„So wird der Mittelstand krisenfest“ – mit Dr. Ulrich Gausmann

29. Jan. 20268 Kommentare

Ein Land stürzt ab. Insolvenzen auf dem höchsten Stand seit 20 Jahren. Schwer betroffen ist der Mittelstand. Teure Energie, globale Zwänge, Zerstörung der Industrie, mehr als 60 Milliarden Euro für überflüssige Bürokratie. Soziologe und Autor Dr. Ulrich Gausmann hat aus vielen „kleinen“ Lösungen ein Modell entwickelt, das den Mittelstand aus der Misere holen soll. Stichwort „Regionale Wirtschaftsgemeinschaften“. Der Autor des Buchs „Wem die Welt gehören könnte – Eigentum in der Regionalgesellschaft“ ist überzeugt: „Konkurrenz belebt das Geschäft – Kooperation sichert das Überleben“.

Utopie-Akademie: https://utopie-akademie.de/

Buchbestellung „Wem die Welt gehören könnte“: https://www.masselverlag.de/Verum-Utopia/Wem-die-Welt-gehoeren-koennte/

___________

Ich würde mich freuen, wenn ihr meine unabhängige journalistische Arbeit unterstützen würdet, damit ich auch in Zukunft weitermachen kann. Vielen Dank!

Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die mich bereits unterstützen.

Milena Preradovic

Name: Milena Preradovic
IBAN: AT40 2070 2000 2509 6694
BIC: SPFNAT21XXX

oder paypal.me/punktpreradovic

___________​

Beitrag teilen

8 Kommentare

    • Best Regards

      „Jesuanische Lebensreform“

      Man möchte nicht glauben, daß es solch Hirnlose im Jahr 2026 noch gibt …

      Antworten
  1. Erfahrungen

    Selbst Erfahrngen mit einer SoLaWi gemacht.
    Durchwachsen.
    Mein Eindruck ist, dass es sich immer mehr zum Schlechten entwickelt.
    Das beginnt mit kleinen Selbst-Betrügereien, Schön-Rechnereien…
    Jeder bietet auf seinen Anteil, nachdem Anzahl Teilnehmer und voraussichtlicher Ertrag mitgeteilt wurden.
    Danach bemerkt man, dass man ja eigentlich schon gerne noch etwas mehr Anteile vergeben würde, um Finanzierungslücken aufzufüllen. Also werden (hinterher!) weitere Anteile vergeben.
    In dieser Gemeinschaft fällt keinem auf, dass ihr Anteil damit automatisch kleiner geworden ist.
    Ich weiß nicht, ob es an mathematischen Schwierigkeiten bei Personen liegt, aber man muss da Menschen dann wirklich erst drauf hinweisen (dann regen sich sogar einige auf, was bestätigt, dass sie es einfach nicht kapiert hatten).
    Dann werden Ernteanteile plötzlich zusätzlich auf dem Wochenmarkt verkauft, an Bioläden verkauft.
    Und im wieder nächsten Schritt müssen die Mitglieder sogar diesen Verkauf noch mitgestalten, beim Verpacken helfen.

    Ein idealistischer Gärtner schuftet sich in den Burnout, weil er das Projekt retten will. Er hält die Gleichberechtigung und Hierarchie-Freiheit hoch bis zuletzt. Er ist der Erfahrenste UND der, der am meisten arbeitet.
    Aber er verzichtet auf mehr Gehalt. „Alle gleich!“.
    Konsequent bis zuletzt.

    Bei der nächsten Versammlung wird mitgeteilt, dass dieser gewisse Gärtner nicht mehr mitarbeiten wird, sozusagen in Rente geht, nicht mehr „kann“.
    Und in der selben Versammlung wird erstmalig die Regel aufgestellt, dass die mit „mehr Verantwortung“ mehr Gehalt bekommen sollen.
    Also die Regel stellen nun die auf, die zuvor nicht von ihr profitiert hätten, weil sie da nicht die Erfahrensten waren.
    Jetzt, da sie selbst in der Hierarchie aufsteigen würden, sind sie urplötzlich für eine Hierarchie?!

    Und dann diese Leute, die immer mehr nur in Gremien sitzen. „Beraten“ nennt sich das dann. Die Erfahrung vom Acker einbringen, heißt es dann.
    Wenn sich die Mitglieder also „ehrenamtlich“ treffen, sitzen die bezahlten Gärtner dabei.

    Man kann das alles sicher auch freundlicher betrachten. Vielleicht ist es auch eine misstrauische Sicht. Aber die Zeit macht deutlich, dass die Mitgliedsbeiträge drastisch ansteigen, die Ernste voraussichtlich eher abnehmen wird. Es beginnt bereits, dass die ersten Anteile nicht mehr vergeben werden können, mangels Interessenten.
    Es wird die Mitarbeit auf dem Feld eingeführt, für die Mitglieder, gleichzeitig der „erwartete“, durchschnittliche Beitrag für den Anteil erhöht.
    Ja, plötzlich ist es dann gar nicht mehr so kuschelig.
    Es kommen Forderungen auf: Entweder mitarbeiten oder mehr bezahlen.

    Wo ist sie hin, die Solidarität?
    Mit Arbeitnehmern, die keine Zeit für Feldarbeit und ausführliche Gremien-Aktivitäten haben und trotzdem nicht (noch) mehr zahlen können (oder wollen?).

    Ich warte immer darauf, mal zu hören, dass so etwas wirklich längere Zeit gut läuft.

    Antworten
  2. Lösungen

    Als Privatperson, als ich von Lösungen nur für die „Großen“, hörte, was Vermögensschutz anging, dachte ich vor einem Jahr ca. auch, dass man sich „einfach“ zusammenschließen müsste.
    Aber MIT WEM?

    Gleichgesinnte.
    Vertrauenswürdige.

    Jeder zahlt gleich viel ein?
    Was ist, wenn einer „bankrott“ geht? Haften dann alle? Hier braucht man Anwälte für Verträge.

    Ich hatte nur die Idee, aber ich bin Laie. Da hat man keine Chance.

    Diese ganzen „Lösungen“ von Marc Friedrich oder Krall, das sind doch auch alles wieder nur Daten-Sammel-Kraken, intransparent, mit wenig Einflussnahme auf die genaue Ausgestaltung.

    Zum Beispiel das mit der zu vermeidenden Sammelverwahrung für Aktien.
    Oder angeblicher „Lösung“ mit Namens-Aktien.
    Im „UnterBlog“ wurde recherchiert, dass bei Lösungen schon eine Depot-Eröffnung ca. 30.000 Euro kosten würde, und dann jedes Jahr Gebühren von nochmal 30.000 Euro.
    Das ist ausgeschlossen für Normalos.
    Aber ist es ausgeschlossen für eine Gemeinschaft aus 10-15 Leuten??

    Leute mit ähnlicher Vermögensstruktur, ähnlichen Ansichten, und mit juristischer Beratung.

    Nur wie finden?

    Antworten
    • Best Regards

      Der Wember ist lustig !
      Er erklärt die Grundideen von Karl Marx und Friedrich Engels.
      So funktioniert der Mensch aber nicht, das haben wir schon hinter uns.

      Antworten
  3. Uwe Kienitz

    Ein sehr erfreuliches Gespräch!!! Nicht nur die meist sehr berechtigte Kritik, sondern spürbare soziale Zukunft, die wir Menschen selbst gestalten lernen und uns nicht im üblichen Verfahren von nicht erneuerbaren unmenschlichen Systemen in den Abgrund steuern lassen. Und natürlich ist die sehr große Herausforderung das Bilden von sozialen Fähigkeiten, gewissermaßen „von oben bis unten“.
    Es sind in diesem Gespräch deutlich Komponenten aus der sozialen Dreigliederung wahrnehmbar, die kulturell-geistig für die Zukunft Grundgedanken und -Wahrnehmungen liefert, die wir selber denken lernen sollten, damit wir Zukunft haben und nicht nur Vergangenheit vor uns her schieben und uns wundern, dass keine Entwicklung statt findet, die wir aber existenziell brauchen. Es gibt z.B. darüber ein sehr gutes allgemeinverständliches Buch von Valentin Wember – es heißt einfach „Dreigliederung“. Hoch aktuell und das „große Ganze“ betreffend.
    Und es trifft sich gut mit dem Inhalt dieses Gespräches zwischen Milena Preradovic und Ulrich Gausmann. Das hat mich sehr gefreut! Herzlichen Dank!

    Antworten
  4. Frage

    Wie soll man Vermögen (für sich!) über Stiftungen schützen, wenn diese dann gemeinnützig sein müssen? Gemeinnützig ist doch nun mal nicht „für mich“?
    Können Sie das vielleicht nochmal bei ihm fragen, wenn Sie ihn nochmal interviewen?
    Und was private Personen tun können, die keine Firma (und auch noch keine Millionen) besitzen? Ich habe da bisher nichts Brachbares gehört. Manche sagen, Nutzrechte lebenslang eintragen lassen für sich, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die das nicht aushebeln werden. Es gab ja auch schon Entwürfe dafür, wie man beziffern kann, welchen finanziellen VORTEIL Menschen haben, die in ihrem EIGENHEIM selbst WOHNEN. Warum wohl? Weil das dann auch versteuert/enteignet werden muss.

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert