„Die Wasserstoffrevolution kommt sicher“ – mit Timm Koch

2. Sep 20223 Kommentare

Während die Regierung den Deutschen einen kalten und dunklen Winter verordnet, liegt die Energie quasi auf der Straße. „Das Feuer des Wassers. Wasserstoff jetzt. Die Lösung unseres Energieproblems“ heißt das Buch des Schriftstellers und Filmemachers Timm Koch. Er ist überzeugt: die Wasserstoffrevolution kommt bald und wird bislang nur durch die Lobbyarbeit der Energie-Multis gebremst. Ein Gespräch über „ewige“ Energie im Gegensatz zu „erneuerbarer“ und die spannenden Forschungen auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologie. Womöglich sorgen Blaualgen in Zukunft für die Energie der gesamten Menschheit…

Buchbestellung: https://www.westendverlag.de/buch/das-feuer-des-wassers/

 

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3 Kommentare

  1. Andre Marschall

    Dieser Mensch arbeitet auf einem erstaunlich dilettantischen Niveau, sein chemisches Verständnis bewegt sich auf dem Niveau eines Mittelstufenschülers und offensichtlich fehlt ihm das technische Know-How um die Konsequenzen seiner Ideen abschätzen zu können, würde man sie denn trotz ihrer Unsinnigkeit umsetzen. Er denkt doch tatsächlich, dass Wasserstoff eine Art Perpetuum mobile sei, eine Energiequelle in sich.
    Wasserstoff ist aber keine Energiequelle sondern ein Energiespeicher. Sogar ein ziemlich lausiger, weil verhältnismäßig gefährlich, bislang eher umständlich zu lagern und mit einer viel geringeren Energiedichte im Vergleich zu Kohlenwasserstoffen.
    Durch die physikalische Limitierung des Carnot-Prozess gehen bei jeder Energieumwandlung mindestens rund 30% des Energiegehalts flöten, beim Kreisprozess Wasser -> Wasserstoff -> Wasser ist schonmal die Hälfte der Energie im Prozess verloren, den umständlichen Transport nicht eingerechnet. Man muss also mindestens doppelt so viel Energie vorne reinstecken als hinten rauskommt, wie bei jedem hocheffizienten Energiespeicher. Wenn es grüner Wasserstoff sein soll, dann kommt die nötige Energie aus fluktuierender Wind- oder Solarenergie, die ihrerseits eine sehr schlechte Bilanz über den Lebenszyklus haben und uns mit ihren ständigen Schwankungen die Stabilität vom Stromnetz versauen. Terrestrische Solarenergie als Energiequelle macht nur im Bereich des Äquators Sinn und Windenergie beeinflusst signifikant das lokale Klima in negativer Weise, vom Vogelsterben und der nötigen Zerstörung des Bodens ganz abgesehen.
    Wasserstoff als mobiler Energieträger lohnt sich nur, wenn man enorme Mengen Energie aus anderen Quellen zur Verfügung stellen kann, quasi bereits in verfügbarer Energie schwimmt, ist also ein Luxusthema. Öl und Erdgas zu verwenden wäre lediglich die Verunedelung dieser deutlich höherwertigeren Energieträger, da kann man auch gleich den Kühlschrank offen stehen lassen weil man glaubt damit seine Wohnung zu kühlen. Fossile Energieträger sind für uns Energiequellen, da die hierfür benötigte Solarenergie vor Jahrmillionen auf biologischem Wege eingefangen und im Erdreich abgelagert wurde. Öl und Erdgas sind das Fettgewebe des Planeten, von dem wir dankbarerweise zehren können bis uns etwas besseres wie Kernenergie, Fusion, extraterrestrische Solarenergie etc. einfällt.
    Sinn macht die Herstellung von Wasserstoff als mobiler Energieträger mit aktuell verfügbaren Technologien eigentlich nur mit Kernenergie, die mit hoher Wirtschaftlichkeit sehr kontinuierlich große Mengen Energie bereitstellt und das wird sich bis zum Weltraumaufzug auch nicht ändern.
    Um die fluktuierende Solar- und Windenergie ortsgebunden zu speichern gibt es bessere Methoden, Pumpspeicherkraftwerke etc. Aber als mobiler Energieträger für Fahrzeuge taugt er auch nicht wirklich was, höchstens für spezielle Nieschenanwendungen. Wasserstoff ist ein weiteres Wolkenschloss der Grünen, die mit ihrem kindlichen Verständnis der Welt bessere Geschichtenerzähler als Naturwissenschaftler sind. Eine bis auf den einzelnen Haushalt dezentralisierte Energieversorgung ist zudem extrem ineffizient, die Sonne und der Wind mögen zwar keine Rechnungen ausstellen, jedoch die Hersteller der Geräte, die diese Energieformen mühsam und ineffizient auffangen.
    Von seiner Mär mit den Kunstdüngern und dass er nicht mal den grundlegenden Unterschied zwischen Fission und Fusion zu beherrschen scheint fange ich erst mal gar nicht an, er hat sich und sein Buch bereits ausreichend selbst disqualifiziert.

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  2. Axel

    Weil es zum Thema passt: Ich trinke schon seit Jahren Wasserstoff-Wasser, da es ein tolles Antioxidans (vermutlich vorteilhafter als Vitamin C) und gleichzeitig Energielieferant für die Zellen ist. Ich kann jedem nur empfehlen, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

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  3. clown

    ich tauch mich sofort auf die suche nach den hoffentlich ungifigen blaualgen!

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