„Die Pharma unterdrückt echte Heilmittel“ – mit Dr. Jochen Handel

13. Jan 202313 Kommentare

„Die heutige Pharmamedizin heilt nicht, sie hält den Patienten nur im System“. Das sagt der Arzt Dr. Jochen Handel. Der Allgemeinmediziner und Notarzt beschäftigt sich intensiv mit alternativen Heilmethoden und meint: „Wenn ein Präparat zu erfolgreich ist wie Strophanthin, dann wird alles getan, es vom Markt zu fegen“. Der Autor des Buches „Rescue – die Ordnung in der Heilkunde wiederherstellen“ zeigt vergessene, aber sehr wirkungsvolle Methoden auf.

Buchbestellung: https://www.bod.de/buchshop/rescue-jochen-p-handel-9783756854912

___________

Ich würde mich freuen, wenn ihr meine unabhängige journalistische Arbeit unterstützen würdet, damit ich auch in Zukunft weitermachen kann. Vielen Dank!

Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die mich bereits unterstützen.

Milena Preradovic

Name: Milena Preradovic
IBAN: AT40 2070 2000 2509 6694
BIC: SPFNAT21XXX

oder paypal.me/punktpreradovic

___________​

Interview mit Dr. Jochen Handel (deutsch)

Milena Preradovic: Für mich persönlich sind Ärzte sicher die größte Enttäuschung der letzten drei Jahre. So viele von ihnen haben nichts hinterfragt, sind einfach nur mitgeschwommen und haben getan, was die Politik wollte. Sie haben geglaubt, gespritzt und kassiert. Und wenn es Probleme gab? Tja, da gilt bis heute meist: Nichts kommt von nichts. Sind es solche Ärzte, die wir brauchen? Brauchen wir eine Medizin, die sich eher nach Gehorsam und Interessen richtet als nach Patienten? “Nein”, sagt mein Gast. Diese Medizin hilft den Menschen nicht, sie hilft nur der Industrie. Aber wie könnte eine echte, heilende Medizin aussehen? Darüber sprechen wir und auch über mögliche Therapien bei Problemen mit der Spritze. Jetzt in Punkt.Preradovic. Hallo, Dr. Jochen Handel.

Dr. Jochen Handel: Hallo, Frau Preradovic.

Milena Preradovic: Ich stelle Sie kurz vor. Sie sind Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin und Arzt für Notfallmedizin. Sie haben in Ulm, Barcelona und Dresden studiert und im Fachgebiet der klinischen Pharmakologie promoviert. Sie waren zehn Jahre als Rettungsarzt unterwegs und hatten von 2008 bis 2017 eine Hausarztpraxis bei Dresden. Danach waren Sie als Honorararzt in verschiedenen Kliniken aktiv. Heute sind Sie sehr skeptisch, was die Pharmamedizin angeht, sagen, dass so auf lange Sicht niemand gesund wird und haben sich mehr und mehr der Naturheilkunde zugewandt. Darum geht es auch in Ihrem Buch “Rescue. Die Ordnung in der Heilkunde wiederherstellen”. Ja, ich habe das Buch natürlich gelesen und Sie sind ein Kritiker der Pharmamedizin. Pharmamedizin ist die Medizin, die quasi auf chemischen Medikamenten beruht. Können wir uns das, glaube ich, vorstellen. Was kritisieren Sie denn daran?

Dr. Jochen Handel: Ich würde es so sagen: “Ich bin zum Kritiker geworden”. Ich war als Kind sehr viel krank und habe erlebt, dass die Ärzte überhaupt nicht alle Krankheiten heilen können. Ich habe sehr viel Machtlosigkeit bei den Ärzten erlebt. Ich bin später mit sehr großem Respekt sowohl an das Studium wie auch an die Doktorarbeit wie auch an die Pharmakotherapie herangegangen. Also ich erinnere mich an die ersten, wie man einen intravenösen Zugang legen darf, wie man Medikamente geben darf, wie man Medikamente in die Vene spritzen darf, als Notarzt, als Arzt, was das mittlere medizinische Personal üblicherweise nicht darf. Dort bin ich mit sehr viel Respekt und Vorsicht rangegangen. Und mit der Zeit wird immer klarer, dass davon der Mensch nicht gesund wird, dass sehr effektiv Symptome kontrolliert werden und therapiert werden. Wenn das jetzt nicht um den Begriff mal zu verwenden, wenn das jetzt nicht die “Schulmedizin” ist, sondern nur die Medizin, dann ist es eine hochwertige Wissenschaft. Das ist eine ganz hochwertige, oder schwer zu erlernende Wissenschaft, die Medizin. Vielleicht, wie sie von einem Professor Bhakdi gelehrt wird. Das würde ich eine Wissenschaft nennen. Wissenschaft von der Medizin. Das ist was, da lernt man zehn Jahre. Das kann man nicht mal so am Vorbeigehen mitkriegen. Die Schulmedizin, das habe ich später kennengelernt in der Praxis, das ist der Bereich, wo aus der Medizin ein Geschäft gemacht wird. Dann werden die Menschen nicht nur nicht gesund, sondern sie werden mehr oder minder bewusst tatsächlich im System gehalten, chronisch krank gehalten.

Milena Preradovic: Machen die Ärzte das bewusst?

Dr. Jochen Handel: Ich würde so sagen, die Beispiele, die ich habe, sind so: am Strophantin habe ich am meisten gelernt, wenn ich das Strophantin meinen deutschen…

Milena Preradovic: Kurz erklären, was das ist, bitte.

Dr. Jochen Handel: Das Strophantin ist eins der vergessenen und verdrängten Heilmittel. Ein Medikament und Pflanzenmittel, eine Ur-Tinktur, die über Jahrzehnte Goldstandard war. Stand der Dinge und die seit den Siebzigern Stück für Stück aus dem Markt gedrängt wurde und vor allem aus den Lehrbüchern.

Milena Preradovic: Warum? Zu effektiv hat, hat die Leute geheilt?

Dr. Jochen Handel: Viel zu gut.

Milena Preradovic: Bei was denn zum Beispiel?

Dr. Jochen Handel: Bei koronaler Herzkrankheit vor allem. Die Indikationen sind breiter. Lampenfieber wird besser, Schlaflosigkeit wird besser. Der Herzinfarkt verliert seinen Schrecken, die koronale Herzkrankheit verliert ihren Schrecken und die Kardiologie hätte empfindliche Einbußen, wenn man den Wert dem Medikament dem Mittel zugestehen würde. Also viel zu effektiv und viel zu billig.

Milena Preradovic: Und tatsächlich ist es deswegen dann vom Markt genommen worden.

Dr. Jochen Handel: Das würde man nie öffentlich zugeben.

Milena Preradovic: Und wie kommen Sie darauf?

Dr. Jochen Handel: Ich habe profitiert von der Erfahrung meiner Vorgänger. Das heißt, man muss nur die Bücher lesen, man unterhält sich mit Strophatin-erfahrenen Ärzten, man bemerkt, dass man im Prinzip nichts falsch machen kann. Also mit Aspirin kann man jemand umbringen, mit Strophantin nicht. Ich habe gesagt, nur wenn du ihm die Flasche an den Kopf wirfst, dann wird es gefährlich. Und erstaunlicherweise es gibt eine Parallele. Also in den Siebzigern wurde angefangen, das Strophantin zu bekämpfen und seit den 70er haben wir den Siegeszug der Herzzentren. In jedem großen Stadt, in jeder Millionenstadt gibt es mindestens ein Herzzentrum und das sind Betriebe, die auch zweistellige Millionenbeträge umsetzen jedes Jahr. Und niemand ist interessiert daran, ein billiges Mittel zu haben, was man nicht mal patentieren kann.

Milena Preradovic: Aha. Wieso kann man das nicht patentieren?

Dr. Jochen Handel: Es ist eine Pflanze.

Milena Preradovic: Also, das ist ein pflanzliches Heilmittel, das so gut wirkt, dass es in der Pharmaindustrie keiner haben will?

Dr. Jochen Handel: Genau.

Milena Preradovic: Okay. Gibt es noch andere Heilmethoden? Oder pflanzliche oder Naturmedikamente, die so vom Markt weggehalten werden?

Dr. Jochen Handel: Da zähle ich gerne auf.

Milena Preradovic: Bitte.

Dr. Jochen Handel: Das Strophantin ist bei der Pflanzenheilkunde, möglicherweise in dieselbe Kategorie. kommt das Artemisia. Ganz sicher in derselben Kategorie spielt Cannabis. Haben wir die drei wichtigsten.

Milena Preradovic: Artemisia ist jetzt was? Cannabis kenne ich.

Dr. Jochen Handel: Artemisia ist der 1-jährige Beifuß.

Milena Preradovic: Und hilft gegen?

Dr. Jochen Handel: Macht sich einen ganz tollen Namen bei Krebserkrankungen.

Milena Preradovic: Ach, tatsächlich? Und wurde in der in der Medizin schon angewandt?

Dr. Jochen Handel: Ja ja wird angewandt und wird aktuell auch bekämpft. Also die Apotheker, die das Artemisia herstellen, vertreiben die Landwirte, die es anpflanzen. Es ist nicht so massiv wie bei der Cannabispflanze, aber die Behörden haben ein waches Auge drauf, damit es nicht ordentlich beworben wird und damit es immer schön in der Ecke bleibt. Um es mal so auszudrücken.

Milena Preradovic: Also das hört sich ja so an, als ob die Pharmakonzerne einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheitssysteme, die westlichen und auf Ärzte hätten oder?

Dr. Jochen Handel: Seit 100 Jahren.

Milena Preradovic: Tatsächlich?

Dr. Jochen Handel: Sollen wir tief einsteigen in das Thema?

Milena Preradovic: Ja, einmal kurz erklären, wie das anfing.

Dr. Jochen Handel: Also sehr einfach. Zurückverfolgen lässt sich es bis zu den ersten Milliardären der modernen Welt. Das sind die Herren Johnny Rockefeller und Andrew Carnegie. Da gibt es entsprechende Stiftungen, die es lange vor der Bill und Melinda Gates Stiftung gab. Und geschichtlich zurückverfolgen lässt sich das ganz einfach bis zum Flex Report, der 1912 in den USA veröffentlicht wurde und der dazu benutzt wurde, die Universitäten zu drängeln. Die Universitäten wurden massiv auch finanziell unter Druck gesetzt, den Studenten nur noch Sachen beizubringen, die im Flex Report erwähnt sind. Im Wesentlichen sind es die Pharmakotherapie, die Chirurgie, die Impfungen und natürlich die Basiswissenschaften. Das heißt, in der Wissenschaft ist der Arzt nicht eingeschränkt, er darf alles lernen. In der Therapie ist er massiv eingeschränkt. Er darf nicht alles anwenden.

Milena Preradovic: Also gibt es da tatsächlich Verbote? Wenn man jetzt zum Beispiel, wenn Sie jetzt Strophantin anwenden würden bei einem Patienten, gäbe es da Ärger?

Dr. Jochen Handel: Hier muss man ganz klar unterscheiden. Also wir bewegen uns im Bereich, das sag ich jetzt mal so frei, wir bewegen uns im Bereich der legalen Mafia. Das heißt, es wird nicht eindeutig so gesagt. Es ist vielleicht ähnlich wie bei den Journalisten. Man darf als Journalist auch 9/11 in Frage stellen. Nur was geschieht dann? Und man darf auch als Arzt selbstverständlich erst Strophantin und Cannabis einsetzen. Nur was geschieht dann? Man darf als Arzt auch das Chlordioxid einsetzen. Nur was geschieht dann?

Milena Preradovic: Was geschieht dann?

Dr. Jochen Handel: Ja, man hat Feinde auf allen Ebenen. Es gibt sowohl empörte Patienten, die sagen: “Herr Doktor, Sie haben sich nicht ans Gesetz gehalten”. Das heißt, der Feind in Anführungszeichen ist bei der eigenen Kundschaft und beim eigenen Klientel. Dann hat man sehr schnell die Behörden auf dem Plan. Und im Zweifelsfalle, das wissen wir jetzt, kommt die Hausdurchsuchung und nimmt einem den Laden auseinander.

Milena Preradovic: Und die Ärztekammern? Welche Rolle spielen die?

Dr. Jochen Handel: Sie haben die Wahl zwischen der langen und der kurzen Fassung. Wie soll ich es sagen?

Milena Preradovic: Ich nehme die kurze. Wir haben noch so viele Fragen.

Dr. Jochen Handel: Aus meiner Sicht und nach meiner Erfahrung sind die Ärztekammern ganz klar die Behörden, die die Ärzte auf Linie halten. Sie sind nicht mehr zuständig für die Qualität im Gesundheitswesen. Sie sind nicht mehr zuständig für die freie Wissenschaft. Sie sind nicht mehr zuständig für die Unabhängigkeit, sondern nur noch dafür, dass die Strukturen funktionieren, dass der Arzt nicht aus der Reihe tanzt, dass er nichts macht, was den Lobbyisten unangenehm werden könnte.

Milena Preradovic: Hört sich nicht schön an für mich. Sie schreiben in Ihrem Buch: “Wir brauchen einen neuen Semmelweis-Effekt in der Medizin”. Zur Info: Ignaz Semmelweis war ein Arzt im 19. Jahrhundert, dem wir die Hygiene in der Medizin zu verdanken haben. Er ging auch als Retter der Mütter in die Geschichte ein. Was wäre denn ein Semmelweis-Effekt?

Dr. Jochen Handel: Also ich denke, der Begriff ist nicht sonderlich bekannt. Wenn ich mich nicht irre, habe auch ich den definiert. Ich wüsste nicht, wer sonst. Also ich finde es ein hervorragendes Beispiel, weil es zeigt, wo die Ärzteschaft noch vor 150 Jahren stand. Das ist nicht lange her, es sind paar Generationen. Hygiene war verpönt und das Kollektiv der Ärzteschaft konnte sich offensichtlich nicht vorstellen, dass mit dreckigen Händen eine Operation zu machen oder mit dreckigen Händen eine Geburt zu begleiten, möglicherweise schädlich für den Patienten ist. Das war unvorstellbar und durfte nicht hinterfragt werden. Jetzt kam Ignaz Semmelweis im Wiener AKH, Allgemeine Krankenhaus Wien, eine historische Stätte, und konnte beobachten eine wissenschaftliche Studie über Jahre. Es war einfach für den wachen Beobachter zu sehen, dass dort, wo die Hebammen, heute auch ein sehr unterdrückter Berufsstand, dort wo die Hebammen arbeiten, dort gibt es sehr wenige Kindbett-Fieber, sehr wenige Totgeburten. Die Komplikationsrate war niedrig, die Hebammen offensichtlich haben sich die Hände gewaschen, haben hygienische Standards eingehalten. Die Ärzte, der Geschichte nach, waren wohl leicht überheblich und sind vom Sektionssaal, also von der Pathologie, direkt in die Gynäkologie marschiert und waren auch empört, als man ihnen gesagt hat, “so geht es nicht”. Und Semmelweis hat es über viele Jahre beobachtet, aufgezeichnet und ausgewertet und konnte nachweisen, dass die Hygiene, das Händewaschen eben doch sehr wichtig ist. Und als diese Erkenntnis sich durchsetzte, gab es auch tatsächlich das, was wir jetzt auch beobachten. Es gab Menschen, die unglaublich schlechtes Gewissen hatten, weil sie einfach wussten okay, ich habe vielleicht eine Mutter auf dem Gewissen und ich habe ein Kind auf dem Gewissen. Es war von einem Suizid berichtet von einem Lübecker Frauenarzt, einfach weil er mit der Schuld nicht klarkommen konnte. Aber Ignaz Semmelweis hat es nicht mehr erlebt, dass sich seine Erkenntnisse durchgesetzt haben.

Milena Preradovic: Aber ist jetzt der Semmelweis-Effekt das, dass er es nachgeprüft hat, dass er den Beleg für seine Theorie geliefert hat? Oder was ist der Semmelweis Effekt, den wir eigentlich heute haben sollten?

Dr. Jochen Handel: Belege für Theorien gibt es genügend. Das Problem ist, dass sie nicht anerkannt werden. Den Semmelweis-Effekt definiere ich so, dass ein gewisses Kollektiv von Menschen eine Wahrheit anerkennt, dass sie nicht mehr daran vorbeikommt, dass sie der Sache ins Auge sehen muss. Beim Strophantin haben wir es kurz angedeutet, beim Vitamin C, aus meiner Sicht ist es noch viel glasklarer. Vitamin C wäre eine Substanz, die sich synthetisch herstellen lässt, wofür man die Pharma braucht. Man kann es nicht zum Beispiel ohne die Reichsteinsynthese, für diese es mal vor langer Zeit einen Nobelpreis gab, hergestellt werden. Das Vitamin C musste unterdrückt werden seit den Vierzigern, seit den Fünfzigern durfte die Wahrheit nicht mehr gesagt werden. Und ich sage immer mein Zuhörern: “Wenn das Vitamin C anerkannt würde, hätten wir die Diskussion nicht mehr um Krankenhaushygiene. Wir hätten die Diskussion nicht mehr um Antibiotikaresistenzen und wir hätten eine völlig veränderte Impfdiskussion”.

Milena Preradovic: Was genau bewirkt Vitamin C? Es hört sich an wie ein Wunderwuzzi.

Dr. Jochen Handel: Ja, ist es. Also einfacher kann man sagen, was geschieht, wenn es fehlt stirbt man an Skorbut. Und wenn das Vitamin C ausreichend im Körper vorhanden ist, dann gibt es auf der biologischen Ebene, also wir sprechen nur von unserem Körper, gibt es einen Zustand der verbesserten Gesundheit auf ganz vielen Ebenen. Die Wundheilung funktioniert besser, die Medikamente wirken besser. Es ließ sich nachweisen, dass sich die Intelligenz steigert. Kinder, die mit Vitamin C ausreichend versorgt sind, haben höheren Intelligenzquotienten. Die Lebensdauer verlängert sich. Es sind unglaubliche Effekte. Und wieder ist es der Punkt: zu einfach, zu billig, nicht gut für den gesamten Markt im Geschäft mit der Krankheit.

Milena Preradovic: Aber es gibt ja trotzdem viele Menschen, die Vitamin C sich in der Apotheke kaufen und dann jeden Tag eine Kapsel nehmen. Ist das ausreichend?

Dr. Jochen Handel: Also was macht die dunkle Seite, wenn sie etwas nicht verbieten kann? Sie streut Lügen und Halbwahrheiten.

Milena Preradovic: Wenn ich jetzt diese Kapseln nehme, die ich jetzt aus der Apotheke, die jeden Tag eine Kapsel ist das ausreichend?

Dr. Jochen Handel: Kommt darauf an was drin ist, wenn mehr Zucker drin ist und Füllstoffe als Vitamin, dann ist es nicht gut.

Milena Preradovic: Okay, aber wo kriege ich dann gutes Vitamin C her? Wenn ich mich auf Apotheken nicht verlassen kann?

Dr. Jochen Handel: Das Tolle am Vitamin C ist das, dass es eine chemische Reinsubstanz ist. Es ist die Ascorbinsäure und die ist ganz chemisch kristallklar definiert. Linus Pauling war so der erste, der das beworben hat und er überall das promotet hat. Und er hat ganz klar gesagt, das Billigste und das Einfachste tut’s. Man muss nicht ein hochwertiges oder libosomales oder galenisch hervorragend aufbereitetes Vitamin C kaufen, sondern das Einfachste tut’s. Sicher gibt es bessere Darreichungsformen, aber bevor man jetzt nicht weiß, was man nehmen soll, nimmt man das Einfachste und das Preiswerteste. Und wir haben heute den erstaunlichen Zustand, dass oft in der Lebensmittelindustrie mehr Vitamin C verarbeitet wird als wie in der Landwirtschaft zum Beispiel. Also das Paradox ist so, dass wenn der Apfel ein Jahr lagert, bis er zum Konsumenten kommt, dann mag es sein, dass der Apfel weniger Vitamine hat als wie die Salami, wo die Ascorbinsäure als Haltbarkeitsmittel verwendet wird.

Milena Preradovic: Ich muss trotzdem noch mal nachfragen, und zwar als Konsument von Vitamin C. Das billigste, das einfachste?

Dr. Jochen Handel: Dose mit 100 Gramm kostet, 2,50 €.

Milena Preradovic: Eine Dose mit 100 Gramm, was?

Dr. Jochen Handel: Ascorbinsäure.

Milena Preradovic: Die kann man so kaufen?

Dr. Jochen Handel: In jeder Apotheke.

Milena Preradovic: Okay.

Dr. Jochen Handel: Und in ganz vielen Drogerien.

Milena Preradovic: Und woher weiß ich dann, wie viel ich nehmen muss?

Dr. Jochen Handel: Ist auch ganz einfach. Also ein Teelöffel sind vier Gramm. Das ist eine Superdosis pro Tag. Oder sagen wir es so. Also, da bin ich überhaupt nicht so streng. Ich würde sagen, in Stresszeiten, wenn es eng wird, selbst in psychischen Stresszeiten pro Tag, wenn man krank ist pro Tag. Und danach würde ich sagen, nach Körpergefühl, nach Intuition.

Milena Preradovic: Okay. Und das hilft auch der Psyche.

Dr. Jochen Handel: Ja, macht stabiler, macht die Nerven stabiler.

Milena Preradovic: Psyche und Seele beschreiben Sie in Ihrem Buch ja auch ist auch ein ganz wichtiger Bestandteil, der ja von der Schulmedizin auch nicht so wahnsinnig wahrgenommen wird. Da wird ja meiner Ansicht wird dort getrennt zwischen dem Körperlichen und dem Geistigen. Macht das irgendeinen Sinn, das zu trennen?

Dr. Jochen Handel: Ja, es ist gut fürs Geschäft. Ach ja, ist leider so. Das würde ich inzwischen sagen, das hat sich zu meinem Spezialgebiet entwickelt. Das heißt, die Schulmedizin auf diese Weise. Ich trenne ganz scharf. Was ist Schulmedizin? Was ist das Geschäft? Und was ist die Medizin? Was ist die reine Wissenschaft? Und ich bitte alle ärztliche Kollegen um Verzeihung, die das so nicht akzeptieren können, die immer denken, wenn ich von der Schulmedizin spreche, dann fühlen sie sich angegriffen. Da denken sie: “Nein, sie sind doch Schulmediziner”. Ich würde sagen nein. Jeder Arzt ist ein Universitätsmediziner. Die Schule für Ärzte gibt es nicht. Es ist ein Framing, ein Begriff. Die Ärzte sind Universitätsmediziner. Ob sie es wissen, ob sie sich daran erinnern oder nicht. Die Schulmedizin ist was künstlich Geschaffenes, und wer das geschaffen hat, das ist eine Mischung. Also der Markt hat es natürlich bedient. Die Menschen haben das dankbar angenommen. Gierig will ich fast schon sagen. Und die Lobbyisten, die Pharma, die cleveren Geschäftsleute haben diesen Rahmen gesteckt und das Geschäft funktioniert viel besser nach dem alten Motto “Teile und herrsche”. Je mehr Disziplinen wir haben, je mehr Fachrichtungen, desto besser funktioniert es. Jeder Arzt guckt nur auf seins, nicht auf das andere. Und schon sind 2,3,4 oder fünf Ärzte beschäftigt mit einem einzigen Patienten. Und dass die Medizin in diesem Sinne sich nie für die Seele interessiert hat und die Psyche sehr verschwommen gehalten hat, was soll das sein, das war auf jeden Fall gut fürs Geschäft. Im Gegenzug könnte man sagen die alten Ajuweden, also die ganz alten Heilkunden, haben zum Beispiel die Psyche auch nicht so besonders beachtet. Sie haben rausgefunden, dass wenn man den Körper reinigt, wenn man dem Körper was Gutes tut, dann 90 % der psychischen Probleme verschwinden, einfach so!

Milena Preradovic: Ja, es ist ganz interessant. Ich bin ja schon in den 90er Jahren gerne zu ganzheitlichen Ärzten gegangen, also Ärzte, die sich die außerdem noch ein paar Zusatzausbildungen haben, zum Beispiel in chinesischer Medizin, also in TCM. Können wir von TCM lernen?

Dr. Jochen Handel: Ja, total. Nur.

Milena Preradovic: Was denn?

Dr. Jochen Handel: Alles.

Milena Preradovic: Ja, ne. Bisschen mehr Futter, bitte.

Dr. Jochen Handel: Also, die TCM ist auf mehreren Säulen…Da fühle ich mich nicht als Fachmann. Da bin ich praktischer Arzt.

Milena Preradovic: Nee, aber nur nur ganz kurz. Nur ganz kurz. Was können wir von denen lernen?

Dr. Jochen Handel: Ein anderes Verständnis vom Menschen. Ein Verständnis davon, dass das Unsichtbare gewürdigt wird. Das heißt, die Akupunktur-Punkte sind nicht sichtbar, sie werden trotzdem behandelt und sie funktionieren. Das nicht Sichtbare bekommt eine Wertschätzung. Dann, dass die Ernährung einen sehr hohen Stellenwert hat. Die Kräutermedizin hat einen sehr hohen Stellenwert. Und wenn ich das noch sagen darf, es gibt keinen Krebs in der TCM, es gibt keinen Krebs.

Milena Preradovic: Sondern?

Dr. Jochen Handel: Ich habe eine Ärztin gefragt. Ich habe gesagt: Wie kann das sein? Die Bücher sind 2000 Jahre alt, 4000 Jahre alt. Es müssen doch alle Krankheiten beschrieben sein. Wie kann das sein, dass Krebs nicht vorkommt? Antwortet die Ärztin mir: “Krebs? Das gibt es nicht. Das ist eine Ansammlung von Schlacken”.

Milena Preradovic: Also die chinesische Medizin geht davon aus, dass es Krebs, so wie wir ihn kennen, nicht gibt, sondern dass es eine Ansammlung von Schlacken ist?

Dr. Jochen Handel: Sie ordnet ihn völlig anders ein, sie ordnet den Krebs völlig anders ein. Und das Thema Schlacken wird in der Schulmedizin auch ganz kontrovers diskutiert. Das heißt, wieder wird irgendwas abgestritten, damit das Geschäft besser funktioniert. Ich rate meinen Patienten dann immer, wenn sie zum Arzt gehen und von Schlacken reden, das Wort sollen sie vermeiden, sie sollen das Wort “Stoffwechsel-Endprodukte” sagen. Dann kann der Mediziner nicht widersprechen.

Milena Preradovic: Ja, weil das habe ich auch mal gehört. “Ah, entschlacken und so, das bringt alles nichts”. Stimmt also nicht. Oder zumindest nach der chinesischen Medizin nicht. Also das heißt, man kann tatsächlich durch Entschlackung, also laut TCM durch Entschlackung Krebs vorbeugen?

Dr. Jochen Handel: Die Reinigung des Körpers, die Entschlackung, die Unterstützung der Reinigungsprozesse gehört zu den wichtigsten Behandlungsformen, zu den wichtigsten Behandlungsformen, die von der Schulmedizin negiert werden.

Milena Preradovic: Wie mache ich das? Reinigung des Körpers und so?

Dr. Jochen Handel: Auch sehr einfach. Ich würde sagen, fünf Methoden gibt es mindestens. Die einfachsten Reinigungsmethoden sind Wasserlassen und Stuhlgang. Das muss schon mal funktionieren. Die Nieren muss funktionieren und der Darm muss funktionieren. Als nächstes kommt die Atmung dazu. Das heißt mit jedem Atem, mit jedem einen Atemzug. Kann man sagen: Wenn ich mich poetisch ausdrücke, atmen sie ihr Leben ein, und mit jedem Ausatmen können wir vergiftete Luft ausatmen, die die Bäume wieder nutzen. Also jeder Atemzug ist ein Akt der Reinigung. Das sind die normalen Methoden: Niere, Darm, Lunge. Danach kommen die Reservemethoden. Die Haut ist ein Reservereinigungsorgan. Das heißt, wenn der Mensch schwitzt oder wenn er Pickel bekommt, dann reinigt sich der Körper über die Haut. Die Füße gelten auch als Reservereinigungsorgan. Man sagt, die Füße sind die dritte Niere.

Milena Preradovic: Wie ist das mit dem Atmen? Ich meine, atmen tun wir ja alle. Und jetzt mache ich auch Yoga. Ich bin jetzt nicht die Queen, aber ich strenge mich an, und da ist Atmen ja auch sehr wichtig. Da gibt es diese Atemübungen, die, wenn man anfängt, einem manchmal ein bisschen langweilig vorkommen. Aber heißt das wirklich, dass man lernen kann, besser zu atmen, gesünder zu atmen?

Dr. Jochen Handel: Total. Darf ich ganz kurz diese Stufenleiter der Heilkunde vorstellen, die ich in meinem Buch angedeutet und beschrieben habe? Es gibt ein Tao der Heilkunde, das ist etwas Vergessenes. Ich habe es auch eigentlich nur zufällig gefunden letztes Jahr und ich habe nicht danach gesucht. Und deshalb heißt das Buch auch die Ordnung in der Heilkunde wiederherstellen. Das Geschäft funktioniert halt hervorragend, wenn man sich nur auf eines stürzt. Du musst nur in die Sauna gehen, dann bist du gesund. Du musst nur Vitamin C nehmen, dann bist du gesund. Das stimmt nicht. Der Mensch ist sehr viel komplexer. Und das Heilsystem, was ich gefunden habe und was ich sehr gerne einfach jedem Arzt und jedem Patienten ans Herz legen möchte, das nennt sich ein Tao der Heilkunde, ein Tao der Medizin. Tao ist auch ein ganz altes Wort und bedeutet immer der Weg. Und dort werden sieben Stufen unterschieden. Die siebte Stufe und die siebte Stufe ist nicht die unwichtigste, sondern die siebte Stufe ist die Chirurgie. Wenn irgendwas aus dem Körper weggeschnitten werden muss, wenn ein Knochenbruch gerichtet werden muss, wenn eine Wunde versorgt werden muss. Das ist Chirurgie. Die vierte Stufe genau in der Mitte ist die Ernährung. Alles, was wir uns über den Mund zuführen. Und ich würde die Medikamente mit reinnehmen. Das ist genau in der Mitte. Es ist sehr wichtig, aber nicht das einzige. Die erste Stufe, die oberste ist die Meditation. Das führt vielleicht für das heutige Gespräche ein bisschen zu weit. Und Yoga würde ich in den Stufen 2,3,4 und fünf.

Milena Preradovic: Ich lese es mal ganz kurz die Stufen vorher, bevor es zu verwirrend wird. Also Stufe eins Meditation, Stufe zwei, Atmung drei, Bewegung vier, Ernährung fünf, Akupressur und Bäder, sechs Akupunktur und Moxibustion, sieben Chirurgie. Was ist Moxibustion?

Dr. Jochen Handel: Das ist Akupunktur mit zusätzlicher Wärme, wenn geräuchert wird…

Milena Preradovic: Das sind die wichtigsten Stufen. Wenn wir da richtig gut handeln, da haben wir eine große Chance, gesund zu bleiben?

Dr. Jochen Handel: Das sind die Stufen nach der alten Wissenschaft. Es gibt ja auch tatsächlich ein Fortschritt in der Medizin. Die Medizin hat sich extrem weiterentwickelt, die Heilkunde hat sich extrem weiterentwickelt. Das heißt, diese sieben Stufen aus meiner Sicht müssen gefüllt werden mit unseren modernen Erkenntnissen. Aspirin gab es noch nicht zu der Zeit, als diese Stufen definiert wurden. Und Yoga aus meiner Sicht umfasst mehrere Stufen. Yoga geht umfasst die Bewegung, umfasst die Atmung, umfasst eine gesunde Ernährung und umfasst auch die fünfte Stufe. Es sind Heilmethoden durch Bewegung, also Physiotherapie, vielleicht sogar das Tai Chi. Die fernöstlichen Massagetechniken wie ein passives Yoga und eben auch das Yoga, das man selber aktiv anwendet.

Milena Preradovic: In unserer westlichen Welt, so wie wir über Medizin denken, ist das so nice to have. Kann man auch machen.

Dr. Jochen Handel: Das Gegenteil ist der Fall. Es ist nicht nice to have, sondern es ist wirklich essentiell.

Milena Preradovic: Ja, hochspannend. Man hört ja auch in den letzten Jahren immer mehr von Selbstheilung, von Selbstheilungskräften. Wie stehen Sie dazu?

Dr. Jochen Handel: Das möchte ich so erklären: Die Selbstheilungskräfte funktionieren immer, sonst werden wir im nächsten Atemzug tot. Mit jedem Atemzug. Aus Sicht der Heilkunde ist jeder Atemzug ein Akt der Selbstheilung. Die Selbstheilung kann blockiert werden durch negative Gedanken, durch zu wenig Bewegung, durch schlechte Ernährung und durch wirkliche Blockaden im Körper oder in den feinstofflichen Körpern. Wenn die Selbstheilung nicht blockiert ist, dann würde ich sagen, wird der Mensch 100 oder 120.

Milena Preradovic: Ach tatsächlich? Das heißt Selbstheilung. Selbstheilungskräfte sind etwas ganz Natürliches, was wir in uns haben?

Dr. Jochen Handel: Ja.

Milena Preradovic: Und wenn das funktioniert, werden wir auch nicht krank. Und sie sagen, wenn es blockiert wird, dann wird’s schwierig. Wie wird denn das blockiert? Ja, ich muss nachfragen.

Dr. Jochen Handel: Es kommt das böse Wort. Also Impfungen zum Beispiel blockieren ganz klar die Selbstheilungskräfte.

Milena Preradovic: Tatsächlich?

Dr. Jochen Handel: Ja. Ich möchte nicht der Einzige sein, der diese Meinung vertritt. Diese Meinung kam durch jahrelange Beobachtung und durch Anhören von Fachkollegen. Aus meiner Sicht: Impfung blockiert die Selbstheilungskräfte sehr subtil. Es kommen jetzt Studien raus. Es gibt einen kalifornischen Anwalt, der es nochmal untersucht hat. Der Knackpunkt ist immer der: man impft gegen eine Krankheit, gegen die Masern, gegen Mumps, gegen Röteln, gegen Corona oder was auch immer und behauptet, die Krankheit sei jetzt verschwunden. Die Frage ist, ist der Mensch gesünder geworden durch die Impfung?

Milena Preradovic: Aber wenn er nicht mehr krank ist?

Dr. Jochen Handel: Na ja, es zeigt sich eben, dass die Geimpften viel mehr Allergien haben, viel mehr Autismus haben, mehr zu chronischen Krankheiten neigen, dass es Typ eins Diabetes fast nur bei geimpften Menschen gibt, dass es kindliches Fieber fast nur bei geimpften Menschen gibt, kindliche Lungenentzündung fast nur bei geimpften Kindern.

Milena Preradovic: Ist das mit Studien belegt, bevor wir uns hier um Kopf und Kragen reden?

Dr. Jochen Handel: Das ist mit Studien belegt. Natürlich mit inoffiziellen. Die schönste Studie, die gemacht worden ist, war die Kix-Studie der deutschen Gesundheitsämter. Die deutschen Gesundheitsämter haben Daten erhoben zum Krankheitszustand der Kinder und dann haben sie versehentlich den Impfstatus mit bestimmt. Und dann konnte man die Daten korrelieren und es war ganz klar, dass die geimpften Kinder sind einfach kränker. Diese Daten konnten nicht der Öffentlichkeit gegeben werden. Es ist der Frau Annette Müller, die ich auch im Buch kurz erwähnt habe, zu verdanken, dass sie es ausgewertet hat und publiziert. Die Behörde hat es herausgegeben, versehend.

Milena Preradovic: Verrückt. Okay. Und gibt es noch andere Sachen, die die Selbstheilungskräfte blockieren können?

Dr. Jochen Handel: Lauter unpopuläre Themen.

Milena Preradovic: Das ist die Psyche. Wenn wir ganz schlecht drauf sind, wenn wir depressiv sind, zum Beispiel?

Dr. Jochen Handel: Total. Also nicht leben wollen oder dunkle Gedanken tun immer die Selbstheilungskräfte beeinflussen.

Milena Preradovic: Deswegen dieser Slogan aus den 90er: “Think positiv” ist durchaus sinnvoll?

Dr. Jochen Handel: Total sinnvoll.

Milena Preradovic: Ja? Ich habe ihn damals immer albern gefunden. Ich dachte, ich bin Realist, aber inzwischen sehe ich es auch ein bisschen anders.

Dr. Jochen Handel: Es kommt das Alter, wo man es wertschätzt. Ich habe eine ganz, ganz liebe Bekannte, die hat einen Pflegedienst geführt, unglaublich erfolgreich, der erfolgreichste Pflegedienst bei uns in der Region. Dann wurde sie 60 oder 62, dann hat sie gesagt: “So, Jochen, ich mach Yoga. Das hätte ich nie gedacht. Von mir.”

Milena Preradovic: Ich auch nicht. Ich habe es in den frühen Jahren angefangen, da war es mir dann irgendwie zu öde. Aber inzwischen muss ich sagen, ich liebe es. Und ich spüre jedes Mal, wie es mir gut tut.

Dr. Jochen Handel: Also das ist das Entscheidende. Also während man den Ärzten, den Schulmedizinern, muss man ständig glauben, man muss glauben, dass die Pille hilft. Man muss glauben, dass die Impfung wirkt. Ständig musst du glauben. Der Heilkunde, der Naturheilkunde muss man nichts glauben. Man macht es und man spürt “geht’s einem besser oder nicht?” Das ist das Kriterium.

Milena Preradovic: Wer heilt, hat Recht.

Dr. Jochen Handel: Genau. Und wenn es einen jeden Tag ein bisschen besser geht, was soll dann schiefgehen?

Milena Preradovic: Vollkommen richtig. Kommen wir mal nochmal zu Krebs. Wir waren ja schon gerade bei TCM bei Krebs. Das ist ja auch, sagen wir mal, bei uns durchaus eine Volkskrankheit. Hier gibt es das ja im Gegensatz zu China. Da setzt die Pharma Medizin auf Chirurgie, Chemotherapie und Bestrahlung in erster Linie. Ist das der richtige Weg Ihrer Ansicht nach oder der Ansicht der Methoden, denen Sie folgen?

Dr. Jochen Handel: Frau Preradovic, jetzt würde ich vorschlagen, wir machen einen wichtigen, wir machen einen wissenschaftlichen Ansatz. Wir gehen davon aus, die Chinesen haben recht und es gibt den Krebs nicht. Es ist eine Ansammlung von Schlacken. Das ist eine Hypothese. Die Gegenhypothese ist, die moderne Medizin hat recht. Der Krebs ist der böse Feind. Und er muss bekämpft werden mit Stahl, Strahl und Chemotherapie. Jetzt hat die moderne Medizin sich seit 40 oder 60 Jahren aber die Zähne ausgebissen, wie in einem Krieg, den man nicht gewinnen kann. Es werden neue Studien gemacht, es wird eine neue Chemotherapie erfunden, es wird noch ein teureres Bestrahlungsgerät für zig Millionen in einer Universitätsklinik eingebaut. Und was geschieht? Die Volkskrankheit Nummer eins oder zwei, nämlich der Krebs ist nicht besiegt. Im Gegenteil, es wird mehr. Es ist ähnlich paradox, wie die Vorstellung, sowohl Russland wie auch der Ukraine Waffen liefern zu wollen, um einen Krieg zu beenden.

Milena Preradovic: Na ja, aber bleiben wir doch mal bei der Medizin. Also diese, sagen wir mal so, dass es immer mehr Krebs gibt. Kann ja auch daran liegen, dass die Leute immer älter werden. Krebs ist ja auch eine Alterskrankheit, wenn die Zellteilung nicht mehr so gut funktioniert. So habe ich es mal gelernt. Ja und zum Zweiten hilft es ja oft auch. Menschen die, sagen wir mal sehr krank sind, ein Tumor haben, die werden bestrahlt, operiert, kriegen Chemotherapie und sind danach doch gesund. Oder täusche ich mich da?

Dr. Jochen Handel: Ich würde sagen, der Krebs ist dann eine Weile verschwunden. Der Krebs ist dann vielleicht ein paar Jahre weg. Das heißt, der Mediziner findet keine Symptome mehr. Man kann die Tumormarke nicht mehr nachweisen, man hat das Geschwulst rausoperiert und der Patient ist nicht an der Behandlung verstorben. Das ist der Erfolg der meisten Krebstherapien. Historisch belegen lässt es sich da, wo die USA in den Siebzigern versucht haben, den Kampf gegen den Krebs zu besiegen. Unter Präsident Nixon gab es eine nationale Anstrengung, den Krebs zu besiegen mit eben diesen Methoden. Und aus meiner Sicht war das so: Die Wissenschaftler nach fünf oder zehn Jahren haben aufgegeben. Sie haben bemerkt, sie können diesen Krebs nicht besiegen, sie können die Krankheit nicht besiegen. Ein vernünftiger Wissenschaftler verfolgt einen Ansatz fünfmal oder zehnmal oder 50 Mal, und wenn es nicht funktioniert, dann wird er den Ansatz ändern. Die Wissenschaftler damals in den USA haben auch den Ansatz geändert. Sie konnten die Krankheit nicht besiegen. Der andere Ansatz wäre der, die Gesundheit zu stärken. Und meines Wissens gab es in den Siebzigern eben den Punkt, dass man dann das der Bevölkerung nicht sagen konnte. Das konnte der Präsident Nixon damals, der diesen Nation…

Milena Preradovic: Was konnte er nicht sagen, dass wir den Krebs nicht besiegen können oder?

Dr. Jochen Handel: Konnte nicht der Öffentlichkeit sagen, dass der Kampf gegen den Krebs, der Krieg gegen den Krebs verloren ist und dass man die Gesundheit stärken muss. Das war nicht öffentlicher Wunsch. Diese Wahrheit musste verschwiegen werden.

Milena Preradovic: Also kann man im Grunde Krebs verhindern durch zum Beispiel das Tao der Heilkunde, wenn man sich bewusst bewegt, ernährt, meditiert, atmet, seine Selbstheilungskräfte in Schwung bringt, das Immunsystem stärkt, mit Vitamin D, mit Vitamin C und anderen Sachen, das heißt, da hat man bessere Chancen oder kommt man dann auf jeden Fall davon?

Dr. Jochen Handel: Ich würde es anders ausdrücken. Selbst der Schulmediziner üblicherweise erkennt an, dass der Körper, unser Körper, jeden Tag 100.000 Krebszellen produziert und wieder 100.000 Krebszellen abbaut. Es kommt nicht zu einem soliden Tumor. Und wenn man diese Krankheit nicht besiegen kann – die Presse zeigt es auch: ganz viele Prominente, die den Kampf gegen den Krebs gewonnen haben, fünf Jahre später kommt er zurück, dann verlieren sie doch – dann ist es sehr viel sinnvoller, nicht die Krankheit zu bekämpfen, sondern die Gesundheit zu stärken. Und auch gerne unter medizinischer Kontrolle. Gerne zum Urologen gehen, gucken was macht der PSA-Wert. Also aus der Praxis kann ich die Anekdote erzählen, dass ich eine Heilpraktikerin kennengelernt habe, die nur mit Lebermitteln die Tumormarker so weit runterdrücken konnte, dass ich selber das nicht glauben konnte. Ich habe sie angerufen, ich habe gesagt: “Wie kann das sein? Warum ist der Tumormarker so tief? Hat sich der Patient operieren lassen?”. “Nein”, sie hat nur ein Lebermittel gegeben. Das sind verblüffende Sachen, auch für den Arzt, also auch für mich, der ich ja eine ganz klassische Ausbildung habe. So was kann man erst mal gar nicht glauben, das ist unvorstellbar. Und dann sieht man, die Heilpraktiker machens, manche machens und es funktioniert.

Dr. Jochen Handel: Oder ich habe, glaube ich, im Buch auch erwähnt, das Beispiel meiner Großmutter, die angeblich Hautkrebs hatte und sich einfach nicht davon hat verrückt machen lassen. Den hat sie 30 Jahre lang beobachtet und zum Schluss war es kein Thema mehr. Und in meiner ganzen Zeit, in 20 Jahren habe ich – ich bin ja auch kein Onkologe, das ist oft so, dass dann der Patient, wenn er ontologisch auffällig wird, dann ist er halt weg vom Hausarzt, dann geht er zum Onkologen – Aber ich habe nur einen einzige Patienten am Hautkrebs sterben sehen, einen nur und dann weiß man oft nicht, ist er jetzt am Hautkrebs gestorben, war er dann doch auch schon Mitte 70, waren es die Nieren? Es ist sehr schwierig. Da gibt es einen Ärztewitz, soll ich den erzählen?

Milena Preradovic: Wenn er kurz ist.

Dr. Jochen Handel: Was unterscheidet den Chirurgen, den Internisten und den Pathologen? Was sind die Unterschiede? Also der Chirurg, der kann alles und der weiß nichts. Der Internist, der weiß alles, aber der kann nix. Und der Pathologe, der weiß alles und der kann alles, es ist nur zu spät.

Milena Preradovic: Okay. Also, ich muss sagen, was Sie da über Krebs erzählt haben, ist hochspannend. Aber auch ein bisschen verstörend, weil es so ganz was anderes ist, als wir gelernt haben, oder der normale Common Sense ist also, dass das was uns vermittelt wird. Aber ist auf jeden Fall hochspannend, da mal weiter zu forschen. Also ich meine, es gibt ja inzwischen auch in der sogenannten Schulmedizin die Immuntherapie. Geht die in die richtige Richtung?

Dr. Jochen Handel: Ich möchte den Kreis noch mal schließen von der Krankheit, vom Krankheitsverständnis und zum Witz. Es ist die letzten 20 Jahre auch geschehen, dass fast keine Obduktionen mehr gemacht werden. Und in der praktischen, ich sag mal so als praktischer Arzt hat man eine Pflicht immer beim toten Patienten. Man muss die Leichenschau machen und man muss den Totenschein ausfüllen. Das ist auch eine heilige Pflicht. Und ich habe erlebt, bei Kollegen und auch bei mir selber, dass natürlich das manchmal nicht so einfach ist, festzustellen, woran ist der Patient jetzt gestorben? Beim Autounfall ist es leichter. Ja, beim Herzinfarkt ist es noch nachvollziehbar. Wenn er tot in der Wohnung liegt und du kommst am Tag später ist es nicht so einfach. Und ich habe ganz oft erlebt, dass bei einer Krebsdiagnose einfach nicht mehr weiter nachgeforscht wird. Hatte er jetzt Nierenversagen, war es Leberversagen? Gab es eine Lungenentzündung, an der der Patient verstorben ist? Nein, sobald eine Krebsdiagnose klar ist und dann wird der Krebs auch als Todesursache Nummer eins angegeben, dann hat man es als Arzt leicht. Man muss nur sagen: “Ach, hier war mal ein Krebs. Zack, das ist die Todesursache.” Hätten wir noch eine Kultur der Obduktionen, dann würde der Pathologe vielleicht sagen: “Nein, nein, der Krebs hat ihn gar nicht getötet. Es war die Niere. Es war die Lunge, es war die Leber”. Und dann würde man den wahren Ursachen dieser Krankheit auf die Spur kommen. Und gefragt zur Immuntherapie ist natürlich jetzt mein Problem und das ist auch jetzt aktuell das Problem sehr vieler Ärzte und sehr vieler Patienten der Industrie, die einmal lügt, der glaubt man nicht. Woher soll ich jetzt denken, wenn ich der Chemotherapie nicht vertraue, dass die Immuntherapie was besseres ist?

Milena Preradovic: Ja, für mich hört sich Immuntherapie so an, als ob man damit das Immunsystem stärkt. Und das kommt mir jetzt schlüssig vor. Aber ich bin ja natürlich nur ein Laie.

Dr. Jochen Handel: Dann werden wir noch mal ganz konkret. Dann wollen wir jetzt eine Studie Vitamin C, sehr preiswert gegen eine sehr teure Immuntherapie. Da wollen wir jetzt eine Studie und da werden wir sehen, was rauskommt. Diese Studien gibt es nicht mehr. Die werden verhindert von den sogenannten Ethikkommissionen. Okay.

Milena Preradovic: Aha. Ethikkommission? Auch so ein Lieblingswort von mir “die Ethikkommission” in den letzten Jahren. Aber es gibt auch gesundheitliche Ethikkommissionen, die dann sagen, “das darf man machen, und das darf man nicht machen”?

Dr. Jochen Handel: Frau Preradovic, ich überschreite so ein bisschen den Bereich, wo ich mich kompetent fühle. Das heißt, Bei der Ethikkommission war ich vor 20 Jahren mal als studentische Hilfskraft beschäftigt. Später habe ich gelesen, dass die Ethikkommissionen keine placebokontrollierten Studien mehr machen dürfen. Es ist jetzt praktisch unethisch, eine Chemotherapie gegen ein Placebo zu testen. Und es wäre auch unethisch, die Chemotherapie gegen Vitamin C zu testen.

Milena Preradovic: So nach dem Motto: “Wenn man davon ausgeht, dass die, die dann keine Chemo bekommen, sterben”?

Dr. Jochen Handel: Genau aber das ist ein Dogma, ein Dogma der Schulmedizin. Das ist nicht die Wahrheit, es ist ein Dogma. Sollte ich mich an dieser Stelle irren, dann bitte ich alle, die es besser wissen, das in die Kommentare zu schreiben.

Milena Preradovic: Ich bin sicher, es wird in den Kommentaren einiges zu lesen sein. Wäre nett, wenn Sie auch antworten würden in den Kommentaren, weil da kann ich ja immer so schwer antworten. Wenn Sie das Sagen hätten, wie würden Sie die Medizin oder dieses ganze System ummodeln? Kurz.

Dr. Jochen Handel: Die Frage ist einfach. Die Antwort ist nicht ganz so einfach. Ich möchte das mit Satguru sagen, der ist ja auch umstritten. Aber er hat gesagt, “wir Menschen sind in diesem wunderbaren Körper geboren, also in einen ganz tollen Körper sind wir geboren und wir haben unsere Betriebsanleitung nicht gelesen. Wir kennen uns mit uns selber nicht aus”. Aus meiner Sicht kommen wir in der Medizin beim derzeitigen Stand der Menschheit, wir kommen nicht drum herum, gewissen Autoritäten zu vertrauen. Die Wissenschaft ist nicht allen Menschen zugänglich. Manche sind Musiker, manche sind Künstler, manche sind Arbeiter. Nicht jeder ist ein Wissenschaftler. Nicht jeder ist ein Yogi. Also aus meiner Sicht kommen wir in der Medizin nicht drum herum gewissen Autoritäten zu vertrauen. Wenn ich was sagen dürfte, wenn ich irgendwas zu bestimmen hätte, also angenommen, jetzt werde ich zum Gesundheitsminister berufen, dann sage ich ganz frech: “das wäre für mich der leichteste Job der Welt. Ich würde das machen eine Stunde pro Woche. Und ich würde nur eins machen: die Tür auf für die Menschen, die es besser wissen als ich”. Das bedeutet, der Professor Bhakdi hätte das Sagen. Der Herr Wodak hätte das Sagen. Linus Pauling. Die Schriften müssten gelesen werden, die alten Ärzte würden gewertschätzt werden. Also ich hätte das leichteste Amt.

Milena Preradovic: War schön leicht gemacht mit der Arbeit. Jetzt kommen wir noch mal auf mögliche Impfschäden durch die so genannte Corona Impfung. Da haben Sie sich in Ihrem Buch Sie auch einige Kapitel dem gewidmet. Was raten Sie da? Was kann helfen?

Dr. Jochen Handel: Dem Impfgeschädigten? Ich habe eine heilkundliche Regel aufgestellt und die Regel heißt so: “Für die schwierigsten Krankheiten, für die unheilbarsten und schlimmsten Krankheiten, müssen die einfachsten Behandlungsmethoden gefunden werden”. Bei der MRNA Impfung haben sich die Verschwörungskanäle ja überschlagen. “Alle Geimpften würden sterben, sofort nach zwei Jahren”. Wie auch immer, es ist ja so schlimm auch nicht passiert. Trotzdem, wenn ich jetzt frei reden darf…

Milena Preradovic: Na ja, sie können natürlich frei reden, aber mir ging es eigentlich jetzt darum, was man machen kann, wenn es Schäden gibt. Also mit rein medizinisch dachte ich jetzt so.

Dr. Jochen Handel: Also rein medizinisch ist zu kurz gesprungen. Das geht nicht. Also rein medizinisch kann man das Demiter bestimmen und das Blut verdünnen. Man kann das Blut verdünnen mit Strophantin oder mit einer ausreichenden Trinkmenge. Es ist auch rausgefunden worden, dass es Acetylstein ist, ATC, was ein ganz klassisches Pharma Medikament ist, dass es auch sehr hilfreich ist, auf verschiedenen Ebenen. Man kann regelmäßig zum Arzt gehen und eine Thrombose ausschließen lassen. Man kann Intelligenztests machen, ob man noch klar denken kann, weil wir davon ausgehen müssen, dass tatsächlich diese Mikrotrom, die entstanden sind, das Gehirn verschlanken, das Gehirn beeinflussen, die Denkfähigkeit beeinflussen und zu Gerinnsel führen in allen möglichen Körperteilen, vor allem dort, wo es die feinsten und die kleinsten Blutgefäße gibt. Und das ist unter anderem eben im Nervensystem, im Gehirn, im Rückenmark. Und dort ist die Medizin und die Heilkunde wirklich gefordert. Das macht man nicht mit links.

Milena Preradovic: Also da müsste man fast eine neue Disziplin ausrufen. Oder alle Disziplinen müssten miteinander arbeiten?

Dr. Jochen Handel: Das gefällt mir besser, die Disziplinen müssten zusammenarbeiten.

Milena Preradovic: Okay, man müsste sich des Problems natürlich auch wirklich bewusst werden.

Dr. Jochen Handel: Also ich möchte nochmal so drei Prämissen möchte ich jetzt nennen. Wir hatten den Florian Schilling auf ihrem Kanal. Ich halte ihn für eine Koryphäe. Was er geleistet hat, ist sensationell. Er hat ein medizinisches Standardwerk geschrieben, das heißt für die Impfschäden, für die mutmaßlichen Impfschäden muss das Wissen von Florian Schilling respektiert werden. Sowohl der Fragenkatalog, welche Symptome er aufruft, wie auch die Laboruntersuchung. Was da Florian Schilling jetzt nicht drin hat oder es entspricht vielleicht nicht seinem Erfahrungshorizont, ist die Dunkelfeldmikroskopie. Das ist eine Methode, die auch bestimmt 50 oder 80 Jahre alt ist und verschwiegen wird. Dort kann man das Blut, das lebendige Blut unterm Mikroskop sehen. Das heißt, du siehst dein eigenes Blut und du siehst noch, wie es leuchtet oder wie es strahlt, wie sich es bewegt. Man kann das lebendige Blut sich angucken. Die Dunkelfeld-Mikroskop halte ich für den Goldstandard in der Therapie-Kontrolle. Jetzt hat man was gemacht, man hat jetzt eine Blutwäsche gemacht oder man hat Vitamin C genommen oder Strophantin. Oder man hat eine Fastenkur gemacht. Was auch immer. Der Patient selber ist sich unschlüssig, “geht es mir jetzt besser oder nicht? Ich weiß es nicht, ich spür es nicht, ich lebe noch”. Und dann kann man beim Dunkelfeld kann man sehen, wie sehen die roten Blutkörperchen aus? Wenn die roten Blutkörperchen voll und strahlend und einfach gesund aussehen, dann ist wirklich auch der Mensch sehr gesund.

Milena Preradovic: Gut fasten haben Sie gerade erwähnt. Fasten ist auch was Sinnvolles.

Dr. Jochen Handel: Total.

Milena Preradovic: Aha, also so einfach 20 Tage nichts essen außer Brühe, oder wie macht man das? Ich habe es noch nie gemacht.

Dr. Jochen Handel: Das Fasten gilt als die Chirurgie der Zelle. Das sagen die Fastenärzte. Das Fasten ist hervorragend untersucht. Also da könnten wir jetzt ein eigenes Interview zum Fasten machen. Zum Fasten gibt es ganz viel Wissenschaft. Es gibt eine Klinik am Bodensee, von einer Buchinger Klinik in der dritten Generation mittlerweile. Es gab einen Nobelpreis 2016 für Erkenntnisse im Zusammenhang des Fastens. Der Nobelpreis meines Wissens wurde vergeben, weil man erforscht hatte, was die Selbstreinigungsmechanismen der Zelle sind. Wie tut die Zelle sich reinigen? Da wären wir wieder beim Thema Schlacken. Und das Fasten, so wie ich das sehe, entschlackt sehr tief. Es entschlackt jede Zelle. Und 20 Tage ist für einen Anfänger vielleicht viel. Es ist schon sehr viel gewonnen, wenn man mit Intervallfasten anfängt.

Milena Preradovic: Ich habe gehört, da fressen die Zellen dann den Müll quasi weg. Wenn sie nix kriegen, dann sagen sie wo kriege ich was zu essen her und fressen den Müll aus der Zelle. Kann man das so sagen wie ich?

Dr. Jochen Handel: So kann man es ausdrücken, würde ich schon sagen.

Milena Preradovic: Fand ich auch sehr spannend. Das heißt immer acht Stunden nichts essen oder 16 Stunden nichts essen?

Dr. Jochen Handel: Also das Intervallfasten ist der kleine Bruder und das richtige Fasten, das der ganze Körper in einen Fasten-Metabolismus kommt, das ist eine andere Nummer. Das beginnt nach dem dritten Tag. Und tatsächlich ist es so, der Körper entschlackt, er läuft auf Hochtouren. Man kann sich das irgendwie auch so kulturgeschichtlich erklären: Wenn der Mensch nichts zu essen hatte und sich wieder Nahrung beschaffen musste, dann muss er leistungsfähig sein, dann gibt er alles, damit er sich wieder Nahrung beschaffen kann. Dann ist er während des Fastens nicht geschwächt, zumindest nicht dauerhaft. Man braucht vielleicht viel Ruhe, man muss auch viel schlafen. Aber in der Zeit, in der man wach und aktiv ist, hat man total seine Kräfte, geistig wie auch körperlich.

Milena Preradovic: Ja spannend. Jetzt werde ich mich mal mit dem Fasten auseinandersetzen. War übrigens ein total nettes Gespräch. Ja, hat mir jetzt gut Spaß gemacht. Wir sind ein bisschen hin und her gehopst, aber ich glaube, im Grunde hatte das eine gewisse Stringenz und man konnte dem ganz gut zuhören. Also vielen Dank für diesen Ausflug in eine mögliche menschengerechte Medizin und hoffen wir das Beste. Ich weiß, Sie sind Optimist.

Dr. Jochen Handel: Wenn ich den roten Faden hinterher noch mal reinlegen darf. Der rote Faden sollte sein die Heilkunde. Die Heilkunde als unterdrückte Wissenschaft der letzten 100 Jahre, der Reigauwitz, das ist auch ein Kollege, den ich sehr schätze. Er sagt: “in der Schulmedizin ist nur das übrig geblieben, was die Hexenverbrennung überlebt hat”. Das sind harte Worte und das wäre ein roter Faden. Eigentlich aus meiner Sicht müssen wir zurück. 250 Jahre, 500 Jahre das alte Wissen wertschätzen und die modernen wissenschaftlichen Erkenntnisse auch wertschätzen.

Milena Preradovic: Also vielen lieben Dank für’s dagewesen sein. War echt spannend. Und das Fasten gucke ich mir jetzt an. Tja, Leute, es braucht wohl ein Umdenken in der Medizin, aber auch bei uns. Möglicherweise müssen wir auch lernen, dass es nicht einfach reicht, einfach gegen alles eine Pille zu schlucken. Und dass das auch nicht immer nur hilft und dass Heilung und Gesundheit vor allem auch in unserer eigenen Hand liegen. Stichwort Eigenverantwortung. Und dass Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Humor und Lebensfreude keine Nebensächlichkeiten für ein gesundes Leben sind, sondern echt wichtig. Ich wünsche euch ein frohes 2023, eine gute Zeit und bis ganz bald. Tschüss!

Interview with Dr. Jochen Handel (english)

Milena Preradovic: For me personally, doctors are certainly the biggest disappointment of the last three years. So many of them didn’t question anything, just went along and did what the politicians wanted. They believed, they injected, and they cashed in. And when there were problems? Well, that’s still the case today: Nothing comes from nothing. Is it doctors like these that we need? Do we need a medicine that is geared more to obedience and interests than to patients? “No,” says my guest. This medicine doesn’t help people, it only helps industry. But what could a real, healing medicine look like? We talk about that and also about possible therapies for problems with the syringe. Now in point.Preradovic. Hello, Dr. Jochen Handel.

Dr. Jochen Handel: Hello, Ms. Preradovic.

Milena Preradovic: Let me introduce you briefly. You are a specialist in internal and general medicine and a physician in emergency medicine. You studied in Ulm, Barcelona, and Dresden and received your doctorate in clinical pharmacology. You spent ten years as an emergency physician and had a family practice near Dresden from 2008 to 2017. After that, you were active as a fee-for-service physician in various clinics. Today, you are very skeptical about pharmaceutical medicine, saying that in the long run no one will get healthy this way, and have turned more and more to naturopathy. This is also the subject of your book “Rescue. Restoring Order in Healing”. Yes, I have read the book, of course, and you are a critic of pharmaceutical medicine. Pharmaceutical medicine is the medicine that is based on chemical drugs, so to speak. Can we imagine that, I think. What is your criticism of it?

Dr. Jochen Handel: I would put it this way, “I have become a critic.” I was sick a lot as a child and experienced that doctors cannot cure all diseases at all. I experienced a great deal of powerlessness on the part of doctors. I later approached both my studies and my doctoral work as well as pharmacotherapy with a great deal of respect. So I remember the first ones, how you’re allowed to put in an intravenous line, how you’re allowed to give medications, how you’re allowed to inject medications into the vein, as an emergency physician, as a physician, which the mid-level medical staff is usually not allowed to do. That’s where I approached it with a lot of respect and caution. And as time goes by, it becomes clearer and clearer that this does not make people healthy, that symptoms are controlled and treated very effectively. If this is not to use the term, if this is not the “school medicine”, but only the medicine, then it is a high-quality science. That is a quite high-quality, or difficult to learn science, the medicine. Maybe as taught by a Professor Bhakdi. I would call that a science. Science of medicine. That’s something, you learn ten years. You can’t just pick it up in passing. Conventional medicine, which I got to know later in practice, is the area where a business is made out of medicine. Then people are not only not healthy, but they are more or less consciously kept in the system, kept chronically ill.

Milena Preradovic: Do doctors do that consciously?

Dr. Jochen Handel: I would say like this, the examples I have are like this: at the Strophantin I learned the most, when I gave the Strophantin to my German…

Milena Preradovic: Briefly explain what that is, please.

Dr. Jochen Handel: Strophantine is one of the forgotten and suppressed remedies. A drug and herbal remedy, a primal tincture that was gold standard for decades. State of the art and which has been pushed out of the market piece by piece since the seventies and especially out of the textbooks.

Milena Preradovic: Why? Too effectively has, has cured people?

Dr. Jochen Handel: Much too well.

Milena Preradovic: With what, for example?

Dr. Jochen Handel: For coronary artery disease in particular. The indications are broader. Stage fright gets better, insomnia gets better. The heart attack loses its horror, coronary heart disease loses its horror, and cardiology would suffer severe losses if the value of the drug were to be attributed to the drug. So far too effective and far too cheap.

Milena Preradovic: And in fact that’s why it was then taken off the market.

Dr. Jochen Handel: You would never admit that publicly.

Milena Preradovic: And how did you come to that conclusion?

Dr. Jochen Handel: I benefited from the experience of my predecessors. That is, you just have to read the books, you talk to doctors who are experienced with Strophatin, you realize that in principle you can’t do anything wrong. So with aspirin you can kill somebody, with strophantine you can’t. I said it’s only when you throw the bottle at his head that it becomes dangerous. And amazingly enough there is a parallel. So in the seventies they started to fight the strophantine and since the 70s we have the triumph of the heart centers. In every big city, in every city with millions of inhabitants, there is at least one cardiac center and these are operations that also turn over tens of millions of dollars every year. And nobody is interested in having a cheap drug that can’t even be patented.

Milena Preradovic: I see. Why can’t you patent that?

Dr. Jochen Handel: It’s a plant.

Milena Preradovic: So, this is a herbal remedy that works so well that nobody in the pharmaceutical industry wants it?

Dr. Jochen Handel: Exactly.

Milena Preradovic: Okay. Are there any other cures? Or herbal or natural medicines that are so kept off the market?

Dr. Jochen Handel: I’ll be happy to list those.

Milena Preradovic: Please.

Dr. Jochen Handel: The strophantine is with the herbal medicine, possibly in the same category. comes the Artemisia. Definitely in the same category is cannabis. Do we have the top three.

Milena Preradovic: Artemisia is now what? Cannabis I know.

Dr. Jochen Handel: Artemisia is the 1-year-old mugwort.

Milena Preradovic: And helps against?

Dr. Jochen Handel: Makes quite a name for itself in cancer.

Milena Preradovic: Oh, really? And has it already been used in medicine?

Dr. Jochen Handel: Yes, yes, it is applied and is currently also being combated. So the pharmacists who produce the Artemisia, they distribute the farmers who plant it. It’s not as massive as the cannabis plant, but the authorities have a watchful eye on it so that it’s not properly advertised and so that it always stays nicely in the corner. To put it this way.

Milena Preradovic: So it sounds as if the pharmaceutical companies have a considerable influence on the health care systems, the western health care systems and on doctors, doesn’t it?

Dr. Jochen Handel: For 100 years.

Milena Preradovic: Really?

Dr. Jochen Handel: Shall we go deep into the topic?

Milena Preradovic: Yes, explain briefly how that started.

Dr. Jochen Handel: So it’s very simple. It can be traced back to the first billionaires of the modern world. These are the gentlemen Johnny Rockefeller and Andrew Carnegie. There are corresponding foundations that existed long before the Bill and Melinda Gates Foundation. And historically, this can easily be traced back to the Flex Report, which was published in the USA in 1912 and which was used to push the universities. There was massive pressure, including financial pressure, on universities to only teach students things that were mentioned in the Flex Report. Basically, it’s pharmacotherapy, surgery, vaccinations, and of course basic sciences. That is, in science, the physician is not restricted; he is allowed to learn everything. In therapy, he is massively restricted. He is not allowed to apply everything.

Milena Preradovic: So are there actually prohibitions there? For example, if you were to use strophantine on a patient, would there be any trouble?

Dr. Jochen Handel: You have to make a very clear distinction here. So we are moving in the area, I’ll say that freely, we are moving in the area of the legal mafia. That is, it is not clearly said that way. It is perhaps similar to journalists. As a journalist, you can also question 9/11. Only what happens then? And one is also allowed as a doctor, of course, to use strophantine and cannabis first. But what happens then? As a doctor, one may also use chlorine dioxide. But what happens then?

Milena Preradovic: What happens then?

Dr. Jochen Handel: Yes, you have enemies at all levels. There are both outraged patients who say, “Doctor, you didn’t follow the law.” That means the enemy in quotation marks is among your own clientele and your own clientele. Then you very quickly have the authorities on the scene. And in case of doubt, as we now know, the house is searched and the store is torn apart.

Milena Preradovic: And the medical associations? What role do they play?

Dr. Jochen Handel: You have the choice between the long and the short version. How should I put it?

Milena Preradovic: I’ll take the short one. We still have so many questions.

Dr. Jochen Handel: From my point of view and in my experience, the medical associations are clearly the authorities that keep the doctors in line. They are no longer responsible for quality in healthcare. They are no longer responsible for free science. They are no longer responsible for independence, but only for making sure that the structures work, that the doctor doesn’t step out of line, that he doesn’t do anything that could make the lobbyists uncomfortable.

Milena Preradovic: Doesn’t sound nice to me. You write in your book, “We need a new Semmelweis effect in medicine.” For your information, Ignaz Semmelweis was a physician in the 19th century to whom we owe hygiene in medicine. He also went down in history as the savior of mothers. What would a Semmelweis effect be?

Dr. Jochen Handel: Well, I don’t think the term is particularly well known. If I’m not mistaken, I also defined it. I don’t know who else. So I think it’s an excellent example because it shows where the medical profession was 150 years ago. That’s not a long time ago, it’s a couple of generations. Hygiene was frowned upon and the collective of the medical profession obviously couldn’t imagine that doing an operation with dirty hands or attending a birth with dirty hands could possibly be harmful to the patient. This was unimaginable and was not allowed to be questioned. Now Ignaz Semmelweis came to Vienna AKH, Vienna General Hospital, a historic site, and was able to observe a scientific study over years. It was easy for the alert observer to see that where the midwives, today also a very suppressed profession, where the midwives work, there are very few puerperal fevers, very few stillbirths. The complication rate was low, the midwives obviously washed their hands, maintained hygienic standards. The doctors, according to the story, were probably slightly arrogant and marched from the dissection room, that is, from pathology, straight to gynecology, and were also outraged when they were told, “it doesn’t work that way.” And Semmelweis observed, recorded and evaluated it over many years and was able to prove that hygiene, hand washing, is very important after all. And when this realization became established, there was actually what we are also observing now. There were people who had incredibly bad consciences because they just knew okay, I may have a mother on my conscience and I have a child on my conscience. It was reported of a suicide by a Lübeck gynecologist, simply because he could not cope with the guilt. But Ignaz Semmelweis did not live to see his findings prevail.

Milena Preradovic: But is now the Semmelweis effect that he verified it, that he provided the evidence for his theory? Or what is the Semmelweis effect that we should actually have today?

Dr. Jochen Handel: There is enough evidence for theories. The problem is that they are not recognized. I define the Semmelweis effect as a certain collective of people recognizing a truth, that they can no longer get around it, that they have to face it. With strophantine, we hinted at it briefly, with vitamin C, from my point of view, it’s even more crystal clear. Vitamin C would be a substance that can be produced synthetically, for which you need pharma. You can’t make it without, for example, Reichstein synthesis, for which there was once a Nobel Prize a long time ago. Vitamin C had to be suppressed since the forties, since the fifties the truth was not allowed to be told. And I always say to my listeners: “If vitamin C were recognized, we would no longer have the discussion about hospital hygiene. We would no longer have the discussion about antibiotic resistance and we would have a completely different vaccination discussion.”

Milena Preradovic: What exactly does vitamin C do? It sounds like a miracle woo.

Dr. Jochen Handel: Yes, it is. So more simply you can say what happens, if it’s missing you die of scurvy. And if the vitamin C is sufficiently present in the body, then on the biological level, so we’re just talking about our body, there’s a state of improved health on quite a lot of levels. Wound healing works better, medications work better. It could be shown that intelligence increases. Children who have enough vitamin C have higher intelligence quotient. The life span is prolonged. These are incredible effects. And again it is the point: too easy, too cheap, not good for the whole market in the business of the disease.

Milena Preradovic: But still, there are many people who buy vitamin C at the pharmacy and then take one capsule every day. Is that sufficient?

Dr. Jochen Handel: So what does the dark side do when it cannot prohibit something? It spreads lies and half-truths.

Milena Preradovic: If I now take these capsules that I now get from the pharmacy, which is one capsule every day is that sufficient?

Dr. Jochen Handel: Depends on what is in it, if there is more sugar in it and fillers than vitamin, then it is not good.

Milena Preradovic: Okay, but where do I get good vitamin C then? If I can’t rely on pharmacies?

Dr. Jochen Handel: The great thing about vitamin C is that it is a pure chemical substance. It is ascorbic acid, and it has a crystal-clear chemical definition. Linus Pauling was the first to promote it and he promoted it everywhere. And he clearly said that the cheapest and the simplest would do. You don’t have to buy a high-quality or libosomal or galenically excellently prepared vitamin C, but the simplest will do. Sure, there are better dosage forms, but before you don’t know what to take now, take the simplest and the cheapest. And today we have the amazing condition that often more vitamin C is processed in the food industry than in agriculture, for example. So the paradox is that if the apple is stored for a year until it gets to the consumer, then it may be that the apple has less vitamins than like the salami, where the ascorbic acid is used as a preservative.

Milena Preradovic: I still have to ask again, and as a consumer of vitamin C. The cheapest, the simplest?

Dr. Jochen Handel: Can with 100 grams costs, 2.50 €.

Milena Preradovic: A can with 100 grams, what?

Dr. Jochen Handel: Ascorbic acid.

Milena Preradovic: You can buy it like that?

Dr. Jochen Handel: In any pharmacy.

Milena Preradovic: Okay.

Dr. Jochen Handel: And in many drugstores.

Milena Preradovic: And how do I know how much to take?

Dr. Jochen Handel: It’s quite simple. So one teaspoon is four grams. That’s a super dose per day. Or let’s put it this way. So, I’m not that strict about that at all. I would say in times of stress, when things get tight, even in times of psychological stress per day, when you’re sick per day. And after that I would say according to body feeling, according to intuition.

Milena Preradovic: Okay. And that also helps the psyche.

Dr. Jochen Handel: Yes, makes more stable, makes the nerves more stable.

Milena Preradovic: Psyche and soul you describe in your book is also a very important component, which is not so insanely perceived by conventional medicine. In my opinion, there is a separation between the physical and the spiritual. Does it make any sense to separate them?

Dr. Jochen Handel: Yes, it is good for business. Oh yes, unfortunately it is. I would say by now, that has become my specialty. That is, orthodox medicine in this way. I make a very sharp distinction. What is orthodox medicine? What is business? And what is medicine? What is pure science? And I apologize to all my medical colleagues who cannot accept this, who always think that when I talk about orthodox medicine, they feel attacked. They think: “No, they are orthodox physicians”. I would say no. Every doctor is a university doctor. There is no such thing as a school for physicians. It’s a framing, a term. The physicians are university physicians. Whether they know it, whether they remember it or not. School medicine is something artificially created, and who created it, it’s a mixture. So the market, of course, served it. People have gratefully accepted it. Greedily, I almost want to say. And the lobbyists, the pharma, the clever business people have put this framework in place and the business works much better according to the old motto of “divide and rule.” The more disciplines we have, the more specialties, the better it works. Each doctor looks only at his own, not at the other. And already 2,3,4 or five doctors are busy with a single patient. And that medicine in this sense has never been interested in the soul and has kept the psyche very blurred, what should that be, that was good for business in any case. On the other hand, one could say that the old Ajuwedes, the very old healers, for example, did not pay much attention to the psyche. They found out that if you clean the body, if you do something good for the body, then 90% of the psychological problems disappear, just like that!

Milena Preradovic: Yes, it is quite interesting. Already in the 90s I liked to go to holistic doctors, that is, doctors who also have some additional training, for example in Chinese medicine, that is, in TCM. Can we learn from TCM?

Dr. Jochen Handel: Yes, totally. Just.

Milena Preradovic: What then?

Dr. Jochen Handel: Everything.

Milena Preradovic: Yes, no. A little bit more food, please.

Dr. Jochen Handel: So, TCM is on several pillars…There I don’t feel like an expert. I am a general practitioner.

Milena Preradovic: No, but only very briefly. Just very briefly. What can we learn from them?

Dr. Jochen Handel: A different understanding of the human being. An understanding that the invisible is appreciated. That is, the acupuncture points are not visible, they are nevertheless treated and they work. The invisible gets an appreciation. Then, that nutrition has a very high value. Herbal medicine has a very high value. And if I may say this, there is no cancer in TCM, there is no cancer.

Milena Preradovic: But?

Dr. Jochen Handel: I asked a female doctor. I said, how can that be? The books are 2000 years old, 4000 years old. Surely all diseases must be described. How can it be that cancer does not occur? The doctor answered: “Cancer? There is no such thing. That is an accumulation of slags”.

Milena Preradovic: So Chinese medicine assumes that cancer as we know it does not exist, but that it is an accumulation of slags?

Dr. Jochen Handel: It classifies it completely differently, it classifies cancer completely differently. And the topic of slags is also discussed quite controversially in orthodox medicine. That is, again something is denied so that the business works better. I always advise my patients, when they go to the doctor and talk about slags, to avoid the word, they should say the word “metabolic end products”. Then the doctor can’t contradict.

Milena Preradovic: Yes, because I heard that once too. “Ah, detoxing and stuff, none of that does anything”. So it’s not true. Or at least not according to Chinese medicine. So that means you can actually prevent cancer through purification, so according to TCM through purification?

Dr. Jochen Handel: The cleansing of the body, the purification, the support of the cleansing processes is one of the most important forms of treatment, one of the most important forms of treatment that is negated by conventional medicine.

Milena Preradovic: How do I do that? Purification of the body and so?

Dr. Jochen Handel: Also very simple. I would say five methods at least. The simplest cleansing methods are urination and defecation. That has to work. The kidneys have to work and the bowels have to work. Next comes breathing. That means with every breath, with every one breath. Can you say, if I’m being poetic, they breathe in their life, and with every exhale we can breathe out poisoned air that the trees reuse. So every breath is an act of purification. These are the normal methods: Kidney, intestines, lungs. After that come the reserve methods. The skin is a reserve purification organ. That is, when a person sweats or when he gets pimples, the body purifies itself through the skin. The feet are also considered a reserve organ. It is said that the feet are the third kidney.

Milena Preradovic: What about breathing? I mean, we all breathe. And now I’m also doing yoga. I’m not the queen now, but I’m trying hard, and breathing is very important there, too. There are these breathing exercises that, when you start, sometimes seem a little boring. But does that really mean that you can learn to breathe better, to breathe healthier?

Dr. Jochen Handel: Totally. May I very briefly introduce this step ladder of healing science that I alluded to and described in my book? There is a Tao of Healing, which is something forgotten. I also actually just found it by accident last year and I wasn’t looking for it. And that’s why the book is called Restoring Order in Healing. The business just works great if you just go for one thing. You only have to go to the sauna, then you are healthy. You only have to take vitamin C, then you are healthy. That’s not true. The human being is much more complex. And the healing system that I have found and that I would like to recommend to every doctor and every patient is called a Tao of healing, a Tao of medicine. Tao is also a very old word and always means the way. And there, seven stages are distinguished. The seventh stage and the seventh stage is not the least important, but the seventh stage is surgery. If anything has to be cut away from the body, if a fracture has to be set, if a wound has to be taken care of. That is surgery. The fourth stage right in the middle is nutrition. Everything that we feed ourselves by mouth. And I would include the medications. That’s right in the middle. It’s very important, but it’s not the only thing. The first level, the top level is meditation. That may be taking it a little bit too far for today’s conversation. And yoga I would put in levels 2,3,4 and five.

Milena Preradovic: I’ll read it very briefly the stages before before it gets too confusing. So level one meditation, level two, breathing three, exercise four, diet five, acupressure and baths, six acupuncture and moxibustion, seven surgery. What is moxibustion?

Dr. Jochen Handel: It’s acupuncture with added heat, when smoked….

Milena Preradovic: These are the most important steps. If we act really well there, there we have a great chance to stay healthy?

Dr. Jochen Handel: These are the stages according to the old science. There is actually progress in medicine. Medicine has developed extremely, healing science has developed extremely. That means that these seven stages from my point of view have to be filled with our modern knowledge. Aspirin did not exist at the time when these stages were defined. And yoga from my point of view includes several stages. Yoga goes includes movement, includes breathing, includes a healthy diet, and also includes the fifth stage. They are healing methods through movement, so physiotherapy, maybe even the Tai Chi. The Far Eastern massage techniques like a passive yoga and just the yoga that you actively use yourself.

Milena Preradovic: In our western world, the way we think about medicine, it’s so nice to have. You can also do it.

Dr. Jochen Handel: The opposite is the case. It’s not nice to have, it’s really essential.

Milena Preradovic: Yes, highly exciting. You also hear more and more in recent years about self-healing, about self-healing forces. What do you think about that?

Dr. Jochen Handel: I would like to explain it like this: The self-healing forces always work, otherwise we become dead in the next breath. With every breath. From the point of view of healing science, every breath is an act of self-healing. Self-healing can be blocked by negative thoughts, by too little exercise, by poor nutrition and by real blockages in the body or in the subtle bodies. If self-healing is not blocked, then I would say the person becomes 100 or 120.

Milena Preradovic: Oh really? That is called self-healing. Self-healing powers are something quite natural that we have within us?

Dr. Jochen Handel: Yes.

Milena Preradovic: And when that works, we don’t get sick. And they say if it gets blocked, then it gets difficult. So how does it get blocked? Yes, I have to ask.

Dr. Jochen Handel: The bad word is coming. So vaccinations, for example, clearly block the self-healing forces.

Milena Preradovic: Really?

Dr. Jochen Handel: Yes. I don’t want to be the only one who has this opinion. This opinion came from years of observation and listening to peers. From my point of view: vaccination blocks the self-healing forces very subtly. There are studies coming out now. There is a California lawyer who has studied it again. The crux of the matter is always this: you vaccinate against a disease, against the measles, against mumps, against rubella, against corona or whatever, and you claim that the disease is now gone. The question is, has the person become healthier because of the vaccination?

Milena Preradovic: But if he is no longer sick?

Dr. Jochen Handel: Well, it just shows that the vaccinated have much more allergies, have much more autism, are more prone to chronic diseases, that there is type one diabetes almost only in vaccinated people, that there is childhood fever almost only in vaccinated people, childhood pneumonia almost only in vaccinated children.

Milena Preradovic: Is that backed up by studies before we start talking out of our asses here?

Dr. Jochen Handel: It has been proven with studies. Of course with unofficial ones. The most beautiful study that has been done was the Kix study of the German health offices. The German health offices collected data on the disease status of the children and then they accidentally determined the vaccination status. And then you could correlate the data and it was quite clear that the vaccinated children are just sicker. This data could not be given to the public. It is thanks to Ms. Annette Müller, whom I also mentioned briefly in the book, that she evaluated it and published it. The authority has given it out, inadvertently.

Milena Preradovic: Crazy. Okay. And are there other things that can block self-healing?

Dr. Jochen Handel: All kinds of unpopular issues.

Milena Preradovic: That’s the psyche. When we’re in a really bad mood, when we’re depressed, for example?

Dr. Jochen Handel: Totally. So not wanting to live or dark thoughts do always affect the self-healing powers.

Milena Preradovic: That’s why this slogan from the 90s: “Think positive” makes total sense?

Dr. Jochen Handel: Totally meaningful.

Milena Preradovic: Yes? I always thought it was silly back then. I thought I was a realist, but now I also see it a bit differently.

Dr. Jochen Handel: There comes an age when you appreciate it. I have a very, very dear acquaintance who ran a nursing service, incredibly successful, the most successful nursing service in our region. Then she turned 60 or 62 and said, “So, Jochen, I’m doing yoga. I would never have thought that. From me.”

Milena Preradovic: Neither did I. I started it in my early years, then it was kind of too dull for me. But in the meantime I have to say I love it. And I can feel it doing me good every time.

Dr. Jochen Handel: So that’s the crucial thing. So while you have to believe the doctors, the conventional doctors, you have to believe all the time, you have to believe that the pill helps. You have to believe that the vaccination works. Constantly you have to believe. The medicine, the naturopathy, you don’t have to believe anything. You do it and you feel “do you feel better or not?” That is the criterion.

Milena Preradovic: He who heals is right.

Dr. Jochen Handel: Exactly. And if you feel a little better every day, what could go wrong?

Milena Preradovic: Absolutely right. Let’s go back to cancer. We were just talking about TCM for cancer. This is also, let’s say, a widespread disease in our country. Here it exists in contrast to China. There, the pharmaceutical medicine relies primarily on surgery, chemotherapy and radiation. Is that the right way in your opinion or the opinion of the methods you follow?

Dr. Jochen Handel: Ms. Preradovic, now I would suggest we make an important, we make a scientific approach. We assume the Chinese are right and there is no such thing as cancer. It is an accumulation of waste products. That is one hypothesis. The counter hypothesis is, modern medicine is right. Cancer is the evil enemy. And it must be fought with steel, ray and chemotherapy. But now modern medicine has been cutting its teeth for 40 or 60 years, like in a war that cannot be won. New studies are made, new chemotherapy is invented, even more expensive radiation equipment is installed in a university hospital at a cost of tens of millions. And what happens? The widespread disease number one or two, namely cancer, is not defeated. On the contrary, it becomes more. It is similar to the paradox of the idea of supplying weapons to both Russia and Ukraine in order to end a war.

Milena Preradovic: Well, but let’s stay with medicine. So this, let’s say that there is more and more cancer. It could also be due to the fact that people are getting older and older. Cancer is also a disease of old age, when cell division no longer functions so well. That’s how I learned it once. Yes, and secondly, it often helps. People who are, let’s say, very ill, have a tumor, they are irradiated, operated on, receive chemotherapy and are healthy afterwards. Or am I mistaken?

Dr. Jochen Handel: I would say that the cancer has disappeared for a while. The cancer may be gone for a few years. That is, the physician no longer finds any symptoms. The tumor mark can no longer be detected, the tumor has been removed by surgery, and the patient has not died as a result of the treatment. This is the success of most cancer therapies. Historically, it can be proven where the U.S. tried to defeat cancer in the seventies. Under President Nixon, there was a national effort to defeat cancer with these very methods. And from my point of view, it was like this: the scientists after five or ten years gave up. They realized they can’t beat this cancer, they can’t beat the disease. A reasonable scientist pursues an approach five times or ten times or 50 times, and if it doesn’t work, then he will change the approach. The scientists back in the US also changed the approach. They couldn’t beat the disease. The other approach would be to strengthen health. And to my knowledge, there was just the point in the seventies that you couldn’t then say that to the population. That could be done by President Nixon at that time, who gave this nation…

Milena Preradovic: What couldn’t he say that we can’t beat cancer or?

Dr. Jochen Handel: Could not tell the public that the fight against cancer, the war against cancer is lost and that you have to strengthen health. That was not public desire. This truth had to be concealed.

Milena Preradovic: So basically you can prevent cancer by, for example, the Tao of Healing, if you consciously move, eat, meditate, breathe, get your self-healing powers going, strengthen your immune system, with vitamin D, with vitamin C and other things, that is, you have better chances there, or do you get away with it in any case?

Dr. Jochen Handel: I would put it differently. Even the orthodox physician usually recognizes that the body, our body, produces 100,000 cancer cells every day and breaks down 100,000 cancer cells again. It does not come to a solid tumor. And if you can’t beat this disease – the press also shows it: quite a lot of celebrities who have won the fight against cancer, five years later it comes back, then they lose after all – then it makes much more sense not to fight the disease, but to strengthen health. And also gladly under medical control. Gladly go to the urologist, look what does the PSA value. So from the practice I can tell the anecdote that I met an alternative practitioner who could only with liver drugs the tumor markers so far down that I could not believe it myself. I called her, I said, “How can this be? Why is the tumor marker so low? Did the patient have surgery?”. “No,” she just gave a liver medicine. These are amazing things, also for the doctor, so also for me, who has a very classical education. You can’t believe something like that at first, it’s unimaginable. And then you see that the alternative practitioners do it, some do it and it works.

Dr. Jochen Handel: Or I think I also mentioned in the book the example of my grandmother, who supposedly had skin cancer and simply didn’t let it drive her crazy. She watched it for 30 years and at the end it was no longer an issue. And in all my time, in 20 years, I have seen – I’m not an oncologist either, it’s often the case that the patient, when he becomes ontologically conspicuous, then he’s just away from the family doctor, then he goes to the oncologist – But I’ve only seen one patient die of skin cancer, just one, and then you often don’t know, did he die of skin cancer, was he already in his mid-70s, was it the kidneys? It is very difficult. There is a doctor’s joke, shall I tell it?

Milena Preradovic: If it is short.

Dr. Jochen Handel: What is the difference between a surgeon, an internist and a pathologist? What are the differences? So the surgeon, he can do everything and he knows nothing. The internist, he knows everything, but he can’t do anything. And the pathologist, he knows everything and he can do everything, it’s just too late.

Milena Preradovic: Okay. So, I have to say, what you told there about cancer is highly exciting. But also a bit disturbing because it’s so different from what we’ve learned or the normal common sense is so that what we’re taught. But it’s definitely very exciting to do further research. I mean, there is now also immunotherapy in so-called conventional medicine. Is it going in the right direction?

Dr. Jochen Handel: I would like to close the circle again from the disease, from the understanding of the disease and to the joke. It has also happened over the last 20 years that almost no autopsies are done anymore. And in the practical, I say so as a general practitioner you have a duty always with the dead patient. You have to do the necropsy and you have to fill out the death certificate. That is also a sacred duty. And I have experienced, with colleagues and also with myself, that of course it is sometimes not so easy to determine what the patient died of. It’s easier in the case of a car accident. Yes, in the case of a heart attack it is still understandable. If he is lying dead in the apartment and you come the day after, it is not so easy. And I have experienced quite often that when cancer is diagnosed, there is simply no further investigation. Now did he have kidney failure, was it liver failure? Was there pneumonia that caused the patient to die? No, once a cancer diagnosis is clear and then cancer is also given as the number one cause of death, then you have it easy as a physician. All you have to do is say, “Oh, there used to be a cancer here. Zack, that’s the cause of death.” If we still had a culture of autopsies, then maybe the pathologist would say, “No, no, the cancer didn’t kill him at all. It was the kidney. It was the lung, it was the liver.” And then you would get to the real causes of this disease. And asked to the immune therapy is of course now my problem and that is also now currently the problem of very many doctors and very many patients of the industry, which once lies, one does not believe. How can I now think, if I don’t trust chemotherapy, that immunotherapy is something better?

Milena Preradovic: Yes, to me immunotherapy sounds as if it strengthens the immune system. And that seems conclusive to me now. But of course I’m just a layman.

Dr. Jochen Handel: Then let’s get very specific again. Then we now want a study vitamin C, very inexpensive against a very expensive immunotherapy. We want a study now and we will see what comes out. These studies no longer exist. They are prevented by the so-called ethics committees. Okay.

Milena Preradovic: I see. Ethics committee? Also such a favorite word of mine “the ethics committee” in the last years. But there are also health ethics committees that then say, “you can do this, and you can’t do that”?

Dr. Jochen Handel: Ms. Preradovic, I’m kind of overstepping the area where I feel competent. That is to say, 20 years ago I was employed by the Ethics Commission as a student assistant. Later I read that the ethics committees are no longer allowed to do placebo-controlled studies. It is now virtually unethical to test chemotherapy against a placebo. And it would also be unethical to test chemotherapy against vitamin C.

Milena Preradovic: So along the lines of, “If you assume that those who don’t get chemo then die”?

Dr. Jochen Handel: Exactly but that is a dogma, a dogma of orthodox medicine. That is not the truth, it is a dogma. If I am wrong at this point, then I ask everyone who knows better to write it in the comments.

Milena Preradovic: I am sure there will be some reading in the comments. Would be nice if you would also answer in the comments, because that’s where I always have such a hard time answering. If you were in charge, how would you remodel medicine or this whole system? Briefly.

Dr. Jochen Handel: The question is simple. The answer is not quite so simple. I want to say this with Satguru, he’s controversial. But he said, “we human beings are born in this wonderful body, so we are born in a very great body and we have not read our instruction manual. We are not familiar with ourselves”. From my point of view, in medicine, at the current state of humanity, we cannot avoid trusting certain authorities. Science is not accessible to all people. Some are musicians, some are artists, some are workers. Not everyone is a scientist. Not everyone is a yogi. So from my point of view, in medicine, we can’t avoid trusting certain authorities. If I were allowed to say something, if I had to determine something, so let’s say I am now appointed Minister of Health, then I would say quite boldly: “that would be the easiest job in the world for me. I would do it one hour a week. And I would do only one thing: open the door for the people who know better than I do.” That means Professor Bhakdi would be in charge. Mr. Wodak would be in charge. Linus Pauling. The writings would have to be read, the old doctors would be appreciated. So I would have the easiest office.

Milena Preradovic: Was nice and easy with the work. Now we come again to possible vaccination damage by the so-called Corona vaccination. In your book, you have also devoted several chapters to this. What do you advise there? What can help?

Dr. Jochen Handel: For the vaccination victim? I have established a medical rule and the rule is called: “For the most difficult diseases, for the most incurable and worst diseases, the simplest treatment methods must be found”. With the MRNA vaccination, after all, the conspiracy channels went into overdrive. “All vaccinated people would die, immediately after two years”. Anyway, it didn’t happen that badly. Still, if I may speak freely now….

Milena Preradovic: Well, they can of course speak freely, but my point was actually now what can be done if there is damage. So with purely medical I thought now so.

Dr. Jochen Handel: So purely medical is too short. That’s not possible. So purely medically you can determine the demiter and thin the blood. You can thin the blood with Strophantin or with a sufficient amount of drinking. It’s also been found out that it’s acetylstone, ATC, which is a very classic pharma drug, that it’s also very helpful on different levels. You can go to the doctor regularly and have thrombosis ruled out. You can do intelligence tests to see if you can still think clearly, because we have to assume that actually these microcurrents that have developed, slim down the brain, affect the brain, affect the ability to think and lead to clots in all kinds of parts of the body, especially where there are the finest and the smallest blood vessels. And that is, among other things, in the nervous system, in the brain, in the spinal cord. And that’s where medicine and medical science are really called upon. You can’t do that by hand.

Milena Preradovic: So you would almost have to call for a new discipline. Or all disciplines would have to work together?

Dr. Jochen Handel: I like that better, the disciplines would have to work together.

Milena Preradovic: Okay, of course one would have to become really aware of the problem.

Dr. Jochen Handel: Well, I would like to mention three premises again. We had Florian Schilling on their channel. I consider him a luminary. What he has achieved is sensational. He has written a standard medical work, which means for the vaccination damage, for the suspected vaccination damage, the knowledge of Florian Schilling must be respected. Both the questionnaire, which symptoms he calls up, as well as the laboratory examination. What Florian Schilling does not have in there now or it does not correspond perhaps to his experience horizon, is the dark field microscopy. This is a method that is certainly 50 or 80 years old and is not mentioned. There you can see the blood, the living blood under the microscope. That is, you see your own blood and you still see how it glows or how it radiates, how it moves. You can look at the living blood. I think the dark field microscope is the gold standard in therapy control. Now you have done something, you have done blood washing or you have taken vitamin C or Strophantin. Or one has done a fasting cure. Whatever. The patient himself is undecided, “Am I better now or not? I don’t know, I don’t feel it, I’m still alive”. And then with dark field you can see, what do the red blood cells look like? If the red blood cells look full and radiant and simply healthy, then the person is really also very healthy.

Milena Preradovic: You have just mentioned fasting. Fasting is also something useful.

Dr. Jochen Handel: Totally.

Milena Preradovic: Aha, so just 20 days eating nothing except broth, or how do you do that? I’ve never done it before.

Dr. Jochen Handel: Fasting is considered the surgery of the cell. That’s what the fasting doctors say. Fasting has been excellently studied. So there we could do a separate interview on fasting now. There is a lot of science on fasting. There is a clinic at Lake Constance, from a Buchinger clinic in the third generation by now. There was a Nobel Prize in 2016 for findings related to fasting. The Nobel Prize, as far as I know, was awarded because research had been done into what the self-cleansing mechanisms of the cell are. How does the cell cleanse itself? That brings us back to the issue of waste products. And fasting, as I see it, purifies very deeply. It purifies every cell. And 20 days may be a lot for a beginner. There is already a lot to be gained by starting with interval fasting.

Milena Preradovic: I’ve heard that the cells eat the garbage away. If they don’t get anything, then they say where can I get something to eat and eat the garbage out of the cell. Can you say that like I do?

Dr. Jochen Handel: You can put it that way, I would say.

Milena Preradovic: I also found it very exciting. Does that mean always eating nothing for eight hours or eating nothing for 16 hours?

Dr. Jochen Handel: Well, interval fasting is the little brother and proper fasting, that the whole body gets into a fasting metabolism, that’s a different number. That starts after the third day. And in fact it is like that, the body purges, it runs at full speed. You can kind of explain it that way in terms of cultural history: If man had nothing to eat and had to get food again, then he has to be efficient, then he gives everything so that he can get food again. Then he is not weakened during fasting, at least not permanently. One may need a lot of rest, one must also sleep a lot. But in the time when you are awake and active, you totally have your strength, mentally as well as physically.

Milena Preradovic: Yes, exciting. Now I will have a look at fasting. By the way, it was a really nice conversation. Yes, I had a lot of fun now. We went back and forth a bit, but I think basically it had a certain stringency and you could listen to it quite well. So thank you very much for this excursion into possible humane medicine and let’s hope for the best. I know you are an optimist.

Dr. Jochen Handel: If I may put in the red thread afterwards. The red thread should be the healing science. The healing science as a suppressed science of the last 100 years, the Reigauwitz, this is also a colleague whom I respect very much. He says: “in orthodox medicine only what survived the burning of witches is left”. Those are harsh words and that would be a common thread. Actually from my point of view we have to go back. 250 years, 500 years to value the old knowledge and value the modern scientific knowledge as well.

Milena Preradovic: So thank you very much for being here. It was really exciting. And I’ll have a look at fasting now. Well, people, it needs a rethinking in medicine, but also with us. Maybe we also have to learn that it’s not enough to just take a pill against everything. And that this doesn’t always help, and that healing and health are primarily in our own hands. The keyword is personal responsibility. And that attentiveness, mindfulness, humor and joie de vivre are no trivialities for a healthy life, but really important. I wish you a happy 2023, a good time and see you very soon. Bye!

Beitrag teilen

13 Kommentare

  1. Andre Marschall

    Die Gabe von Strophantin ist unüblich geworden, weil auf andere effizientere Stoffe ausgewichen wurde. Im Verdauungstrakt werden viele prinzipiell medizinisch wirksamen Stoffe zerstört bzw. können in ihrer Form nicht resorbiert werden bzw. werden von der Leber abgebaut, es ist wie sich der Körper vor äußeren Einflüssen schützt. Das passiert auch bei Strophantin zu weiten Teilen weswegen es im normalen Rahmen kaum möglich ist sich damit zu vergiften. Digitalisglykoside (aus Fingerhut) werden effizienter aufgenommen oder das auch sehr beliebte Nitroglycerin. Natürlich haben diese auch ein geringfügig unterschiedliches Wirkspektrum. Auch wenn die perorale Gabe von Strophantin eher fragwürdig in der Effektintensität auf das Herz ist, funktioniert die parentale (z.B. intravenös, Pflaster, sublingual) sehr gut.

    Man kann in vielen Fällen sicherlich dennoch eine Wirksamkeit von Strophantin beobachten, ebenso wie mit Placebo und Homeopathika. Autosuggestion funktioniert, wir können die meisten Körperfunktionen nicht bewusst steuern, doch unser Unterbewusstsein hat Kontrolle über zahlreiche Schalthebel. Kann man schieben auf was man möchte, sei es Instinkt, das Kleinhirn, das Rückenmark, wie auch immer. Aber der eigene Gemütszustand und die damit verbundene Hormonlage beeinflusst unseren Stoffwechsel maßgeblich. In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist, aber ohne einen gesunden Geist kann auch kein gesunder Körper existieren. Die Frage ist, was ein “gesunder Geist” ist, da gibt es ebenso viele Auswüchse wie bei den Ernährungswissenschaften mit ihrer lachhaften Vorstellung von “guten” und “schlechten” Lebensmitteln. Hier ist, wie bei der Ernährung, von allgemeingültigen Ansätzen abzusehen.

    Naturheilstoffe sind per se nichts verkehrtes, die meisten modernen Wirkstoffe sind “optimierte” Naturheilstoffe, deren Effekt und Wirksamkeit beispielsweise aus der traditionellen Medizin bekannt sind. “Optimiert” bedeutet insofern, dass ihr molekularer Aufbau verändert wurde um eine höhere Wirksamkeit, höhere Stabilität im Organismus und eine bessere perorale Aufnahme zu erzielen. Aber die moderne Medizin mit ihren modernen Wirkstoffen hat eine andere Philosophie als die traditionelle Medizin, sie versucht chirurgisch präzise zu arbeiten während Letztere ganzheitlicher ausgelegt ist. Dies betrifft sowohl die verwendeten Wirkstoffe als auch den therapeutischen Prozess. Es gibt einen Platz für beide Herangehensweisen, aber die moderne Medizin mit ihrer Hybris der vermeintlichen Effektivität und Präzision dominiert derzeit. Die Gründe dafür sind vielschichtig, auch wirtschaftliche Interessen spielen hier sicherlich eine Rolle. Man sollte sich aber davor hüten, sie daher prinzipiell abzulehnen. Denn sie funktioniert nachweislich, wenn sie auch häufig vielleicht therapeutisch zu engstirnig oder pharmakologisch zu präzise ist.

    Wogegen man sich stets wehren sollte, sind Versprechungen von Allheilmitteln. Nur im alchemistischen Mystizismus gibt es den omnipotenten Stein der Weisen. Das hier erwähnte Vitamin C greift beispielsweise so grundlegend in den Metabolismus ein, dass ein Mangel eine ganze Reihe von unerwünschten und kritischen Symptomen mit sich bringt. Wenn der Bedarf aber gedeckt ist, dann ist er gedeckt, alles was der Körper nicht braucht wird gespeichert, was er nicht mehr möchte wird ausgeschieden. Der Bedarf unterscheidet sich wie bei allem von Person zu Person, die Deklarationen der Ernährungswissenschaften sind weitestgehend Mystizismus. Ein Mangel von Vitamin C kann im Westen aber nicht erwartet werden.

    Krebs… kann nicht durch Medikamente geheilt werden, auch nicht durch Cannabis. Das liegt in der Natur des Krebs, es sind entartete Zellen, körpereigene Zellen die sich in ihrer Funktionalität selbstständig gemacht haben. Der derzeit populäre Ansatz ist die Chemotherapie, welche an sich ein Würfelspiel ist, bei dem man darauf baut dass einen die Therapie nicht direkt tötet und man dann nach der erfolgreichen Therapie noch ausreichend lebenswerte Zeit geschenkt bekommt, um den Verlust an Lebensqualität durch die Therapie wieder hereinzuholen. Spontanheilung ist prinzipiell möglich, das Immunsystem versucht sich schließlich ebenfalls an der Bekämpfung der Krebszellen mit seinen eigenen bescheidenen Mitteln. Eine Analogie: Die meisten Antibiotika töten keine Bakterien, sie töten sich teilende Bakterien. Das gleiche trifft auf die Zellgifte der Chemotherapie zu, es kann die Anzahl der unerwünschten Zellen also nur reduziert werden, aber niemals eliminiert.

    Antworten
  2. Inge Schwammel

    Ein sehr interessantes und zum Nachdenken & Weiterforschen inspirierendes Interview.

    Über (Heil-) Fasten, Cannabis und den ganzheitlichen Ansatz wusste ich bereits Bescheid, da mein Schmerzmediziner und Orthopäde Dr. Martin Pinsger – er kann auch komplizierte Sachverhalte sehr gut erklären und ist ein hervorragender Interview-Partner! – in diesen Bereichen seit Jahrzehnten einer der führenden Pioniere in Österreich ist.

    Strophantin, Yoga und andere Themen hingegen waren für mich weitgehend neu.
    Danke für diese Impulse!

    Antworten
  3. little Louis

    Zum Folgenden von “siggi”:

    “….Interessant wäre auch gewesen, was Herr Dr. Handel zu Infektions- und Erkältungskrankheiten beisteuert: Wird der Mensch da durch die Infektion mit einem Erreger krank? Gibt es noch andere Erklärungsmodelle?…”(Zitatende)

    Ich versuche schon seit 2 Jahren immer wieder mal klare Informationen darüber zu erhalten, was bei Corona und Influenza eigentlich der genaue “Pathomechanismus” sein soll.

    Bedeutet:

    Ist es das Virus selbst, das körpereigenes Gewebe angreift bzw. zerstört oder direkt(!) funktionsunfähig macht, oder sind all die Symptome nach der “Infekrion” (nur) auf die Reaktion oder besser “Übereaktion ” des eigenen Immunsystems ( Überschießende Reaktion, Überreaktion, Inflammatorisches Syndrom usw ) zurückzuführen?

    Wenn letzteres zuträfe, wäre das nicht nur eine rein theoretisch- akademisch- medizinische Frage , sondern hätte erhebliche Auswirkungen. Und zwar nicht nur auf die jeweiligen Therapien von (schwerwiegenden) Symptomen.

    Solche Fragen auch nur zu stellen galt selbst bei angeblich kritischen Portalen wie telepolis schon als irgendwie verdächtig und diesbezügliche Kommentare liefen dann selbst dort sehr schnell Gefahr, mit fadenscheinigen oder fehlenden Begründungen entfernt oder in deren Spa-m- bzw Spinnerbereich verschoben zu werden.

    Antworten
  4. Elli

    zum Strophantin: Ich bestätige, daß zu meiner Zeit im Krankenhaus (vor ca. 55 Jahren) Strophantin ein übliches Mittel zur Herzstärkung war. Man kann Strophantin in der Urtinktur auch heute noch bekommen, aber nur auf Privatrezept, und muß es privat bezahlen. Noch am Rande: Vor ca. 15 Jahren noch konnte man die 250 ml-Flasche in Frankreich für 7,50 Euro bekommen, dann kam die EU-Regelung, die das verboten hat. Jetzt zahle ich für die gleiche Flasche ca. 45 Euro. Dennoch, es ist mir die Sache wert. Näheres auch unter http://www.strophantus.de

    Antworten
    • A. S.

      Das hervorragende Potential von Strophantin bestätige ich auch. Mehr noch, bin ich nach jahrzehntelangen Erfahrungen absolut davon überzeugt: Alles was der Mensch für ein gesundes und langes Leben braucht, liefert die Natur. Nach meinen Erfahrungen ist auch gegen schwere Impfschäden ein sogenanntes Kraut gewachsen. Das Ausleitungsprotokoll von Alina Lessenich ist m. e. ein wichtiger Baustein, sehr erfolgreich schon ausprobiert.

      In meinen Körper und die Körper meiner engsten Familie kommt seit Jahrzehnten keine einzige chemische Pille und keine “Impfung” mehr rein.

      Antworten
  5. Steffen Mildner

    Guter Beitrag! Leider reicht die Zeit nicht um mehr ins Detail zu gehen.Werde mir das Buch von Dr.Handel besorgen.

    Antworten
  6. Siggi

    Professionell geführtes Interview mit einem sehr interessanten Gast, vielen Dank. Hier wird’s nicht langweilig ;-).

    Interessant wäre auch gewesen, was Herr Dr. Handel zu Infektions- und Erkältungskrankheiten beisteuert: Wird der Mensch da durch die Infektion mit einem Erreger krank? Gibt es noch andere Erklärungsmodelle?

    Antworten
  7. Beate Dietrich-Wolf

    Liebe Milena,

    das Interview ist wieder hervorragend. Dr. Handel schneidet viele spannende Themen dank deiner Gesprächsführung an. Er triggert mit wichtigen Begriffen, Fakten und Namen zum weiteren Recherchieren. Ich finde auch gar nicht dass er ein Kritiker ist (wie er sich selbst bezeichnet) sondern mit Wissen und mit Fakten statt Glauben argumentiert. Zum Thema Selbstheilungskräfte wünsche ich deinen Zuhörern den Bestsellerautoren Andreas Jopp ” On/Off Gesundheit” (Mediziner und Medizinjournalist) im Interview mit dir….er liegt ganz auf der Wellenlänge deiner tollen Arbeit.
    Ich DANKE dir für die hervorragende Qualität von PUNKT.PRERADOVIC! Beate

    Antworten
  8. Silversurfer

    Welches Lebermittel hatte diese Heilpraktikerin zur Senkung der Tumormarker denn verabreicht? Schade, alles leider etas wenig konkret. Thema Fasten würde sehr interessieren!!!

    Antworten
  9. Karin Forster

    Ein sehr spannendes Interview! Regt zum Nachdenken an, bitte mehr davon!!
    Danke!

    Antworten
  10. Arturo

    Ein sperriger Interviewpartner, gekonnt interview.

    Wird immer besser im Laufe des Gesprächs! Lustig, aufmunternd. Merci!

    Und ja. Fasten! Siehe nach bei Jason Fung und Pradip Jamnadas: ein Nierenarzt und ein Herzspezialist landen punktgenau beim gleichen Ergebnis. Freu mich schon auf das Interview zum Fasten. Total. (Kicher!)

    Antworten
    • Gerald Grabrucker

      Ich fand den Herren eigentlich gar nicht so sperrig, mir schien aber fast zum Greifen, dass seine Art zu Denken (vermutlich durch die Erfahrungen die er gemacht hat und den Kontakt der Universitätsmedizin mit der alten Heilkunde) einfach nicht kompatibel ist, mit dem, was wir alle, ob wir wollen oder nicht,so über den Themenbereich gehört haben, bisher.
      Aber Frau Preradovic war da die richtige Gesprächspartnerin um eine Brücke zu bauen, die Fragen zu stellen, die dem Zuhörer durch den Kopf gehen mögen, zugleich offen für eine gänzlich andere Sichtweise.
      Inspirierendes Interview!

      Antworten
      • Arturo

        Ja, das kann gut sein. Gut beobachtet.

        Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.