Politologe Hermann Ploppa ist sicher: „Wir sind im neuen Feudalismus.“ Tec-Millionäre schafften Monopole und diktierten Preise. Mächtige Netzwerke und Stiftungen bestimmten Politik und unser Leben. Der Autor des Buchs „Der neue Feudalismus“ sieht uns alle in der Pflicht. „Wir müssen lernen, strategisch zu denken, genau wie Elon Musk und Peter Thiel. Wir sollten die Vogelperspektive einnehmen – nicht die Froschperspektive – und die Netzwerke studieren und analysieren.“ So hätten wir eine Chance gegen die Feudal-Elite, die in Wirklichkeit nicht allmächtig sei.
Buchbestellung „Der neue Feudalismus“: https://www.amazon.de/Neue-Feudalismus-Privatisierung-Blackrock-Plattformkapitalismus/dp/3981270355
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Ach – einer von der Ken Jebsen – Truppe!
Ken Jebsen, der sich jetzt glaube ich „Symbol“ nennt, ist quasi der Erfinder der alternativen Lügenpresse in Deutschland.
Wie steht es eigentlich mit dem „campus“, für den Ken Spenden gesammelt hat, Herr Ploppa?
Gibt es nicht?
No refunds?
Ach!
Immer wieder hört man, dass die Menschheit nichts aus der Geschichte gelernt hat.
Das ist zweifellos die Schuld der Historiker, denn genau deren Aufgabe wäre es, uns Geschichte so darzustellen, dass wir Zusammenhänge erkennen und etwas daraus lernen können. Was haben wir heute gelernt?
Peter Thiel ist schwul!
Erst vor Kurzem haben Forscher herausgefunden, dass der Geschichtsschreiber Herodot, der bislang als „Vater der Geschichtsschreibung“ galt, in Wirklichkeit der Vater der Lüge und der Diffamierung gewesen ist.
Eine Sichtung von Quellen aus der Zeit Neros ergab nämlich, dass er keineswegs ein vom Volk gefürchteter Diktator gewesen ist, sondern ein allseits beliebter, gerechter Menschenfreund und Förderer der Künste. Beim Brand von Rom war er im Urlaub, kehrte aber sofort nach Rom zurück und leitete die Rettungsmaßnahmen. Dass er Brandschneisen schlagen ließ um den Brand aufzuhalten deutete Herodot in einen Beweis für seine Zerstörungswut um.
Wenn Historiker seriöse Wissenschaftler wären, würden sie jetzt alle damit beschäftigt sein, die anderen Aussagen von Herodot auf den Prüfstand zu stellen, denn wer so krass lügt und verleumdet, der tut das sicher nicht nur einmal.
Hören Sie etwas davon, liebe LeserInnen, dass die Historiker das tun?
Ich auch nicht und da ist es denn auch kein Wunder, dass aus der Geschichte nichts gelernt wird!
Wenn Historiker seriöse Wissenschaftler wären, dann hätte Herr Ploppa die Gelegenheit genutzt, den Regimechange in Iran und in Venezuela mit den anderen Regimechanges der USA, insbesondere mit dem Regimechange 1945 in Deutschland zu vergleichen. Jetzt wäre es nämlich günstig, denn man kann quasi live verfolgen, wie und warum so ein Regimechange vonstatten geht.
Da können Sie bei Herrn Ploppa allerdings lange drauf warten, denn Herr Ploppa möchte unterhalten und nicht aufklären.
Frau Preradovic weiß, dass der Ausspruch mit dem Brot und dem Kuchen Marie Antoinette wahrscheinlich in verleumderischer Absicht in den Mund gelegt wurde – nur bei Herrn Ploppa ist diese Nachricht noch nicht angekommen und er wird sie wohl auch weiterhin ignorieren, denn er mag es gerne lustig.
Wie soll man von so jemandem etwas lernen?