Keine Übersterblichkeit: Warum starben 2018 mehr als 2020? – mit Prof. Homburg

19. Mai 20205 Kommentare

Während Politiker und Virologen weiter vor einer zweiten Welle warnen, ist in den neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Gesamtsterblichkeit in Deutschland nicht mal etwas von der ersten zu sehen. Prof. Stefan Homburg zeigt, daß 2020 deutlich weniger Menschen starben als im Grippewinter 2018. Und die Neuinfektionen sinken weiter, wie bei Epidemien von Atemwegserkrankungen üblich. Für die Wirtschaft und die Staatsfinanzen sieht Finanzwissenschaftler Homburg allerdings schwarz.

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5 Kommentare

  1. Stephan

    Guten Morgen,

    Hier nunmehr die Entwicklung bzw. Gegenüberstellung 29.04.2020 und 05.05.2020 und aktuell 29.05.2020:

    Infektiöse am 29.04.2020 = 31.126 Menschen
    Infektiöse am 05.05.2020 = 21.929 Menschen
    Infektiöse am 29.05.2020 = 7.980 Menschen

    Hätten die Entscheidungsträger sich mal besser Rat von mehreren Profis eingeholt, bevor eine Nation verwirtschaftet wird und ein Virus auch nicht besiegt werden kann.

    Die Menschen haben nur einen Virus mehr der nicht gefährlicher ist als bestehende Virus Erkrankungen.

    Und wenn man nicht weiß wie gefährlich der aktuelle Virus ist, darf man auch nicht das Volk verängstigen. Auch dieses gehört zu einer sauberen Politik.

    Zumindest die Fallzahlen wurden von Herrn Prof. Dr. Sucharit Bhakdi bereits vor Wochen avisiert.

    Ja, jeder Erkrankte oder Verstorbene ist zu viel, aber an andere Viren sterben mehr als an dem aktuellen Virus.

    Und für die anderen Viren gibt es kein Impfstoff „der die Menschheit rettet“.

    Zumindest werden die Bankenblasen international kaum oder garnicht von der Politik diskutiert.

    Denn eine zweite Bankenkrise hätte viel mehr Mensch krank gemacht oder getötet.

    Glück Auf

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  2. Silas Loy

    Vielen Dank für die Fortführung der roten 2020er-Kurve mit den neuesten Zahlen. Die ganze Tafel ist sehr aufschlussreich auf einen Blick! Sehr geehrte Frau Preardovic, natürlich hängt Deutschland an den europäischen Märkten, aber ebenso hängen auch alle anderen am deutschen Markt. Er ist der grösste Absatzmarkt Europas.Schon deshalb kann man keinen Zwang konstruieren, dass die Deutschen nun irgendwie einseitig tributpflichtig werden gegenüber den meisten anderen Binnenmarktteilnehmern. Der italienische Staat z.B. treibt nicht genug Steuern ein, obwohl die Italiener privat sehr vermögend sind (Medianvermögen). Viel vermögender als die Deutschen. Also sollte sich der italienische Staat erstmal an die eigenen Leute wenden und nicht bei seinen europäischen Partnern Geldgeschenke zu erpressen suchen oder sich verbotenerweise niedrigverzinste Staatsanleihen von der EZB abkaufen lassen. Ähnliches gilt für Frankreich, nur dass da zwar Steuern eingetrieben werden, die aber nicht hinreichen, weil der Staat zu teuer ist (Staatsquote 55%). Auch in Frankreich sind die privaten Vermögen wesentlich höher als in Deutschland. Strukturhilfen ja, aber dann bitte Subsidarität. Europa steht in einem globalen Wettbewerb und kann sich faule Ausreden auf Dauer nicht leisten. Auch nicht mit deutschem Geld. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und ein freundlicher Gruß!

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