Gefahr Transhumanismus – mit Ernst Wolff

6. Jan 20224 Kommentare

Was bringt uns 2022? Ein Stück alte Normalität? Nein, sagt der Journalist und Buchautor Ernst Wolff. Er ist überzeugt, die Krise geht weiter und die Zerstörung von Wirtschaft und vor allem Mittelstand hält an. Ein Gespräch über eine nie dagewesene Macht -und- Geldkonzentration in den Händen weniger, die forcierte Wandlung vom mündigen Bürger zum abhängigen Konsumenten und die Gefahr des Transhumanismus. „Wir haben keine Chance gegen die Maschinen“, sagt Wolff.

Website: http://ernstwolff.com/

Kinderbuch „Friedrichs Traum von der Freiheit“: https://www.buchkomplizen.de/ernst-wolff.html

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Milena Preradovic

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Interview mit Ernst Wolff (deutsch)

Milena Preradovic: Zwei Jahre hocken wir jetzt schon in einer neuen Normalität, die sich niemand hätte ausmalen können komplette Grundrechts und Freiheitseinschränkungen, gewollte Spaltung, Allmachtsfantasien von Politikern und geplanter Zwang zu einer neuartigen medizinischen Behandlung, deren langfristige Folgen im Dunkeln liegen. Und das alles wegen eines Virus, das auch schon RKI Chef Wieler mit einer Grippe verglichen hat. Was bringt nun 2022? Was ist mit unserer Wirtschaft? Mit dem Mittelstand? Was geschieht mit unserem Bargeld? Was ist mit Meinungsfreiheit? Mit Demokratie? In welches System läuft die Welt gerade und was ist unsere Rolle darin? Das bespreche ich mit einem Mann, der die Welt und Finanzpolitik schon vor Korona äußerst kritisch begleitet hat. Jetzt in Punkt Preradovic. Hallo Ernst Wolff.

Ernst Wolff: Hallo, vielen Dank für die Einladung

Milena Preradovic: Sehr gerne, ich stelle Sie kurz vor Sie sind Journalist, Finanzexperte, Buchautor, halten weltweit Vorträge und haben auch eigene Internet Kanäle. Sie sind in Südostasien aufgewachsen, in Deutschland zur Schule gegangen, haben in den USA Philosophie und Geschichte studiert und beschäftigen sich seit Ende der 60er Jahre als Journalist mit Politik und Wirtschaft und da vor allem mit dem Finanzsektor. Sie sind Autor von einigen Büchern, darunter Finanzen, Name, Weltmacht, IWF und Wolf of Wall Street. Jetzt gerade haben Sie das Kinderbuch Friedrichs Traum von der Freiheit geschrieben. Darüber sprechen wir später auch noch. Jetzt erst mal zu diesem Jahr. Nach zwei Jahren Krisenmodus. Was glauben Sie, was wird uns 2022 bringen? Beginnen wir mal mit der Inflation. Die liegt ja bei über 5 Prozent. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Lagarde, glaubt, das sei nur vorübergehend. Was glauben Sie?

Ernst Wolff: Na, ich glaube, dass das eine große Irreführung der Öffentlichkeit ist. Also diese Inflation lässt sich zurückführen auf das, was im Finanzsystem in den letzten Jahren geschehen ist. Man hat immer mehr Geld gedruckt und hat das zu immer niedrigeren Zinssätzen vergeben. Und diese dieser Prozess hat sich im vergangenen Jahr ganz extrem beschleunigt. Und vor allem ist dieser Prozess im Alltag angekommen. Also wir haben über mehrere Jahre schon eine ganze erhebliche Geldschöpfung gehabt und im Alltag nichts davon gemerkt, weil die Inflation sich nicht im Alltag abgespielt hat, sondern an den Finanzmärkten, das heißt an den Aktienmärkten, an den Anleihemärkten und auch im Immobiliensektor. Aber jetzt mit dem letzten Jahr, auch bedingt durch das Kurzarbeitergeld, durch die ganzen Ausgleichs Gelder und durch die Lockdowns ist diese Inflation im Alltag angekommen. Und die wird sich nicht einfach wieder aus dem Alltag entfernen, sondern die wird in der Zukunft zunehmen, weil die Zentralbanken auch gezwungen sind, immer mehr Geld ins System einzuspeisen und weil sie an einem historischen Punkt angekommen sind im letzten März, nämlich bei Nullzinsen. Das heißt, sie können die Zinsen nicht weiter senken, weil das Bankensystem insgesamt nicht mit Negativzinsen leben kann. Sie können also nur noch Geld drucken oder Geld erzeugen per Mausklick. Und das muss in noch größerem Ausmaße geschehen, weil die Zinsen nicht weiter gesenkt werden können. Wir müssen uns darauf einstellen, dass diese Inflation kein vorübergehendes Phänomen ist, sondern dass die lang anhalten wird und sich sogar verschärfen wird.

Milena Preradovic: Und wie hoch kann das gehen?

Ernst Wolff: Oh, das kann ziemlich hochgehen. Das kann in eine galoppierende Über übergehen und das kann später sogar in einer Hyperinflation enden. Also es gibt ja keine anderen Möglichkeiten mehr, dieses System aufrecht zu erhalten, außer durch Besinnungslose das Geld drucken. Und das wird zurzeit ja überall praktiziert auf der Welt. Und dieser Prozess wird einfach zunehmen. Also werden müssen. Wir müssen uns eingestehen, das System unter dem wir leben, ist in seine Endphase eingetreten und es wird ja im Moment auch ganz bewusst in den Abgrund geritten. Also das, was wir seit zwei Jahren erleben, ist nichts anderes als die bewusste Zerstörung des Systems und die gleichzeitige Plünderung durch diejenigen, die die Hebel der Macht in der Hand halten.

Milena Preradovic: Also das System hat ausgedient, weil es nicht mehr funktioniert. Deswegen soll ein neues her. In was für einem System wachen wir dann auf?

Ernst Wolff: Wir werden in keinem System aufwachen, sondern uns wird ein neues System wahrscheinlich. Man wird versuchen, uns ein neues System aufzuzwingen. Und dieses neue System, also da wird im Hintergrund schon kräftig dran gearbeitet. Das wird basierend auf den digitalen Zentralbank Währungen, weil die Währungen, die wir bisher haben, dass die die haben auch eine größere Wandlung durchgemacht. Also Währungen sind ja eigentlich im Grunde Gewährleistungen für einen bestimmten Wert, aber das gilt in unserem Finanzsystem schon lange nicht mehr. Seit 1971 haben wir es weltweit mit Fiat-Währungen, also mit Währungen zu tun, die durch keine realen Werte mehr gedeckt sind. Und dieser Prozess, also das hat jetzt insgesamt 50 Jahre gedauert, ist im Moment in seine Endphase eingetreten. Also die Währung, so wie wir sie kennen, die, die lassen sich auf Dauer nicht aufrechterhalten und deswegen muss ein neues System her. Und dieses neue System wird nicht von der Mehrheit der Menschen irgendwie geschaffen, sondern wird im Moment im Hintergrund ausprobiert von denen, die die Macht in der Hand halten. Und dieses neue System, das besteht aus digitalen Zentralbank, Währungen und digitale Zentralbank. Währungen werden die Menschheit insgesamt total versklaven, weil digitale Zentralbank Währung sind, anders als Kryptowährungen. Das sind zentral gesteuerte Währungen, wo alle Finanztransaktionen von uns von der Zentralbank kontrolliert werden können, manipuliert werden können und wo wir natürlich auch von allen Finanzströmen abgeschnitten werden können.

Milena Preradovic: Ist da China ein Vorbild?

Ernst Wolff: China ist auf jeden Fall ganz vorne in der Pole Position, was diese Einführung des neuen Geldes angeht. Also es gibt zurzeit ein Wettrennen zwischen China und dem dem Hauptkonkurrenten, den USA. Beide haben schon größere Tests durchgeführt, also China in mehreren Großstädten. In China gibt es inzwischen 140 Millionen Wallets. Wo Betriebe oder Einzelpersonen auf digitales Zentralbankgeld zurückgreifen können, allerdings nur in sehr, sehr geringem Rahmen. Also das sind ganz geringe Beträge noch, da wird noch sehr viel herumprobiert, weil noch nicht ganz klar ist, wie welche Auswirkungen das auf das bestehende Bankensystem hat und wie das mit dem in das bestehende System zu integrieren ist und wie der Übergang dann auf dieses neue System funktionieren soll. Aber die Amerikaner haben auch einige Tests laufen. Also auf den Bahamas haben 380000 Bewohner inzwischen den Sand Dollar. Das ist auch eine Wallet auf dem Handy und in einigen Staaten in der Karibik wird es in kleineren, auf kleineren Inseln wie Sant, Lucia und Guadeloupe. Da wird es im Moment auch schon ausprobiert. Da läuft etwas, was den Menschen in den Mainstream-Medien weitgehend vorenthalten wird. Aber da läuft eine Vorbereitung auf ein neues Geldsystem.

Milena Preradovic: Wann erwarten Sie das?

Ernst Wolff: Also ich erwarte, dass in nicht allzu ferner Zukunft aber das große Problem ist, wie es eingeführt werden soll. Und da ist, da ist ja der große Knackpunkt. Also dieses neue Geld, wie ich schon gesagt habe, wird die Menschheit total versklaven und den Staaten in Form der Zentralbanken total unterwerfen. Und deswegen werden die Menschen dieses Geld nicht einfach freiwillig akzeptieren. Und da gibt es einen Plan im Hintergrund. Und dieser Plan läuft folgendermaßen Man bietet den Menschen ein universelles Grundeinkommen an und koppelt dieses universelle Grundeinkommen an das digitale Zentralbankgeld, also universelles Grundeinkommen. Praktisch Die Nachfolge in Deutschland von Hartz IV wird den Leuten dann auf eine Wallet auf ihr Handy gespielt, und zwar in Form von digitalen Zentralbankgeld. Aber um das einzuführen, um das so mehr oder weniger auch als etwas Positives darzustellen, muss man erst mal ein großes gesellschaftliches und wirtschaftliches Chaos erzeugen. Und das ist das, was jetzt seit zwei Jahren sehen. Wir sehen die mutwillige, die vorsätzliche Zerstörung von Wirtschaft und Finanzsystem und von Gesellschaft. Und wahrscheinlich wird es dazu führen, dass wir jetzt weitere Lock Downs bekommen. Und wahrscheinlich wird es dazu führen, dass Millionen von Menschen auf der Straße stehen werden, dass über die Inflation diese Leute auch noch enteignet werden, sodass diese Leute in große Verzweiflung geraten werden. Und dann wird man wahrscheinlich aufwarten mit einer Art humanitären Akt und diesen Leuten sagen Passt auf, wir helfen euch, wir geben euch das universelle Grundeinkommen aber nur in Form von digitalem Zentralbankgeld.

Milena Preradovic: Sie sagen Das ist der Plan. Woher wissen Sie das?

Ernst Wolff: Das kann man sich ja an allen fünf Fingern abzählen, wenn man, wenn man die die Dinge im Finanzsystem und in der Politik einigermaßen zu deuten weiß. Und wenn man sich über Jahre hinweg mit dem beschäftigt hat, was im Hintergrund passiert ist. Also die Zentralbanken arbeiten schon seit vielen Jahren an diesem digitalen Zentralbankgeld. Die Situation ist immer brenzliger geworden. Wir haben ja schon mehrere beinahe Zusammenstürzen des Systems erlebt. Also das globale Finanzsystem bis 1998 das erste Mal in großen Schwierigkeiten wäre gewesen, konnte damals durch einige Banken mit Hilfe von ungefähr vier Milliarden Dollar gerettet werden. Ist zum Zweiten Mal 2007 2008 innerhalb der Weltfinanzkrise beinahe kollabiert, konnte damals von den Staaten mithilfe von Steuergeldern gerettet werden, geriet dann wieder in Schwierigkeiten im Rahmen der Eurokrise. Dann sind die Zentralbanken eingesetzt worden. Die Zentralbanken haben Unsummen an Geld geschaffen, aber die Zentralbanken sind im letzten Jahr 2020 oder vorletzten Jahr 2020 im März an ihre Grenzen gestoßen, weil sie die Zinssätze dann auf Null gesenkt haben. Das heißt, sie haben jetzt nur noch von zwei Dritteln eines übrig, und das ist eine weitere Geldschöpfung aus dem Nichts.

Milena Preradovic: Wenn das Zentralbankgeld kommt, dann werden Banken ja höchstwahrscheinlich überflüssig. Ich frage mich jetzt, was ist eigentlich mit unserer produzierenden Wirtschaft? Werden wir dann noch eine Art Marktwirtschaft haben oder ist es eine Planwirtschaft? Oder was wird das werden?

Ernst Wolff: Also das wird sehr schwierig zu sehen zu sehen sein, weil ich meine, die die Marktwirtschaft, die haben wir ja noch. Wir haben ja keine Planwirtschaft und wir haben eine sehr chaotische Marktwirtschaft mit gewissen planwirtschaftlichen Elementen Elementen um sie irgendwie am Leben zu erhalten. Also im Grunde ist es also viele sagen ja im Moment das, was jetzt gemacht wird, das sind sozialistische Maßnahmen, also das kann ich nicht so sehen, sondern das sind das sind Maßnahmen, um den Kapitalismus in seiner bestehenden Form eigentlich aufrecht zu erhalten. Das, was die meisten Leute nicht verstehen, ist, dass die Zentralbanken, die dieses System ja mehr oder weniger von hinten dirigieren und leiten, dass die inzwischen nicht mehr frei handeln können und zwar spätestens seit der Krise von 2007 und 2008, sind die im Grunde nichts anderes als Geiseln des digital finanziellen Komplexes. Also unsere Welt im Moment ist und wird nicht von von von Politikern geleitet. Die wird auch nicht von den Zentralbanken geleitet, sondern die wird geleitet von Leuten, die nicht gewählt sind und die im Hintergrund eine ungeheure politische Macht an sich gerissen haben und ungeheuer natürlich viel Geld an sich gerissen haben und vor allen Dingen das zweite Gold unserer Zeit beherrschen. Und das sind die Daten. Also dieser digital finanzielle Komplex, der besteht aus den fünf Großen an der Spitze. Aus den fünf großen Digitalkonzerne, das sind Alphabet, Amazon, Microsoft, Facebook und noch irgendwas mit A Alphabet, Amazon und Apple. Apple ist auch noch dabei, das sind die fünf Großen auf der digitalen Seite und auf der finanziellen Seite sind das die großen Vermögensverwaltung.

Also wir haben im Finanzsystem eine große Veränderung erlebt. In den letzten 30, 40 Jahren, also mit der Finanzialisierung, die ab den Jahren eingetreten ist, haben zuerst die Investmentbanken sehr viel Macht bekommen. Dann, durch die Deregulierung, sind es die Hedgefonds gewesen. Und so ab ungefähr der Jahrtausendwende sind es die großen Vermögensverwaltung, die heute den Ton angeben. An der Spitze stehen da Blackrock und Vanguard, Fidelity und State Street. Also alleine diese vier verwalten im Moment Vermögen von ungefähr 24 Billionen Dollar. Das ist also mehr, als die Amerikaner die amerikanische Wirtschaft in einem Jahr an Dienstleistungen erbringt und an Waren produziert. Daran sieht man, wo die Macht heute wirklich liegt. Die liegt bei diesen digitalen, finanziellen Komplex und der kann die Zentralbanken zwingen, das zu machen, was er gerne möchte. Also wenn die Spitzen von Vanguard und von Blackrock irgendeinen Markt in die Knie zwingen wollen, dann können sie das innerhalb von 24 Stunden tun. Und außerdem sind die Zentralbanken inzwischen vollkommen von diesen Großunternehmen abhängig. Also der größte Berater der Federal Reserve, also der amerikanischen Zentralbank, ist Blackrock und der größte Berater der Europäischen Zentralbank ist auch Blackrock. Also wenn diese Zentralbanken neues Geld schöpfen, dann erzählt denen Blackrock, wohin diese ganzen Geldströme fließen sollen. Also wichtig zu verstehen, um zu verstehen, was in der Welt vor sich geht, ist, sich von der Idee zu verabschieden, dass die Politik irgendwelche Macht hat, dass die Zentralbanken irgendwelche Macht haben. Das wirkliche Machtzentrum heute ist der digital finanzielle Komplex.

Milena Preradovic: Und es ist doch auch so, dass die meisten Medien weltweit gesehen auch in, sagen wir mal in den Händen der großen Vermögensverwalter sind. Oder wie WeChat und

Ernst Wolff: Black alles ist in deren Ende auch die großen Digitalkonzerne, also Microsoft oder Apple oder Amazon. Egal wen sie da sehen, wenn sie da mal nachgucken. Die großen institutionellen Aktionäre, die größten, das sind immer Blackrock, Vanguard, State Street, Fidelity. Und das gleiche gilt für alle Medien der Welt. Die sind alle inzwischen in den Händen dieser ganz Großen. Also da gibt es noch einige kleinere. Da gibt es zum Beispiel Die Bild-Zeitung ist eine Art von von KKR, einem Hedgefonds aus den USA. Aber jetzt müsste man vielleicht mal nachgucken, wem gehört KKR oder wem gehört in Wirklichkeit KKR? Und vor allen Dingen KKR kann auf jeden Fall von von von Blackrock und Vanguard in die eine oder die andere Richtung gedrängt werden. Das ist überhaupt kein Problem für die.

Milena Preradovic: Sie haben gerade gesagt, die Politik hat nichts mehr zu sagen. Welche Rolle spielt die Politik? Wie müssen wir uns das vorstellen?

Ernst Wolff: Also die Politiker, die die die müssen sich dem beugen, was da, was da der digital finanzielle Komplex entscheidet. Und das gibt da mehrere verschiedene Zwangs Mechanismen. Also ein gutes Beispiel dafür, wie die Politik von der von der Wirtschaft, von der Finanzwirtschaft gesteuert wird. Ist Griechenland in Griechenland ist 19, 2015 hat es Wahlen gegeben. Ich glaube es war 2015. Da ist die Syriza an die Macht gekommen und die Syriza wollte die Austeritätspolitik beenden. Und das war natürlich ein Schlag ins Gesicht der der gesamten Finanzwirtschaft, die ja diese Austeritätspolitik selber die Agenda vorangetrieben hat. Und was haben die damals gemacht? Die EZB, die die Europäische Zentralbank hat Griechenland kurzerhand für ein, zwei Wochen mal von allen Finanzströmen abgeschnitten. Und das Ergebnis war, dass Syriza anschließend das schärfste Austeritätprogramm durchgesetzt hat, was je in Europa durchgesetzt wurde. Da sind die Politiker innerhalb von wenigen Tagen umgefallen und haben genau das Gegenteil von dem getan, was sie im Wahlkampf versprochen haben. Wenn sie das nicht getan hätten, bin ich ganz sicher, werden sie ganz schnell abgewählt, beseitigt oder abgewählt worden. Also da gibt es auch jede Menge Mechanismen, mit denen man Politiker in die Knie zwingen kann. Das muss nicht mehr mit Gewalt sein. Da werden dann einfach Medienkampagnen gegen diese Politiker gestartet, da wird aus deren Privatleben irgendwas hervorgekramt und dann sind die ganz schnell weg vom Fenster.

Milena Preradovic: Glauben Sie, dass die Politiker das wirklich wissen?

Ernst Wolff: Ich weiß nicht, wie viele Politiker das wissen. Ich denke aber, um Politiker zu werden, muss man sehr biegsam das Rückgrat haben und auch ein feines Gespür dafür haben, was von einem verlangt wird. Und deswegen denke ich es. Es ist natürlich auch gewollt, dass Politiker viele Zusammenhänge im Hintergrund nicht verstehen. Also mich haben in den letzten Jahren immer sehr verwundert die wirtschaftlichen oder die finanzwirtschaftlichen Aussagen von Leuten wie Frau Merkel oder auch von einigen Finanzministern oder auch von hochrangigen anderen Politikern, die mir gesagt zu verstehen gegeben haben, dass diese Leute dieses Finanzsystem überhaupt nicht durchschauen. Aber um so leichter sind sie ja zu führen. Wenn ein Politiker das Gesamtbild nicht wirklich durchschaut und nur Teile davon versteht, dann kann man ihn natürlich viel leichter in die eine oder die andere Richtung drängen.

Milena Preradovic: Haben Sie den Eindruck, dass Politiker heute ins Amt gehievt werden? Von außen? Stichwort. Jeden Tag.

Ernst Wolff: Ja, ganz ganz sicher. Das konnte man jetzt im letzten Wahlkampf ja ganz wunderbar sehen, gerade an den an dem Aufschwung, den die Grünen gehabt haben durch die viele Berichterstattung über die Grünen. Dazu muss man natürlich wissen, dass es im Hintergrund neben dem digital finanziellen Komplex auch noch einige andere Organisationen gibt, die diesen digital und digital finanziellen Komplex zuspielen. Und ganz eine ganz wichtige Rolle spielen dabei die großen Stiftungen. Das ist auf der einen Seite die Bill und Melinda Gates Stiftung, die Finanz mächtigste Stiftung der Welt. Das ist aber auch auf der anderen Seite des World Economic Forum in Davos das World Economic Forum, in dem seit 50 Jahren die finanzielle und die korporative Elite der Welt und die politische Elite der Welt zusammenkommt. Und dieses World Economic Forum, das WEF, das bildet seit Anfang der 90er Jahre die politische und die Corporate kooperative Elite der Welt aus. Und Frau Baerbock zum Beispiel ist einer von den Zöglingen dieses die, die dieses oder dieser Organisation. Sie ist, glaube ich, in der Klasse von 2020. Und sie ist übrigens die erste Politikerin, die während ihrer Amtszeit noch von diesem Forum weiter ausgebildet werden wird, weil die Kurse liefen früher über ein Jahr. Diese Kurse laufen inzwischen über fünf Jahre, sodass wir also eine Außenministerin haben, die über dreieinhalb bis vier Jahre noch weiter vom direkt gelenkt werden kann. Vom World Economic Forum also einige andere Namen, nur die, von denen ausgebildet wurden. Emmanuel Macron, Sebastian Kurz, Nicolas Sarkozy, Tony Blair, Bill Gates, Jeff Bezos, die gesamte Elite der Welt, auch in China. Jack Ma ist mit dabei. Dann sind auch Medienvertreter dabei, wie zum Beispiel Sandra Maischberger aus Deutschland. Also da wird also rundum dafür gesorgt, dass die die Medienbereich Berichterstattung in die richtige Richtung geht und dass Politiker das tun, was die der digitale finanzielle Komplex von ihnen verlangt.

Milena Preradovic: Genau die sind dann gut vernetzt. Da passt ja auch der Wechsel des Gestolpert einen österreichischen Ex-Kanzler Kurz gut rein, der ja jetzt ins Silicon Valley übergeht, zum US-Investor Peter Thiel hat da angeheuert. Das ist ich meine, ich habe gedacht Wow, ist das durchsichtig?

Ernst Wolff: Ja, es ist unglaublich, welche Dreistigkeit da herrscht. Also Peter Thiel ist einer der Milliardäre, also einer der führenden Leute in diesen digital finanziellen Komplex. Und dass der sich einen Politiker da gleich Reinhold, um mit dem dann weiterzumachen, das hätte ich auch niemals erwartet, hätte ich schon ein bisschen mehr Scham erwartet. Aber offensichtlich haben die das Gefühl, dass sie inzwischen so viel Macht haben, dass die, dass die vollkommen schamlos handeln.

Milena Preradovic: Genau. Aber jetzt kommen wir mal zu unserer Rolle in diesem neuen System. Also unsere. Die Bürger Rolle. Wir. Normale Menschen. Welche Rolle ist uns zugedacht?

Ernst Wolff: Ja, uns ist da gar keine Rolle zugedacht. Also uns ist die Rolle von von Konsumenten zugedacht. War aber immerhin ein Thema. Na ja, das große Problem ist, dass wir es dann doch noch mit einem Riesenproblem im Hintergrund zu tun haben. Und das ist die vierte industrielle Revolution. Also wir erleben ja im Moment, dass die künstliche Intelligenz allen Orts überall übernimmt und immer mächtiger wird und dass die künstliche Intelligenz dafür sorgt, dass in den nächsten Jahren also Millionen und Abermillionen von Arbeitsplätzen werden verlorengehen. Also man muss sich nur überlegen. Also meine Lieblingsbeispiel ist da das autonome Fahren. Das autonome Fahren wird dafür sorgen, dass bis 2030 ungefähr 800000 Berufskraftfahrer in Deutschland ihren Job verlieren. Oder dass jetzt über die Lock Downs eingeführte Homeschooling wird im Endeffekt dazu führen, dass man nicht mehr 800000 Lehrer in Deutschland braucht, sondern dass man mit vielleicht 800 Lehrern auskommt. Aber man kann die ganzen Kinder in den Schulen einfach vor Bildschirme setzen. Und dann reicht es, wenn man für jede Klassenstufe und für jedes Fach einen einzigen Lehrer anstellt.

Milena Preradovic: Wie kann man sie auch bei kann man sie auch ganz gut indoktrinieren, wenn man das dann so wollte

Ernst Wolff: Und wunderbar und man kann alle Klassenarbeiten und alle alle Hausaufgaben kann man über die künstliche Intelligenz mithilfe von vorgefertigten Tests kontrollieren. Und man kann die Kinder vor allen Dingen an dieses ganze digitale System gewöhnen, sodass die dann wirklich gute kleine Ja-Sager werden. Aber das sind wirklich alles Schreckensvisionen. Allerdings, das ist ein Prozess, der wirklich in vollem Gange ist. Und dieser Prozess ist natürlich schrecklich. Der wird dafür sorgen, dass unendlich viele Leute auf der Straße landen. Also der wird ja weltweit auch stattfinden, also auch in den ganzen Entwicklungs- und Schwellenländern. Die sind natürlich auch viel härter betroffen als wir. Die sind ja auch in den letzten zwei Jahren viel härter betroffen gewesen als wir. Also es gibt ja etwa 1,5 bis 2 Milliarden Menschen, deren Lebensstandard gesenkt worden ist durch die Maßnahmen. Und es gibt ungefähr 150 bis 200 Millionen, die jetzt hungern, die vorher nicht gehungert haben. Aber wenn wir sehr viele

Milena Preradovic: Tote auch durch die Lockdown in den Ländern, wo Menschen mit einem Dollar pro Tag auskommen müssen, wenn der wegfällt.

Ernst Wolff: Also das ist eine humanitäre Katastrophe von biblischen Ausmaßen angerichtet worden.

Milena Preradovic: Interessiert hier aber auch keinen.

Ernst Wolff: Offensichtlich nicht. Also die Politik macht ja an diesen Maßnahmen weiter völlig ungehindert und verschärft die Maßnahmen jetzt im Moment, obwohl die, die die Begründung ja immer fadenscheiniger werden, obwohl ja die, die die Zahlen, die uns vorher angedroht worden, von der ganz großen Gesundheitskatastrophe bis heute nicht eingetroffen sind und im Grunde sogar rückläufig sind. Trotzdem wird diese Agenda weiterverfolgt. Und das zeigt mir, dass hinter dieser Agenda, wo es offiziell ja um unsere Gesundheit geht, in Wirklichkeit um etwas ganz anderes geht Es geht darum, dieses System zum Zusammenbruch zu bringen und ein neues System zu errichten. Aber noch einmal zurück zu dieser vierten industriellen Revolution Wenn so viele Leute ihren Arbeitsplatz verlieren, werden so viele Leute auch als Konsumenten ausgefallen ausfallen. Und diese Leute müssen natürlich irgendwie am Leben erhalten werden und durchgefüttert werden. Aber nicht deswegen, um diesen Leuten zu ermöglichen weiterzuleben, sondern weil man Konsumenten braucht, weil unsere Wirtschaft ist Konsum getrieben. Und genau deswegen wird man auch dieses universelle Grundeinkommen einführen. Es ist kein humanitärer Akt, sondern ist ein Akt, um dieses System in seinem Endstadium noch eine Zeit lang weiter aufrecht zu erhalten. Aber das wird auf Dauer nicht funktionieren.

Milena Preradovic: Erstaunlicherweise sind ja die Reichen in den letzten zwei Jahren viel, viel reicher geworden und wir Bürger eigentlich ärmer. Zufall? Oder ist das schon Plan? Auch?

Ernst Wolff: Nein, nein. Das ist also garantiert kein Zufall. Es ist ungeheuer viel Geld von unten nach oben gegangen. Es sind ja auch riesige Rettungsgelder gezahlt worden. Und das Ganze, was wir in den letzten zwei Jahren gesehen haben, ist ja, wenn man es mal ganz objektiv betrachtet, nichts anderes gewesen als ein riesiger historischer Angriff auf den Mittelstand. Also die ganz oben. Die Großkonzerne haben sich in unvorstellbarer Weise bereichert. Die haben einmal durch die Lock Downs gewonnen, die die großen IT-Konzerne haben riesige Gewinne eingefahren, weil natürlich die Leute durch diese da uns alle gezwungen waren, entweder online zu kaufen oder Homeoffice zu machen oder Homeschooling zu betreiben. Und dazu braucht man natürlich die Geräte und die passende Software. Es wurden ungeheuer viele Konferenzen abgehalten. Die ganzen Konzerne, die in diesem Bereich arbeiten, haben gewaltige Gewinne eingestrichen. Also ich denke, dass Herr Bezos also auch unglaubliche Gewinne gemacht hat. Hat ja auch einige hunderttausend Leute eingestellt im letzten Jahr. Also Amazon ist auf dem Weg der größte Arbeitgeber in den USA zu werden hat inzwischen 1,2 Millionen Angestellte. Also da ist eine eine Umverteilung am Werke und das ganze neue Geld, was neu geschaffen worden ist, ist ja nicht an uns alle gegangen, sondern das ist an die Großen gegangen, zum Beispiel an die Autokonzerne.

Ernst Wolff: Es ist an die Luftfahrtgesellschaften gegangen, an die großen Touristik Konzerne. Ein gutes Beispiel, was ich immer gerne nehme ist TUI. TUI hat insgesamt 4,8 Milliarden an Entschädigungen enthalten, aber das einzelne Zimmermädchen, was irgendwo in Portugal arbeitet, oder der Fahrer, der auf Sri Lanka die Leute ins Hotel bringt. All diese Leute sind leer ausgegangen. Da kann man sehen, dass es eine riesige Umverteilung von unten nach oben gegeben hat. Und das alles ist kein Zufall. Ich erinnere da immer gerne an den Spruch von von dem amerikanischen Präsidenten Roosevelt, der mal gesagt hat Nichts auf der Welt, in der Politik passiert zufällig. Wenn du genauer hinguckt, dann weißt du, das alles geplant war. Und das, was wir im letzten zwei Jahren gesehen haben, das ist geplant gewesen. Wir wissen ja inzwischen auch von diesen ganzen Events, wo er Event 201. Wir wissen, dass die Rockefeller Foundation schon im Jahr 2010 ein log step scenario veröffentlicht hat, in dem einzelne Schritte dieser ganzen Agenda vorweggenommen wurden. Also da ist im Hintergrund schon einiges geplant gewesen.

Milena Preradovic: Ich sehe im Internet viele Bilder. Das sind für mich fast schon Symbol. Bilder von feiernden Menschen, die bedient werden von Menschen mit Masken auf. Und ich habe so den Eindruck, da werden Bürger zu Bediensteten gemacht. Trügt mich das irgendwo? Ist das. Ich denke, dass unsere Rolle.

Ernst Wolff: Ja, ich denke, das ist so die Idee, die die neue Zweiteilung der Gesellschaft, dass es Leute gibt, die oben sind und Leute gibt, die unten sind, und dass die, die unten sind, sich auch gefälligst damit abzufinden haben, dass die oben ihnen auch einen Maulkorb umhängen. Also für mich ist die, die das die Pflicht zum Masken tragen, nichts anderes als die Pflicht, einen Maulkorb zu tragen und sich dem zu fügen, was einem aufoktroyiert wird, ohne dass man irgendwelche Hintergründe versteht. Und wir wissen ja, dass diejenigen, die uns heute dazu zwingen, selber am Anfang der Krise gesagt haben Masken bringen nichts. Also es ist wirklich eine ganz absurde Agenda. Aber im Moment muss man sagen sehr viel wird uns unter unter fadenscheinigen Gründen aufgedrückt, aber da muss man dann immer genau dahinter gucken und dann wird man finden, es gibt andere Gründe. Und da gibt es bestimmt auch einige psychologische Mechanismen, die im Moment ganz gewaltig vorangetrieben werden, um die Leute zu hörigen kleinen Sklaven eines neuen Systems zu machen.

Milena Preradovic: Ja, man hat eh den Eindruck, dass viele Menschen sich damit schon arrangiert haben. So nach dem Motto Staat, kümmere dich um mich, dann bin ich auch brav. So das betreute Leben quasi als Sehnsucht.

Ernst Wolff: Als menschliche Sehnsucht. Ganz sicher der Fall. So viele Leute haben natürlich auch Angst und viele Leute sind natürlich auch verzweifelt und viele Leute erkennen einfach auch ihre Ohnmacht, weil das ist natürlich eine Kraft und eine Macht, die es so in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben hat. Das hat es noch nie gegeben, dass einzelne Konzerne, das wenige Menschen, wenn sie heute irgendwie meinetwegen fünf Personen in einem Raum zusammenbringen, wenn diese fünf Personen das sind, meinetwegen Larry Fink, das ist Bill Gates, das ist Elon Musk, das sind dann meinetwegen Peter Thiel und noch irgendein Milliardär. Wenn die zusammen sind, dann haben die erhebt. Mehr Macht als alle Regierungschefs der EU plus dem amerikanischen Präsidenten plus dem russischen Präsidenten und plus dem chinesischen Präsidenten. Das hat es in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben und das ist ja teilweise auch offensichtlich gewesen. Wenn ich mich daran erinnere Im letzten Januar ist dem amerikanischen Präsidenten Trump, der als mächtigster Mann, als als Präsident, als mächtigster Mann, Mann der Welt gilt, ist der der Twitter-Kanal abgestellt worden. Da ist also eine eine ein IT-Konzerne in der Lage gewesen, dem vermeintlich mächtigsten Mann einfach den Mund zu verbieten und dem seine Follower weg zu streichen. Daran sieht man, wer wirklich in unserer Welt heute die das Heft in der Hand hat.

Milena Preradovic: Und wir sind ja noch mittendrin. Digitalisierung spielt ja eine ganz große Rolle. Aber wo geht das noch hin? Stichwort Internet der Körper der Bodies.

Ernst Wolff: Ja, das ist eine ganz schreckliche Entwicklung. Das ist genau auch das, was ich denke. Was hinter dieser ganzen Kampagne, dass man uns da mit irgendwelchen medizinischen Stoffen da da belästigt, im Moment was dahinter steckt. Ich denke, das geht da um die biometrische Erfassung der Menschen. Also es ist so, dass das die, die ganze Digitalwirtschaft natürlich davon träumt, dass sie jeden einzelnen Menschen auf der Welt digital erfassen kann, ohne dass dieser Mensch zum Beispiel sein Smartphone bei sich trägt. Und da gab es auch und das ist ganz interessant, da gab es in den Kreisen der Zentralbanken, als angefangen wurde, über digitales Zentralbankgeld zu sprechen, auch schon die Idee, dass man den Leuten ein Tattoo gibt, so dass man den Einzelnen auf jeden Fall immer identifizieren kann. Also am Anfang wurde von einem Tattoo gesprochen, dann wurde von einer Impfung gesprochen. Inzwischen sind all diese ganzen Beiträge, die sind im Internet verschwunden. Aber ich denke, das ist im Grunde der, der der Hintergrund dieser ganzen Kampagne, die im Moment läuft, weil das würde es den den den großen Digitalkonzerne und auch den Finanzkreisen Konzernen natürlich sehr einfach machen. Außerdem könnte das dazu führen, dass man die zwei Milliarden Menschen, die im Moment noch nicht an der digitalen Welt und auch an der Finanzwelt teilnehmen, dass man die auch mit integriert. Man müsste diesen ganzen Leuten nur irgendwas injizieren, dass man sie biometrisch identifizieren kann. Dann kann man denen auch ein Konto geben und dann kann man denen auch dieses universelle Grundeinkommen zukommen lassen. Und dann hat man die in deren Augen. Perfekte Welt.

Milena Preradovic: Ist das schon der Transhumanismus, von dem auch Klaus Schwab schwärmt?

Ernst Wolff: Das ist genau dieser Transhumanismus. Das ist die Idee, die Verbindung des des einzelnen Individuums mit der digitalen Welt. Das ist eine ganz, ganz grausame Entwicklung, weil das widerspricht auf jeden Fall meinem Menschenbild, weil ich denke, dass die wichtigste Eigenschaft des Menschen die Selbstbestimmtheit ist, also dass er selbst über sein Leben entscheiden kann. Wenn wir allerdings mit dieser digitalen Sphäre verbunden werden, dann werden wir sehr schnell hilflos werden, weil die digitale, die die die künstliche Intelligenz inzwischen so weit vorangetrieben ist, dass wir Menschen mit dieser künstlichen Intelligenz nicht mehr mithalten können. Also ich erinnere in dem Zusammenhang nur daran, dass im letzten Jahrhundert es einen Machtkampf gegeben hat zwischen dem damaligen Schachweltmeister Karpow, und ich glaube, dass das das Schachprogramm hieß Big Blue. Und das war das erste Mal, wo eine künstlich generierte Schachcomputer einen Menschen geschlagen hat. Und inzwischen gibt es weitere Generationen dieser Schachcomputer. Die schlagen die Schachcomputer von damals mit 100 zu 0. Das heißt heute deswegen spielen Schach Weltmeisterschaften heute schon gar keine große Rolle mehr. Ich weiß noch, dass ich zum Beispiel als Kind mit meinem Vater manchmal Schachspieler Partien nachgespielt habe. Das wird heute alles nicht mehr gemacht, weil man heute genau weiß, kein Mensch kann diesen Maschinen mehr das Wasser reichen. Und das ist natürlich eine grausame Entwicklung, wenn man sich vorstellt, dass wir alle mit der digitalen Welt verbunden werden, diese digitale Welt aber viel weiter ist, viel schneller sein kann in bestimmten Entscheidungsprozessen als wir selber und uns dann durch das Leben lenkt und leitet. Nebenbei würde unser gesamtes, unser gesamter emotionaler Bereich ja wegfallen, weil der würde ja dieser digitalen Intelligenz vollkommen untergeordnet.

Milena Preradovic: Ja, man hat auch den Eindruck, das Zusammenkommen von Menschen nicht unbedingt gewollt ist. Das heißt, dass der Kontakt eingeschränkt werden soll, der ja auch sehr sehr wichtig ist eigentlich für Menschen. Wir sind soziale Wesen.

Ernst Wolff: Das ist einfach diese irre Vorstellung dieser dieser digitalen Nerds. Und zu denen gehören ja Leute wie Bill Gates und Elon Musk. Also man muss ja sagen, das sind, das sind wirklich Irre, die da an der an der Macht sind. Also man muss sich nur vorstellen, dass das ein Elon Musk davon ausgeht, dass man das Problem der Überbevölkerung dadurch bekämpfen sollte, dass man die Menschen auf andere Planeten Planeten transformiert. Also das ist so irre, diese Vorstellung. Und ich meine auch auch Bill Gates. Da muss man wirklich mal sich ansehen, mit welchen Geschäftsmethoden der Microsoft nach oben gebracht hat. Da gab es also diverse Prozesse und diverse Schweigegeld Zahlung. Er hat sich als Geschäftsmann wirklich, der hat die Ellenbogen ausgefahren wie kein zweiter. Das war ein absolut hemmungsloser Geschäftsmann. Und dass ausgerechnet dieser Geschäftsmann dann eine Stiftung zum Wohl der Menschheit gründet und ausgerechnet dieser Menschheit, den Leuten in der Dritten Welt, die. Unter seinem Regime immer gelitten haben, dass er denen dann über die Impfung ein schöneres Leben vermitteln will, dass es so ausgeschlossen, dass es so wahnsinnig.

Milena Preradovic: Ja, da war der Stand doch Microsoft stand doch auch vor der Zerschlagung schon mal

Ernst Wolff: So richtig da. Da gab es auch diverse Prozesse lauterer Praktiken. Genauer gesagt. Ganz genau. Man muss nicht wirklich mal den Lebenslauf von Bill Gates ansehen und mal sehen, mit welchen geschäftlichen Methoden der gearbeitet hat. Und das ist genau der Mensch, der die, die die großen Organisationen wie die GAVI, also die die Allianz zur zur Impfung und Immunisierung der Menschen vorangetrieben hat, der aber auch Mitgründer war, der der Better than Cash Alliance also, der dafür sorgt, dass weltweit das Bargeld abgeschafft wird. Inzwischen unterstützt von über 34 Regierungen in der Welt. Also das sind, da sind wirklich die schlimmsten Unmenschen im Moment die, die da an die an den Hebeln der Macht sitzen und das ist, was wir im Moment erleben, ist natürlich auch etwas ganz Schreckliches, was uns jeden Tag wirklich Existenz, ja auch selber bedroht und uns und unser Leben ja ganz gewaltig einschränkt. Und das wird von diesen Leuten bestimmt.

Milena Preradovic: Das ist verrückt. Eigentlich. Ja, ja. Kommen wir noch mal zum anderen Thema. In einem Artikel haben Sie geschrieben, Sie erwarten diesen Winter noch eine Energiekrise. Wie? Wie könnte die aussehen?

Ernst Wolff: Diese Energiekrise wird bewusst vorangetrieben, weil er zum einen werden sind in Europa, in Deutschland, der jetzt gerade drei Kernkraftwerke zum Jahresende abgeschaltet worden, ohne dass man für Ersatz gesorgt hätte im Bereich der alternativen Energien. Zum anderen haben wir sowieso eine Energieknappheit, die aber künstlich herbeigeführt wurde durch die ganzen Lockdown, durch die ganzen Lieferengpässe und die ganzen zerbrochenen Lieferketten. Und da wird im Grunde noch weiter dran geschraubt. Jetzt sind ja auch die Grünen an der Macht. Jetzt heißt es, dass wir nur noch auf alternative Energien zurückgreifen müssen, dass die Kohle weiter eingeschränkt werden muss. Also da wird ganz, ganz systematisch daran gearbeitet, dass es zu einer weiteren Energiekrise kommt. Und dann müssen wir wissen, dass diese Energiekrise natürlich auch ein Teil des großen Planes ist. Also wir werden durch Lockdown. So werden wir gezwungen, zu Hause zu bleiben. Dadurch wird die Arbeitslosigkeit vorangetrieben. Mit der Energiekrise werden die Leute noch weiter in die Enge getrieben und ich bin ziemlich sicher, dass irgendwann auch die großen Ausfälle im Internet dann auftreten werden. Dass alles, was wir im Moment sehen, ist, dass die Leute in möglichst großer Verzweiflung getrieben werden. Ich glaube sogar daran, dass man versucht, Bürgerkriege zu inszenieren, um dann am Schluss mit der Wohltat des universellen Grundeinkommens aufzuwarten. Und dass man glaubt, so auf diese Art und Weise die Herrschaft des digital finanziellen Komplexes zumindest noch über eine geschichtliche Periode hinweg retten zu können.

Milena Preradovic: Da könnten ja auch Blackouts dabei helfen. Ganz genau. Es ist ja so, dass die Diskussion über Blackouts, was mich so irritiert, von Politikern angeheizt wird und vor allem von den alten Medien auch hier in Österreich. Die Kronenzeitung hat über Tage immer wieder irgendwas von Blackouts geschrieben, ohne dass es einen gegeben hat vorher. Das ist natürlich sehr ungewöhnlich für ein Boulevardblatt. Mich macht so ziemlich misstrauisch. Also können Sie sich auch Blackouts als Mittel der Regierenden vorstellen?

Ernst Wolff: Absolut, absolut. Aber diese Blackouts, die die das ist da, müssen die Politiker da gar nicht versorgen, sondern da können die Digitalkonzerne versorgen. Also mein Halt. Heute ist alles den Digitalkonzerne unterworfen. Und das ist natürlich das Besondere an unserer Zeit. Also bis bis bis in. Wenn man die letzten paar Hundert Jahre nimmt, da war immer Geld der entscheidende Faktor für dafür, wer Macht ausüben konnte. Heute sind es die Daten und die Digitalisierung, also wer an den Hebeln dieser digitalen Intelligenz sitzt. Und das sind natürlich die Digitalkonzerne, die können alles abschalten. Also wenn ein Digital Konzern einen anderen Konzern, einem anderen Konzern bei der Digitalisierung hilft, dann hat er natürlich Einblick in alle Geschäfts Vorgänge, in alle finanziellen Transaktionen, aber auch in alle wichtigen weiteren Dinge. Also heute kann man könnte bin ich ziemlich sicher, dass man über irgendwelche Hacker Gruppen ganze Energieströme da abschneiden können und das, dass man über irgendwelche trainierten Hacker Gruppen und die gibt es in den Geheimdiensten garantiert zu großen Zahlen, dass man auf diese Art und Weise Energie Engpässe erzeugen kann und dass man da auch Blackouts erzeugen kann.

Milena Preradovic: Ja ja, das war auch so mein Verdacht. Etwas was ich sie fragen wollte, um was ich dich die ganze Zeit frage Welche Rolle spielt eigentlich China in diesem großen Umbruch? Freund oder Feind des Grand Reset.

Ernst Wolff: Ja, das ist eine ganz, ganz vertrackte Angelegenheit, weil in China tobt ein großer Machtkampf, in China tobt ein großer Machtkampf zwischen der Regierung, also der regierenden Kommunistischen Partei und dem digital finanziellen Komplex in China. Man Das wissen ja alle, dass Jack Ma, der vom World Economic Forum trainiert wurde, dass er kaltgestellt wurde. Alibaba Das ganz genau. Ja, ganz genau. Wir wissen aber auch, dass ein ganz interessantes Phänomen war. Im Mai letzten Jahres gab es eine Konferenz des International Finance Forums, dass es so etwas Ähnliches wie das WEF in Davos, nur unter der Leitung der Chinesischen Kommunistischen Partei. Und da hat der führende Kader, der zuständig ist für die Einführung der des. Yuan. Der chinesischen digitalen Zentralbank Währung. Da hat der gesagt, dass die chinesische digitale Zentralbank Währung möglicherweise auf dem Netz von Ethereum oder auf dem Netz von DM herauskommen könnte. Die wiederum ist die Nachfolge Währung von Libra und Libra ist die private Währung von Mark Zuckerberg, also die Währung, die Mark Zuckerberg über über Facebook, was er jetzt Meta heißt, im letzten Jahr herausgeben wollte. Da zeigt sich für mich, dass die chinesische Kommunistische Partei im Hintergrund irgendwie eine Allianz offensichtlich gebildet hat mit dem westlichen digital finanziellen Komplex. Und das würde für mich auch Sinn machen, weil der chinesische digital finanzielle Komplex ist natürlich ein großer Konkurrent des westlichen, digitalen, finanziellen Komplexes. Und der Westen, also die großen Digitalkonzerne im Westen, würden natürlich nichts lieber sehen, als wenn die chinesischen großen Konzerne in Schwierigkeiten geraten. Und da haben sie sich offensichtlich jetzt als Partner die chinesische Regierung, die chinesische Kommunistische Partei ausgesucht. Wie dieser ganze Konflikt ausgeht, das kann ich im Moment nicht sagen. Aber ich vermute auch, dass dieser Konflikt etwas mit dem Abzug der Amerikaner aus Afghanistan zu tun hat. Die Amerikaner sind ja über Nacht aus Afghanistan verschwunden. Nach 20 Jahren, haben das gesamte Kriegsmaterial dem vermeintlichen Feind da überlassen, haben keine der Luftblasen zerstört. Das wäre das normale, der normale Rückzug gewesen, sondern haben alles den anderen überlassen. Und ich vermute, dass im Hintergrund die Amerikaner erpresst wurden von den Chinesen, dass die Chinesen gesagt haben Wenn ihr euch nicht zurückzieht, dann treten wir mit dem digitalen Yuan auf. Und das würde für die Amerikaner riesige Schwierigkeiten bedeuten. Sobald die Chinesen mit dem digitalen Geld voran preschen, könnten die das nämlich auf internationaler Ebene tun. Die sind ja über die Neue Seidenstraße verknüpft mit dem

Milena Preradovic: Sie brauchen Afghanistan im Grunde für die Neue Seidenstraße?

Ernst Wolff: Unbedingt, unbedingt. Und das ist ganz wichtig. Und die könnten also über die Neue Seidenstraße auch den digitalen Yuan ganz schnell herausgeben und hätten dann den digitalen Yuan nicht nur in China als neue Währung, sondern in der gesamten Neuen Seidenstraße und auch noch in großen Teilen Afrikas. Also das würde den Chinesen einen riesigen Vorsprung vor den Amerikanern geben. Und ich vermute, dass die Amerikaner da deswegen so sang und klanglos aus Afghanistan verschwunden sind.

Milena Preradovic: Wenn die Verbindungen zwischen China und der Kommunistischen Partei in China und dem digital finanziellen Komplex so sind, kann es auch sein, dass diese sagen wir mal, es gab ja ein paar Sperrungen von großen Häfen in China wegen eines Corona Falz oder eines positiven Coron Test. Dass das auch im Grunde eine Absprache ist, um Lieferketten zu stören,

Ernst Wolff: Ja, da bin ich ziemlich sicher, dass das im Hintergrund der Fall ist. Ich bin auch ziemlich sicher, dass es kein Zufall ist, dass das Ganze in Wuhan in China angefangen hat und dass der Westen dann sofort nachgezogen ist. Man darf sich ja nur erinnern, dass keine der Maßnahmen, die bis heute getroffen wurden, in irgendeiner Weise diese Krankheit jemals eingedämmt hat. Die Maßnahmen haben alle ganz andere Wirkung gehabt, aber ganz verheerende Wirkung, was die Wirtschaft und das Finanzsystem angeht. Und da haben sie natürlich einige Gruppen, die wir ja jetzt paar Mal benannt haben, ganz erheblich bevorzugt und ganz die haben ganz erheblich davon profitieren können. Und das sind natürlich die Leute, die jetzt im Moment wahrscheinlich im Hintergrund auch zusammenarbeiten. Und wenn jetzt Lieferungen aus China nicht kommen, hier weitere Lieferketten zusammenbrechen, dann wird genau diese Agenda weiter verfolgt, dass man hier alles zum Zusammenbruch bringt. In der letzten Phase des Systems alles noch plündert, um dann anschließend mit dem neuen System aufzuwarten.

Milena Preradovic: Also irgendwie hört sich das schon ziemlich dystopisch an. Glauben Sie, dass es irgendwie noch eine Chance gibt, das zu stoppen, diesen Systemwandel?

Ernst Wolff: Ja, ich glaube schon, dass es eine Chance gibt. Also diese Chance besteht allerdings darin, dass man sehr viele Leute aufklärt. Aber die Zeit für Aufklärung war nie so günstig und so gut wie jetzt, weil immer mehr Leute erkennen im Moment, dass das Narrativ, das offizielle Narrativ vor ihren Augen zerfällt. Und wir sehen ja im Moment auch, dass die Proteste gegen das, was in Wien in vielen Ländern im Moment verfügt wird, dass die Proteste ganz gewaltig zunehmen. Und diese Leute werden mit der Zeit auch nicht nur erkennen, dass es hier um Gesundheit geht, sondern dass es ganz um ganz existenzielle Fragen geht, dass es um diese, diesen Transhumanismus geht, dass es um den, den den Einsturz von gesellschaftlichen Zusammenhängen geht, dass wir alle auseinandergetrieben werden sollen, dass es um die Zerstörung des sozialen Zusammenhalts geht. Und ich habe das Gefühl, dass diese Welle viel, viel stärker sein wird als irgendeine der Wellen, die in den letzten Monaten immer von den Regierungen beschworen wurden. Also ich bin relativ optimistisch, was diesen großen Widerstand angeht. Und ich muss sagen, es hat noch nie eine Zeit gegeben, in der es sich so sehr gelohnt hat, Leute zu aufzuklären wie die letzten zwei Jahre. Ich habe es ja gemerkt. Ich habe vor, sagen wir mal drei Jahren habe ich vielleicht vor 20 30 Leuten mal gesprochen hat. Meine Vorträge oder auch meine Bücher sind ganz, ganz selten mal irgendwo angekommen und ich habe immer damit gerechnet, dass nach ein paar Hundert Büchern Schluss ist. Und das hat sich ganz gewaltig geändert. Also das Interesse an Aufklärung hat ungeheuer zugenommen und ich sehe im Moment, wie das exponentiell explodiert. Und ich? Ihr Kanal gehört ja auch dazu und man sieht ja auch, wie viele neue Follower sie da dauernd bekommen dadurch.

Milena Preradovic: Hm, ja, das gefällt da auch nicht jedem.

Ernst Wolff: Ganz genau. Natürlich, wir müssen mit Prioritäten rechnen vor dass wir müssen aber einfach davon ausgehen, der Gegenwind macht stark. Ja, genau.

Milena Preradovic: Zum Schluss machen wir noch was Schönes. Sie haben für Ihre Enkelin ein Kinderbuch geschrieben Friedrichs Traum von der Freiheit. Was möchten Sie den Kindern damit vermitteln? Warum haben Sie überhaupt ein Kinderbuch geschrieben?

Ernst Wolff: Also erst mal bin ich ja früher Drehbuchautor gewesen und habe ja früher auch sehr, sehr gerne Fiction gemacht. Und ich muss sagen, nach den ganzen Jahren, in denen ich jetzt diese Bücher über das Finanzsystem geschrieben habe, über und über diese ganzen politischen Umbrüche, die ganzen politischen Artikel, da stand mir das auch mal irgendwann bis ganz oben. Da habe ich gedacht, ich würde gerne mal wieder ein Drehbuch schreiben, aber dann kam plötzlich diese diese Idee auf, weil meine Enkelin Fragen gestellt hat. Also die hat mich dann gefragt Warum müssen wir Masken tragen? Warum dürfen die Geschäfte nicht rein? Und dann hat ein Polizist uns auf der Straße angesprochen und sie sogar mit ihren 6 Jahren aufgefordert, auch eine Maske zu tragen, weil das eine Zeit lang hier in in unserer Einkaufs Zone hier Pflicht gewesen ist. Und da habe ich angefangen ihr abends. Sie ist einmal beim sie übernachtet immer einmal die Woche. Bei mir habe ich angefangen ihr abends eine gute Nacht Geschichte zu erzählen, um dieses Thema Freiheit. Was bedeutet eigentlich Freiheit? Und daraus ist dann mit der Zeit eine Geschichte geworden. Und ich muss sagen, meine Enkelin ist auch eine sehr strenge Lektorin. Also ich habe dann nach einiger Zeit immer ihr jedes Kapitel einzeln vorgelesen und sie hat dann bei mir auf dem Schoss gesessen. Und wenn sie dann so den Kopf zur Seite gelegt hat und gesagt hat Opa, langweilig! Da wusste ich an das Kapitel musst du noch mal ran.

Ernst Wolff: Aber was ich den Kindern sagen möchte Die Grundbotschaft von dem Buch ist, dass Freiheit gar nicht so einfach ist. Das ist gar nicht so einfach ist, wenn zum Beispiel so es geht da um ein Erdmännchen, was in einem Zoo lebt und was aus diesem Zoo ausbricht und dann plötzlich die Freiheit erlebt. Und das genießt zwar auf der einen Seite die Freiheit, merkt aber auf der anderen Seite, dass es auch schwierig ist. Also es muss nach Futter suchen. Das muss sich vor natürlichen Feinden wären. Es muss sich eine Unterkunft suchen. Also da sind auch einige Schwierigkeiten mit verbunden und das muss dann immer abwägen. Ist es denn wert, frei zu sein? Und das entscheidet sich dann dafür? Es ist wertfrei zu sein, aber dann kommt ein ganz großes Problem auf es vermisst seine Familie. Und als dann der Winter kommt, dann steht es dann vor dem großen Problem Will ich den Winter jetzt ganz alleine verbringen oder wieder mit mir, mit seiner Familie und da im Hinterkopf ist? Aber immer wenn ich zu meiner Familie wieder zurückgehe, dann verliere ich die Freiheit und die Lösung dieser Frage. Das ist dann noch die Auflösung von dem Buch.

Milena Preradovic: Ach schön, ich glaube ich werde mein Kindlein, damit ich das Buch verschenken kann. Vielen Dank, Ernst Wolff, für diesen Blick in eine schöne Kinderwelt und in eine leider verstörende Zukunft. Vielen Dank! Wir machen Aufklärung. Ja, Leute, wie es aussieht, wird 2022 ein durchaus schwieriges Jahr. Umso wichtiger ist es da, dass wir geistig gesund bleiben. Ich weiß, ich sage es so oft, aber es ist einfach wichtig. Vernetzt euch mit Menschen, versucht trotzdem euer Leben zu genießen, mit Freunden, mit der Natur. Nehmt euch Auszeiten von diesem Wahnsinn. Denn nur dann kann ich euch wieder eine gute Zeit wünschen. Bis bald. Tschüss!

Interview with Ernst Wolff (english)

Milena Preradovic: For two years now, we have been squatting in a new normality that no one could have imagined – complete restrictions on fundamental rights and freedoms, deliberate division, politicians’ fantasies of omnipotence, and planned compulsion to undergo a new type of medical treatment, the long-term consequences of which lie in the dark. And all this because of a virus that even RKI chief Wieler has compared to the flu. What will 2022 bring? What about our economy? With the middle class? What will happen to our cash? What about freedom of speech? With democracy? What system is the world running into right now and what is our role in it? I discuss this with a man who has been extremely critical of the world and financial policy since before Korona. Now at Punkt Preradovic. Hello Ernst Wolff

Ernst Wolff: Hello, thank you very much for inviting us.

Milena Preradovic: With pleasure, let me introduce you briefly You are a journalist, financial expert, book author, you give lectures worldwide and you also have your own internet channels. You grew up in Southeast Asia, went to school in Germany, studied philosophy and history in the U.S., and since the late 1960s you have been working as a journalist on politics and economics, especially on the financial sector. You are the author of several books, including Finance, Name, World Power, IMF and Wolf of Wall Street. Now you have just written the children’s book Frederick’s Dream of Freedom. We’ll talk about that later, too. For now, about this year. After two years in crisis mode. What do you think 2022 will bring us? Let’s start with inflation. It’s over 5 percent. The President of the European Central Bank, Lagarde, believes that this is only temporary. What do you think?

Ernst Wolff: Well, I think that’s a big misleading of the public. So this inflation can be traced back to what has happened in the financial system in recent years. More and more money has been printed and lent at lower and lower interest rates. And this process has accelerated extremely over the past year. And above all, this process has become part of everyday life. For several years, we have had a considerable amount of money creation and have not noticed any of it in everyday life, because the inflation has not taken place in everyday life, but in the financial markets, that is, in the stock markets, in the bond markets and also in the real estate sector. But now, with last year, also due to the short-time working allowance, all the compensatory funds and the lock-downs, this inflation has become part of everyday life. And it will not simply disappear from everyday life again, but it will increase in the future because the central banks are also forced to inject more and more money into the system and because they reached a historic point last March, namely zero interest rates. That means they can’t lower interest rates any further because the banking system as a whole can’t live with negative interest rates. So all they can do is print money or create money at the click of a mouse. And that has to be done to an even greater extent, because interest rates cannot be lowered any further. We have to be prepared that this inflation is not a temporary phenomenon, but that it will last for a long time and even get worse.

Milena Preradovic: And how high can that go?

Ernst Wolff: Oh, it can go quite high. That can turn into a galloping over and that can even end up in hyperinflation later on. So there are no other possibilities to maintain this system, except by printing money. And that is practiced at present everywhere on the world. And this process will simply increase. So will have to. We must admit to ourselves that the system under which we live has entered its final phase and it is being deliberately ridden into the abyss at the moment. So what we have been experiencing for the last two years is nothing other than the deliberate destruction of the system and the simultaneous plundering by those who hold the levers of power in their hands.

Milena Preradovic: So the system has had its day because it no longer works. That’s why we need a new one. What kind of system will we wake up in then?

Ernst Wolff: We will not wake up in any system, but a new system will probably be imposed on us. They will try to force a new system on us. And this new system, well, they’re already working hard on it in the background. It will be based on the digital central bank currencies, because the currencies that we have so far have undergone a major transformation. Currencies are basically guarantees of a certain value, but that has not been the case in our financial system for a long time. Since 1971, we have been dealing worldwide with fiat currencies, i.e. currencies that are no longer backed by real values. And this process, which has now lasted a total of 50 years, has entered its final phase at the moment. So the currencies as we know them, they cannot be maintained in the long run, and that’s why a new system is needed. And this new system is not created by the majority of the people somehow, but is tried out at the moment in the background by those who hold the power in their hands. And this new system, that consists of digital central bank, currencies and digital central bank. Currencies will totally enslave humanity as a whole because digital central bank are currency, unlike cryptocurrencies. These are centrally controlled currencies, where all financial transactions can be controlled by us from the central bank, can be manipulated, and of course we can be cut off from all financial flows.

Milena Preradovic: Is China a role model?

Ernst Wolff: China is definitely in pole position as far as this introduction of new money is concerned. So there is currently a race between China and the main competitor, the US. Both have already done major tests, so China in several major cities. There are now 140 million wallets in China. Where businesses or individuals can access digital central bank money, but only on a very, very small scale. So these are still very small amounts, there’s still a lot of trial and error going on because it’s not quite clear yet how what impact this will have on the existing banking system and how this is to be integrated into the existing system and how the transition to this new system is then to work. But the Americans also have some tests going on. So in the Bahamas, 380000 residents now have the Sand Dollar. That’s also a wallet on the cell phone and in some states in the Caribbean it’s being used in smaller, on smaller islands like Sant, Lucia and Guadeloupe. They’re trying it out there right now as well. There’s something going on that’s largely being kept from people in the mainstream media. But there is a preparation for a new monetary system going on.

Milena Preradovic: When do you expect that?

Ernst Wolff: Well, I expect that in the not too distant future, but the big problem is how to introduce it. And there is, there is yes the big sticking point. So this new money, as I said before, will totally enslave humanity and totally subjugate it to the states in the form of the central banks. And that’s why people won’t just accept this money voluntarily. And there is a plan in the background. And this plan runs as follows One offers the people a universal basic income and couples this universal basic income to the digital central bank money, thus universal basic income. Practically The successor in Germany of Hartz IV is then played to people on a wallet on their cell phone, in the form of digital central bank money. But in order to introduce that, in order to present that more or less as something positive as well, you first have to create a big social and economic process economic chaos. And that’s what we’ve been seeing for two years now. We see the wanton, the willful destruction of economy and financial system and society. And it’s probably going to lead to us getting more lock downs now. And probably it will lead to millions of people being on the street, that via inflation these people will also be expropriated, so that these people will be in great despair. And then they will probably come up with some kind of humanitarian act and say to these people, look, we will help you, we will give you the universal basic income but only in the form of digital central bank money.

Milena Preradovic: You say that’s the plan. How do you know that?

Ernst Wolff: You can count it on all five fingers if you know how to interpret things in the financial system and in politics to some extent. And if you’ve been studying what’s been going on in the background for years. So the central banks have been working on this digital central bank money for many years. The situation has become increasingly dicey. After all, we’ve seen several near collapses of the system. So the global financial system until 1998 the first time would have been in big trouble, could be saved at that time by some banks with the help of about four billion dollars. It almost collapsed for the second time in 2007 2008 within the world financial crisis, could be saved at that time by the states with the help of taxpayers’ money, then got into trouble again within the framework of the euro crisis. Then the central banks got involved. The central banks created vast sums of money, but the central banks reached their limits last year 2020 or the year before last 2020 in March, because they then lowered interest rates to zero. That means they now have only one out of two-thirds left, and that’s another money creation out of thin air.

Milena Preradovic: If central bank money comes, then yes, most likely, banks will become redundant. I wonder now what will happen to our manufacturing economy? Will we still have some kind of market economy or will it be a planned economy? Or what will it become?

Ernst Wolff: Well, that will be very difficult to see, because I mean, we still have the market economy. We don’t have a planned economy and we have a very chaotic market economy with certain elements of a planned economy to somehow keep it alive. So basically it’s so many say yes at the moment what is being done now, these are socialist measures, so I can’t see it that way, but these are measures to actually maintain capitalism in its existing form. What most people don’t understand is that the central banks, which more or less direct and manage this system from behind, that they can no longer act freely, at least since the crisis of 2007 and 2008, they are basically nothing more than hostages of the digital financial complex. So our world at the moment is not and will not be run by politicians. Nor is it run by central banks, but it is run by people who are not elected and who have seized enormous political power in the background and, of course, have seized an enormous amount of money and, above all, control the second gold of our time. And that is data. So this digital financial complex consists of the big five at the top. The five big digital companies are Alphabet, Amazon, Microsoft, Facebook and something else with A Alphabet, Amazon and Apple. Apple is also there, so those are the big five on the digital side, and on the financial side, those are the big asset managers.

Ernst Wolff: So we’ve seen a big change in the financial system. In the last 30 or 40 years, that is, with the financialization that has taken place over the years, first the investment banks have gained a lot of power. Then, with deregulation, it’s been the hedge funds. And from around the turn of the millennium, it was the large asset management companies that set the tone today. At the top are Blackrock and Vanguard, Fidelity and State Street. So these four alone manage about $24 trillion in assets right now. So that’s more than the American economy provides in services and produces in goods in a year. So you can see where the power really lies today. It lies with this digital, financial complex, and it can force central banks to do what it likes. So if the tops of Vanguard and of Blackrock want to bring some market to its knees, they can do it within 24 hours. And also, the central banks are now totally dependent on these big firms. So the biggest advisor to the Federal Reserve, which is the U.S. central bank, is Blackrock, and the biggest advisor to the European Central Bank is also Blackrock. So when these central banks create new money, Blackrock tells them where all these money flows should go. So important to understand, to understand what’s going on in the world, is to get away from the idea that politicians have any power, that central banks have any power. The real power center today is the digital financial complex.

Milena Preradovic: And it’s also the case that, globally, most of the media is also in, let’s say, the hands of the big asset managers. Or like WeChat and

Ernst Wolff: Black everything is in their end also the big digital corporations, so Microsoft or Apple or Amazon. No matter who they see there, if they look there. The big institutional shareholders, the biggest ones, they’re always Blackrock, Vanguard, State Street, Fidelity. And the same goes for all the media in the world. They’re all now in the hands of these really big ones. So there are some smaller ones. There’s Die Bild-Zeitung, for example, which is kind of owned by KKR, a hedge fund from the United States. But now you might have to look up who owns KKR or who actually owns KKR? And above all, KKR can definitely be pushed in one direction or the other by Blackrock and Vanguard. That’s not a problem for them at all.

Milena Preradovic: You just said that politics has nothing to say anymore. What is the role of politics? How do we have to imagine that?

Ernst Wolff: So the politicians, they have to bow to what there, what there the digital financial complex decides. And that there are several different coercive mechanisms. So a good example of how politics is controlled by the by the economy, by the financial sector. Is Greece in Greece is 19, 2015 there have been elections. I think it was 2015, that’s when Syriza came to power and Syriza wanted to end austerity policies. And that was, of course, a slap in the face of the entire financial sector, which has driven this austerity policy agenda itself. And what did they do at that time? The ECB, the European Central Bank, cut Greece off from all financial flows for one or two weeks. And the result was that Syriza then pushed through the toughest austerity program that has ever been pushed through in Europe. That’s when the politicians flip-flopped in a matter of days and did exactly the opposite of what they promised in the election campaign. If they hadn’t done that, I’m quite sure they would have been voted out, removed or voted out of office very quickly. So there are also plenty of mechanisms that can be used to bring politicians to their knees. This no longer has to be done by force. Media campaigns are simply launched against these politicians, something is dragged out of their private lives, and then they are quickly out of the picture.

Milena Preradovic: Do you think that the politicians really know that?

Ernst Wolff: I don’t know how many politicians know that. Me. But I think to become a politician, you have to have a very flexible backbone and also a fine sense of what is required of you. And that’s why I think it. Of course, it’s also deliberate that politicians don’t understand a lot of the background connections. In recent years, I have always been very puzzled by the economic and financial statements made by people like Ms. Merkel or by some finance ministers or other high-ranking politicians, who have told me that they do not understand the financial system at all. But they are all the easier to lead. If a politician doesn’t really see through the whole picture and only understands parts of it, then of course it’s much easier to push him in one direction or the other.

Milena Preradovic: Do you have the impression that politicians today are hoisted into office? From the outside? Keyword. Every day.

Ernst Wolff: Yes, quite definitely. You could see that quite wonderfully in the last election campaign, especially in the upswing that the Greens had due to the many reports about the Greens. Of course, you have to know that in addition to the digital financial complex, there are also a number of other organizations in the background that play into this digital and digital financial complex. And the large foundations play a very important role in this. On the one hand, there is the Bill and Melinda Gates Foundation, the most powerful financial foundation in the world. On the other hand, there is the World Economic Forum in Davos, where the world’s financial and corporate elite and the world’s political elite have been meeting for 50 years. And this World Economic Forum, the WEF, that has been training the political and the corporate cooperative elite of the world since the early 1990s. And Ms. Baerbock, for example, is one of the offspring of this the, of this or this organization. She is, I think, in the class of 2020. And she is, by the way, the first politician who will still be trained by this forum during her term, because the courses used to run over a year. These courses now run over five years, so we have a foreign minister who can still be further steered by the directly over three and a half to four years. So from the World Economic Forum, some other names, just the ones that were trained by. Emmanuel Macron, Sebastian Kurz, Nicolas Sarkozy, Tony Blair, Bill Gates, Jeff Bezos, the entire elite of the world, including in China. Jack Ma is there with them. Then there are also media representatives, such as Sandra Maischberger from Germany. So there’s all around making sure that the media coverage is going in the right direction and that politicians are doing what the digital financial complex is asking them to do.

Milena Preradovic: Exactly, they are well networked. There fits yes also the change of the stumbled an Austrian ex-chancellor Kurz well in, which goes over now into the Silicon Valley, to the US investor Peter Thiel hired there. That’s I mean, I was thinking Wow, is that transparent?

Ernst Wolff: Yes, it’s unbelievable the audacity there. Peter Thiel is one of the billionaires, one of the leading people in this digital financial complex. And I would never have expected him to take on a politician right away in order to continue working with him, I would have expected a bit more shame. But obviously they have the feeling that they now have so much power that they act completely shamelessly.

Milena Preradovic: Exactly. But now let’s move on to our role in this new system. So ours. The citizen role. We. Normal people. What role has been assigned to us?

Ernst Wolff: Yes, we have not been assigned any role at all. We have been assigned the role of consumers. But at least it was a topic. Well, the big problem is that we still have to deal with a huge problem in the background. And that is the fourth industrial revolution. At the moment, we are seeing artificial intelligence taking over everywhere and becoming more and more powerful, and artificial intelligence is ensuring that millions and millions of jobs will be lost in the next few years. So you just have to think about it. So my favorite example there is autonomous driving. Autonomous driving will cause around 800,000 professional drivers in Germany to lose their jobs by 2030. Or the fact that homeschooling, which has now been introduced via lock-downs, will ultimately mean that we no longer need 800,000 teachers in Germany, but that we can get by with perhaps 800 teachers. But you can simply put all the children in schools in front of screens. And then it’s enough to hire a single teacher for each grade level and for each subject.

Milena Preradovic: How can you indoctrinate them, if that’s what you wanted to do?

Ernst Wolff: And wonderful and you can control all the classwork and all the homework you can control via artificial intelligence using pre-made tests. And you can get the children used to this whole digital system, so that they become really good little yes-men. But these are all really scary visions. However, this is a process that is really in full swing. And this process is, of course, terrible. It will ensure that an infinite number of people end up on the streets. It will also take place worldwide, including in all the developing and emerging countries. Of course, they are much harder hit than we are. They have also been hit much harder than we have in the last two years. So there are about 1.5 to 2 billion people whose standard of living has been lowered by the measures. And there are about 150 to 200 million who are now starving who were not starving before. But if we have very many

Milena Preradovic: Dead also because of the lockdown in the countries where people have to get by on a dollar a day when that goes away.

Ernst Wolff: So this has been a humanitarian disaster of biblical proportions,

Milena Preradovic: But nobody here is interested.

Ernst Wolff: Obviously not. So the politicians are continuing with these measures completely unhindered and are tightening the measures now at the moment, although the, the justifications are becoming more and more flimsy, although the, the numbers that were threatened to us before, of the very big health catastrophe have not arrived until today and are basically even declining. Nevertheless, this agenda is being pursued. And that shows me that behind this agenda, where officially it is about our health, in reality it is about something completely different It is about bringing this system to collapse and building a new system. But again, going back to this fourth industrial revolution, if so many people lose their jobs, so many people will also fail as consumers. And those people, of course, have to be kept alive and fed somehow. But not to enable these people to live on, but because you need consumers, because our economy is driven by consumption. And that is exactly why this universal basic income will be introduced. It’s not a humanitarian act, it’s an act to keep this system going in its final stage for a while. But that will not work in the long run.

Milena Preradovic: Surprisingly, the rich have become much, much richer in the last two years and we citizens have actually become poorer. Is that a coincidence? Or is that already a plan? Also?

Ernst Wolff: No, no. So this is definitely not a coincidence. An enormous amount of money has gone from the bottom to the top. Huge amounts of bailout money have been paid, after all. And the whole thing that we have seen in the last two years, if you look at it objectively, has been nothing other than a huge historic attack on the middle class. So the ones at the top. The large corporations have enriched themselves in an unimaginable way. They’ve gained once through the lock downs, the the big IT corporations have made huge profits because of course people have been forced by this since us all to either buy online or do home office or homeschooling. And, of course, you need the equipment and the software to do that. There were a tremendous number of conferences held. All the corporations that were working in this area were raking in huge profits. So I think that Mr. Bezos has also made incredible profits. Hired a few hundred thousand people last year. So Amazon is on its way to becoming the largest employer in the U.S. It now has 1.2 million employees. So there is a redistribution at work and all the new money that has been created has not gone to all of us, but to the big players, for example to the car companies.

Ernst Wolff: It went to the airlines, to the big tourism groups. A good example, which I always like to use, is TUI. Tui has received a total of 4.8 billion in compensation, but the individual chambermaid who works somewhere in Portugal or the driver who brings people to the hotel in Sri Lanka. All these people went away empty-handed. You can see that there has been a huge redistribution from the bottom to the top. And all of this is no coincidence. I always like to remember the saying of the American President Roosevelt, who once said that nothing in the world, in politics, happens by chance. If you take a closer look, you will know that everything was planned. And what we have seen in the last two years was planned. We know that the Rockefeller Foundation already published a log step scenario in 2010, in which individual steps of this whole agenda were anticipated. So there has been quite a bit of planning in the background.

Milena Preradovic: I see a lot of pictures on the Internet. They are almost symbols for me. Pictures of people celebrating, being served by people with masks on. And I have the impression that citizens are being turned into servants. Is that deceiving me somewhere? Is that. I think that our role.

Ernst Wolff: Yes, I think that’s the idea behind the new division of society, that there are people at the top and people at the bottom, and that those at the bottom have to put up with the fact that those at the top are also muzzling them. So for me, the obligation to wear masks is nothing other than the obligation to wear a muzzle and to submit to what is imposed on you without understanding any background. And we know that those who are forcing us to do this today said themselves at the beginning of the crisis that masks are useless. So it’s really quite an absurd agenda. But at the moment we have to say that a lot of things are being forced on us for flimsy reasons, but you always have to take a closer look and then you will find that there are other reasons. And there are certainly also some psychological mechanisms that are being pushed quite violently at the moment, in order to turn people into obedient little slaves of a new system.

Milena Preradovic: Yes, one has the impression that many people have already come to terms with it. According to the motto of the state, take care of me and I’ll be good. So the assisted life as a kind of longing,

Ernst Wolff: As a human longing. Most certainly the case. So many people are naturally also afraid and many people are naturally also desperate and many people simply also recognize their powerlessness, because this is naturally a force and a power that has never existed like this before in the history of mankind. It has never existed before that individual corporations, that few people, if they somehow bring together five people in a room today, if these five people are Larry Fink, Bill Gates, Elon Musk, Peter Thiel and some other billionaire. When they are together, they have power. More power than all the heads of government of the EU plus the American president plus the Russian president and plus the Chinese president. This has never happened before in the history of mankind and it has been obvious to some extent. If I remember, last January, the American President Trump, who is considered the most powerful man, the president, the most powerful man, man in the world, his Twitter channel was shut down. So one IT corporation was able to simply ban the supposedly most powerful man and cut off his followers. This shows who really calls the shots in our world today.

Milena Preradovic: And we are still in the middle of it. Digitization plays a very important role. But where is it still going? Keyword Internet of the Buddies’ bodies.

Ernst Wolff: Yes, that’s a terrible development. That’s exactly what I think, too. What is behind this whole campaign, that we are being harassed with some medical substances, at the moment. I think it’s about the biometric registration of people. The whole digital economy is dreaming of being able to digitally record every single person in the world without them having to carry their smartphone with them, for example. And there was also, and this is quite interesting, in the circles of central banks, when they started talking about digital central bank money, there was also already the idea that you give people a tattoo, so that you can always identify the individual in any case. So in the beginning there was talk of a tattoo, then there was talk of a vaccination. In the meantime, all these whole contributions, they’ve disappeared on the Internet. But I think that’s basically the, that’s the background of this whole campaign that’s going on at the moment, because that would make it very easy for the the the big digital corporations and also the financial corporations, of course. In addition, this could lead to the integration of the two billion people who are not yet participating in the digital world and the financial world. All you have to do is inject these people with something so that they can be identified biometrically. Then you can give them an account and give them this universal basic income. And then you have that in their eyes. Perfect world.

Milena Preradovic: Is this already the transhumanism that Klaus Schwab is raving about?

Ernst Wolff: That is precisely this transhumanism. That is the idea of connecting the individual with the digital world. This is a very, very cruel development, because it definitely contradicts my image of man, because I think that the most important characteristic of man is self-determination, that is, that he can decide for himself about his life. However, if we are connected to this digital sphere, then we will very quickly become helpless, because digital intelligence, which is artificial intelligence, has now advanced to such an extent that we humans can no longer keep up with this artificial intelligence. In this context, I would just like to remind you that in the last century there was a power struggle between the then world chess champion Karpov, and I believe that the chess program was called Big Blue. And that was the first time that an artificially generated chess computer beat a human. And now there are other generations of these chess computers. They beat the chess computers of that time with 100 to 0. That means that today chess world championships don’t play a big role anymore. I remember that when I was a child, for example, I sometimes played chess games with my father. That is no longer done today, because we know that no human being can hold a candle to these machines. And that is of course a cruel development when you imagine that we are all connected to the digital world, but that this digital world is much more advanced, can be much faster in certain decision-making processes than we are, and then guides and directs us through life. Besides, our entire, our entire emotional realm would fall away, because it would be completely subordinated to this digital intelligence.

Milena Preradovic: Yes, one also has the impression that the coming together of people is not necessarily wanted. That means that contact, which is actually very important for people, is to be restricted. We are social beings.

Ernst Wolff: That’s just this crazy idea of these digital nerds. And they include people like Bill Gates and Elon Musk. So you have to say, these are, these are really lunatics who are in power. You just have to imagine that Elon Musk believes that we should fight the problem of overpopulation by transforming people to other planets. So that’s so crazy, that idea. And I mean Bill Gates, too. You really have to take a look at the business methods he used to get Microsoft to the top. So there were various lawsuits and various hush money payments. He really was a businessman, he extended his elbows like no other. This was an absolutely unrestrained businessman. And that this businessman, of all people, then establishes a foundation for the benefit of humanity and of all people, the people in the Third World, who have always suffered under his regime. Under his regime have always suffered, that he then wants to give them a better life through vaccination, that it is so excluded, that it is so insane.

Milena Preradovic: Yes, that’s where Microsoft stood before the breakup.

Ernst Wolff: So right there. There were also various processes of louder practices. To be more precise. Exactly. You don’t really have to look at Bill Gates’ curriculum vitae and see what business methods he used. And this is exactly the person who pushed the big organizations like GAVI, the alliance to vaccinate and immunize people, but who was also a co-founder of the Better than Cash Alliance, the alliance to abolish cash worldwide. Now supported by over 34 governments around the world. So these are, there are really the worst brutes at the moment, who sit there at the levers of power and that is, what we experience at the moment, is of course also something quite terrible, which really threatens us every day existence, yes also itself and restricts us and our life yes quite violently. And that is determined by these people.

Milena Preradovic: That is crazy. Actually. Yes, yes. Let’s go back to the other topic. You wrote in an article that you expect another energy crisis this winter. How? What might it look like?

Ernst Wolff: This energy crisis is being deliberately driven forward because, on the one hand, three nuclear power plants in Europe, in Germany, have just been shut down at the end of the year without any replacement being provided in the area of alternative energies. On the other hand, we have an energy shortage anyway, but it was artificially brought about by all the lockdowns, all the supply bottlenecks and all the broken supply chains. And that’s basically being screwed on even further. Now the Greens are in power. Now they’re saying that we only have to fall back on alternative energies, that coal has to be further restricted. So they are working very, very systematically to create another energy crisis. And then we need to know that of course this energy crisis is also part of the big plan. So we are going through lockdown. So we are being forced to stay home. This will drive unemployment. With the energy crisis, people are going to be further cornered, and I’m pretty sure that at some point, the big outages on the Internet will then occur as well. That all we are seeing right now is people being driven into as much desperation as possible. I even believe that people are trying to stage civil wars in order to then come up with the boon of universal basic income at the end. And that in this way they believe they can save the rule of the digital financial complex, at least for a period of history.

Milena Preradovic: Blackouts could also help. Exactly. The discussion about blackouts, which irritates me so much, is being fueled by politicians and, above all, by the old media here in Austria. For days, the Kronenzeitung kept writing something about blackouts, without there having been one before. That is of course very unusual for a tabloid. It makes me pretty suspicious. So you can also imagine blackouts as a means for those in power?

Ernst Wolff: Absolutely, absolutely. But these blackouts, the ones that are there, the politicians don’t have to supply there at all, the digital corporations can supply there. So my hold. Today, everything is subject to the digital corporations. And that, of course, is the special thing about our time. So up to up in. If you take the last few hundred years, money was always the decisive factor for who could exercise power. Today, it’s data and digitization, in other words, who sits at the levers of this digital intelligence. And that is, of course, the digital corporations, which can shut everything down. So if a digital group helps another group, another group to digitize, then of course it has insight into all business processes, into all financial transactions, but also into all important other things. So today you could I’m pretty sure that you can cut off entire energy flows via some hacker groups and that, that you can create energy bottlenecks in this way via some trained hacker groups and there are guaranteed to be large numbers of them in the intelligence services and that you can also create blackouts.

Milena Preradovic: Yes, yes, that was my suspicion as well. Something I wanted to ask you, what I’ve been asking you all the time What role is China actually playing in this great upheaval? Friend or foe of the grand reset?

Ernst Wolff: Yes, that’s a very, very tricky matter, because in China there is a great power struggle, in China there is a great power struggle between the government, that is, the ruling Communist Party, and the digital financial complex in China. Man Everybody knows that, that Jack Ma, who was trained by the World Economic Forum, that he was cold-cocked. Alibaba That’s exactly right. Yes, exactly. But we also know that was quite an interesting phenomenon. In May last year, there was a conference of the International Finance Forum, that it was something similar to the WEF in Davos, only under the leadership of the Chinese Communist Party. And there, the leading cadre responsible for introducing the des. Yuan. The Chinese digital central bank currency. That’s when the said that the Chinese digital central bank currency could potentially come out on the Ethereum network or on the DM network. Which in turn is the successor currency to Libra and Libra is Mark Zuckerberg’s private currency, which is the currency that Mark Zuckerberg wanted to issue through Facebook, which he now calls Meta, last year. That shows to me that the Chinese Communist Party has somehow formed an alliance obviously in the background with the Western digital financial complex.

Ernst Wolff: And that would make sense to me, because the Chinese digital financial complex is of course a big competitor of the Western digital financial complex. And the West, that is, the big digital corporations in the West, would of course like nothing better than to see the Chinese big corporations get into trouble. And they have obviously now chosen the Chinese government, the Chinese Communist Party, as their partner. How this whole conflict will end, I can’t say at the moment. But I also suspect that this conflict has something to do with the withdrawal of the Americans from Afghanistan. After all, the Americans disappeared from Afghanistan overnight. After 20 years, have left all the war material to the supposed enemy there, have not destroyed any of the bubbles. That would have been the normal, the normal withdrawal, but left everything to the others. And I suspect that in the background, the Americans were blackmailed by the Chinese, that the Chinese said If you don’t withdraw, we’ll step up with the digital yuan. And that would mean huge trouble for the Americans. As soon as the Chinese push ahead with digital money, they could do so on an international level. After all, they are linked via the New Silk Road to the

Milena Preradovic: All of Narayen Afghanistan. Basically, you need Afghanistan for the New Silk Road.

Ernst Wolff: Absolutely, absolutely. And that’s quite important. And so they could also issue the digital yuan very quickly through the New Silk Road, and then they would have the digital yuan not only in China as a new currency, but in the entire New Silk Road and also still in large parts of Africa. So that would give the Chinese a huge head start over the Americans. And I suspect that’s why the Americans got out of Afghanistan so quietly.

Milena Preradovic: If the connections between China and the Communist Party in China and the digital financial complex are like that, it’s also possible that these let’s say there were a few blockages of major ports in China because of a Coruna fold or a positive Coruna test. That this is also basically collusion to disrupt supply chains

Ernst Wolff: Yes, I’m pretty sure that’s the case in the background. I’m also pretty sure that it’s no coincidence that the whole thing started in Wuhan in China and that the West then immediately followed suit. After all, you just have to remember that none of the measures that have been taken to date have in any way ever contained this disease. The measures have all had quite a different effect, but quite a devastating effect, in terms of the economy and the financial system. And of course they have favored some groups, which we have named a few times now, quite considerably and they have profited quite considerably from it. And these are of course the people who are probably working together in the background at the moment. And if now deliveries from China do not come, here further supply chains collapse, then exactly this agenda is pursued further, that one brings here everything to the collapse. In the last phase of the system, everything will be plundered in order to then come up with the new system.

Milena Preradovic: Well, somehow that sounds pretty dystopian. Do you think that there is somehow still a chance to stop this system change?

Ernst Wolff: Yes, I do believe that there is a chance. However, this chance consists of educating a great many people. But the time for enlightenment has never been as favorable and as good as now, because more and more people are realizing at the moment that the narrative, the official narrative, is crumbling before their eyes. And we also see at the moment that the protests against what is being decreed in Vienna in many countries at the moment, that the protests are increasing quite enormously. And these people will realize with time not only that this is about health, but that it’s about very existential questions, that it’s about this, this transhumanism, that it’s about the, the collapse of social connections, that we are all to be driven apart, that it’s about the destruction of social cohesion. And I have a feeling that this wave is going to be much, much stronger than any of the waves that have always been conjured up by governments in recent months. So I’m relatively optimistic about this great resistance. And I have to say, there’s never been a time when it’s been so worthwhile to educate people as it has been the last two years. You know, I’ve noticed it. Let’s say three years ago, I was speaking to maybe 20-30 people. My lectures or even my books were very, very rarely received anywhere and I always expected that after a few hundred books it would be over. And that has changed dramatically. Interest in enlightenment has increased tremendously, and I can see it exploding exponentially at the moment. What about me? Your channel is also part of it, and you can see how many new followers you’re constantly getting as a result.

Milena Preradovic: Hm, yes, not everyone likes that either.

Ernst Wolff: Exactly. Of course, we have to reckon with priorities before that, but we just have to assume that the headwind makes strong. Yes, exactly.

Milena Preradovic: Finally, let’s do something nice. You wrote a children’s book for your granddaughter, Friedrich’s Dream of Freedom. What do you want to convey to children with it? Why did you write a children’s book in the first place?

Ernst Wolff: First of all, I used to be a screenwriter, and I also used to love writing fiction. And I have to say, after all the years in which I’ve written these books about the financial system, about and about all these political upheavals, all the political articles, at some point that was also at the top of my mind. I thought I would like to write a screenplay again, but then suddenly this idea came up because my granddaughter asked questions. So she asked me why do we have to wear masks? Why aren’t the stores allowed in? And then a policeman approached us on the street and asked her, even at the age of 6, to wear a mask, because for a while it was compulsory here in our shopping area. And there I have started her in the evening. She’s at the she always stays over once a week. With me, I started telling her a good night story in the evening, around this theme of freedom. What does freedom actually mean? And over time, it became a story. And I have to say, my granddaughter is also a very strict reader. So after a while I would read each chapter to her individually and she would sit on my lap. And when she put her head to the side and said, “Grandpa, boring! That’s when I knew you had to go back to that chapter.

Ernst Wolff: But what I would like to say to the children The basic message of the book is that freedom is not that simple. It’s not that easy when, for example, it’s about a meerkat that lives in a zoo and breaks out of the zoo and then suddenly experiences freedom. And while it enjoys the freedom on the one hand, it realizes on the other hand that it is also difficult. So it has to look for food. It has to protect itself from natural enemies. It must look for a shelter. So there are also some difficulties associated with it and that must then always weigh. Is it worth to be free? And that decides then for it? It is value-free to be, but then a quite large problem comes up it misses its family. And when then the winter comes, then it stands then before the large problem Do I want to spend the winter now completely alone or again with me, with its family and there in the back of the head is? But whenever I go back to my family, then I lose the freedom and the solution of this question. That’s still the resolution of the book.

Milena Preradovic: Oh well, I think, I think I’m going to become my child, so I can give the book away. Thank you very much, Ernst Wolff, for this glimpse into a beautiful, into a beautiful children’s world and into an unfortunately disturbing future. Thank you very much! We do enlightenment. Yes, folks, it looks like 2022 is going to be quite a difficult year. That makes it all the more important that we stay sane. I know I say it so often, but it’s just important. Network with people, still try to enjoy your life, with friends, with nature. Take time off from this madness. Because only then can I wish you a good time again. See you soon. Bye!

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4 Kommentare

  1. Ramin Nazari

    Vielen Dank fuer diesen Auftrag.

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  2. CoCa

    Danke ❤

    Antworten
  3. Susanne Jansen

    Danke! ❤️

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  4. Niklas Kellner

    Wieso ist denn der Trailer auf YouTube verschwunden?
    “Medizinische Fehlinformation” kann es doch kaum sein?

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