„Glyphosat nur durch Korruption auf Markt“ – mit Dr. H.-M. Hackenberg u. Dr. Wodarg

12. Dez. 20258 Kommentare

Es ist ein Paukenschlag in der Diskussion um das umstrittene Pestizid Glyphosat. Die zentrale Studie FÜR den Unkrautvernichter wurde nach 25 Jahren wegen schwerer ethischer Mängel zurückgezogen. Vorwurf: Hersteller Monsanto hätte an der Studie mitgeschrieben und die Autoren bezahlt. Die Ärzte Dr. Hans-Michael Hackenberg und Dr. Wolfgang Wodarg haben gleichzeitig ein wegweisendes Buch aus den USA zu Glyphosat übersetzt. „Tödliches Vermächtnis“ soll die Gefährlichkeit für Mensch, Tier und Umwelt des Pestizids belegen. So löse Glyphosat u.a. Krankheiten wie Autismus, Alzheimer und Krebs aus.

Buchbestellung „Tödliches Vermächtnis“: https://www.buchkomplizen.de/unsere-komplizen/rubikon/toedliches-vermaechtnis-oxid.html

Website Dr. Wolfgang Wodarg: https://www.wodarg.com/

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8 Kommentare

  1. Frage

    Warum JETZT?
    Das ist meine Frage.
    Warum zieht man die Studie JETZT zurück.
    Vorher 25 Jahre lang nicht.

    Meine These: Jetzt passt es. Jetzt will man die Bauern damit ruinieren.

    Erst hat man sie alle in die Richtung gebracht, jetzt will man es ihnen vielleicht wegnehmen, wer weiß, und dann gehen wahrscheinlich viele pleite.

    Würde auch erklären, dass es jetzt plötzlich die WHO sagt.

    Immer fragen, warum und warum JETZT.

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    • Frage

      … oder es ist gegen Deutschland gerichtet.
      Vielleicht müssen wir wegen Bayer (Beyer?) dann ja sogar haften. Das fragte ich mich damals schon, als Bayer diese mir nicht nachvollziehbare Aktion unternahm und ausgerechnet Monsanto aufkaufte mit ausgerechnet Glyphosat, wo man damals schon WUSSTE, dass das irgendwann hochgehen wird, hochgehen MUSS.
      Ich dachte damals, lange vor Corona, schon, dass man uns Deutschen das irgendwann zuschieben wird.
      Dabei kommt es nicht von uns, wir haben es aufgekauft, in einer total unvernünftigen und nicht verstehbaren Aktion (was passierte da womöglich im Hintergrund?).

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  2. Bauer Willi

    Der Wirkstoff Glyphosat ist seit nahezu 50 Jahren auf dem Markt. Bisher ist mir kein Fall bekannt, in dem nachgewiesen werden konnte, dass eine der oben genannten Krankheiten auf den Wirkstoff zurückzuführen ist. Es müsste ja unter Landwirten eine besondere Häufung festzustellen sein. Es ist mir nicht bekannt, dass dies der Fall ist. In USA und Südamerika wird es wesentlich intensiver eingesetzt und auch dort gibt es keine Hinweise.
    Wie kommt es eigentich, dass diese Studie jetzt zurückgezogen wird. Sie ist doch seit 25 Jahren bekannt und es gibt mittlerweile tausende von Studien. Diese Frage wird im Interview nicht beantwortet.

    Was mir nicht klar ist: wozu der HInweis auf die Covid-Impfung im Zusammenhang mit Glyphosat?

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    • Axel

      Im Video wurde mehrfach erklärt, warum der Nachweis schwierig ist. Und ein Nachweis bedeutet, es muss auch Interesse an einem Nachweis bestehen, was Dank Pharmalobby definitiv nicht der Fall ist, im Gegenteil (wie ebenfalls im Video erläutert).

      Als ethisch denkender Mensch sollte eigentlich immer im Vordergrund stehen, auf den Einsatz jeglicher Art von Giften – unabhängig von Mengen – zu verzichten. Ich bin in der glücklichen Lage, in der Nähe einen kleinen Bio-Bauern zu haben und seine Produkte bezahlen zu können (was leider nicht jedem vergönnt ist). Ich merke den geschmacklichen Unterschied und bin im übrigen mehr als dankbar, auf solche wenigstens halbwegs (Erde, Luft und Wasser sind ein Problem) gesunden Produkte Zugriff zu haben. Nur als Beispiel: Vergleichen Sie mal gereinigtes, remineralisiertes Wasser (ich nutze Umkehrosmose) mit Leitungswasser; Ihr Körper bzw. Ihre Sinne werden Ihnen mit Sicherheit deutlich vermitteln, was besser ist.

      Und der Zusammenhang C. mit G.? Nun, beides ist ein Verbrechen an der ganzen Menschheit, da alle betroffen sind. Und ich bin mir inzwischen sicher, dass wir noch sehr lange Zeit (genetische Übertragung von Mutter auf Kind) die Folgen dieser Genmanipulation spüren werden. Dagegen wirkt der Contergan-Skandal wie ein leichter Husten gegenüber einer schweren Grippe, wenn mir dieser Vergleich gestattet sei.

      Mir ist bewusst, dass Ihnen das alles suspekt vorkommt. Mir (60+) ging es bis vor 10 Jahren nicht anders. Aber nachdem ich mich intensiv mit dem Thema Gesundheit und Krankheit beschäftigt habe war mir klar, dass (nur) ich selbst es in der Hand habe, gesund alt zu werden. Medikamente (mit Ausnahme der Notfallmedizin) sind nur gut für den Mülleimer, und selbst dort gehören sie eigentlich aufgrund ihrer Giftigkeit nicht hin.

      Ich kann Sie nur dringend bitten, versuchen Sie sich selbst ein objektives Bild zu verschaffen, jenseits der Mainstream-Medien (ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass es dort praktisch zu allem nur noch eine Meinung gibt?!).

      Noch eine ganz persönliche Anmerkung: Es schaudert mich, wenn ich sehe, was die angebliche „Krone der Schöpfung“ auf und mit unserem Planeten treibt. Aber was soll man auch erwarten, wenn insbesondere ein Reptiliengehirn Kommandos gibt und der Neocortex nur noch in diesem Rahmen abwägen und abnicken kann. Da bleibt unsere hochgelobte Logik schnell auf der Strecke. Und solange Gewinn vor Moral geht, Panik vor Abwägen, Herdenmentalität vor Individualität, Fortschritt vor Sicherheit (ich denke da z.B. an die KI), solange fällt es mir schwer, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

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      • meinwasser

        Günstig und effektiv ist Edelschungit fürs Trinkwasser. Mal gucken bei Hamoni.

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      • Bauer Willi

        Lieber Axel
        Zunächst: ich bin 71, Dr. agr. und Buchautor von zwei Büchern, von dem eines „Satt und unzufrieden“ heißt. Geschrieben habe ich es, weil ich es so satt bin, mir von satten Mitbürgern meine konventionelle Produktionsweise vorwerfen zu lassen. Das sind nämlich mindestens 90% meiner Berufskollegen. Ich bin es auch satt, mich ständig belügen zu lassen. Wenn ich den Umfragen glauben würde, würden mindestens 50% nur Bio einkaufen. Tatsächlich ist es nur ein Anteil von um die 10% und das auch nicht einmal regelmäßig. Das sind die Zahlen für Deutschland. Fragen Sie mal nach, wie hoch der Anteil außerhalb Deutschlands ist?

        Zu den Medien: Frau Preradovic hat mir mir auch schon ein Interview geführt, ebenso Tichy. Allerdings lässt die Seriosität dieser alternativen Medien immer mehr zu wünschen übrig. Mit den Autoren des Interviews habe ich mittlerweile Kontakt und sie haben mir gegenüber Fehler in der Recherche eingeräumt. Immerhin! Aber die Falschinformation ist draußen und wird auch öffentlich nicht zurückgenommen.

        Ich werde übrigens weiter Leitungswasser trinken, so wie meine Eltern. Mein Vater wurde 90, meine Mutter 101 Jahre alt.

        Sollten Sie ernsthaftes Interesse an der Landwirtschaft haben: http://www.bauerwilli.com

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      • Brigitte Waller

        BRAVO

        Antworten
    • Olaf

      Bauer Willi habe ich mal, wenn ich mich recht entsinne, auf Kontrafunk mit Gerald Markel gehört. Da war noch einer seiner Kollegen dabei, weiß grad nicht mehr wer es war. Glaube die Sendereihe hieß Backstage Economy. Schade das sie endete, eine der Besten.

      Das diese Pflanzenschutzmittel, oder andersrum ausgedrückt, den Rest umbringen Mittel, nicht sonderlich förderlich für den Organismus sein werden, sollte eigentlich aus der Sache heraus jedem einleuchten.

      Mich interessiert immer, wäre eigentlich ohne diese ganzen Mittel und mit Ersatzmitteln, also mal simpel ausgedrückt sowas wie Brennnesseljauche usw., also etwas das kaum bis gar nicht schädlich ist, überhaupt eine Landwirtschaft möglich in den Stil?
      Gehen wir mal davon aus, wir müssten keine Profite machen, sondern würden in einem System leben, das tatsächlich die Versorgung im Sinn hat und nicht das Geld an erster Stelle steht.

      Es ist eine lange Zeit her, sicher fast 15 Jahre, daher finde ich das nicht mehr und weiß es auch nicht den Namen, da hatte ich mal eine Art Doku gesehen aus irgendeinem der osteuropäischen Ländern übersetzt, da wurden Pflanzen vorgestellt, die waren nicht genmanipuliert und daneben ein Feld die waren verändert.
      Dann wurde dies über das Jahr verfolgt.

      Die genveränderten Pflanzen wuchsen nicht, ohne entsprechende extra dafür gemachte Düngemittel. Die genveränderten Pflanzen waren dazu auch extrem anfällig für Schädlinge, eben weil sie aus sich selbst heraus durch die veränderten Gene, massiv anfällig waren.
      Also kurz, die genveränderten Pflanzen verhielten sich wie Süchtige. Sie waren abhängig davon Zusatzstoffe zu brauchen, sonst waren sie nicht wirklich lebensfähig und an eine Ernte war gleich gar nicht zu denken.
      Gemachte Pflanzen also, passend hergerichtet für die Industrie, die diese dann versorgen kann, damit dann Dinge wachsen und Ernten da sind, damit man damit wieder Geld oben drauf machen kann.
      Ein doppelter Kreislauf also, zum Wohle Dritter.

      Die nicht genveränderten Pflanzen, übrigens gleiche Pflanze, nicht irgendwas anderes, wurden daneben gepflanzt als kleines Testfeld. Diese wuchsen sehr gut und hatten innere Stärke sich Schädlingen zu widersetzen. Es gab eine gute Ernte. Diese brauchten bis auf normale natürliche Dünger im Grunde nichts außer Wasser versteht sich. Die Böden wurden von Unkraut/Beiwuchs befreit.

      Jetzt stellt sich dann die Frage, ob wir denn wirklich mit „normalen“ Pflanzen uns versorgen könnten.
      Oder ob es wirklich, so wie die Erzählung ist, ohne diese, nennen wir es, Bodybuilder auf Stoff-Pflanzenanbautechnik, es gar nicht anders ginge?

      Wäre es denn möglich eine große Anzahl Menschen zu versorgen ohne giftige Landwirtschaft? Und wenn nein, muss es dann wirklich so massiv sein, oder wäre es mit 50-80% weniger Gift und ohne Gentechnik und anderen Dingen an Dünger etc. dann auch möglich, wird aber aus mal wieder Profitgründen fallen gelassen?

      Ich befürchte ja, dass es im Grunde schon machbar wäre, nur eben das System selbst ist, was dies verhindert.
      Und immer daran denken, dass die Herrschenden, die immer ganz Oben in der Pyramide stehen, sich interessanterweise ja komplett anders versorgen lassen und sich das Zeugs tausende Kilometer nonstopp einfliegen lassen ua.

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