showering you with proceedings, aren’t they?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: I have repeatedly offered the Austrian Medical Association scientific discourse and have just sent another letter to the newly elected president of the Austrian Medical Association and asked for a personal meeting to simply exchange ideas, to listen to each other’s arguments and to discuss things at eye level. And I have not received an answer so far. But it’s been four weeks now. Yes.

Milena Preradovic: So who knows, maybe something will come.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Hope dies last. And I mean, that is of course what finally brought me so far in the 20s that I made the decision Yes, I have to become active myself now, yes. And what has then led to the fact that I have just gone into politics, on the political battlefield, and have then gone into the base and have run for the base, yes, also for the Bundestag and am still active in the base. So I’m chairman of the Munich district association of the base and we are now starting to prepare the state election. So we have not yet given up hope that more and more people will wake up from this delusion and realize what has happened here in the last two and a half years. This is far from truth, far from evidence, far from rational approach to problems.

Milena Preradovic: When you lost your job at MedUni, or even before, let’s say, you had trouble, did you actually get support from colleagues and students?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Minimal, minimal. Of course, there are people who can still think rationally, who don’t have to agree on everything. I have never demanded or expected that. But they are willing to engage in discourse. The amazing thing is that these people at the MedUni contacted me with their private e-mail address, only wanted to have private contact with me, and in no way wanted them to appear in any way.

Milena Preradovic: Yes, yes, I also know this from old colleagues of mine, who also only write under their private address, in order to then throw up a bit, let’s say. You’ve worked a lot with students. How did you experience this young generation in this Corona crisis? In the past, young people often revolted here.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Yes, that’s actually a rather frightening picture, I have to say. Of course, there is also a group of students who think for themselves and are open to discourse. So I have had very intensive and good conversations with students, but the majority of students, it must be said, are absolutely in line and follow the mainstream and follow the narrative that is given by the government and its supposed scientists.

Milena Preradovic: This is crazy and these are also medical students. That means, they should have an interest to go there and to inform themselves on all sides, right?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Yes, yes, one would think so. One would think so. I mean, that was my approach as well. I held the introductory lecture in the first semester and my focus in this lecture was actually: “People, question what you are told in the university”. Yes, there are numerous examples from the history of medicine, from Paracelsus to Semmelweis, yes, from innovative physicians who tried to recognize new evidence through studies on observations, to advance progress in medicine, who were defamed and ostracized. Paracelsus was chased away in Basel, Semmelweis was chased away in Vienna. So think for yourself. Do not believe everything you are told. Above all, of course, because unfortunately also a demand of the EBM network conflicts of interest in the universities are not declared, are not even declared. So a professor for a medical specialty, who now holds a lecture and who is deeply involved with the pharmaceutical industry or with the medical device manufacturing, he would have to declare his conflicts of interest at least in the context of his lecture. Not even that happens – in fact, one would have to demand that university teaching should not be burdened with conflicts of interest at all. Of course, this means that we have to develop a completely new way of thinking with regard to university activities, research, education, etc., also with regard to financing. So the universities, which today are increasingly pushed into the situation, so to speak, can only win someone who attracts as many industrial third-party funds as possible.

Milena Preradovic: In medicine, of course, this is usually the pharmaceutical industry.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Yes, that is the pharmaceutical industry. In the case of cardiologists, for example, it is of course the medical device manufacturers who develop TAVIs, these artificial heart valves that can be installed and so on, or heart catheters with techniques, stents. And so on and so forth. But it’s very diverse.

Milena Preradovic: Yes, some things would have to be turned upside down. Now let’s move on to your evidence summary on Covid vaccination that you have now published. Very briefly, just to understand, how did you go about it?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: We are, let’s say, at the level of a so-called S1 guideline, which means that it is a consensus of experts with a certain expertise in evidence-based medicine, in literature research, in the interpretation of studies. And these people got together and we simply looked at what evidence we have and how it should be evaluated. That is now the next important point, that one actually makes a quality aprese and so to speak by degrees would be the standard today, that one classifies: Yes, is this really reliable evidence? Or to put it in grade terminology, is this evidence where we have a very high risk that, if we continue to research, our conclusions will actually have to be reversed again. Yes, unfortunately, that can be said very generally now, the majority of the literature that is available so far on these vaccinations is so poor in quality that we can actually be sure from the evidence level that further research will yield completely different results.

Milena Preradovic: Yes, exactly. When I read through that. You have dealt with many studies, i.e. with the registration studies and also with the subsequent studies, and it looked as if they had done everything wrong. What are the biggest points of criticism that are so easy for us to understand?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Yes, the biggest criticism is that the right endpoints were not selected. So the endpoint in a clinical study is the target criterion, so to speak. So what is it about? So what is important for the person, for the person who is being examined here in this study? And for this person, of course, it is not important at all whether he is PCR test positive. It is completely irrelevant whether I have a positive PCR test or a negative one. It doesn’t change my quality of life at all.

Milena Preradovic: Either you are sick or you are not.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: What is relevant is that I am sick. Yes, but it goes one step further. In the approval studies, symptomatic PCR tests positive for covid disease were defined as a target criterion. But this is actually not relevant, because the symptomatic PCR test positive covid disease is, to put it banally, a cold. And whether somebody gets a cold or not is irrelevant. We have never thought about that in medicine, that we would have to develop vaccination because of that, for example. So why do we worry about “should we develop a vaccination? Yes or no?”. These are, of course, the serious cases, that is, at least once hospitalization. But even more, of course, the fatality. And it was not only in studies that the severe cases did not occur in the corresponding frequency, because they are so rare that no statement could be made about them in the approval studies.

Milena Preradovic: Crazy. But I’m also linking the study below the video. So everybody can read it. You can also understand it. I understood it. Then you guys outside understand it too. How do you explain these poorly done studies? Are the results supposed to be fudged?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Well, if you just take a look at the BNT study by Biontech Pfizer, the registration study, and then, if you really read through the whole text, you will find a whole paragraph in which it is explicitly stated: Pfizer has developed the study protocol, has taken over the recruitment, has taken over the care of the patients and has taken over the evaluation.

Milena Preradovic: Independent study.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Independent study. I always tell my students in such a case that it’s like when I give you a lecture and you do the exam yourself afterwards. You then write it yourself and you also evaluate it yourself. Today, this is sold to us as high-quality science. In the New England Journal of Medicine, the highest ranked medical journal in the world, or the Lancet, it’s the same thing.

Milena Preradovic: Yes, yes, some of it is also in the head. You quote a study in your abstract that says: 26,000 people need to be vaccinated to prevent one covid death. Is it possible to estimate how many of the 26,000 vaccinated people might die from the injection?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Well, that’s the next point. First of all, I have to correct that: Of course, that’s not what the study says, but you can calculate that yourself based on the data that’s in the study.

Milena Preradovic: Okay, so you’ve done it for me then.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: We have done that for you. So, and now it’s the next point is of course now exactly that. Now we are back to the endpoints. After the approval studies, there were corresponding observational studies from Israel, from the UK, and so on. What was done there? Hospitalization and deaths were taken as the endpoint or target criterion. That would actually be the right thing to do. I have just demanded this before. But they reduced it to covid-related hospitalizations and covid-related deaths, the target criterion. That is, subjects in this study who were hospitalized for another cause or died for another cause did not appear in this study. So those were not counted as deaths or hospitalization cases. Only the covid-associated deaths and covid-associated hospitalizations were counted. And now exactly what you just said, deaths and hospitalization due to adverse events from vaccination went under the table. The correct from the point of view of evidence-based medicine, correct target criterion or target criteria would have been, all-cause mortality, so all-cause death rate and all-cause hospitalization rate.

Milena Preradovic: But how does it look like?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Yes, and they are being concealed from us.

Milena Preradovic: But I have already read something about the overall mortality in them, in unvaccinated, once vaccinated, twice and boostered.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: There are individual studies that have actually investigated the overall mortality as well. And in these studies it is so that one has deliberately picked out those in which it was, so to speak, the right way around. So, for example, depending on what was better, you only reported the total mortality for the triple vaccinated or you only reported the total mortality for the double vaccinated, so depending on that is so that in these studies, these are of course also simply coincidences, depending on which case numbers you also examine, these coincidences are more or less pronounced and you have in the studies, in which one wanted to highlight the overall mortality, so to speak, one did exactly what we are not allowed to do, of course, from an evidence-based point of view, namely the so-called cherry-picking, that is, one picks or cherry-picks, one picks only the results that fit one’s own narrative, so to speak. And that’s what has been done. So, and then there’s a serious flaw in virtually all of the studies: they only counted deaths that occurred 14 days after the second or third vaccination. So that means the time between the first vaccination and the second or third, depending on which study it was, was not counted. Yes, so if someone died directly as a result of the vaccination, so to speak, then that was not included as a death in the study.

Milena Preradovic: Only 14 days after the respective vaccinations were counted at all.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Exactly.

Milena Preradovic: That is, of course….

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: That is humbug, because no person who gets vaccinated can skip these 14 days.

Milena Preradovic: Yes, that’s right and there are also numbers. But there is also that I read with you in contrast to 2020 in the year 21 in Germany a quite relevant excess mortality of 2.8% you write. Can this be linked to vaccination?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Yes, well, speculations are of course quite controversial, I have to be quite honest. I think it’s very likely, for the reason that we can already see from the mortality data that there is a temporal connection between this excess mortality and the vaccination campaigns. That is circumstantial. It’s not proof. We cannot prove causality from correlation.

Milena Preradovic: But it also affects young people.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: That is exactly the second indication. So the excess mortality affects most the 40 to 49 year olds. And these are not the people who are now dying of corona. And also, the excess mortality is just very significant, in March, April, May. We are coming out of the corona wave. In the winter of 21/22, we had the second and third wave, so to speak. In 20/21 we had the second and third wave with a certain over-mortality due to Corona, maybe. Yes, it was relatively minimal, but it was probably there. And then it goes into sub-mortality first. That is, we have by the Corona waves in the winter 20/21 we have, so to speak, early deaths of people who would have died soon anyway. These are the people, who have a very high age, concomitant diseases, previous diseases and so on. So from this under-mortality comes an over-mortality with the increasing number of vaccinations and this cannot be caused by Corona, because there were practically no Corona cases, that was so to speak the summer hole 21. And these cases, this over-mortality primarily affects people who are not affected by Corona anyway, so younger people. Surprisingly, we also have an under-mortality among children in the Corona year, i.e. in the Corona year 2020 up to the year 2021, in which in the whole winter half year, we have an under-mortality compared to the previous years. Why? Because children are not affected by Corona and because, that may actually have been a consequence of the measures, influenza has failed. Yes, and children are very much affected by influenza. So from this mortality data, of course, you can see a lot. It is very difficult to prove, because as I said, correlation studies are not suitable to prove causality.

Milena Preradovic: But let’s put it this way, there is so much circumstantial evidence. Basically, the science of politics should have a great interest in investigating this immediately. And surprisingly, that is exactly what is not being done.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: That’s the next thing. So we would now have to look into what exactly were the causes of death? Which causes of death are responsible for this excess mortality? So that we can assign it better. Yes, because we know which deaths occur due to vaccination. Myocarditis, sudden cardiac death, heart attack, stroke, pulmonary embolism. And so on.

Milena Preradovic: Partly yes, really through these red hand letters of the pharmaceutical industry it is in there, which they give out themselves.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Yes, everything is known so far. It can’t be denied. It is not denied at all. It is not denied, but it is swept under the table. That is the problem. And the fact is that we still don’t have a breakdown of the causes of death. We are, so to speak, eagerly waiting for it. They actually always appear in June of the following year. And we still don’t have them. Why do you think that is?

Milena Preradovic: Well, why?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: It could be that something will come out. Or that further evidence will emerge. Of course, we also have to take that into account in this assessment of excess mortality, the measures that have not passed us by without leaving a trace. So how many causes of death are possibly attributable to the measures?

Milena Preradovic: We don’t know, because it is not being investigated.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Don’t know because it hasn’t been investigated and still isn’t being investigated. And that’s what we from the EBM Network have already criticized in spring 2020: the lack of evidence and the now blatantly obvious unwillingness to investigate this lack of evidence at all.

Milena Preradovic: You have just mentioned mycarditis, the inflammation of the heart muscle, which mainly affects younger people. It is also officially recognized, according to the motto: “Oh God, that’s not so bad, it’s already healthy again. One gets the impression that this is not taken very seriously. But isn’t it true that these people may have a lower life expectancy? Of course, we can’t say that today. That will be in 30 years. Could that be the case?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: It is certainly the case, there are prognostic studies that have been carried out on patients with myocarditis, and we know that patients who have once had myocarditis have a reduced life expectancy on average. Of course, this can never be predicted on the individual case, but the probability that there is a reduction of life due to myocarditis is just given.

Milena Preradovic: So basically, children should not be vaccinated at all.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Vaccinating children against Corona with these vaccines is, I say it again and again and I don’t mince my words, it’s a crime. You can’t call it anything else. Children, as we have just said, are hardly affected by Corona. The children who have died from Corona can be counted on one hand, and the children who have died in Germany or Austria from or with Corona have all been children, the few who have died were children with severe pre-existing and concomitant diseases. So in contrast to influenza, seasonal influenza, children are not affected by Corona. That means there is no indication at all to vaccinate children. In the beginning, we were led to believe in the vaccination propaganda that we have to vaccinate children in order to protect the elderly. That’s nonsense, we all know that by now. Everybody knows that. Even the great scientists in the national vaccination committees and STIKO and what they are all called know that all vaccines approved in our country do not prevent the transmission of the disease. So there is no sterile immunity. That means that the argument that I have to vaccinate children in order to protect the grandparents is invalid. So, but there is also no indication to vaccinate children for self-protection. And then I ask myself: what is the point of vaccinating children anymore?

Milena Preradovic: Well, Biotech made a profit of €5.4 billion in the first half of ’22.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: That’s right…

Milena Preradovic: Threw it in there once, which can also already be a possible indication of some reasons. But it is of course absolutely criminal. For which other people, let’s do a little bit of service, for which other people is this vaccination possibly also dangerous?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Well, this vaccination is dangerous for all young people who are healthy. You can say that as a general rule.

Milena Preradovic: It is also dangerous for everyone. We don’t know. We can…

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: It is dangerous for everyone, so to speak.

Milena Preradovic: People with which diseases may have a higher risk of damage?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: The problem here is that it is probably precisely those people who also have a high risk of a severe covid progression that may also have an increased risk of vaccine damage. So people with pre-existing cardiovascular diseases. Thrombosis, pulmonary embolism, heart attack, stroke. These are the standard diseases, which of course predispose to severe courses, i.e. increase the risk, as well as possibly to vaccine damage. Therefore one must say, with the older humans with Begleiterkrankungen, one can offer the inoculation after appropriate clearing-up. And then everyone has to decide for himself, do I get vaccinated or do I not get vaccinated. First of all, I am not an opponent of vaccination in principle and I am not even an opponent of Covid vaccinations in principle.

Milena Preradovic: We just have to say that this vaccination is not a vaccination in the conventional sense. It is a completely new technique with no proper studies and no proper approval. So you certainly can’t force anyone to inject themselves with this thing.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Yes, that’s not possible at all. So compulsory vaccination, even indirect compulsory vaccination is not possible. So the fact that in Germany there is still this institution-related vaccination obligation, that can only be described as criminal, because that also primarily affects, that is, many young people, young women, who work in nursing, where we have no data whatsoever regarding long-term safety, no data at all, because we have not yet been able to observe the corresponding long-term processes. They are vaccinated with this experimental vaccine and they are led to believe through propaganda that this vaccine has been sufficiently studied and is safe, and that is simply not true. That’s just flat out lying. This vaccine cannot have been sufficiently investigated because it has not been around long enough and we do not have any randomized controlled trials with a long observation period and a high number of cases to prove it.

Milena Preradovic: Do you think that the final approval will ever come? Or is this emergency or conditional approval quasi the new normal?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Well, I am sure that these vaccines will disappear from the market. So the truth always comes out. And if I look at the new approvals of drugs in the last 20, 30 years, there were numerous drugs where there were individual deaths, individual deaths. They were immediately taken off the market. Whether it’s Lipobay or Reduktil or whatever. So there is also Vioxx.

Milena Preradovic: Swine flu, don’t forget.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Whereas the Pandamrix vaccination probably didn’t cause any deaths, but just this particular form of epilepsy. Narcolepsy. So all these drugs have disappeared from the market. Yes, and relatively quickly, and it will be no different with these Corona vaccines. At least that’s my hope that it will happen.

Milena Preradovic: But so far, none of these previously mentioned drugs have been defended with such a concentrated scientific and political and media power.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: That is true. Yes, that’s true. And so the possibility has opened yes only the fear, one must say. Because the people who are afraid. So fear, is the opponent of reason. So when you are afraid, you are actually no longer able to think rationally. And the media have made us massively afraid of this disease. So with the pictures from Italy, with ultimately all the testing mania, with which this disease was also inflated, so to speak, with the fact that all deaths were attributed to the disease, although in most cases or in very many cases this disease was not at all causal for the death. There is one exemplary city in Germany, the city of Halle an der Saale, which differentiates in its municipal corona statistics on the website, on the official website, between those with and those without covid. That actually exists. So, it’s possible if you want.

Milena Preradovic: So what is the result on this website?

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: About 40/60, so 40 actually on and the other 60 with. So that’s roughly half, you can say. How exactly these statistics are actually kept now or so is beyond my knowledge, because I don’t know how the data was collected. But at least it is the good will that counts here, so to speak, to tackle this topic at all. Because in Austria it is completely denied that one can also die with Corona, but all those who are PCR-positive at the time of their death, they have of course died of Corona, which is of course nonsense. Yes, it’s just not true. Of course, this PCR test is not at all suitable for that, to actually detect a disease. It is a diagnostic test with a limited sensitivity and specificity, which can give an indication of which disease is present if the corresponding symptoms are also present.

Milena Preradovic: That’s exactly what the developer Kary Mullis said himself, and he himself suspected that this test might be misused. And that’s what it is, I think, on a very large scale. Professor Sönnichsen, I would say that your summary of the evidence shows that this vaccination does no good and does more harm than good.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: For most people in any case.

Milena Preradovic: Okay, then I thank you very much for the interview and also for your unremitting and unexcited educational work over the last two and a half years.

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen: Thank you very much! Thank you also for the interview.

Milena Preradovic: Well, guys, just the fact that I can’t publish this interview, which is evidence-based, on a platform like YouTube shows that it stinks. But I observe that meanwhile more people smell the stench, not the very eager ones, but then still the normal people. It is not only about Corona. We are now kept in fear with war and fear of impoverishment with cold apartments and everything seems to be collapsing at the moment. And I wonder why, really? Is possibly the question of all questions. I wish you all a good time. See you soon.

Beitrag teilen

3 Kommentare

  1. Christoph Ruhe

    Hallo Milena,
    wieder ein gutes Interview!!
    Du hattest im Video gemeint, noch die Links zur Studie zu veröffentlich.
    Wo kann ich die finden?

    Lieben Dank,
    Christoph

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert