„Wohlstand künftig nur mit Kernkraft“ – mit Prof. F. Vahrenholt u. Dr. Björn Peters

2. Okt. 202612 Kommentare

Weltweit erlebt Energie aus Kernkraft eine Renaissance. Nur Deutschland verschließt sich. „Wenn die deutsche Politik nicht umdenkt, dann wird das Land verarmen“, davon sind die Energie-Fachleute Prof. Dr. Fritz Vahrenholt und Dr. Björn Peters überzeugt. Mit ihrem Buch „Zeit für Kernkraft – Schlüssel zum Wohlstand“ wollen sie eine pragmatische Debatte zur ideologisch belasteten Kernkraft entfachen. Und belegen, dass es möglich ist, 14 bereits stillgelegte Kernkraftwerke zu reparieren oder mit überschaubarem Aufwand neu zu bauen. „Die wichtigen Strukturen sind noch da.“

Ein Gespräch auch über die neuen Generationen von KKW-Reaktoren, Atomkraft als sichere Energiequelle, den GAU, den es künftig nicht mehr geben könne und eine Standardisierung, die Massenproduktion mit erheblichem Preisvorteil erlauben würde.

Buchkauf „Zeit für Kernkraft“: https://www.amazon.de/Zeit-f%C3%BCr-Kernkraft-Schl%C3%BCssel-Wohlstand/dp/3784437737

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12 Kommentare

  1. Godot

    Man kommt sich hier vor wie bei Samuel Becket, nur dass nicht zwei Vagabunden auf ein Ereignis warten, das niemals eintreten wird, sondern zwei Akademiker! Es gibt im Bundestag nun einmal keine Sachdiskussionen und nur auf dem Papier sind Abgeordnete ausschließlich ihrem Gewissen verantwortlich. Herr Vahrenholt war schon Mitglied eines Parlamentes und weiß das ganz genau. Das Atomkraft funktioniert und günstig ist, braucht nicht bewiesen zu werden, denn das wurde nie bestritten!
    Diese Sammlung von Argumenten, die niemand hören will, ist reine Irreführung der Bevölkerung und deshalb auch nicht besser als eine glatte Lüge! Die Verantwortlichen werden einfach weiter behaupten, es wäre die AfD, die Investoren abschreckt und nicht die Energiepreise. 🙁

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  2. Clinton Levy

    Ich fand diese Diskussion über Kernenergie wirklich interessant! Es ist faszinierend, wie Sie beide den Zusammenhang zwischen nachhaltiger Energie und zukünftigem Wohlstand angesprochen haben. Ich frage mich: Was ist Ihrer Meinung nach das größte Hindernis für eine breitere Akzeptanz der Kernenergie in der Öffentlichkeit? Meine eigenen Erfahrungen mit Diskussionen über erneuerbare Energien offenbaren oft viele Missverständnisse. Gab es außerdem basketball stars aktuelle Forschungsergebnisse, die Sie in Bezug auf Sicherheit oder Effizienz überrascht haben? Vielen Dank für diesen spannenden Dialog!

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  3. Daniel Stanton

    Die angekündigte pragmatische Debatte wäre besonders hilfreich, wenn Standardisierung mit konkreten Kosten und Bauzeiten verknüpft wird. Auch bei den 14 genannten Anlagen wäre eine Tabelle mit Zustand, Genehmigungen und Reparaturbedarf interessant. Bei einer energiepolitischen Diskussion wünsche ich mir nachvollziehbare Annahmen; Freude an dramatischen Szenarien lässt sich mit einem Spiel wie The Wonderful Puppet Circus ausleben. Eine Gegenüberstellung mehrerer Energieoptionen und ihrer jeweiligen Unsicherheiten könnte das Gespräch gerade für Laien wesentlich zugänglicher machen.

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    • Daily News

      Hallo KI – hast Du schon gehört, dass Du jetzt SI heißt? Donald Trump hat Dich umbenannt!

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  4. Ruth Holloway

    Die vorgeschlagene Standardisierung ist ein interessanter Ansatz, wenn Baukosten und Zeitpläne nachvollziehbar danebenstehen. Bei den 14 stillgelegten Kernkraftwerken würde mich besonders interessieren, welche Anlagen technisch vergleichbar sind und welche Voraussetzungen für eine Wiederinbetriebnahme gelten. Ein spielerischer Einstieg in Größenverhältnisse ist Size Comparison Game. Für die Diskussion über Kernkraft fände ich anschließend konkrete Zahlen zu Leistung, Flächenbedarf und Bauzeit hilfreich, jeweils mit Quellen und klaren Einheiten.

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    • Shaun Weeder

      Na super – dann haben Sie ja schon eine Lektüre für die langen kalten Wintermonate!
      Und wenn Sie diese ganzen Zahlen durchgearbeitet haben und feststellen, dass sich die Regierung nicht dafür interessiert?
      Werden Sie dann mal darüber nachdenken, was ich und @Gert Friedrichs weiter unten geschrieben haben?

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  5. Astrid Wenke

    Der Fortschritt in der Kerntechnologie besonders in Hinblick auf die Endlagrrung ist interessant. Natürlich sind auch ‚einige hundert Jahre‘ Endlagerung hochradioaktiver Materialien eine Herausforderung. Asse II, das Salzbergwerk. Das anders als Asse I und III (noch) nicht durch eindringendes Grundwasser zusammengestellt, aber durchaus und anerkanntermassen gefährdet ist. Ist nach wie vor aktiv. Die grossen Proteste in Gorleben hängen auch damit zusammen, dass bekannt ist, dass fie Betreiber für mögliche Folgeschäden nicht haften werden, sondern sich davon durch Zahlung einer erheblichen Summe in einen staatlichen! Fonds losgekauft haben. Dieses Risiko wollten private Versichrrer nicht übernehmen.
    Natürlich wurde Kernkraft in der Anfangszeit ebenso wie später Solaf und Windenergie massiv staatlich durch Forschungsförderung und Anschubfinanzierungen gestützt. Wenn für die Kernenergie die Endlagerung als Problem bestehen bleibt, ist es bei Winf und Donne die Stromspeicherung der Knackpunkt.
    Ja, eine offene Diskussion wäre wünschenswert, sonst entscheidet nicht Sachpolitik sondern Lobbyismus. Beides ist nur schwerzu unterscheiden. Es kämpft auch nicht Gut gegen Böse, sondern die eine gegen die andere Lobbygruppe.
    Im Gespräch vollkommen unerwähnt blieb die Tatsache, dass AKWs im Krifgyfall Waffen des Angreifers im eigenen Land darstellen. Bei der Solarenergie scheint mir ein grosser Pluspunkt die Möglichkeit der Selbstversorgung zu sein, wobei alternative Energien insgesamt eher kommunalisiert werden könnten. und eine größere Unabhängigkeit von grossen Stromherstellen und Netzbetreibern ermöglichen könnten.

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    • offen gesagt

      Astrid Wenke schrieb: „…eine offene Diskussion wäre wünschenswert…“

      Ach – meinen Sie etwa so eine offene Diskussion wie über Covid?
      Oder so eine offene Diskussion wie über die Migrationspolitik?
      Oder so eine offene Diskussion wie über den Klimawandel?
      Oder so eine offene Diskussion wie über den „Holocaust“?

      Ist denn nicht jeder automatisch ein „Leugner“, der sich eine offene Diskussion wünscht?

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      • Hmm

        Alle Themenbereiche kann ich unterschreiben, aber bei „Holocaust“ habe ich Fragezeichen auf der Stirn? Wurden wir hier etwa ebenfalls belogen? Das kann ich nicht glauben, es gibt/gab doch so viele Zeugen?
        Was ich eher denke, ist, dass man uns über die Entstehungsgeschichte und die „Hintermänner“ hinter dem Aufstieg H.’s nicht die Wahrheit gesagt hat nach dem Krieg. Siehe „Reichsbank 2.0“ Interview mit Prof. Richard Werner. So empfehlenswert.

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        • offen gesagt

          @Hmm

          Ich weiß noch gut, wie ich mit meiner Familie damals den „Holocaust“ – Mehrteiler im Fernsehen geguckt habe, so wie alle Deutschen. Ich weiß noch wie ich mich gewundert habe als ein deutscher Soldat zu sehen war, der auf dem Dach einer „Gaskammer“ kniete und „Zyklon B“ durch eine Lüftungsloch hineinwarf. Die Szene wirkte auf mich sehr unglaubwürdig, denn sie wirkte so improvisiert und dilletantisch – so gar nicht Nazi-mäßig und so gar nicht wie ich mir eine perfekte Tötungsmaschinerie vorgestellt hatte.

          Wie ich inzwischen erfahren habe, gibt es diese Gebäude noch, aber was es nicht gibt sind angeblich die Löcher im Dach, durch die man etwas hätte hineinwerfen können. Ich konnte das noch nicht selber überprüfen, aber das wäre eine Erklärung dafür, dass mir diese Szene aufgefallen und im Gedächtnis hängen geblieben ist.

          Gestern war anlässlich der Feier zum Tag der Deutschen Einheit schon wieder ein „Holocaust-Überlebender“ im Fernsehen zu sehen, der Stein und Bein schwor, dass man den „Holocaust“ unmöglich überleben konnte und dass er nur entkam, weil er „zufällig“ im Besitz eines gefälschten Passes gewesen ist.
          Wie oft habe ich diese Geschichte schon gehört?
          Zu oft, wenn Sie mich fragen!

          Ein „Holocaust-Überlebender“ ist für mich nüchtern betrachtet jemand, der in Sicherheit war während meine Großmutter und meine Mutter bombardiert wurden, denn die hatten keine falschen Pässe und kein Geld um zu fliehen! Leider durfte meine Großmutter nie im Fernsehen erzählen, wie sie diese Zeit erlebt hat!

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  6. Gert Friederichs

    Ich folge in etwa den Gedanken von Shaun Weeder.
    Der Brüsseler Apparat solll zu einem USE (United States of Europe) umgebaut werden. Sie sind schon feste dran und nach UvdL kommt der nächste mit der gleichen Vorgehensweise.
    Auf den ersten Blick hört sich das Vorhaben ja super toll an, wenn da nicht die völlige Entmündigung der Bürger und die Abschaffung der Demokratie im heutigen Sinn notwendig würde.
    Die grauen Eminenzen hinter dem Vorhang haben nicht vor, sich vom Pöbel in die Pläne spucken zu lassen. Und eine USE ist viel leichter zu dirigieren, als so etwa Stücker 30 Einzelstaaten mit unterschiedlichen Interesssen. Das sieht man ja heute schon!

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  7. Shaun Weeder

    Es liegt nicht an der Dummheit der Politiker, dass Deutschland ruiniert wird, sondern es gibt handfeste Gründe dafür!

    Zum Einen soll die Souveränität nicht nur von Deutschland, sondern von allen europäischen Staaten zerstört werden, damit ein gemeinsamer europäischer Staat geschaffen werden kann. Weil dies auf demokratischem Weg nicht zu erreichen ist werden Tatsachen geschaffen, die uns dazu zwingen werden – ob wir wollen oder nicht. Ohne eigene Kernkraftwerke werden wir abhängig von französischem Atomstrom und können ohne nicht existieren. Auch das Gerede von einer gesamteuropäischen Armee soll die Auflösung der Nationalstaaten vorbereiten.

    Der andere Grund ist, dass die Geldverleiher alle Hundert Jahre alles kaputtschlagen, damit sie ihre Schuldner, die ihre Raten nicht mehr zahlen können weil ihre Einnahmen wegbrechen, pfänden können. Nach dieser Umverteilung des Besitzes werden neue Kredite ausgegeben – US Präsident Roosevelt nannte das „new deal“! Unsere Politiker handeln nicht aus Dummheit, sondern sie haben von den Geldverleihern den Auftrag bekommen, unsere Wirtschaft zu zerstören um neues Wachstum zu ermöglichen, denn nur in Wachstumsphasen entsteht Profit, den man abschöpfen kann.

    Beim letzten mal haben die Geldverleiher noch Bomben bezahlt, um Deutschland zu zerstören.
    Heute führen sie gegen uns einen „hybriden Krieg“!

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