„Es ist eine Lüge“ – mit Prof. Dr. Stefan Homburg

28. Apr 202023 Kommentare

Bundeskanzlerin Merkel und Virologe Drosten sind sich sicher: wir sind noch mitten in der Epidemie. Aber ist das wirklich so? Nein, sagte der Finanzwissenschaftler Prof. Homburg. Er erläutert anhand von offiziellen Zahlen, daß die Epidemie in Deutschland längst abebbt. Und er bleibt dabei: der Höhepunkt der Corona-Seuche lag weit vor dem Lockdown. Und damit sei der unwirksam gewesen.

Beitrag teilen

23 Kommentare

  1. Berthold Kusserow

    Ich habe heute, ich meine es war bei Spiegel Online, gelesen, dass in Paris wohl Proben aufgetaucht sind, die bereits im Dezember SARS-CoV-2 positiv waren. Scheinbar werden jetzt alle Proben aus dem November und Dezember nochmals angeschaut und versucht nachzuverfolgen, wie das sein kann. Eine interessante Entwicklung, die man im Auge behalten sollte. War das Virus bereits wesentlich früher in Europa aktiv? Es wäre sehr interessant zu sehen, was passieren würde, wenn man mal Proben aus Januar/Februar 2019 erneut testen würde.

    Antworten
    • Berthold Kusserow

      Was ich eigentlich noch sagen wollte ist, dass das Video von Prof. Dr. Homburg und die darin präsentierten Fakten absolut überzeugend sind. Was angesichts dessen scheinbar unbegreiflich ist, ist dass die Bundesregierung und die Landesregierungen sowie der Bundestag einfach so weiter machen und die durch das GG garantierte Freiheit nur in Trippelschritten zurückgewähren. Nach § 5 Abs. 1 Satz 2 IfSG müsste der Bundestag – ohne jedes Ermessen – den Zustand der “epidemischen Lage nationaler Tragweite” sofort beenden, da die Pandemie offensichtlich beendet ist. Dann würde alles wie ein Kartenhaus einstürzen. Dafür fehlt aber im Bundestag offenbar die Mehrheit (und der Mut). Die Gerichte, insbesondere das BVerfG, sind leider sehr zögerlich und meinen im Eilverfahren nur konkrete, ganz offensichtlich verfassungswidrige Einzelmaßnahmen zurückdrehen zu können (anders das saarländische Verfassungsgericht). Bis zur Entscheidung über die zahlreichen Verfassungsbeschwerden werden noch Jahre vergehen. Dann ist es zu spät. Wie können das die Richter mit dem Eid vereinbaren, den sie bei Amtsantritt geleistet haben? Unbegreiflich ist auch, warum nicht diejenigen Organe, die eine abstrakte Normenkontrollklage erheben könnten (z.B. ein Viertel der Mitglieder des Bundestages), nicht längst gegen die verfassungswidrigen Corona-Verordnungen vorgegangen sind. Auch bei den Abgeordneten scheint die Angstkampagne der Bundesregierung gut gewirkt zu haben!

      Die Regierenden machen hier m.E. einen großen Fehler, denn jetzt kämen sie aus der Nummer noch einigermaßen gesichtswahrend heraus (“Leider haben wir die Lage beraten durch das RKI falsch eingeschätzt. Tut uns leid!”). Je länger sie aber die Bevölkerung vertrösten und noch eins draufsetzen (zum derzeitigen Zeitpunkt völlig sinnlose Maskenpflicht), umso größer wird die Frustration und Wut, die unter der Oberfläche brodelt (was man gestern z.B. bei “Hart aber Fair” sehr gut beobachten konnte). Diese Wut wird sich irgendwann Bahn brechen und spätestens bei der nächsten Bundestagwahl zu einem Desaster führen, das Deutschland unregierbar zurücklässt. Zu den gigantischen ökonomischen und gesundheitlichen Schäden, die die Politiker bereits jetzt angerichtet haben, kämen dann auch sehr gravierende politische Schäden hinzu. Mir graut vor den nächsten Jahren, wenn das ganze Ausmaß der Katastrophe deutlich wird!

      Antworten
    • Anna

      Es wäre einfach sehr wichtig dass der Irrsinn aufhört und die Dinge wieder normal laufen und vorgezogene Wahlen stattfinden!

      Antworten
  2. Werner Juergenss

    Inzwischen gibt das RKI auf seiner Seite (https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4) rechts unten endlich die Information der Fälle bezogen auf den Erkrankungsbeginn heraus. Siehe COVID-19-Fälle/Tag nach Erkrankungsbeginn das sind die blauen Balken und NUR die blauen Balken. Die Erkrankungsbeginne hatten ihr Maximum am 16.03.2020. Berücksichtigtman die Inkubatiionszeit, war das Maximum der Neuinfektionen entsprechend früher. Danach sinken die Zahlen ohne dass ein Knick in der Kurve mit Einführung des Lockout erkennbar wäre. Die immer noch aufrufbare Grafik COVID-19-Fälle/Tag nach Meldedatum macht überhaupt keinen Sinn. Wen interessiert denn die durch die unterschiedlichen Postlaufzeiten wegen der Wochenenden usw verursachten Zeitverläufe um die Epedemie zu beurteilen??. Eine Meldung wird doch wohl immer nicht nur den Eingangsdatumsstempel enthalten, sondern auch zumindest ein Datum des Tests. Nur dieses Datum ist für die Beurteilung relevant.

    Antworten
  3. Karin Beitzer

    Hallo, wo sind den die beiden Links die bereitgestellt werden sollten?

    1. Zu 120 Ländern die Reproduktionszahlen
    2. Zur RKI, wo sie sagen das es 2-3 wochen dauert bis die Fälle gemeldet werden.

    Hat die jemand? Sind die auch weggelöscht?

    Antworten
  4. RMNWTK

    Re-Upload erfolgt. Das YouTube in letzter Zeit massiv zensiert, ist bekannt. Angeblich fallen viele Videos dem Automatismus bei der Löschung zum Opfer. Ein Einspruch gegen die Löschung “Aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbestimmungen” ist häufig erfolgreich. Aber es geht dabei primär ums Prinzip. Wer einmal löscht, dem glaubt man nicht. YouTube betreibt hier massive Schädigung der Meinungsfreiheit und verstößt gegen seine eigene Schöpfung…denn YouTube entstand ursprünglich als Produkt der Meinungsfreiheit und der Dezentralisierung von Medien und Informationen. Mit der Konsolidierung hin zum Großkonzern scheint das immer weniger eine Rolle zu spielen. Wie so vieles andere auch.
    https://www.youtube.com/watch?v=yK1ho8-GHyg

    Antworten
  5. Luca Floramo

    Kann mir bitte jmd. die Quelle für den Meldeverzug von 2-3 Wochen schicken?
    Youtube hat das Video gelöscht.

    Antworten
  6. Kim Homann

    Obwohl ich auf Ihrer “Seite” bin, muss ich doch einen mathematischen Fehler in der Argumentation von Prof. Dr. Homburg anmerken: Er sagt einerseits, dass die Korea-Zahlen am 23. März bereits vorgelegen haben und von deutschen Politikern als Entscheidungsbasis hätten herangezogen werden können. Andererseits sagt er aber, dass zwischen Meldung und Statistik immer 2-3 Wochen vergehen. Das bedeutet, am 23. März haben ja nur die Korea-Zahlen vom 2. bis 9. März vorgelegen, und die sehen in der Grafik aus dem Video nicht wirklich toll aus.

    Antworten
    • Asgarm

      Ihre Kritik stimmt nicht. Am 23. März haben die südkoreanischen MELDUNGEN bis 22. März vorgelegen. Diese hat Homburg als Abbildung gezeigt, und der Rückgang ist klar erkennbar. Die INFEKTIONEN sind in Südkorea folglich schon Ende Februar gesunken, aber das spielt für das hiesigen Argument keine Rolle.

      Antworten
  7. Jonas

    Hallo,
    Ich verstehe nicht ganz warum hier Südkorea immer unser Vorbild sein soll?! Das Land überwacht jedes Handy und hat damit die Infektionskette verfolgt und unterbrochen! Wenn das in Deutschland einer machen würde dann wäre hier die Schreinerei aber noch viel größer!
    Zudem solltet ihr in euren videos mehr drauf Hinweisn das die ersten Maßnahmen schon auch Erfolge erzielt haben, dann würden vielleicht auch weniger gesperrt! Das hier ist alles wieder zu viel auf dagegen gestimmt um die breite skeptisch Masse zu erreichen.
    Wenn man sich das neuste, bereinigte Diagramm, dass die Tagesschau veröffentlicht hat sieht an schon auch nochmal einen leichten knicken 2-3 Wochen nach dem “lockdown”!?

    Ich bin auch kein Freund des lockdown und hinterfragen auch Sachen kritisch aber es ist schwer Seiten zu finden die nicht direkt ins extreme gehen. Auch hier wird sich sehr schnell versteift.

    Liebe grüße

    Jonas

    Antworten
    • Toto

      Lieber Jonas,
      bitte höre doch genauer hin was in dem Video gesagt wird. Die veröffentlichten Zahlen, die zum Beispiel heute rauskommen sind 2-3 Wochen alt. Das heißt der Knick liegt eben 2-3 Wochen zurück. Das haben die öffentlichen Medien nicht begriffen und Du evtl. auch nicht. Worauf sich Herr Prof. Homburg beruft sind die Zahlen worauf sich auch die Bundesregierung “versteift”. Hinzu kommt, dass die Presse deutlich sichtbar mit visuellen Medien arbeitet um Panik zu verbreiten, die nicht ansatzweise mit Corona zu tun haben. Krankenhaus-Aufnahmen die 8 Jahre alt sind, Bilder von etlichen Särgen welche vom Unglück von Lampedusa (2013) gehörten und immer wieder durch alle öffentlichen Medien gegangen sind.
      Was dem Vergleich zu Südkorea durchaus mit Wahrheit straft, ist die Tatsache, dass unsere “Handy-Bewegungen” auch abgehört werden “dürfen” und Daten der zb. Telekom & Co etc. auch weitergegeben werden dürfen was im Übrigen nichts über eine Infektionsketten-Verfolgung aussagt, da sie ja angeblich anonym gespeichert werden.
      Nichts ist mehr wie es scheint und alles bedeutet nur, keinen eigenen Blick zu bekommen. Die Tagesschau wie viele Andere beziehen sich im Übrigen auf eigenste Daten, die weder mit dem RKI noch mit der Johns Hopkins Universität überein stimmen. Einfach mal vergleichen – kostet nichts.

      Beste Grüße

      Toto

      Antworten
      • Peter Wienerroither

        Ja, aber stimmt das wirklich mit den 2-3 Wochen alten Zahlen. Homburg behauptet ja, das sage das RKI selbst. In den epidemiologischen Bulletins des RKI – darauf beruft sich Homburg konkret – habe ich das so aber nicht gefunden. Wo ist da die genaue Fundstelle für diese Aussage von Homburg?
        FG, Peter Wienerroither

        Antworten
        • Tarkum

          Du kannst dir den täglichen Situationsbericht des RKI anschauen. Dort musst du runterscrollen bis Seite 5 von 8. Die blaue-graue Grafik imputiert die gemeldeten Daten nach dem Erkrankungsbeginn. Selbst dort müsste man noch einige Tage in die Vergangenheit gehen, weil bis zur Erkrankung (Symptomausbildung) die Infektion schon ein paar Tage zurückliegt.

          Liebe Grüße und alles Gute

          Antworten
  8. Preradovic:glatte 1

    Falls die schlüssige und nachvollziehbare Argumetation von Prof. Homburg grössere Wellen schlagen sollte… wird wohl der nächste Konter von RKI und Merkel und ihren ergebenen Followern sein:
    Aber was ist mit der nächsten Welle, der zweiten Welle, die wird noch viel heftiger zuschlagen. Grarantiert. Das hat der Drosten o.ä. ja gesagt.

    Es wäre nicht so schlecht, wenn man sich auf die darauf folgenden fatalen Entgleisungen von Merkel et al. schon mal argumentativ wappnet.
    Ansonsten:

    Vielen vielen Dank für Ihre wunderbare Arbeit!

    Antworten
    • Andreas Wolff

      merci!

      Antworten
    • beule

      nun nicht mehr

      Antworten
  9. Thomas Schläger

    Sehr geehrte Frau Preradovic,
    leider wurde Ihr Video Nr. 3 mit Professor Homburg soeben von YouTube gelöscht. Begründung seitens YouTube: “Dieses Video wurde entfernt, weil es gegen die YouTube-Nutzungsbedingungen verstößt.”

    Antworten
    • Guenter Roessner

      Diese Zensur ist nicht nachvollziehbar. Ein namhafter Prof. der Finanzwissenschaften erklaert anschaulich und nachvollziehbar, dass die beruehmte Zahl “R” bereits am 25.03.2020 leicht unter 1 gelegen ist und danach stets weiter gefallen ist. Die Frage, warum an diesem Tag dann noch die gravierenden Massnahmen beschlossen wurden ist mehr als berechtigt. Wurden damit doch unsere aller Grundrechte ausgehebelt, bis hin das ganze Existenzen wirtschaftlich vernichtet werden. Auch der aufgefuehrte Hinweis mit Sued Korea zeigt, dass auch andere Alternativen moeglich gewesen waeren. Das deutsche Ausgangsverbot wurde zu einem Zeitpunkt verkuendet als die Welle der Neuinfizierten bereits am fallen war. Mir ist klar, dass die Regierung solch kritische Videos nicht gerne sieht, da diese doch ein Totalversagen unserer Regierung offenbart.
      Ich dachte immer, dass nur in totalitaeren Staaten Meinungszensur anzutreffen ist. Scheinbar habe ich mich da gewaltig geirrt, leider.
      Kritiker sind nicht erwuenscht und die, die es wagen sich doch einmal aus der Deckung zu wagen, droht Zensur bis hin zur persoenlichen Beleidigung.
      Meinungsdiktatur nenne ich das.

      Antworten
  10. Stephan

    Nachstehende Zahlen konnte ich den offiziellen RKI Zahlen am 29.04.2020 entnehmen – Quelle ARD:

    Covid-19-Infizierte in Deutschland
    Stand: 29.04.2020, 08.10 Uhr

    Infizierte gesamt… 157.641 +1.304
    Covid-19-Todesfälle … 6.115 +202
    Zahl der Genesenen … 120.400 +3.100

    Wenn nunmehr das Niveau bei täglich +1.304 neue festgestellte Infektionen bleibt und auch täglich es bei +202 Todesfälle und auch +3.100 Genesene bleibt folgendes Endresultat:

    Nach weiteren 13,15 Tage gibt es in der BRD keine Covid-19 Fälle mehr, da die gesamten Testpersonen entweder gestorben sind (+202 / je Tag) und der Rest genesen ist (+3100 / je Tag)

    Die Dunkelziffer im selben Zeitraum wird wohl ähnlich bezüglich der Infizierten/Genesenen sein, da ja auch die offiziellen Infizierten zum großen Teil nicht medizinisch behandelt wurden.

    Eine Dunkelziffer bei verstobenen Menschen sollte es nicht geben, da in der BRD kein Mensch stirbt, der nicht offiziell erfasst wird.

    Ich beobachte diesen Trend bereits kurz vor der Verlängerung des Lock Down.

    Anscheinend haben die Kritiker den Nagel auf dem Kopf getroffen, dass es sich bei Covid-19 um ein neues Corona Virus handelt, welches jedoch nicht schlimmer ist, als ein Grippevirus in den vergangenen Jahren oder ein bisheriges Corona Virus

    Zumindest ist es nicht so gefährlich, die Maßnahmen der Regierung und beratenden Virologen zu rechtfertigen.

    Was viel schlimmer ist, ist die Tatsache, dass ältere Menschen nicht genügend geschützt wurden. Siehe Berichte der Presse zu Todesfällen in Altenheimen und Pflegeheimen.

    Kann es sein, dass das Virus bereits viel länger im Umlauf ist?

    Bin gespannt was nach Ablauf der kommenden 13,15 Tage vom RKI gemeldet wird, um sämtliche Maßnahmen nicht sofort einzustellen zu müssen.

    Wie auch immer, dieses wäre peinlich für die deutsche europäische und weltweite Politik.

    Antworten
    • Werner

      Sehr gut dargestellt und argumentiert. In drei Wochen ist alles vorbei, wie es Wittkowski, Bakhti u.v.a. schon lange sagen. Wer sich diesen „Sieg“ dann anrechnet, ist ja auch klar!

      Antworten
  11. Silas Loy

    Nicht nur Wissenschaftler müssen streiten können, sehr geehrte Frau Preradovic, sondern alle Demokraten. Der Streit, der Disput, gehört in jede Demokratie und jedes Parlament wie die Luft zum Atmen. Diskussionsorgien mag Mutti allerdings nicht, da sollen wir jetzt brav sein. Und wer sich darüber wundert, dass ein statistikerprobter Finanzwissenschaftler wie Homburg mal die Zahlen des RKI näher in Augenschein nimmt, sollte sich noch viel mehr darüber wundern, dass sich ein Virologe wie Drosten ausgiebig und öffentlich in die Epidemiologie verirrt, also genau jene Medizinstatistik, in der man mit Mikroskop oder Stethoskop eigentlich völlig aufgeschmissen ist. Aber wer sich mit Merkel einlässt, endet immer kläglich, es sei denn, er ist eine Frau, dann wird sie noch befördert.

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.