„Elon Musk ist ein trojanisches Pferd“ – mit Tom-Oliver Regenauer

12. Nov 20225 Kommentare

„Ihr seid raus aus dem gesellschaftlichen Leben“. „Ultra-asoziale Vollidioten“. Nur zwei Zitate von Tausenden, in denen Ungeimpfte diffamiert, ausgegrenzt und entmenschlicht wurden. Bislang hat sich niemand entschuldigt. Und es scheint, als sollten diese Übergriffe in Vergessenheit geraten. Das Buch „Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen“ ist eine Chronologie gegen das Vergessen und Vertuschen. Journalist und Autor Tom-Oliver Regenauer hat das Nachwort geschrieben und sagt: „Es fängt immer mit der Sprache an“.

Aber wir reden auch über andere brandaktuelle Themen, die Regenauer umtreiben und die irgendwie alle zusammenhängen. Ist Elon Musk wirklich der Retter der freien Meinungsäußerung?
Und „Groteske Proteste“. Werden die Klima-Kleber instrumentalisiert und wenn von wem?

Buchbestellung „Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen“: https://www.buchkomplizen.de/buecher/corona-buecher/moege-die-gesamte-republik-mit-dem-finger-auf-sie-zeigen.html

Website Tom-Oliver Regenauer: https://www.regenauer.press/

Buchbestellung „Der Elefant im Raum“: https://www.bod.de/buchshop/der-elefant-im-raum-tom-oliver-regenauer-9783755782049

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Milena Preradovic

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Interview mit Tom-Oliver Regenauer (deutsch)

Milena Preradovic: “Es ist wichtig, den Ungeimpften eine klare Botschaft zu senden”, “Ihr seid raus aus dem gesellschaftlichen Leben”. Das hat der damalige Ministerpräsident Hans bei Illner gesagt. Unwidersprochen. Oder Bundespräsident Steinmeier: “Ungeimpfte gefährden uns alle”. Oder der Manager der Fanta 4: “ultra-asoziale Vollidioten”. Es gibt Beispiele ohne Ende für die Diffamierung, Ausgrenzung und Abwertung von Menschen, die nichts Unrechtes getan haben. Ich hätte das vorher nicht für möglich gehalten. Und ich muss sagen, es hat sich durchaus bedrohlich angefühlt. Darf das in Vergessenheit geraten? Schwamm drüber. Nein, sagt mein Gast. Er hat das Nachwort zu einem neuen Buch geschrieben, das all diese Täter dokumentiert. Darüber sprechen wir aber auch noch über zwei andere große Themen, die den Journalisten umtreiben. Ist Elon Musk wirklich der Retter der Meinungsfreiheit? Und groteske Proteste. Werden die Klimakleber der “letzten Generation” instrumentalisiert? Und wenn, von wem? Jetzt in Punkt Preradovic. Hallo, Tom-Oliver Regenauer.

Tom-Oliver Regenauer: Hallo Milena.

Milena Preradovic: Ich stell dich kurz vor. Du bist Journalist, Buchautor, Musikproduzent, Texter und Manager, warst schon als Betriebsleiter und Unternehmensberater in mehr als 20 Ländern unterwegs. Betreibst ein eigenes Plattenlabel, hast auch schon mit Künstlern wie Silo Green zusammengearbeitet. Als Autor schreibst du regelmäßig für Rubicon und andere Publikationen, hast dieses Jahr dein Buch “Der Elefant im Raum” veröffentlicht und du hast bei dem Buch “Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen. Das Corona Unrecht und seine Täter” von Marcus Klöckner und Jens Wernicke ein engagiertes Nachwort geschrieben. Der Titel ist ja übrigens ein Zitat des RTL Politik-Chefs und Spiegel Kolumnisten Nikolaus Blome. Was ist für dich der Sinn dieses Buches?

Tom-Oliver Regenauer: Also der Sinn des Buches ist ganz sicher, die Vorgänge der vergangenen zweieinhalb, fast drei Jahre festzuhalten und zu dokumentieren für die Nachwelt. Ich denke in ein paar Jahrzehnten wird man wissen wollen, wie das alles angefangen hat, was passiert ist in der Phase zwischen 2020 und Ende 22. Was Corona mit der Gesellschaft gemacht hat und wer sich an welcher Stelle in der Gesellschaft positioniert hat, während dieser Vorgänge und während dieser auch offensichtlichen Transformationsbewegungen. Deswegen denke ich, ist es ein wichtiges zeitgeschichtliches Dokument, was für zukünftige Generationen einfach festhält, was passiert ist. Und da entgegen landläufiger Annahmen das Internet mittlerweile relativ schnell vergisst, die Artikel also gerne umformuliert werden, archiviert werden und nicht mehr aufzufinden sind, ist das, denke ich wichtig, dass man diese Phase dieser Entwicklung, Zäsur und einen Paradigmenwechsel auch in physischer Form konserviert und und für die Nachwelt erhält.

Milena Preradovic: Ja, als ich das Buch gelesen habe, ist mir auch aufgefallen, dass ich das eine oder andere Zitat auch schon vergessen hatte, das mir damals ganz präsent war. Und bei manchen Zitaten ist es mir auch wirklich kalt den Rücken runter gelaufen. Es sind sehr viele Zitate von Politikern dabei, auch sogar des Bundespräsidenten, der auch ausgegrenzt und diffamiert hat. Was bedeutet das, wenn Otto-Normal-Tagesschau-Gucker die Diffamierung und Ausgrenzung ausgerechnet von den Repräsentanten des Staates vorgelebt bekommt?

Tom-Oliver Regenauer: Also ich denke, es ist beschämend auf die eine Art und Weise, denn wir sprechen von einer Demokratie, von einer inklusiven Gesellschaft, von einer offenen Gesellschaft und wir sprechen von Grundrechten. Wir sind sehr feinfühlig mittlerweile, was Themen wie Sexualität angeht. Wir sehen das, wenn es um non-binäre Menschen geht etc. Da sind wir sehr offen und ich denke, es ist sehr wichtig, da genau hinzuschauen und zu erkennen, dass die Leute, die verantwortlich sind, die Personen, die die Macht im Staate haben, sich da nicht rausnehmen, sondern im Gegenteil, vorneweg waren. Also ja die Politiker, die Spitzenpolitiker ebenso wie Leid und Konzernmedien haben sich klar positioniert und haben angefangen, haben ausgegrenzt, haben das instrumentalisiert, haben Sprache als Waffe benutzt und man sieht das eben jetzt auch an aktuellen Beispielen wie Jens Spahn, der für einen Großteil der Maßnahmen in Deutschland verantwortlich zeichnete in seiner Rolle als Minister, der jetzt darauf pocht, man solle sich gegenseitig vergeben, es wäre ja das eine oder andere, passiert während der Pandemie, dass es jetzt gegenseitig zu vergeben gilt. Dann frage ich mich an dieser Stelle natürlich, da stehen mir die Haare zu Berge, was muss man mir vergeben, wenn ich im Prinzip die letzten oder den Menschen, die zweieinhalb, drei Jahre im Prinzip nur ihr normales Leben weitergeführt haben und sich nicht haben beeindrucken lassen von Angst oder Pharmapropaganda, von einem Momentum haben mich mitreißen lassen. Wir hatten über 1000 Zitate gesammelt, dass da bei den ersten 100, ist gibt genug Material für Band zwei, dass dabei den ersten 100 aber auch die repräsentiert werden, die Personen, die Leute an den Schalthebeln der Macht und die den öffentlichen Diskurs bestimmen, da die auch die Hauptrolle gespielt haben in dem Ganzen, in dem ganzen Vorgang.

Milena Preradovic: Aber warum glaubst du, haben die das getan? Die wussten doch, dass sie weiter spalten und dass gegen Bürger, die ja nichts Unrechtes getan haben? Warum tun Politiker so was?

Tom-Oliver Regenauer: Also ich denke da geht es um zwei Aspekte. Zum einen ist es sicherlich der psychologische Aspekt, wenn man sich die Art und Weise anguckt, wie kommuniziert wurde und das analysiert, dann ist vieles zurückzuführen auf die ganz klassische Propaganda nach Edward Bernays, der das schon Anfang des 20. Jahrhunderts. Das war Neffe von Sigmund Freud und gilt als Propagandaprofi, wenn nicht gar der derjenige, der verantwortlich dafür ist, dass Propaganda ein professionelles Kommunikationstool wurde. Wenn man sich das anschaut, dann ist für mich also das entsprechend grotesk auch also und dann ich ich komme einfach nicht drüber hinweg, wenn dann die Atlantic auch in den USA dann wenn die fordern, es ginge jetzt um eine Phase der Amnestie. Also ich verbinde das eher mit einer Phase der Amnesie. Man will also, dass vergessen wird und man will darüber hinweggehen und die den Augenmerk aufs nächste Narrativ lenken. Man müsste den Menschen aber im Prinzip ihre Taten, ihre Aussagen vor Augen halten, jetzt das Aufarbeiten und die Personen, die dann zurecht wegen Volksverhetzung in dem Buch angeklagt werden müssten. Da gibt es mehrere Beispiele, zuvorderst das Zitat auf dem Cover von Nikolaus Blome. Da müsste man natürlich das wirklich aufarbeiten und sich genau anschauen und analysieren und nicht versuchen, jetzt darüber hinwegzugehen und eine Amnestie zu fordern für die Pandemie.

Milena Preradovic: Ja, vor allem es hat sich ja auch noch niemand entschuldigt, das darf man ja gar nicht vergessen.

Tom-Oliver Regenauer: Das darüber hinaus und deswegen ist die Frage ist dann relativ schwierig zu beantworten. Da kann man weit ausholen, um was es da geht. Aber im Prinzip sieht man, dass es nie um Gesundheit ging. Es ging immer um eine Art Kontrolle. Man wollte das und das sagt man ja auch relativ offen, eine Transformationsbewegung lostreten im Rahmen der Krise. Also Krisen werden grundsätzlich und da kann man sich die Geschichte angucken der Zivilisation. Krisen werden grundsätzlich wie Kriege auch genutzt, um Paradigmenwechsel zu rechtfertigen oder herbeizuführen. Und in dem Falle hat man natürlich auch schlicht und ergreifend ergreifend eine Krise benutzt, um einen Paradigmenwechsel herbeizuführen. Und man sieht, dass die Bewegung geht weg von einem partizipativen, offenen, demokratischen System, dass man sich drüber streiten kann, ob wir das vorher hatten, aber das da vorher noch existierte, hin jetzt zu einem klar autoritären Staat, einem wenn nicht gar totalitären Staat bis hin zum Faschismus, wenn man anfängt, eine Personengruppe bewusst zu diffamieren und auszugrenzen. Und ich denke, da liegen die Gründe und da könnte man natürlich in der Tiefe Stunden drüber sprechen, wo das herkommt, welche geopolitischen, geoökonomischen Hintergründe das hat. Aber es hat und das sehen wir, glaube ich, jetzt alle in der im Nachgang der Pandemie es hatte nichts mit Gesundheit zu tun.

Milena Preradovic: Nein, aber Gehorsam ist geschaffen worden. Und möglicherweise war das auch ein Grund. Was mir an diesen Zitaten auffällt oder an den meisten, sie sind wahnsinnig kalt und empathielos. Die Schuldigen werden benannt und werden quasi für vogelfrei erklärt. Du schreibst, es beginnt immer mit der Sprache. Das schreibst du in dem Nachwort. Ich frage mich manchmal, wie weit hätte es noch gehen können? Ich meine, in Australien haben sie Menschen in Lager gesperrt. Was denkst du?

Tom-Oliver Regenauer: Das kann, denke ich, sehr weit gehen. Ich weiß nicht, inwieweit das in Europa funktioniert hätte, was jetzt in China gemacht wird. Man muss sich nur in China mal die Bilder anschauen dieser Covid-Camps. Mit dieser Zero Profit Strategie. Da sind ja wirklich Lager, soweit das Auge reicht. Da sind Tausende von Menschen, werden da eingesperrt und isoliert. Und ich kann mir gut vorstellen, dass das in Europa auch bis zu einem gewissen Punkt getrieben worden wäre, hätte es nicht entsprechende Stimmen gegeben, die sich dagegenstellen, die sich die sich klar positionieren und namentlich auch nicht mit einem anonymen Account im Internet, sondern namentlich in der Öffentlichkeit ihre Reputation zur Disposition stellen, weil sie sich gegen die Einheitsmeinung, gegen das herrschende Narrativ positionieren. Und ich denke, das hätte noch durchaus weitergehen können. Es gab ja auch schon in Ostdeutschland und im Schwarzwald leerstehende Hotels oder ähnliche Einrichtungen, die man geplant hatte, für Isolationslager zu verwenden. Das kam dann nachher kaum oder oder nicht wirklich, aber das hätte, denke ich, solche Ausmaße auch bei uns annehmen können.

Milena Preradovic: Hier in Österreich wurde auch schon davon geredet, da hat man ja die Impfpflicht eingeführt, hinterher dann wieder abgeschafft, bevor man sie durchgesetzt hat. Aber da hieß es auch am Anfang, nee, diese Leute werden nicht in normale Gefängnisse gesperrt. Da habe ich auch gedacht, wohin dann? Ich habe das schon durchaus als bedrohlich empfunden damals, muss ich sagen. Die Frage ist auch, ist Deutschland da besonders anfällig? Im Buch geht es ja ganz kurz um die typisch deutsche Mentalität. Da steht: “da genügt es nicht, wenn 99 % eine Maske tragen, es müssen 100 sein”. Du lebst in der Schweiz seit Jahren. Wie siehst du die Deutschen von außen?

Tom-Oliver Regenauer: Ja, es war ein interessanter Vergleich im Zuge der Pandemie. Also wir hatten es gerade etwas von der von der Sprache gesprochen, die, die sich verändert hat und die als Hebel, als Tool, als Werkzeug eingesetzt wurde zur Spaltung, zur bewussten Segregation. Und man hat im direkten Vergleich zwischen Deutschland und der Schweiz deutliche Unterschiede feststellen können. Also ich war im Prinzip auch während der harten Lockdowns im Woche oder 2-Wochen Rhythmus zwischen beiden Ländern unterwegs, beruflich bedingt und konnte mir da immer den Vergleich machen, konnte den Vergleich herstellen und man hat klar gemerkt, dass in Deutschland ein anderer Duktus herrscht. Also das, was bei uns in Deutschland Corona-Leugner etc. waren, also Querdenker, Corona-Leugner, da hat man ja diverse Begriffe entwickelt. Das war in der Schweiz immer relativ respektvoll und auch die Massnahmen-Kritiker oder die Impfskeptiker, nicht die Impfgegner. Also es gab da nicht signifikant, aber es gab schon merkbare Unterschiede im Duktus, in der Formulierung und auch im öffentlichen Kommunizieren der Bundesbehörden gegenüber der Bevölkerung. Also da herrschte deutlich mehr Respekt. Auch in den Leitmedien wurde ein anderer Ton angeschlagen. Also dahingehend kann man vielleicht postulieren, dass es ein gewisses obrigkeitshöriges vorauseilender Gehorsam, ein vielleicht historisch gewachsenes, unterwürfige Element gibt in der deutschen Gesellschaft, die sie prädestiniert, um bei so was mitzumachen, sich um die Flagge zu scharen und der Einheitsmeinung hinterherzulaufen, anstatt kritisch einen eigenen Standpunkt zu vertreten.

Milena Preradovic: Überhaupt den Kopf mal einzuschalten. Also hoffen wir, dass dieses Buch ordentlich unter die Leute kommt. Das sollte eigentlich jeder in seinem Bücherschrank haben, um noch mal nachblättern zu können in zehn Jahren. Wer hat denn da eigentlich damals was gesagt. So, jetzt kommen wir zum anderen Thema, aber auch topaktuell gerade. Du hast einen höchst interessanten Artikel auf bei Rubikon über Elon Musk geschrieben, der ja als Twitterchef momentan ordentlich in den Schlagzeilen ist. Du schreibst: “dass sein Image als ultra cooler Verfechter der Meinungsfreiheit aufpoliertes Blendwerk ist. Elon Musk wird vielfach als liberaler Welterlöser gefeiert. In Wahrheit ist er eine Art trojanisches Pferd im Dienste elitärer Umgestaltungsprojekte”. Jetzt nimmst du uns auch noch unseren Elon Musk auf Twitter weg, der uns ein bisschen Hoffnung gegeben hat. Das ist starker Tobak. Woran machst du denn das fest?

Tom-Oliver Regenauer: Ja, also da gibt es natürlich, wenn man einen genaueren Blick und das ist in der Kriminalistik ja oft das Motto “Follow the money”, also folge dem Geld. Wenn man da einen genaueren Blick auf die finanziellen Verwicklungen und auch die familiären Hintergründe von Elon Musk wirft, tut sich da ganz schnell ein anderes Bild auf als das des libertären Messias, der die Meinungsfreiheit bei Twitter wiederherstellt. Denn zum einen hat er das meiste Vermögen, das er besitzt, das meiste Geld hat er verdient mit Regierungsverträgen. Also im Prinzip. Wenn man sich SpaceX anschaut, das ist der verlängerte Arm der NASA und die NASA ist entgegen der landläufigen Annahme, keine wie Star Trek: “Wir entdecken neue Weiten im Weltraum”. Es ist zu 80 % Militärforschung, also die Daten. Die NASA wendet 80 % ihres Budgets auf für militärische Forschung und militärische Projekte und so was wie Starling oder SpaceX. Das sind Unternehmen, die sind ganz nah am militärisch industriellen Komplex der USA. In dem in dem betreffenden Artikel sind ja die entsprechenden Quellen auch von Washington Times, New York Times, die darüber berichten, wie viele Verträge Elon Musk, SpaceX und Starling mit dem Pentagon haben. Also das ist eine Nähe zur Regierung, die kann man nicht von der Hand weisen.

Tom-Oliver Regenauer: Und wenn man sich das dann anschaut, dann verfolgt Elon Musk am Ende auch mit Neuralink die gleichen Ziele, die ein Bill Gates in der Öffentlichkeit kundtut. Also einen gewissen Drang hin zum Transhumanismus, die Erweiterung des Menschen in als als Cyborg, in dem man Chips implantiert. Das ist das neue Neuralinkprojekt von Elon Musk. Auf der anderen Seite Starlink, diese Satelliten-Technologie, die jetzt in der Ukraine zum Einsatz kommt. Das ist auch kein ziviles Projekt an sich. Natürlich wird das von Elon Musk beworben mit der Tatsache “Ich bringe das Internet auch in das letzte Dorf im Himalaja und jeder hat dann freien Zugang zum Internet”. Tatsächlich ist aber ein Rüstungsprojekt mit entsprechenden Patenten von der DARPA und das ist halt die Defense Advanced Research und im Prinzip der Forschungszweig des Pentagon. Und für die NASA macht er die Satellitentransporte ins All, die vorher von der staatlichen Raumfahrtbehörde gemacht wurden. Die macht jetzt SpaceX. Also der schießt hochbrisante CIA Satelliten ins All. Überwachungstechnologie. Und von daher ist die Behauptung, Elon Musk sei der Verfechter des Libertarismus und würde uns da irgendwie die Meinungsfreiheit wiederbringen, ist naiv. Wenn man sich die Fakten anschaut.

Milena Preradovic: Du schreibst ja auch, sein Großvater, um auf den familiären Hintergrund zu kommen, der Großvater von Elon Musk habe ihn sehr beeinflusst und dieser Großvater Joshua Haldeman, sei ein glühender Anhänger der Technokratie-Bewegung gewesen. Was ist das?

Tom-Oliver Regenauer: Ja, das ist wichtig. Die Technokratie kennt jeder, den Begriff hat jeder mal gehört, hat irgendwie individuelle Assoziationen damit. Aber die wenigsten Leute haben den historischen Hintergrund, was Technokratie wirklich bedeutet. Für die meisten steht das irgendwo gleichbedeutend mit Digitalisierung, irgendwie. So, es wird halt alles technisch. Aber Technokratie ist tatsächlich ein Herrschaftsmodell. Es ist ein ernsthaftes Konzept, das weit über Digitalisierung hinausgeht. Es wurde 1917 in New York von Howard Scott ins Leben gerufen, die Technokratie-Bewegung. Die hatte in ihrer Hochphase bis zu einer halben Million Mitglieder in Nordamerika, hat sich auch nach Kanada ausgeweitet und war ein riesen Movement. Und am Ende ging es darum, Konzepte zu entwickeln, wie die Zivilisation, der gesamte Planet mit all seinen Systemen und da gehört aus Sicht der Technokraten auch der Homo sapiens dazu, wie also dieses ganze System steuerbar ist über den Energieverbrauch der individuellen Systeme auf Mikro und Makroebene. Und wenn man sich das anschaut, ist das genau das Kernziel der heutigen Klima-Apokalyptiker. Die CO2 Reduktion führt im Endeffekt auf den Punkt hinaus, dass man den, also deinen oder meinen, CO2-Verbrauch tracken wird.

Tom-Oliver Regenauer: Im Prinzip ist das der Kerngedanke der Technokratie-Bewegung, dass man bis auf Mikroebene hinunter einen Hebel findet, um den Mensch, die Zivilisation, alle Systeme, die Wirtschaft und im Prinzip die ganze Welt, über ein zentrales technologisches Modell zu steuern. Das war 1917 natürlich Utopie, da man die Technologie nicht hatte. Nun sind wir aber knapp 100 Jahre weiter und haben all die Technologie. Und wir sehen, dass ein Großteil unseres Lebens schon automatisiert ist und dass ganz viele Dinge, so wie jetzt die Kreditkarte, wie das Bankkonto, bereits CO2 Tracking aufweisen. Also man kann seinen grünen Fußabdruck verbessern, indem man dann CO2 Ablasshandel betreibt. Und im Kern ist genau das der Gedanke der Technokratie-Bewegung, die politisch kein Spektrum hat. Also nach Gedanken der nach Visionen der Technokraten, Anfang des 20. Jahrhunderts, braucht es in diesem System weder ein politisches Spektrum noch eine Partei noch Partizipation, da im Prinzip alles zentral gesteuert wird. Es ist ein Kollektivismus und ein totalitäres Herrschaftsmodell, das im Prinzip die Souveränität des Bürgers oder des Volks-Souveräns als demokratische Gesellschaft überträgt an eine Steuereinheit, an eine Maschine.

Milena Preradovic: Interessant 1917 kommt einem wirklich irgendwie bekannt vor aus der letzten Zeit.

Tom-Oliver Regenauer: Es ist auch interessant, weil die Technokratie-Bewegung hatte Büros in der Columbia University, genau neben den ersten Büros von IBM. Wir haben also zusammengearbeitet am Anfang und haben sich da wahrscheinlich auch ideenmäßig befruchtet. Und die Technokratie-Bewegung ebbte dann irgendwann ab, offiziell. Bis heute gibt es aber noch die Technocracy Inc.. Es gab aber damals Zeitschriften “The Technocrat”. Es gab eine kanadische Organisation und Elon Musks Vater war zuerst in Amerika Chefwissenschaftler, Chefforscher der Technokratie-Bewegung USA und später der Gesamtleiter der Technokratie-Bewegung in Kanada. Sprich es gibt eine klare Vision in der Familie Musk und sein Großvater hatte da massiven Einfluss auf ihn. Es gibt da eine klare Vision, dass die Welt eben nicht vom Homo sapiens und einer freien Gesellschaft, von einer Demokratie zu steuern ist, sondern von einem intelligenteren, einem übergeordneten Mechanismus. Und das ist im Prinzip der Kerngedanke der Technokraten.

Milena Preradovic: Aber wie kommst du darauf, dass Elon genauso tickt wie sein Vater und sein Großvater?

Tom-Oliver Regenauer: Man kann in dem Artikel noch mal nachlesen die verschiedenen Zitate. Also es heißt ja dann immer, Elon Musk wäre gegen so was wie oder würde das CO2 Tracking oder die Dinge nicht unterstützen, die da ventiliert werden. Aber eben wie in dem Artikel aufgeführt, er spricht sich aus für CO2-Tracking auf Mikroebene, möchte also auch den individuellen einzelnen Menschen kontrollieren über seinen Energieverbrauch bzw. den Ausstoß von CO2. Und damit verfolgt er eins zu eins die Linie, die sein Großvater verfolgt hat und die Linie, die Howard Scott im Gründungspamphlet der Technokraten festgehalten hat, als die Doktrin für eine funktionierende Welt der Zukunft.

Milena Preradovic: Erstaunlich für mich war, in deinem Artikel hast du einen Tweet von Musk zitiert zur US unterstützten Abwahl von Evo Morales in Bolivien. Weil die Bolivianer sich so ein bisschen beschwert hatten über die USA. Und da unterschreibt Elon Musk also übersetzt: “Wir stürzen wen auch immer wir wollen. Find dich damit ab”. Also das ist schon krass.

Tom-Oliver Regenauer: Jaja. Ich meine, er hat nicht viele dieser klaren Positionen und er vermeidet das denke ich auch, damit das Image nicht beschädigt wird. Aber an diesem Satz, an dieser Formulierung erkennt man ja, dass da ein Selbstverständnis, ein imperialistisches Selbstverständnis auf Seiten der US Hegemonie herrscht, das auch Musk transportiert. Also wenn er der Meinung ist, dass man Regimewechsel, Putsch, irgendwelche Geheimoperationen in allen Ländern machen kann, die USA für demokratisierungsfähig oder -würdig halten, dann spricht das nicht für einen sehr humanistischen Ansatz des Herrn Musk.

Milena Preradovic: Aus deinem Artikel entnehme ich auch, dass du glaubst, dass er aufgebaut wurde. Das ist nicht ein Selfmademan, sondern dass er aufgebaut wurde. Von wem und für was jetzt genau? Für diese Transformation?

Tom-Oliver Regenauer: Man kann natürlich nicht sagen, dass das am Anfang der Plan war, dass er dann an exponierter Stelle jetzt im Heute, im Jetzt ist. Was sich aber zurückverfolgen lässt ist, sind die Anfangstage. Dann sprich PayPal. Er hat eine kleine andere Firma. Also er wollte in die Richtung Finanzdienstleistungen mit seinem ersten Startup und entgegen der Annahme in der Allgemeinheit hat er halt nicht PayPal erfunden, sondern Peter Thiel hat PayPal erfunden und Elon Musks Firma ist mit Peter Thiels Firma fusioniert und das war dann nachher das PayPal, das wir heute kennen. Und zum einen ist es sehr schwierig, in den Bankensektor zu kommen. Das ist ein hoch reguliertes Geschäft. Niemand wie du und ich macht morgen eine Bankapp und hat damit Erfolg. Da muss man schon entsprechende Kontakte haben, um in diesen regulierten Markt zu kommen und da zu reüssieren. Und die hatte Peter Thiel, denn er hatte schon relativ früh war auch der erste Geldgeber der erste größere Geldgeber von Facebook seit Gründung von Facebook über 20 Jahre. Auch Mark Zuckerbergs engster Berater. Peter Thiel ist bekannt, kann man auch im Internet nachrecherchieren, das steht sogar bei Wikipedia, seine Verbindungen in den militärisch industriellen Komplex zur CIA, zu Geheimdiensten in den USA. Und er ist heute der Chef von Palantir. Das ist die Firma, die Edward Snowden beschuldigt, den weltweiten Datenklau zu betreiben. Das war der große Datenskandal, da ist Palentir ganz vorneweg. Da ist der Thiel der CEO. Und er war über lange Jahre Elon Musks engster Partner, eben in dem Bereich, wo Elon Musk bekannt wurde.

Tom-Oliver Regenauer: Obwohl es tausende interessantere Unternehmer zu der Zeit im Silicon Valley gab, war Musk schon ganz früh auf CNN oder CBS gab es ein kurzes, eigentlich inhaltsfreies Porträt von Elon Musk, der zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich viel Erfolg hatte. Also hatte damals schon jemand Aufmerksamkeit auf ihn gelenkt als Person. Und das hat sich dann in der Zeit fortgesetzt und ging so weit, dass man heute sagt, Ja, Elon Musk ist irgendwie so wie dieser Ironman, wie dieser Tony Stark aus diesem tollen Hollywoodfilm. Nun ist aber auch da nicht so, dass Elon Musk zufällig so wie der Typ im Film ist, wie die Hauptrolle der Charakter im Film, sondern dass der Schauspieler Robert Downey Jr. sich im Vorfeld sehr oft mit Elon Musk getroffen hat und bewusst die Rolle ausgerichtet hat an Elon Musk, um eine gewisse Parallele herzustellen, eine Projektionsfläche und sein Image zu untermalen oder zu stärken und in der Gesellschaft so eine Art realen Tony Stark entstehen zu lassen, der da eben der Hauptcharakter ist. Zudem stehen da auch noch Tesla Autos in dem Labor von diesem besagten Ironman und Tony Stark. Also da gibt es Literatur darüber und die Aussagen von Robert Downey Jr.. Das sind also offensichtlich Verbindungen, die zum Imagedesign beitragen. Und im Vorfeld gibt es 20 Jahre lang Verbindungen in den militärisch industriellen Komplex, in die Bankenkartelle der Wall Street. Und von daher ist das relativ blauäugig anzunehmen, er würde da eine andere Agenda verfolgen.

Milena Preradovic: Hm. Zu Peter Thiel noch mal nachgetragen. Das ist auch der Mann, liebe Leute, der den geschassten Kanzler Kurz aus Österreich oder besser gesagt nach seinem Sturz, den Kurz aufgenommen hat und ihm einen Job gegeben hat. Hochinteressant. Und Elon Musk ist auch beim WEF. Ist ja auch ein Young Global Leader?

Tom-Oliver Regenauer: ja Genau. Er war auch, ich glaube 2008, im Young Global Leaders Programm des Weltwirtschaftsforums. Wird er heute dann gerne als Qualitätslabel gleich nachgeguckt, ob die Leute da irgendwie involviert sind. Wobei ich das halte ich für eine Marketingabteilung. Ich denke, das WEF ist eher die, die Marketing Projektmanagement und Kommunikationsabteilung dieser ganzen Transformationsbewegung, die wir sehen. Im Hintergrund sind eigentlich die Verbindungen wichtiger ins Pentagon und zu Organisationen wie einem Council on Foreign Relations, der halt wirklich Einfluss auf Geopolitik hat, oder Chatham House in London und die Hochfinanz im Hintergrund. Alos ich denke, da geht es schlicht um finanzielle Interessen und wie immer um Geld und Macht.

Milena Preradovic: Sagen wir mal, der WEF in Davos ist die Kantine, da treffen sie sich dann mittags zum Essen oder so.

Tom-Oliver Regenauer: Es ist wie in einem großen Konzern, was in einem großen Konzern die Projektmanagement und Kommunikationsabteilung macht. Wenn man die Welt als Konzern sieht, ist das der Marketing- und Projektmanagementarm, der dafür sorgt, dass man schöne Powerpointfolien hat und die Dinge kommunizieren kann, der die entsprechenden Bücher veröffentlicht und damit das Ganze untermalt. Und der ist dann auch in der Öffentlichkeit natürlich mit seinen 3800 Absolventen dieses Young Global Leaders Programm in die Regierungen penetriert, wie Herr Schwab es so schön ausdrückt, der Chef des World Economic Forum.

Milena Preradovic: Hmm. Noch mal zu Elon zurück, was so ein bisschen dagegen spricht, dass er dieses trojanische Pferd ist, das ist ja, dass er im Moment extrem angefeindet wird, seit er Twitter übernommen hat. Von wegen, er würde mehr Meinungsfreiheit zulassen. Das hat er auch gesagt. Die Leute laufen Sturm, manche melden sich ab und gehen dann zu irgendwelchen anderen seltsamen Dingen, Mastodon oder so. Und es wird ja auch davon berichtet, dass das Establishment Soros, Clinton und Co. dabei sind, ihm die Werbekunden wegzuvergraulen. Das widerspricht dem doch ein bisschen. Wie passt das zusammen?

Tom-Oliver Regenauer: Da gab es gestern Abend einen ganz interessanten Twitterspace, wo Herr Musk von der Werbebranche der USA befragt wurde zu diesen genau diesen Vorgängen und Vorwürfen. Und ich habe da so eine halbe Stunde habe ich reingehört und habe seinen Kommentar am Anfang mitbekommen. Also zum einen wurde an den Algorithmen bisher nichts verändert. Also es ist nach wie vor der gleiche Zensuralgorithmus aktiv. Es wird auch in Zukunft hat er ja selber bekanntgegeben, es wird einen Council geben, also einen Rat, der dann über die entsprechenden Meinungsfreiheiten und Möglichkeiten Informationen zu kuratieren, sprechen und entscheiden wird. Also wenn ich schon einen Rat plane, der dann definiert, was freie Meinungsäußerung ist, dann ist das schon mal nicht freie Meinungsäußerung. Das ist mal das eine. Und zum anderen ist es halt die Frage, inwieweit Spaltung nicht dem System dient, also den Personen, die eine Transformationsbewegung anstoßen. Es war ja im Prinzip in Deutschland das gleiche. Also die Ungeimpften waren bei uns die Häretiker, sind die Querdenker, das ist hier die verachtenswerte Bevölkerungsgruppe, die man ausgrenzen, diffamieren kann. In Amerika waren es die Trump-Wähler. Das hat im Prinzip auch einen Spaltpilz in die Gesellschaft getrieben, der dafür sorgt, dass die Echokammern immer kleiner werden. Und aus Echokammern werden halt irgendwann Angsträume. Und mit denen sind die Menschen sehr einfach zu kontrollieren, weil unter Angst, das haben wir in der Pandemie gesehen, unter Angst sind die Menschen zu anderen Dingen bereit. Sie akzeptieren auch andere Kommunikationen, sie akzeptieren Grenz- und moralische Paradigmenwechsel und Grenzverschiebungen. Das ist also die Frage, ob das nicht sogar hilft. Also hilft es nicht, wenn ich noch eine Echokammer erzeuge, noch einen Spaltpilz in die Gesellschaft treibe und einen Herrn Musk entsprechend kommunizieren lasse, weil die Taten sprechen eine andere Sprache. Er kann das ja kommunizieren auf der einen Seite, auf der anderen Seite. Was er tut, ist momentan das exakte Gegenteil von dem, was man angenommen hat, dass er das täte.

Milena Preradovic: Da bin ich ja mal gespannt. Ich drück mir ja noch ein bisschen die Daumen, dass das nicht ganz so schwarz ist, wie du es erzählst. Aber welche Beziehung hat Elon Musk eigentlich zu diesem anderen großen Menschenfreund und Philanthropen, Milliardär Bill Gates?

Tom-Oliver Regenauer: Da ist natürlich auch eine interessante Verbindung. Man nimmt ja immer Tesla als den Autobauer Elektroautos. Schickes Ding. Da muss man dann auch vorwegschicken, das hat er auch nicht erfunden. Da hat er die Firma im Prinzip von zwei Menschen übernommen, die das Auto wirklich erfunden haben, hat am Anfang Kapital investiert und sie nachher rausgedrängt. Und dann war es jetzt halt Tesla, ist jetzt Elon Musk, das assoziiert man so und Tesla macht aber eben nicht nur Autos, die machen auch viele andere Dinge Hochtechnologie. Und in dem Fall machen sie eben von Bill Gates gesponsert und gegründete Firma oder unterstützte finanziell unterstützt die Firma Curevac, die Impfstoffe herstellt, MNA Impfstoffe. Für die baut Elon Musk oder konzeptioniert einen MRNA Drucker, also ein praktisch Gerät, mit dem man in Echtzeit auf Koronarvarianten oder Virusvarianten reagieren kann und diesen MRNA Impfstoff entsprechend auf die Variante anpassen, indem man den durch eine Art 3D-Drucker laufen lässt für MRNA- Impfstoffe. Und da gibt es also eine Geschäftsbeziehung zwischen Bill Gates und seinem Curevac und Elon Musk Tesla. Das ist leider auch wenig bekannt bzw. wird in den Medien selten berichtet, aber da gibt es eine offizielle und offensichtlich sehr einträgliche Geschäftsbeziehung.

Milena Preradovic: Wie steht denn Musk zu Impfungen?

Tom-Oliver Regenauer: Das ist auch so ein wendehalsiges Thema, weil einmal wurde er gefragt, da hieß es, er wird sich nicht impfen lassen und er lehnt das ab. Und bei einem anderen Interview paar Monate später war das glaube ich, hat er dann gesagt Ja, wir sind alle geimpft oder er ist geimpft. Seit ich eben diese Widersprüche immer höre und lese und die Handlung meistens das Gegenteil ist von dem, was er vorher verspricht, habe ich dann meine ernsthaften Zweifel an praktisch allen seinen Aussagen.

Milena Preradovic: Ich habe bei Musk immer das Gefühl, er ist so eine Art Grenzgänger, der heute noch nicht weiß, was er morgen denkt. Ist er so ein Charakter oder ist das alles Kalkül sagst du?

Tom-Oliver Regenauer: Ich kenne ihn ja nicht persönlich, da maße ich mir kein Bild an oder keine Meinung in dem Sinne. Ich kann nur Indizien nehmen und kann daraus eine Schlussfolgerung ziehen, so wie man das in einem Indizienprozess machen würde. Und in dem Falle sprechen jetzt mal alle Indizien gegen Elon Musk und seinen Humanismus und seine Menschenfreundlichkeit, für mich zumindest und für seine hehren libertären Ziele. Inwieweit das dann ernst gemeint ist, wenn er bei Joe Rogan dann auch kifft und Gras raucht und irgendwie so so cool rüberkommt, es kann ja sein, dass er durchaus ein lockerer Typ ist als Bill Gates, wirkt auch sicherlich sympathischer als George Soros. Aber es sprechen am Ende die Handlungen. Es hilft mir auch nichts, wenn ein Herr Spahn jetzt plötzlich oder ein Herr Söder jetzt plötzlich auf der Seite der Skeptiker ist und sagt Masken bringen nix und Impfpflicht ist auch schlecht, wenn er vor zwei Jahren noch genau das Gegenteil erzählt hat. Also die die Fahne dreht sich je nach Windrichtung und das denke ich ist bei Mask eigentlich auch Thema. Die machen einfach eine geschickte Öffentlichkeitsarbeit und ich denke, das meiste ist da relativ genau geplant.

Milena Preradovic: Dann machen wir an Elon Musk mein Häkchen dran. Kleiner Kalauer und noch ein anderes Thema ist ja momentan in aller Munde. Das sind ja die Klimakleber von der “letzten Generation”. Ich denke immer so ein bisschen eine Nebelbombe.

Tom-Oliver Regenauer: Eine Nebelkerze.

Milena Preradovic: Ja genau, lenkt wunderbar ab. Und da hast du auch recherchiert über diese Klimaproteste. Und die “letzte Generation” ist ja zusammen mit “Friday for Future” und “Extinction Rebellion”, die versuchen ja gerade, uns unsere Aufmerksamkeit auf den drohenden Weltuntergang, der in ein mindestens ein paar Monaten kommt, zu lenken. Also wenn ich diese Leute sehe, die sich da festkleben oder irgendwie Püree auf Bilder werfen, da habe ich das Gefühl, das sind Leute, die daran wirklich glauben, die wirklich diese echte Angst haben. Die wirken manchmal auch etwas hysterisch. Und ich habe das Gefühl, diese Menschen werden instrumentalisiert. Ist das so? Und wenn, von wem? Wofür?

Tom-Oliver Regenauer: Also ich denke sicherlich, dass die zum Großteil tatsächlich Angst haben und der Meinung sind, dass der Planet bald untergeht, dass die Apokalypse droht. Ich denke aauch, dass im Zuge von Corona, viele Leute ernsthaft Angst hatten. Also der Normalbürger hat sich sicherlich nicht hingestellt und hat gesagt, ich will mit Sprache spalten und Menschen um die Flagge scharen. Der hatte originär Angst und ist deswegen einem gewissen Narrativ gefolgt. Und ich denke, dass das Thema Klima ist im Prinzip ja seit den 70er, also seit 1972 der Club of Rome die “The Limits to Growth” rausgebracht hat. Das ist das Buch, das im Prinzip den das Narrativ begründet, dass die CO2 Anreicherung in der Atmosphäre unser Untergang ist. Das kommt aus diesem Limits to Growth Buch Bericht des Club of Rome und das war 72 und seither ist das Thema in der Öffentlichkeit, in der Gesellschaft und hat sich wirklich wie ein Krebstumor in jedes Detail des menschlichen Lebens und der zivilisatorischen Existenz gefressen. Wenn ich im kleinsten Dorf aufs Rathaus gehe, werden die eine Nachhaltigkeitsdevelopmentplan irgendwas haben, also Nachhaltigkeitsziele, an denen sie sich orientieren. Und das kommt alles aus diesem Bericht und den nachgelagerten Aktivitäten auch eines Prince Charles, der dann schon 1993 ein Buch geschrieben hat und seither über Klimawandel und seither dann den Titel hatte The Sustainable Prince. Und dann gab es auch ein Buch über ihn mit dem Titel “Das Sustainable Prince”, weil im Prinzip die die Gruppe, die dieses Klimanarrativ in die Welt gebracht hat, das sind die Kreise eben des Club of Rome. Und der Club of Rome sitzt halt in Winterthur, in der Schweiz und es ist gar keine italienische Organisation. Wurde gegründet von David Rockefeller, einem Oligarchen mit sehr viel Geld und entsprechenden Interessen an Social Engineering, an Monopolismus, an Imperialismus, Globalismus gibt dann seine eigenen Biografie dazu und man sieht, dass sich das über so lange Zeit in der Gesellschaft manifestiert hat, dass es das Thema Klimawandel gibt, dass das CO2 uns bedroht, dass die Leute heute die Jugend tatsächlich Angst hat, die letzte Generation zu sein, dabei aber leider verkennt, wer im Hintergrund das Geld gegeben hat für die Implantierung oder für das Etablieren dieses Narrativs, was in der breiten Wissenschaft zu Recht ganz anders diskutiert wird.

Tom-Oliver Regenauer: Aber bei Google finde ich halt nur 39 Sucheinträge, also 39 Seiten Sucheinträge nach 480 Links hört beim Thema Klimawandel hört die Suche auf. Da ist das Internet zu Ende bei Google, obwohl unten Milliarden Ergebnisse angezeigt werden. Bei Seite 39 ist fertig und auf den 39 Seiten kriege ich nur EU, US, NGOs, offizielle Organisationen, die mir erzählen, dass der Hockeystick, also dieser exponentiale Kurvenanstieg der Temperatur-Erwärmung, dass das die Wahrheit ist. Und wenn die Menschen daran glauben, haben die die gleiche Angst wie bei Corona. Oder dass Trump, die rechte Revolution in Amerika lostritt und über Angst sind die Menschen zu kontrollieren. Und das sieht man auch bei dem Klimawandel Thema. Und die Jugend tut mir da ernsthaft leid, dass sie sich hat davon in Angst versetzen lassen bzw. dass man die die relevanten Informationen vorenthält, um sich ein objektives Bild zu dem Thema zu machen.

Milena Preradovic: Du hast vorhin gesagt “Follow the money”. Wenn man hier follow the money macht, wo kommt man an?

Tom-Oliver Regenauer: Da kommt man an im Buckingham Palace, da kommt man an bei der Rockefeller Foundation und natürlich in unseren Zeiten, heute auch bei den Herren Gates und Soros. Man sieht, auch, das kam jetzt gerade die letzten paar Tage war das auch in den deutschen Nachrichten und in den Medien, dass die Friday for Future und Extinction Rebellen, die kriegen ja auch alle Geld von NGOs. Da fragt man sich auch immer, wie finanzieren die das, wenn die hauptberuflich Protest machen. Das können ja nicht alles jetzt Sozialhilfeempfänger sein, weil die Aktionen kosten Geld, also das muss man auch bezahlen, egal ob das jetzt Farbe ist oder Ausfallzeiten oder was auch immer. Und da gibt es Geldgeber hintendran und die kann man nachverfolgen und man sieht, dass das eben genau die Personen sind, die seit 5000 Jahren mit ihren Ölkonzernen die Welt verschmutzen. Also die Jugend arbeitet an vielen der größten Umweltverschmutzer der Welt, Glencore, Rockefeller. Das sind alles riesige Unternehmen, die bisher sich einen Dreck darum geschert haben, ob die Umwelt verschmutzt wird.

Milena Preradovic: Und was haben sie davon?

Tom-Oliver Regenauer: Die haben davon, dass sie am Ende, da kommen wir zurück zu dem Thema Technokratie, einen totalitären Herrschaftsansatz implementieren können, der es Ihnen erlaubt, den Mensch über sein Smartphone und seinen individuellen CO2verbrauch zu steuern. Wenn also in Zukunft mein Auto nicht mehr anspringt, weil mir mein Smartphone sagt oder das Auto selbst ich habe die Woche zu viel CO2 verbraucht, dann ist meine Individualmobilität ist passe. Und wenn ich im Supermarkt ein Steak kaufen will und hatte die Woche schon drei, dann wird mir das Handy irgendwann sagen, mit dem ich dann bezahlen muss, auch weil das Bargeld abgeschafft werden soll, dann sagt mir das Handy diese Woche schon zu viel Fleisch verbraucht. Das ist nicht gut wegen dem Methanausstoß der Rinderherden. Also das ist ein Hebel zur Kontrolle auf Mikroebene des Individuums. Und das bringt natürlich Menschen, die wie Rockefellers offen in ihrer Biografie artikulieren, dass sie Globalisten sind und ein neofeudales Herrschaftsmodell befürworten mit einer zentralen Weltregierung, das sind die Worte des Herrn Rockefeller in seiner Biografie, denen spielt das natürlich in die Hände. Also von daher ist es relativ offensichtlich.

Milena Preradovic: Ja, und es wird auch noch ganz profan Geld gemacht oder? CO2 Zertifikate. Das habe ich in deinem Artikel gelesen.

Tom-Oliver Regenauer: Genau. Diese ganze Green Economy, die man jetzt im Prinzip immer hört, also da gibt es die Net Zero Alliance, die überall auf der Welt entstehen, irgendwelche Allianzen um den CO2 Verbrauch auf null zu drücken. Das heißt dann irgendwie schick und hat ne tolle Webseite mit entsprechenden Marketingmethoden und dann wirbt man dafür die Green Economy. Nun ist aber die Green Economy der im Prinzip größte Investmentmarkt der Welt, weil wir kennen das aus den Siebzigern, da gab es diese Neokon Privatisierungswelle. Wenn man da in Deutschland schaut, dann die Leute erkennen das daran, dass ihnen das örtliche Schwimmbad entweder weggenommen wurde, weil es kein Geld mehr gab, oder dass es jetzt irgendeiner privaten Investmentfirma gehört, die es jetzt macht. Aber es gehört nicht mehr der Gemeinde, damit auch nicht dem Bürger. Also man hat erst das Staatsvermögen veräußert an Investmentvehikel wie Blackrock und Vanguard, die großen Vermögensverwalter und die dahinterstehenden Finanzmogule. Und jetzt im Prinzip das nächste, was man noch kapitalisieren kann, das letzte Asset, was noch nicht handelbar ist, sind die natürlichen Ressourcen, sprich Wasser, Luft und Raum. Also das ist im Prinzip der Zweck der Green Economy. Und außerdem, wenn natürlich ich eine Ölplattform, also wenn ich a la Rockefeller, wenn ich in der Ölindustrie bin und versaue die Umwelt mit meinen Abgasen ist natürlich praktisch, wenn ich mir einfach für Geld CO2 Zertifikate kaufen kann, damit meine Bilanz, meine Ökobilanz reinwaschen, an meiner Plattform aber nichts ändern muss oder an meinem System. Im Prinzip kann ich genauso weitermachen wie vorher. Ich muss nur vielleicht den Preis ein bisschen anheben und einpreisen, dass ich jetzt mehr CO2 Zertifikate kaufen muss. Also denen wird das nicht wehtun, die werden genauso weitermachen wie bisher. Aber du und ich haben in Zukunft ein Problem, wenn wir mit dem Auto in Urlaub fahren wollen, wenn wir irgendwo hinfliegen wollen oder Fleisch kaufen, weil das wird in relativ absehbarer Zeit zentral verwaltet werden. Und das CO2 Tracking ist die Fußfessel der Zukunft.

Milena Preradovic: Moderner Ablasshandel, das ist dieser Handel mit den CO2 Zertifikaten und kein Luther weit und breit. Jetzt hat das ganze also sagen wir mal in dieser Neuzeit angefangen, also die großen Proteste mit Greta, einer kleinen Schwedin, die Freitag nicht zur Schule gegangen ist. War das orchestriert oder war das echt?

Tom-Oliver Regenauer: Es ist immer schwierig. Wie gesagt, es gibt Indizien. Also Greta Thunberg, wie sie heißt, saß plötzlich irgendwann alleine vor irgendeinem Gebäude und hat einen Klimaprotest angefangen. Das wäre wahrscheinlich niemandem aufgefallen und es hätte auch keine Wellen geschlagen, wenn nicht zufällig an diesem Tag ein bekannter Reporter aus Amerika dort gewesen wäre und sie dabei gefilmt hätte, entsprechende Bilder gemacht und das Ganze dann medial ausgeschlachtet hätte. Zumal auch die Eltern, also Gretas Eltern, sehr einflussreiche Aktivisten, also die Mutter speziell war schon früh gegen die Kernkraft auf den Straßen in den 80er und hat sich als Aktivistin, Ökoaktivistin betätigt und hat natürlich geholfen, das aufzubauen. Und noch dazu ist Luisa Neubauer, die deutsche Klimaaktivistin von Friday for Future und auch ihre Schwester, die sind da im Vorstand von Friday for Future, die gilt als Coach von Greta Tunberg. Und dann wiederum kann man schauen, wo kommt denn Luisa Neubauer, die eigentlich aus der Familie Reemtsma, also Tabakhersteller mit einem Riesenvermögen, wo kommt die her und wie kommt sie plötzlich dazu, Greta Thunberg zu unterstützen, die eine unbekannte Schülerin einer ganz anderen Altersklasse in einem ganz anderen Land war, um sie dann entsprechend aufzubauen und in den Medien präsent zu halten. Vielleicht auch so ein bisschen vom vom von der Persönlichkeit her, vom Medienauftritt, sie zu coachen und zu begleiten und man sieht die ja ständig zusammen. Also das ist auch so eine Verbindung, die den Leuten offensichtlich nicht gleich auffällt, aber die da ist und das ist auch eine finanzielle Verbindung in oligarchische Kreise am Ende, weil wie gesagt, die Familie Reemtsma gehören mit zu Deutschlands reichen Familien und machen das sicherlich nicht rein aus dem Gedanken heraus, die Umwelt beschützen zu wollen, sondern auch sicherlich für gewisse Ziele wie Imagegewinn oder so was.

Milena Preradovic: Und das ist Luisa Neubauer und Carla Reemtsma. Ich glaube, die sind Cousinen oder sind sie wirklich Schwestern?

Tom-Oliver Regenauer: Ich meine, es ist die Schwester, wenn ich mich recht erinnere.

Milena Preradovic: Ist sie heißen so anders, deswegen.

Milena Preradovic: Wahrscheinlich noch nicht verheiratet. Aber egal. Ja, gut, das sind jetzt die junge Generation. Ob die ältere damit zu tun hat, können wir ja an dieser Stelle gar nicht beantworten.

Tom-Oliver Regenauer: Nein, nein. Da ist natürlich auch viel Mutmaßung. Aber wie gesagt, man kann auch selten was beweisen. Es gilt ja auch bei Elon Musk. Aber. Wenn es ein Gerichtsprozess wäre und es wäre ein Indizienprozess, dann gibt es auf einer Liste sehr viele Punkte, die gegen das offizielle Narrativ, das offizielle Image von Elon Musk sprechen. Und eine ganz winzig kleine Liste von Dingen, die dafür sprechen, wenn man das genauer vergleicht. Und das Gleiche ist bei dem Thema Klima. Ansonsten wäre zum Beispiel dieser Climate Gate Skandal von 2009, als wirklich weltweit in Zeitungen berichtet wurde, über E Mail Leaks, wo sich die führenden Wissenschaftler des IPCC, dieses International Panel on Climate Change, austauschen und darüber reden, wie sie die Kurve entsprechend anpassen können. Das muss irgendwie steiler aussehen. Und in den Emails steht wortwörtlich “ja, wo ist denn der Klimawandel? So sieht das nicht gut aus. Also wir müssen da und dann…” Im Programmcode sind dann noch so Absätze drin, die man sehen kann, wo dann manipuliert wird oder Fragen gestellt, wie man das noch exponentieller darstellen kann. Und tatsächlich hat jemand letztes Jahr dieses offizielle Klima-Rechenmodell, der das IPCC verwendet hat, wirklich Müll, also Datenmüll da reingetan. Und egal was man da rein tut, es kommt immer diese Hockeystickkurve raus. Und von daher, das hätte man auch 2009 schon wissen können, dass da irgendwas faul ist an diesem CO2 Thema.

Milena Preradovic: Ich erinnere mich, ich erinnere mich an diesen Skandal. Der ist kurz aufgeploppt, war aber relativ schnell wieder weg.

Tom-Oliver Regenauer: Und wenn man das heute recherchiert, dann findet man zwar bei Wikileaks noch, die hatten das damals geleakt, diesen E Mail Verkehr, dann findet man da wohl noch die originalen Dokumente. Und wenn man die anschaut, ist es auch relativ offensichtlich, dass da von den führenden Köpfen, die eine Deutungselite sind in dem Thema da kommt niemand vorbei, peer reviewed Studien kommen da nicht vorbei. Also wenn die nicht drauf geschaut haben und die schreiben sogar selber, sie müssen, wenn es zu viele Widersprüche gibt, müssen sie den Peer Review Prozess ändern, damit nur noch die Dinge an die Öffentlichkeit kommen, die durch ihre Hände gegangen sind. Wenn man sich das dann anschaut und Climate Gate 2009, dann ist es relativ offensichtlich, was passiert. Aber wenn man es googelt, dann findet man ausschließlich Faktenchecks dazu, die das Ganze relativieren und sagen Ja, das ist ja alles gar nicht so schlimm und das waren halt private Austausch zwischen Wissenschaftlern. Also es ist sehr armseliger Versuch, das zu relativieren, wenn man sich die originale Emails durchliest.

Milena Preradovic: Ja, ja, aber wer tut das schon? Die normalen Leute, das ist wie bei Corona, die schauen die Tagesschau und oder die Tagesthemen. Da darf dann Bill Gates als großer Philanthrop auftreten, wie wir es vor zweieinhalb Jahren gesehen haben. Ja, also man kann im Grunde sagen, wenn es aussieht wie eine Ente, wenn es watschelt wie eine Ente, wenn es quakt wie eine Ente, könnte es eine Ente sein.

Tom-Oliver Regenauer: Es könnte sein,.

Milena Preradovic: Vielen Dank, Tom. Hochinteressant. Vielen Dank für diesen Ausflug in eine düstere Vergangenheit und in eine auch nicht so richtig helle Gegenwart.

Tom-Oliver Regenauer: Danke dir für die Einladung.

Milena Preradovic: Tja, Leute, in den letzten Jahren haben wir gelernt sogenannte Verschwörungstheorien sind oft nur die Wahrheit von morgen. Und Fakten sind nur Fakten, wenn sie die Narrative unterstützen. Für alles andere gibt es Faktenchecker. Und wer sich heute der Wahrheit annähern will, der muss dafür etwas tun und ein dickes Fell haben. Aber das haben wir uns ja angeeignet die letzten zweieinhalb Jahre. Ich wünsche euch eine gute Zeit. Bis bald.

Interview with Tom-Oliver Regenauer (english)

Milena Preradovic: “It is important to send a clear message to the unvaccinated”, “You are out of social life”. That’s what Hans, the prime minister at the time, said at Illner. Unchallenged. Or Federal President Steinmeier: “The unvaccinated endanger us all.” Or the manager of the Fanta 4: “ultra-asocial morons”. There are examples without end of the defamation, exclusion and devaluation of people who have done nothing wrong. I would not have thought this possible before. And I must say, it certainly felt threatening. Can that be allowed to fade into oblivion? Bygones. No, says my guest. He has written the epilogue to a new book that documents all these perpetrators. But beyond that, we also talk about two other big topics that have been bothering the journalist. Is Elon Musk really the savior of free speech? And grotesque protests. Are the climate stickers of the “last generation” being instrumentalized? And if so, by whom? Now in point Preradovic. Hello, Tom-Oliver Regenauer.

Tom-Oliver Regenauer: Hello, Milena.

Milena Preradovic: Let me introduce you briefly. You’re a journalist, book author, music producer, lyricist and manager, you’ve been on the road as a business manager and management consultant in more than 20 countries. You run your own record label and have worked with artists like Silo Green. As an author, you write regularly for Rubicon and other publications, this year you published your book “The Elephant in the Room” and you contributed to the book “May the Whole Republic Point the Finger. The Corona Injustice and its Perpetrators” by Marcus Klöckner and Jens Wernicke, you wrote an engaging afterword. The title, by the way, is a quote from RTL’s head of politics and Spiegel columnist Nikolaus Blome. What is the meaning of this book for you?

Tom-Oliver Regenauer: Well, the purpose of the book is definitely to record and document the events of the past two and a half, almost three years for posterity. I think in a few decades, people will want to know how it all started, what happened in the phase between 2020 and the end of ’22. What Corona did to society and who positioned themselves in which place in society during these events and during these also obvious transformation movements. That’s why I think it’s an important contemporary historical document, which simply records for future generations what happened. And since, contrary to popular belief, the Internet now forgets relatively quickly, and articles are often reworded, archived and can no longer be found, I think it is important to preserve this phase of this development, caesura and paradigm shift in physical form and to preserve it for posterity.

Milena Preradovic: Yes, when I read the book, I also noticed that I had already forgotten one or two quotes that were very present to me at the time. And some of the quotes really sent shivers down my spine. There are a lot of quotes from politicians, even from the German president, who has also marginalized and defamed. What does it mean when the average daytime viewer sees defamation and exclusion exemplified by the representatives of the state?

Tom-Oliver Regenauer: Well, I think it’s shameful in one way, because we’re talking about a democracy, an inclusive society, an open society, and we’re talking about fundamental rights. We’re very sensitive now about issues like sexuality. We see that when it comes to non-binary people and so on. We are very open about that and I think it is very important to look closely and to recognize that the people who are responsible, the people who have the power in the state, do not take themselves out of it, but on the contrary, were in front. So yes, the politicians, the top politicians as well as suffering and corporate media have clearly positioned themselves and have started, have excluded, have instrumentalized, have used language as a weapon and you can see that just now also in current examples such as Jens Spahn, who was responsible for a large part of the measures in Germany in his role as minister, who now insists that one should forgive each other, it would be one or the other, happened during the pandemic, that it is now to forgive each other. Then I ask myself at this point, of course, my hair stands on end, what do I have to forgive, if I have in principle the last or the people who have two and a half, three years in principle just continued their normal lives and have not let themselves be impressed by fear or pharmaceutical propaganda, have let myself be carried away by a momentum. We had collected over 1,000 quotations, that in the first 100, there is enough material for volume two, but that in the first 100 also those are represented, the people, the people at the levers of power and who determine the public discourse, because they also played the main role in the whole, in the whole process.

Milena Preradovic: But why do you think they did that? They knew that they would further divide and that against citizens who had done nothing wrong? Why do politicians do such things?

Tom-Oliver Regenauer: Well, I think there are two aspects to it. On the one hand, it is certainly the psychological aspect, if you look at the way it was communicated and analyze that, then a lot of it can be traced back to the very classical propaganda according to Edward Bernays, who did that already at the beginning of the 20th century. That was nephew of Sigmund Freud and is considered a propaganda professional, if not the one responsible for propaganda becoming a professional communication tool. If one looks at that, then for me that is accordingly grotesque also thus and then I I simply do not get over it, if then the Atlantic also in the USA then if the demand, it is now about a phase of the amnesty. So I associate it more with a phase of amnesia. So you want people to forget and you want to pass over it and direct their attention to the next narrative. But in principle, people should be made aware of their deeds, their statements, and now the process of coming to terms with them and the people who would then rightly have to be charged with incitement of the people in the book. There are several examples, first of all the quote on the cover by Nikolaus Blome. Of course, one would have to really work through this and take a close look at it and analyze it, and not try to pass over it now and demand an amnesty for the pandemic.

Milena Preradovic: Yes, above all, no one has apologized yet, that must not be forgotten.

Tom-Oliver Regenauer: Beyond that, and that’s why the question is relatively difficult to answer. You can go into great detail about what it’s all about. But in principle you can see that it was never about health. It was always about some kind of control. The intention was to initiate a transformation movement within the framework of the crisis. So crises are basically used, and you can look at the history of civilization. Like wars, crises are also used to justify or bring about paradigm shifts. And in this case, of course, a crisis was simply used to bring about a paradigm shift. And you can see that the movement is away from a participatory, open, democratic system, that you can argue about whether we had that before, but that still existed there before, to now a clearly authoritarian state, an if not totalitarian state up to fascism, if you start to defame and exclude a group of people consciously. And I think that’s where the reasons lie, and of course we could talk in depth for hours about where this comes from, what the geopolitical, geo-economic background is. But it has and I think we all see that now in the aftermath of the pandemic it had nothing to do with health.

Milena Preradovic: No, but obedience has been created. And possibly that was also a reason. What strikes me about these quotes, or most of them, they are insanely cold and empathy-less. The guilty are named and are virtually declared outlaws. You write that it always starts with language. You write that in the epilogue. I sometimes wonder, how far could it have gone? I mean, in Australia they put people in camps. What do you think?

Tom-Oliver Regenauer: I think that can go very far. I don’t know to what extent that would have worked in Europe, what is being done in China now. You just have to look at the pictures of these Covid camps in China. With this zero profit strategy. There are really camps as far as the eye can see. Thousands of people are locked up and isolated. And I can well imagine that this would also have been pushed to a certain point in Europe, had there not been corresponding voices that oppose it, that take a clear position and, by name, not with an anonymous account on the Internet, but by name in public, put their reputation up for grabs, because they position themselves against the unified opinion, against the prevailing narrative. And I think this could have gone even further. There were already vacant hotels or similar facilities in East Germany and the Black Forest that were planned to be used for isolation camps. This hardly happened or not really, but I think it could have taken on such proportions in our country as well.

Milena Preradovic: Here in Austria, there has also been talk of this, where compulsory vaccination was introduced and then abolished again before it was enforced. But at the beginning they said, no, these people won’t be locked up in normal prisons. Then I also thought, where to then? I have to say that I found that quite threatening at the time. The question is, is Germany particularly vulnerable? The book deals very briefly with the typical German mentality. It says: “It’s not enough if 99% wear a mask, there have to be 100. You’ve lived in Switzerland for years. How do you see the Germans from the outside?

Tom-Oliver Regenauer: Yes, it was an interesting comparison in the course of the pandemic. So we had just talked it a little bit about the one of the language, the one that changed and that was used as a lever, as a tool, as a tool to divide, to segregate deliberately. And you could see in the direct comparison between Germany and Switzerland clear differences. So I was in principle also during the hard lockdowns in the week or 2-week rhythm between both countries on the road, professionally and could make me there always the comparison, could make the comparison and one has clearly noticed that in Germany a different Duktus prevails. So what in Germany were corona deniers etc., i.e. lateral thinkers, corona deniers, various terms have been developed. That was always relatively respectful in Switzerland and also the measure critics or the vaccination skeptics, not the vaccination opponents. So there were not significant differences, but there were noticeable differences in the style, in the wording and also in the public communication of the federal authorities to the population. So there was clearly more respect. A different tone was also adopted in the leading media. So in this respect, one can perhaps postulate that there is a certain obedience to authority, a perhaps historically grown, submissive element in German society, which predestines it to participate in something like this, to rally around the flag and run after the unified opinion, instead of critically representing its own point of view.

Milena Preradovic: To switch on the head at all. So let’s hope that this book will be well received by the people. Everyone should actually have it in their bookcase so that they can look it up again in ten years’ time. Who actually said what back then? So, now we come to the other topic, but also top topical straight. You wrote a very interesting article on Rubikon about Elon Musk, who is currently in the headlines as the head of Twitter. You write: “that his image as an ultra-cool advocate of freedom of speech is a polished up dazzle. Elon Musk is often celebrated as a liberal savior of the world. In truth, he is a kind of Trojan horse in the service of elitist transformation projects.” Now you’re taking away our Elon Musk on Twitter, who gave us a little hope. That’s strong stuff. What are you basing that on?

Tom-Oliver Regenauer: Well, of course, if you take a closer look, and in criminology this is often the motto, “Follow the money”. If you take a closer look at Elon Musk’s financial involvement and family background, you quickly see a different picture than that of the libertarian messiah who is restoring freedom of speech on Twitter. For one thing, he has the most assets he owns, the most money he’s made in government contracts. So basically. If you look at SpaceX, that’s the extended arm of NASA, and NASA, contrary to popular belief, is not like Star Trek, “We’re discovering new frontiers in space.” It’s 80% military research, so the data. NASA spends 80% of its budget on military research and military projects and things like Starling or SpaceX. These are companies that are very close to the U.S. military industrial complex. In the article in question, yes, the relevant sources are also from Washington Times, New York Times, reporting how many contracts Elon Musk, SpaceX and Starling have with the Pentagon. So that’s a closeness to the government, you can’t deny that.

Tom-Oliver Regenauer: And if you look at it, then Elon Musk is also pursuing the same goals with Neuralink that a Bill Gates announces in public. So a certain urge towards transhumanism, the expansion of the human being as a cyborg, in which chips are implanted. That’s Elon Musk’s new neuralink project. On the other hand, Starlink, this satellite technology that is now being used in Ukraine. That’s not a civilian project per se either. Of course, Elon Musk is promoting it with the fact “I’ll bring the Internet to the last village in the Himalayas and everyone will have free access to the Internet.” In fact, however, this is a defense project with corresponding patents from DARPA, which is Defense Advanced Research and in principle the research branch of the Pentagon. And for NASA, it does the satellite transports into space that were previously done by the government space agency. That’s now done by SpaceX. So that’s launching highly explosive CIA satellites into space. Surveillance technology. And so from that, the claim that Elon Musk is the champion of libertarianism and somehow bringing freedom of speech back to us there is naive. If you look at the facts.

Milena Preradovic: You do write that his grandfather, to get to the family background, Elon Musk’s grandfather influenced him a lot and that grandfather Joshua Haldeman, was an ardent supporter of the technocracy movement. What’s that?

Tom-Oliver Regenauer: Yes, that’s important. Everybody knows technocracy, everybody has heard the term, somehow has individual associations with it. But very few people have the historical background of what technocracy really means. For most people, it’s synonymous with digitalization, somehow. So, everything just becomes technical. But technocracy is actually a governance model. It’s a serious concept that goes far beyond digitalization. It was launched in 1917 in New York by Howard Scott, the technocracy movement. It had up to half a million members in North America at its peak, and it spread to Canada, and it was a huge movement. And in the end, it was about developing concepts of how civilization, the entire planet with all its systems, and from the point of view of the technocrats, this also includes Homo sapiens, how this entire system can be controlled via the energy consumption of the individual systems on a micro and macro level. And if you look at this, this is exactly the core goal of today’s climate apocalyptics. The CO2 reduction ultimately leads to the point that one will track the, that is, your or my, CO2 consumption.

Tom-Oliver Regenauer: In principle, that is the core idea of the technocracy movement, that you find a lever down to the micro level to control man, civilization, all systems, the economy, and in principle the whole world, via a central technological model. That was utopia in 1917, of course, because they didn’t have the technology. But now we are almost 100 years ahead and we have all the technology. And we see that a large part of our lives is already automated and that quite a lot of things, like now the credit card, like the bank account, already have CO2 tracking. So you can improve your green footprint by then doing CO2 indulgence trading. And in essence, this is exactly the thought of the technocracy movement, which has no spectrum politically. So according to thoughts of the according to visions of the technocrats, early 20th century, in this system there is no need for a political spectrum, nor a party, nor participation, because basically everything is centrally controlled. It is a collectivism and a totalitarian model of rule, which in principle transfers the sovereignty of the citizen or the popular sovereign as a democratic society to a control unit, to a machine.

Milena Preradovic: Interesting 1917 really seems somehow familiar from recent times.

Tom-Oliver Regenauer: It’s also interesting because the Technocracy Movement had offices in Columbia University, right next to IBM’s first offices. So we worked together in the beginning and probably cross-fertilized ideas there. And then the technocracy movement ebbed away at some point, officially. But Technocracy Inc. still exists today. But there were magazines called “The Technocrat” at that time. There was a Canadian organization and Elon Musk’s father was first in America chief scientist, chief researcher of the Technocracy Movement USA and later the overall leader of the Technocracy Movement in Canada. So there is a clear vision in the Musk family and his grandfather had a massive influence on him. There is a clear vision that the world is not to be controlled by Homo sapiens and a free society, by a democracy, but by a more intelligent, higher-level mechanism. And that is basically the core idea of the technocrats.

Milena Preradovic: But what makes you think that Elon ticks just like his father and grandfather?

Tom-Oliver Regenauer: You can read the various quotes in the article. So it’s always said that Elon Musk would be against something like that or would not support CO2 tracking or the things that are ventilated there. But as mentioned in the article, he is in favor of CO2 tracking on a micro level, which means that he would like to control the individual person’s energy consumption and CO2 emissions. And with that he follows one to one the line that his grandfather followed and the line that Howard Scott recorded in the founding pamphlet of the technocrats, as the doctrine for a functioning world of the future.

Milena Preradovic: What was amazing to me was, in your article you quoted a tweet from Musk on the U.S.-backed voting out of office of Evo Morales in Bolivia. Because the Bolivians had complained a bit about the US. And so there Elon Musk signs translated, “We’ll overthrow whoever we want. Get over it.” So that’s pretty blatant.

Tom-Oliver Regenauer: Yeah, yeah. I mean, he doesn’t have many of these clear positions and he avoids that I think also so that the image is not damaged. But from this sentence, from this formulation, you can see that there is a self-image, an imperialistic self-image on the part of the US hegemony, which Musk also conveys. So if he is of the opinion that one can make regime changes, coups, any secret operations in all countries that the USA considers capable or worthy of democratization, then this does not speak for a very humanistic approach of Mr. Musk.

Milena Preradovic: I also take it from your article that you believe he was built up. This is not a self-made man, but that he was built up. By whom and for what now exactly? For this transformation?

Tom-Oliver Regenauer: Of course, you can’t say that that was the plan at the beginning, that he is then in an exposed position now in today, in the now. But what can be traced back are the early days. Then speak PayPal. He has a small other company. So he wanted to go in the direction of financial services with his first startup and contrary to popular belief, he didn’t invent PayPal, Peter Thiel invented PayPal and Elon Musk’s company merged with Peter Thiel’s company and that was then subsequently the PayPal that we know today. And for one thing, it’s very difficult to get into the banking sector. It’s a highly regulated business. Nobody like you and me is going to make a bank app tomorrow and be successful. You have to have the right contacts to get into this regulated market and succeed. And Peter Thiel had them, because he was the first major financial backer of Facebook since its founding over 20 years ago. Also Mark Zuckerberg’s closest advisor. Peter Thiel is known, you can also look it up on the Internet, it’s even on Wikipedia, his connections in the military industrial complex to the CIA, to intelligence agencies in the US. And he is the head of Palantir today. That’s the company that Edward Snowden accused of doing the global data theft. That was the big data scandal, Palentir is at the forefront of that. That’s where the Thiel is the CEO. And he was Elon Musk’s closest partner for many years, just in the area where Elon Musk became famous.

Tom-Oliver Regenauer: Although there were thousands of more interesting entrepreneurs in Silicon Valley at the time, Musk was on CNN or CBS very early on there was a short, actually content-free portrait of Elon Musk, who hadn’t really had much success at the time. So someone had already drawn attention to him as a person at that time. And that continued over time and went so far that today people say, yes, Elon Musk is somehow like this Ironman, like this Tony Stark from this great Hollywood movie. But it’s not the case that Elon Musk just happens to be like the guy in the film, like the main character in the film, but rather that the actor Robert Downey Jr. met very often with Elon Musk in advance and consciously aligned the role with Elon Musk in order to create a certain parallel, to underline or strengthen a projection surface and his image and to create a kind of real Tony Stark in society, who is the main character. In addition, there are Tesla cars in the laboratory of this Ironman and Tony Stark. So there is literature about it and the statements of Robert Downey Jr. So those are obviously connections that contribute to the image design. And leading up to that, there’s 20 years of connections into the military industrial complex, into the Wall Street banking cartels. And so that’s relatively naïve to assume that he would have a different agenda there.

Milena Preradovic: Hm. On Peter Thiel, let’s follow up again. This is also the man, dear people, who took in the fired Chancellor Kurz from Austria or rather after his fall, Kurz and gave him a job. Highly interesting. And Elon Musk is also at the WEF. Is yes also a young global leader?

Tom-Oliver Regenauer: yes Exactly. He was also, I think in 2008, in the Young Global Leaders program of the World Economic Forum. Today, he’s often looked up as a quality label, to see if people are involved in any way. Whereas I think that’s a marketing department. I think the WEF is rather the marketing project management and communication department of this whole transformation movement that we see. In the background, actually, the connections are more important to the Pentagon and to organizations like a Council on Foreign Relations, which really has influence on geopolitics, or Chatham House in London and the high finance in the background. But I think it is simply about financial interests and as always about money and power.

Milena Preradovic: Let’s say the WEF in Davos is the canteen, that’s where they meet for lunch or something.

Tom-Oliver Regenauer: It’s like in a big corporation, what the project management and communications department does in a big corporation. If you see the world as a corporation, that’s the marketing and project management arm that makes sure you have nice PowerPoint slides and can communicate things, that publishes the appropriate books and thus underpins the whole thing. And that is then also in the public eye of course with its 3800 graduates of this Young Global Leaders program penetrating the governments, as Mr. Schwab puts it so nicely, the head of the World Economic Forum.

Milena Preradovic: Hmm. Again, going back to Elon, what speaks a little bit against him being this Trojan horse, that is yes, he’s being extremely hostile at the moment since he took over Twitter. As if he would allow more freedom of speech. That’s what he’s been saying. People are running up a storm, some are unsubscribing and then going to some other weird things, Mastodon or something. And it is also reported that the establishment Soros, Clinton and Co. are about to scare away his advertisers. That contradicts that a little bit, doesn’t it? How does that fit together?

Tom-Oliver Regenauer: There was a very interesting Twitter space last night, where Mr. Musk was asked by the advertising industry in the U.S. about these very events and accusations. And I listened to it for half an hour and heard his comment at the beginning. So for one thing, nothing has been changed in the algorithms so far. So it is still the same censorship algorithm active. There will also be in the future, he has announced himself, there will be a council, so a council that will then talk about and decide on the appropriate freedoms of expression and ways to curate information. So if I’m planning a council that defines what free speech is, then that’s not free speech. That’s one thing. And on the other hand, there is the question of the extent to which division does not serve the system, that is, the people who initiate a transformation movement. It was basically the same in Germany. So the unvaccinated were the heretics in our country, are the lateral thinkers, that is the despicable population group here, which can be excluded, defamed. In America, it was the Trump voters. In principle, this has also driven a divisive fungus into society, which ensures that the echo chambers become smaller and smaller. And echo chambers eventually become fear spaces. And with these, people are very easy to control, because under fear, as we saw in the pandemic, people are prepared to do other things. They also accept other communications, they accept changes in boundaries and moral paradigms and shifts in boundaries. So that’s the question, whether that doesn’t actually help. So it doesn’t help if I create another echo chamber, drive another divisive fungus into society and let a Mr. Musk communicate accordingly, because the deeds speak a different language. He can communicate that on the one hand, on the other hand. What he’s doing right now is the exact opposite of what people assumed he was doing.

Milena Preradovic: I’m curious about that. I’m still crossing my fingers a little bit that this isn’t quite as black as you’re telling it. But what is Elon Musk’s relationship to that other great philanthropist, billionaire Bill Gates?

Tom-Oliver Regenauer: There’s an interesting connection, of course. You always take Tesla as the carmaker electric cars. Fancy thing. But you have to say in advance that he didn’t invent that either. In principle, he took over the company from two people who had actually invented the car, invested capital in the beginning and then forced them out. And then it was just Tesla, it’s now Elon Musk, that’s the association, and Tesla doesn’t just make cars, they also make a lot of other high-tech things. And in this case, they make just sponsored by Bill Gates and founded company or supported financially the company Curevac, which manufactures vaccines, MNA vaccines. For them, Elon Musk is building or conceptualizing an MRNA printer, which is practically a device that allows you to react in real time to coronary variants or viral variants and adapt this MRNA vaccine accordingly to the variant by running it through a kind of 3D printer for MRNA vaccines. And so there is a business relationship between Bill Gates and his Curevac and Elon Musk Tesla. This is unfortunately also little known or rarely reported in the media, but there is an official and obviously very lucrative business relationship.

Milena Preradovic: What is Musk’s position on vaccinations?

Tom-Oliver Regenauer: That’s also such a volatile topic, because once he was asked, they said he won’t get vaccinated and he refuses. And in another interview a few months later, I think it was, he then said yes, we are all vaccinated or he is vaccinated. Since I always hear and read these contradictions and the action is mostly the opposite of what he promises before, I then have my serious doubts about practically all his statements.

Milena Preradovic: With Musk, I always have the feeling that he is a kind of border crosser who doesn’t know today what he will think tomorrow. Is he that kind of character or is it all calculation you say?

Tom-Oliver Regenauer: I don’t know him personally, so I don’t presume to have an image or opinion in that sense. I can only take circumstantial evidence and draw a conclusion from it, as one would do in a circumstantial trial. And in this case, all circumstantial evidence speaks against Elon Musk and his humanism and his philanthropy, for me at least and for his noble libertarian goals. To what extent this is meant seriously, if he then also smokes pot and weed at Joe Rogan and somehow comes across as so cool, it may well be that he is definitely a more relaxed type than Bill Gates, also certainly seems more likeable than George Soros. But in the end it’s the actions that speak. It helps me also nothing, if a Mr. Spahn now suddenly or a Mr. Söder now suddenly on the side of the skeptics is and says masks bring nix and vaccination duty is also bad, if he told two years ago still exactly the opposite. So the flag turns depending on the direction of the wind and I think that is actually also the issue with Mask. They just do a clever public relations and I think most of it is relatively well planned there.

Milena Preradovic: Then we’ll put my check mark on Elon Musk. A little bit of a tease, and there’s another topic that’s on everyone’s lips at the moment. These are the climate stickers from the “last generation”. I always think that’s a bit of a smoke bomb.

Tom-Oliver Regenauer: A smoke bomb.

Milena Preradovic: Yes, exactly, it’s a wonderful distraction. And there you also researched about these climate protests. And the “last generation” is yes together with “Friday for Future” and “Extinction Rebellion”, they are just trying to draw our attention to the impending end of the world, which is coming in at least a few months. So when I see these people sticking or kind of throwing puree at pictures, I feel like these are people who really believe in it, who really have this genuine fear. They seem a little hysterical sometimes. And I have the feeling that these people are being instrumentalized. Is that the case? And if so, by whom? For what?

Tom-Oliver Regenauer: Well, I certainly think that the majority of them are actually afraid and think that the planet will soon perish, that the apocalypse is imminent. I also think that in the course of Corona, many people were seriously afraid. So the normal citizen certainly did not stand up and said, I want to divide with language and rally people around the flag. He was originally afraid and therefore followed a certain narrative. And I think that the issue of climate has been around since the 1970s, since the Club of Rome published “The Limits to Growth” in 1972. That’s the book that basically establishes the narrative that CO2 accumulation in the atmosphere is our downfall. That comes out of this Limits to Growth book report by the Club of Rome and that was in ’72 and since then the issue has been in the public, in society and has really eaten like a cancerous tumor into every detail of human life and civilizational existence. If I go to the town hall in the smallest village, they’ll have a sustainability development plan something, so sustainability goals that they’re guided by. And that all comes from this report and the downstream activities also of a Prince Charles, who then wrote a book back in 1993 and since then about climate change and since then then had the title The Sustainable Prince. And then there was also a book about him with the title “The Sustainable Prince”, because in principle the group that brought this climate narrative into the world are the circles of the Club of Rome. And the Club of Rome is located in Winterthur, Switzerland, and it is not an Italian organization. It was founded by David Rockefeller, an oligarch with a lot of money and corresponding interests in social engineering, in monopolism, in imperialism, globalism, adds his own biography and you see that this has manifested itself in society over such a long time, that there is the issue of climate change, that CO2 is threatening us, that people today the youth is actually afraid of being the last generation, but unfortunately fails to see who in the background has given the money for the implantation or for the establishment of this narrative, which is rightly discussed quite differently in the broad scientific community.

Tom-Oliver Regenauer: But on Google I find only 39 search entries, so 39 pages of search entries after 480 links the search stops on the topic of climate change. There the Internet is over at Google, although billions of results are displayed below. At page 39 is finished and on the 39 pages I get only EU, US, NGOs, official organizations that tell me that the field hockey stick, that is this exponential curve increase of temperature warming, that this is the truth. And when people believe that, they have the same fear as Corona. Or that Trump, is kicking off the right-wing revolution in America and about fear are controlling people. And you see that with the climate change issue. And I seriously feel sorry for the youth that they have let themselves be frightened by this or that the relevant information is withheld in order to form an objective picture on the subject.

Milena Preradovic: You said earlier “follow the money”. If you do follow the money here, where do you end up?

Tom-Oliver Regenauer: You arrive at Buckingham Palace, you arrive at the Rockefeller Foundation and of course in our times, today also at Mr. Gates and Mr. Soros. You can also see that this has just been in the German news and in the media for the last few days, that the Friday for Future and Extinction rebels, they all get money from NGOs. One always asks oneself how they finance that, if they do protest full-time. They can’t all be welfare recipients now, because the actions cost money, so you have to pay for that too, whether it’s paint or downtime or whatever. And there are financiers behind it and you can trace them and you can see that these are exactly the people who have been polluting the world for 5000 years with their oil companies. So the youth are working on many of the biggest polluters in the world, Glencore, Rockefeller. These are all huge corporations that haven’t given a damn about polluting the environment until now.

Milena Preradovic: And what do they get out of it?

Tom-Oliver Regenauer: What they get out of it is that in the end, which brings us back to the topic of technocracy, they can implement a totalitarian approach to rule that allows you to control people via their smartphones and their individual CO2 consumption. So if in the future my car doesn’t start because my smartphone tells me or the car itself tells me I’ve consumed too much CO2 this week, then my individual mobility is passe. And if I want to buy a steak in the supermarket and I’ve already had three this week, then my cell phone will tell me at some point that I’ll have to use it to pay, partly because cash is to be abolished, then my cell phone will tell me that I’ve already consumed too much meat this week. That’s not good because of the methane emissions from the cattle herds. So that’s a lever for control at the micro level of the individual. And that, of course, brings people who, like Rockefellers, openly articulate in their biography that they are globalists and advocate a neo-feudal model of rule with a centralized world government, those are the words of Mr. Rockefeller in his biography, of course that plays into their hands. So from that point of view it is relatively obvious.

Milena Preradovic: Yes, and money is also made in a very mundane way, isn’t it? CO2 Certificates. I read that in your article.

Tom-Oliver Regenauer: Exactly. This whole Green Economy, which you hear now in principle always, so there is the Net Zero Alliance, which arise everywhere in the world, some alliances to push the CO2 consumption to zero. This is then called somehow fancy and has a great website with appropriate marketing methods and then you advertise for the Green Economy. Now, however, the Green Economy is in principle the largest investment market in the world, because we know that from the seventies, there was this neocon privatization wave. If you look in Germany, people can see that the local swimming pool has either been taken away from them because there was no more money, or that it now belongs to some private investment company, which is now doing it. But it no longer belongs to the municipality, so it doesn’t belong to the citizen. So first they sold off the state assets to investment vehicles like Blackrock and Vanguard, the big asset managers and the financial moguls behind them. And now, in principle, the next thing that can still be capitalized, the last asset that is not yet tradable, are the natural resources, that is, water, air and space. So that’s basically the purpose of the green economy. And also, if of course I have an oil platform, so if I’m a la Rockefeller, if I’m in the oil industry and I’m screwing up the environment with my emissions, of course it’s convenient if I can just buy CO2 certificates for money, clean up my balance sheet, my eco-balance sheet, but I don’t have to change anything on my platform or on my system. In principle, I can continue just as before. I just might have to raise the price a bit and price in the fact that I now have to buy more CO2 certificates. So that won’t hurt them, they’ll carry on just as before. But you and I will have a problem in the future if we want to go on vacation by car, if we want to fly somewhere or buy meat, because that will be centrally managed in the relatively foreseeable future. And CO2 tracking is the anklet of the future.

Milena Preradovic: Modern indulgence trade, that is this trade with the CO2 certificates and no Luther far and wide. So now the whole thing started let’s say in this modern era, so the big protests with Greta, a little Swedish girl who didn’t go to school on Friday. Was that orchestrated or was that real?

Tom-Oliver Regenauer: It’s always difficult. As I said, there is circumstantial evidence. So Greta Thunberg, as her name is, suddenly sat alone in front of some building at some point and started a climate protest. Probably no one would have noticed and it wouldn’t have made any waves if a well-known reporter from America hadn’t happened to be there that day and had filmed her, taken the corresponding pictures and then exploited the whole thing in the media. Especially since also the parents, Greta’s parents, very influential activists, so the mother in particular was early against nuclear power on the streets in the 80s and has been active as an activist, eco-activist and has of course helped to build that. And on top of that, Luisa Neubauer, the German climate activist from Friday for Future and also her sister, they’re on the board of Friday for Future, she’s considered Greta Tunberg’s coach. And then again, you can look at where Luisa Neubauer, who actually comes from the Reemtsma family, tobacco manufacturers with a huge fortune, comes from and how she suddenly comes to support Greta Thunberg, who was an unknown student of a completely different age group in a completely different country, in order to then build her up accordingly and keep her present in the media. Maybe also a little bit from the personality, from the media appearance, to coach and accompany her, and you see them together all the time. So that’s also a connection that people obviously don’t notice right away, but that’s there and that’s also a financial connection in oligarchic circles at the end, because as I said, the Reemtsma family are among Germany’s rich families and certainly don’t do it purely out of the thought of wanting to protect the environment, but also certainly for certain goals like image gain or something.

Milena Preradovic: And this is Luisa Neubauer and Carla Reemtsma. I think they are cousins or are they really sisters?

Tom-Oliver Regenauer: I mean, it’s the sister, if I remember right.

Milena Preradovic: Is she hot so different, that’s why.

Milena Preradovic: Probably not married yet. But anyway. Yes, well, these are the younger generation now. Whether the older one has anything to do with it, we can’t answer at this point.

Tom-Oliver Regenauer: No, no. Of course, there is a lot of speculation. But as I said, you can rarely prove anything. It also applies to Elon Musk. But. If it were a court case and it were a circumstantial case, then there are very many points on a list that speak against the official narrative, the official image of Elon Musk. And a very tiny list of things that speak for it, if you compare that more closely. And the same thing is with the climate issue. Otherwise, for example, there would be this Climate Gate scandal of 2009, when it was really reported in newspapers around the world, on E Mail Leaks, where the leading scientists of the IPCC, this International Panel on Climate Change, are exchanging ideas and talking about how they can adjust the curve accordingly. That has to look steeper somehow. And the emails literally say, “Yeah, where’s the climate change? It doesn’t look good that way. So we have to do there and then…” Then in the program code there are paragraphs in there that you can see where then manipulation is done or questions are asked about how to make it look even more exponential. And actually, last year, somebody put this official climate calculation model that the IPCC used, really garbage, data garbage in there. And no matter what you put in there, it always comes out this field hockey stick curve. And therefore, you could have known in 2009 that there is something wrong with this CO2 issue.

Milena Preradovic: I remember, I remember this scandal. It popped up briefly, but was gone again relatively quickly.

Tom-Oliver Regenauer: And if you research it today, you can still find the original documents at Wikileaks, which had leaked it at the time, this e-mail traffic. And if you look at them, it is also relatively obvious that of the leading minds, which are an interpretive elite in the subject, no one comes past, peer reviewed studies do not come past. So if they haven’t looked at it, and they even write themselves, they have to, if there are too many contradictions, they have to change the peer review process so that only the things that have passed through their hands get to the public. Then if you look at that and Climate Gate 2009, it’s relatively obvious what’s happening. But if you google it, then you find exclusively fact checks about it that relativize the whole thing and say yes, this is all not so bad and these were just private exchanges between scientists. So it’s a very poor attempt to put it into perspective when you read through the original emails.

Milena Preradovic: Yes, yes, but who does that? The normal people, it’s like Corona, they watch the Tagesschau and or the Tagesthemen. Then Bill Gates is allowed to appear as a great philanthropist, as we saw two and a half years ago. Yes, so basically you can say if it looks like a duck, if it waddles like a duck, if it quacks like a duck, it could be a duck.

Tom-Oliver Regenauer: It could be.

Milena Preradovic: Thank you very much, Tom. Highly interesting. Thank you very much for this excursion into a dark past and into a present that is not really bright either.

Tom-Oliver Regenauer: Thank you for the invitation.

Milena Preradovic: Well, folks, in recent years we have learned that so-called conspiracy theories are often only tomorrow’s truth. And facts are only facts if they support the narratives. For everything else, there are fact checkers. And if you want to get closer to the truth today, you have to do something about it and have a thick skin. But that’s what we’ve acquired over the last two and a half years. I wish you a good time. See you soon.

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5 Kommentare

  1. .TS.

    “Milena Preradovic: Ja, vor allem es hat sich ja auch noch niemand entschuldigt, das darf man ja gar nicht vergessen.”?

    Man kann sich nicht entschuldigen, allerhöchstens um Entschuldigung bitten. Dazu gehört auch entsprechende Einsicht und Verantwortung zu zeigen, etwa durch Rücktritt, Rückabwicklung und – soweit möglich – Entschädigung des verursachten Unrechts und neue Taten die zeigen daß man tatsächlich Reue und Bereitschaft zur Besserung zeigt.

    Für die meisten in führenden Positionen gilt aber: Auf Hochverrat und Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Zivilisation kann es kein Verzeihen geben.

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  2. Torsten Stier

    Also “The Limits to Growth” auf CO2 Szenarien zu reduzieren, greift doch bei weitem zu kurz. Ich halte die extreme Fokussierung auf CO2 als “einzige Bedrohung” für pathologisch. Was ist mit der Plastik Akkumulation? Was mit dem Artensterben? Wir haben eine Menge ökologische Probleme, die kaum erwähnt werden, weil sie nur mittelfristig gefährlich werden. Von der atomaren Bedrohung nicht zu reden.
    Ich Empfehle Euch mal einen Bestseller aus den 80er Jahren, das sich praktisch nicht auf den Club of Rome bezieht: Hoimar von Ditfurth “So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen, es ist so weit”

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  3. Lady Glamis

    Der Mensch soll abgeschafft werden. Ist doch sonnenklar. Die Transhumanisten sind schwerkranke Psychopathen. Diese Jetsetter sollten bei der Vernichtung erst mal bei sich selber anfangen. Sie produzieren am meisten CO2 …

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  4. Lady Glamis

    Beschimpft, ausgegrenzt, diffamiert zu werden ist das weitaus kleinere Übel als diese Biowaffe injiziert zu bekommen. Die Beschimpfungen durch Ahnungslose, Schwachköpfe, Manipulierte, Bösartige interessieren mich nicht, wenn ich daran denke, dass genau diese Menschen, mehrfach ge”impft”, in ein paar Jahren behindert sein werden. Es können ja jetzt schon viele, auch junge Gespritzte, weltweit, ihren Alltag nicht mehr bewältigen, geschweigedenn arbeiten. Deren Leben ist verratzt. Wie Herr Regenauer sagt, es müsste noch ein Band 2 geschrieben werden. Ja, das stimmt: Die Deutschen sind ein unterwürfiges Denunziantenvolk. Danke, Milena, für das spannende Video!

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    • .TS.

      Es war nur eine kleine aber medienstarke Minderheit die aktiv gehetzt hat. Die große Masse war eher verunsichert oder – noch häufiger – einfach nur duckmäuserisch und deinteressiert. Und die meisten werden von den Pharmapenetrationen außer einem Haufen vorübergehender Nebenwirkungen nur einen überschaubaren Schaden haben der in den Folgen von McDarmreiz und anderem ungesunden Lebenswandel (inkl. Dauerkonsum aller anderen möglichen Pillen und Präparate) auch nur ein paar weitere verlorene Monate Lebensqualität unter vielen anderen geschädigten ausmacht.

      Viel bedeutsammer und gesellschafltich schlimmer ist wie wenig es nahezu die gesamte Bevölkerung kümmert wie schnell Freiheitsrechte hinweggefegt werden und wie bereitwillig sie totalitäre rechtliche und technische Entwicklungen mitmachen – nicht nur die “vorbildlichen” Möchtegernsolidarischen haben sich schuldig gemacht, auch die eher kritischen Teile der Bevölkerung knickten unter bereits vergleichsweise geringem Druck reihenweise ein wie Strohhalme und haben damit erst die Eskalation möglich gemacht.

      Von daher: Denunzianten? Kann ich nicht bestätigen, denn so sehr reichweitenstarke Personen massiv bedrängt worden sind so wenig kam es in der breiten Bevölkerung zu aktiver Denunziation. Unterwürfigkeit? Leider umso mehr, und das in einer sehr unguten Mischung aus privilegierter Ignoranz und überängstlicher Folgsamkeit.

      Und traurigerweise sieht es in anderen Ländern nicht viel besser aus: Italien, Frankreich, Polen – allesamt Länder die den Ruf einer renitenten Bevölkerung haben, aber auch dort konnte die totalitäre Agenda erschreckend weit durchgezogen werden.

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